Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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17.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 15.01.18-21.01.18

BEIFUSS, Einjähriges

Der einjährige Beifuß ist eine asiatische Pflanze, die vor allem in China und Vietnam heimisch ist. Dort wird der einjährige Beifuß schon seit langer Zeit gegen fieberhafte Erkrankungen eingesetzt. Erst vor relativ kurzer Zeit haben Wissenschaftler entdeckt, dass der einjährige Beifuß sehr gut gegen Malaria wirkt, selbst in Fällen, in denen die chemischen Medikamente wegen Resistenzen nicht mehr wirken. Diese Tatsache hat weltweit großes Interesse auf den einjährigen Beifuß gelenkt.
Der Einjährige Beifuß ist eine Pflanzenart in der Gattung Artemisia aus der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Malaria
Heilwirkung:
antibakteriell, blutstillend, fiebersenkend, fungizid
Anwendungsbereiche:
Fieber, Erkältungen, Blähungen, Verdauungsschwäche, Durchfall, Nachtschweiß, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Artemisia annua, Artemisia chamomilla
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Chinese wormwood, Annual Mugwort
volkstümlicher Name:
Qing-Guo
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Artemisinin, ätherische Öle, Flavonoide, Cumarin, Menthol, Thymol, Beta-Sitosterol
Sammelzeit: Juni bis September

Anwendung
Das in der Pflanze gebildete, 1971 erstmals isolierte Artemisinin wird von der traditionellen chinesischen Medizin schon lange erfolgreich als Mittel bei  Malaria eingesetzt. 2015 wurde die chinesische Pharmakologin Youyou Tu für die Substanzgewinnung von Artemisinin mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Auf aus dem einjährigen Beifuß extrahiertem Artemether beruht die aktuell von der WHO empfohlene Therapie gegen Malaria, die aus einem Kombinationspräparat (ACT) aus Artemether und Lumefantrin besteht. Eine aktuelle Studie zeigt Behandlungserfolge bei ACT-resistenter Malaria. Eine wachstumshemmende Wirkung dieses klinisch wichtigsten Bestandteils und anderer Inhaltsstoffe auf verschiedene Tumorzellen ist nachgewiesen. Großflächige klinische Studien liegen jedoch noch nicht vor. Nach Einschätzung einer unabhängigen Expertengruppe reicht der Kenntnisstand im Moment nicht aus, um Artemisia annua bei Krebserkrankungen außerhalb von klinischen Studien anzuwenden. In der traditionellen chinesischen Medizin wird darüber hinaus auch von Erfolgen bei der Behandlung weiterer Krankheiten berichtet.
Einjährigen Beifuß kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, den einjährigen Beifuß anzuwenden ist als Tee.
Tee
Für einen Einjähriger Beifußtee übergießt man ein bis zwei Teelöffel einjährigen Beifuß mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Einjähriger Beifußtee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Einjähriger Beifußwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine  Tinktur aus einjährigem Beifuß selbst herzustellen, übergießt man die Blätter des einjährigen Beifuß in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich bei Malaria und Fieber
Einjähriger Beifuß kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Malaria einsetzen. Außerdem hilft Einjähriger Beifuß auch bei normale Erkältungen und Fieber. Man kann ihn auch bei Bähungen und Menstruationsbeschwerden anwenden.
Samen für die Verdauung
Die Samen des einjährigen Beifußes stärken als Tee getrunken die Verdauung.
Sie lindern Blähungen, Magen- und Darmkrämpfe. Auch bei Nachtschweiß kann man die Samen anwenden.
Achtung! Der Hautkontakt mit dem einjährigen Beifuß kann bei empfindlichen Menschen Allergien hervorrufen. Auch die Pollen des einjährigen Beifußes wirken potentiell allergen.

Geschichtliches
Schon seit Menschengedenken wurde der einjährige Beifuß in China bei fieberhafte Erkrankungen angewendet. Er kam jedoch aus der Mode und wurde erst 1970 wieder beliebt, als ein uraltes chinesisches Handbuch über medizinische Pflanzen entdeckt wurde, das 340 vor Chr. geschrieben wurde. Schon 1971 entdeckten Wissenschaftler, dass der einjährige Beifuß bei Malaria wirkt. 1972 wurde die wirksame Substanz Artemisinin entdeckt, isoliert und beschrieben. Heutzutage wird darüber debattiert, ob die Malariabehandlung besser durch die gesamte Pflanze des einjährigen Beifußes oder durch das isolierte Artemisinin erfolgen sollte.

Pflanzenbeschreibung
Die krautige Pflanze ist einjährig, woher das botanische Artepitheton annua ‚ein Jahr andauernd‘ von lateinisch annus ‚das Jahr‘ stammt. Auffällig ist der aromatische Duft. Die Pflanze wird 50-150 Zentimeter hoch. Der  Stängel ist meist völlig kahl. Die  Laubblätter sind zwei- bis dreifach fein gefiedert. Die Blattzipfel sind kammförmig gesägt. Die in einem rispigen Gesamtblütenstand angeordneten gelbgrünen und körbchenförmigen Teilblütenstände enthalten wenige gelbe Röhrenblüten. Die Blütenköpfchen sind nickend.
Der einjährige Beifuß ist in China und Vietnam heimisch.
Aufgrund seiner ausgezeichneten Wirkung bei Malaria wird er jedoch zunehmend weltweit angebaut. Nur in den Tropen macht sein Anbau keinen Sinn, weil er als Kurztagspflanze schon in sehr jungem Alter blüht, lange bevor er seine typische Höhe erreicht hat. Der einjährige Beifuß gedeiht besonders gut auf kargen Böden. Er braucht auch nicht viel Wasser. Die einjährige Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch. Die Blätter des einjährigen Beifußes erinnern an Farnblätter, denn sie sind groß und vielfach gefiedert. Er duftet stark balsamisch nach Kampfer, Thymian oder Minze. Ab September blüht der einjährige Beifuß mit kleinen, unscheinbaren Blüten, wie sie für die Artemisiagattung typisch sind. Aus den Blüten entwickeln sich bis Oktober winzige Samen.

Anbautipps
Der Anbau des einjährigen Beifußes ist relativ einfach. Im zeitigen Frühjahr werden die Samen im Haus vorkultiviert und im späten Frühjahr ausgepflanzt. Oder man sät im späten Frühjahr direkt ins Freiland. Die bis zu 2m hoch wachsende Pflanze ist anspruchslos. Ihre Wirkstoffe sind am stärksten, wenn sie in nahrungsarmen, trockenem Boden steht.

Sammeltipps
Die Blätter des einjährigen Beifußes werden gesammelt oder geerntet, bevor die Pflanze blüht. Dann werden sie zügig getrocknet. Die Samen werden im Oktober geerntet, sobald sie reif sind.


CITRONELLGRAS

Cymbopogon nardus, allgemeines Name Citronellagras, ist eine ausdauernde Staude der Familie der Poaceae, die aus dem tropischen Asien stammt. Es ist die Quelle eines ätherischen Öls, bekannt als "Citronellaöl". Kann wegen seiner ungenießbaren Natur nicht gegessen werden. Ist eine invasive Art, die Weideland nutzlos macht, da Vieh selbst in seiner Fülle verhungern wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
Rheuma, desinfizierend
wissenschaftlicher Name:
Cymbopogon nardus
Verwendete Pflanzenteile:
Gras, ätherisches Öl

Ethnobotanische Verwendung
Ätherische Öle werden aus den oberirdischen Teilen extrahiert und tropisch als Insektenschutzmittel angewendet.


BACHBLÜTEN
Bei Kindern: will nicht allein bleiben oder im Dunkel schlafen, aus Angst vor dem schwarzen Mann oder ähnlichen Erscheinungen (2 Aspen)
-
Diese Kinder wollen unter keinen Umständen alleine bleiben oder im Dunkeln schlafen gehen, aus Angst der
 schwarze Mann könnte sie holen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Kinder auch wieder alleine sein und lernen, dass sie
 auch im Dunkeln schlafen können, ohne dass sie der schwarze Mann holt


BACHBLÜTEN
Du bist dir selbst und anderen gegenüber streng und unnachgiebig (3 Beech)
-
Diese Menschen sind sich seiner selbst und ihren Mitmenschen gegenüber sehr streng und unnachgiebig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Strenge und Unnachgiebigkeit ablegen


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