Direkt zum Seiteninhalt

16.12.2019

tägliche News > 2019 > 16.12.19 - 22.12.19
KAMILLE
Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Zu Recht verwenden viele Großmütter die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen, weil sie die Nähe von Getreide liebt, dort aber bekämpft wird. Als Ausgleich dafür kann man sie aber in jedem Supermarkt zumindest als Beuteltee kaufen. Die Kamille ist so bekannt, daß wohl jeder ihren typischen Duft kennt.
Die Echte Kamille ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Die ursprünglich in Süd- und Osteuropa verbreitete Art ist heute praktisch in ganz Europa heimisch. Sie ist eine Heilpflanze, die vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Entzündungen Verwendung findet. Die Echte Kamille wurde vom Verband Deutscher Drogisten (VDD) im Jahre 1987 zur ersten Arzneipflanze des Jahres gekürt. Außerdem wählte man sie zur Heilpflanze des Jahres 2002.
  
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, austrocknend, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Afterjucken, Allergien, Asthma, Aufstoßen, Blähungen, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Darmkoliken, Darmschleimhautentzündung,  Durchfall, Ekzeme,  Entzündete Wunden, Erkältung, Erysipel, Fieber, Furunkel, Gesichtsrose, Gicht, Grippe, Geschwüre, Gürtelrose, Hämorrhoiden, Halsentzündung, Hexenschuss, Hautunreinheiten, Husten, Infizierte Wunden, Ischias, Juckreiz, Kopfschmerzen, Lymphknoten-Schwellungen, Magengeschwür,  Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung, Mandelentzündung, Menstruationsfördernd, Menstruationsbeschwerden, Mundgeruch, Mundschleimhautentzündung, Muttermilch fördernd, Nebenhöhlenentzündung, Nervenschmerzen, Nervosität, Neuralgien, Reizdarm, Reizmagen, Rheuma, Schnupfen, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Stress, Unterleibserkrankungen, Verstopfung, Weißfluss,  Wunden, Zahnfleischentzündung, Zwölffingerdarmgeschwür
wissenschaftlicher Name: Matricaria chamomilla
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Chamomile
volkstümliche Namen: Apfelkraut, Apfelblümlein, Ganille, Garnille, Gramillen, Haugenblume, Helmergen, Helmriegen, Hermel, Hermelin, Herminzel, Kamelle, Kammerblume, Kühmelle, Kummerblume, Laugenblu-me, Mägdeblume, Mariamagdalenakraut, Muskatblume, Mutterkraut, Remi, Romerei
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Cumarin, Borneol, Werg, Farnesol, Herniarin, Hyperosid, Oleanolsäure, Salicylate, Salizylsäure, Schwefel, Thujon, Umbelliferon
Sammelzeit: Mai - Juli bei Sonnenschein
 
Anwendung
Die Wirkungen der Kamille sind mannigfaltig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidirg und wundheilend. Sie kann als Tee oder Tinktur eingesetzt werden.
Innerlich
Innerlich ist das Haupteinsatzgebiet der Kamille üblicherweise der Magen- Darmbereich. Aber auch bei den meisten anderen Beschwerden kann die Kamille hilfreich wirken.
Verdauungsbeschwerden
Ein Kamillentee lindert Bauchschmerzen kleiner Kinder und großer Erwachsener. Bei verdorbendem Magen kann ein in kleinen Schlucken getrunkener Kamillentee kleine Wunder bewirken. Denn die Kamille entkrampft nicht nur, sondern wirkt auch antibakteriell, was eventuell mit der Nahrung aufgenommenen Krankheitserregern das Leben schwer macht. Kamillentee hilft auch gegen Durchfall, aber auch gegen Verstopfung. Auch gegen Magengeschwüre kann man Kamillentee in kleinen Schlucken trinken.
Blähungsteemischung
Diese Teemischung hilft gegen Blähungen (Meteorismus). Auch für Kinder ist dieser Tee geeignet, weil die enthaltenen Kräuter freundlich schmecken. Man kann ihn bei all den typischen leichten Bauchwehbeschwerden von Kindern versuchen. Anis und Fenchel wirken durch ihre ätherischen Öle stark blähungswidrig. Die Kamille wirkt entkrampfend, schmerzlindernd und antibakteriell, falls Bakterien mit im Spiel sein sollten.
Zutaten: 20g Kamillenblüten, 40g Anisfrüchte (Samen), 40g Fenchelfrüchte (Samen)
Anleitung: Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen. Filter den Tee anschließend ab. Trink den Tee in kleinen Schlucken.
Harnapparat
Leichte Nierenschwäche und Blasenbeschwerden können durch Kamille gelindert werden. Die Kamille entkrampft die Harnorgane, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und fördert die Harnproduktion. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen.
Stoffwechsel
Durch die harntreibenden Eigenschaften reinigt die Kamille das Blut und hilft dem Körper schädliche Stoffe (z.B. Harnsäure) auszuscheiden. Dadurch kann Kamillentee die Beschwerden von rheumatischen Erkrankungen und Gicht lindern. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken.
Nervensystem
Die Kamille wirkt beruhigend und entkrampfend. Diese Wirkung hilft daher bei nervösen Beschwerden und Schlaflosigkeit. Auch neuralgische Schmerzen wie Ischias oder Hexenschuss können durch die Kamille gelindert werden. Bei Bedarf eine Tasse Kamillentee aufbrühen und in möglichst ruhiger Umgebung langsam trinken.
Atemwegserkrankungen
Bei nahezu allen Arten von Erkrankungen der Atemwege kann die Kamille helfen. Das beginnt bei der normalen Erkältung mit Schnupfen und Halsschmerzen und endet noch nicht bei der Nebenhöhlenentzündung oder Angina. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen. Man kann den Tee auch mit Honig süßen, vor allem wenn auch Husten vorliegt.
Dampfbad gegen Nebenhöhlenentzündung und unreine Haut
Ein Kamillen-Dampfbad hilft bei Stirnhöhlenentzündungen, verstopfter Nase, aber auch bei unreiner Haut und Akne. Dazu brüht man einen starken Kamillentee in einer Schüssel auf. Die Schüssel stellt man auf einen Tisch (hitzefeste Unterlage nicht vergessen). Dann setzt man sich davor und beugt sich darüber. Ein großes Handtuch wird über Kopf und Schüssel ausgebreitet, da-mit sich der Dampf sammeln kann. Den Dampf atmet man 10-15 Minuten lang ein und geht so nahe ans heiße Wasser, wie man aushält (natürlich nicht berühren). Anschließend trocknet man sich gründlich ab.
Frauenbeschwerden
Innerlich als Tee getrunken hilft Kamille gegen Menstruationskrämpfe, zu spät einsetzende Menstruation und zu wenig Milchbildung in der Stillzeit (zusammen mit Anis). Als Sitzbad kann man die Kamille bei Scheidenentzündungen, wie beispielsweise Weißfluss verwenden. Sitzbäder helfen auch unterstützend bei Menstruationskrämpfen und verschiedenen Arten von Unterleibsentzündungen.
Gurgeln und Spülen bei Mundentzündungen
Bei Entzündungen im Mundraum, auch bei Halsschmerzen kann man mit Kamillentee oder verdünnter Kamillentinktur gurgeln beziehungsweise spülen. Selbst Zahnschmerzen können durch Kamillespülungen vor-übergehend gelindert werden. Allerdings sollte man zur Kariesversorgung den Zahnarzt aufsuchen.
Äußerlich
Äußerlich kann die auf vielfache Weise zur Wundheilung beitragen. Bei der Wundheilung mit Kamille muß beachtet werden, daß sie eine stark austrocknende Wirkung hat, die nicht in allen Fällen erwünscht ist (z.B. bei besonders trockener Haut). Außerdem haben manche Allergiker Probleme mit Kamille, weil sie die Haut etwas reizt. Ansonsten kann sie als Tinktur oder Salbe aufgetragen werden oder als Bad (z.B. Sitzbad) oder Kompresse in Teeform wirken.
Kamillenblüten
Die pharmazeutische Droge der getrockneten Blütenstände wird als Matricariae flos bzw. Kamillenblüten bezeichnet. Der Gehalt an ätherischem Öl muss mindestens 4ml pro kg getrockneter Droge betragen. Als Droge darf sie nur aus Blütenköpfchen bestehen. Die Kamillenblüten haben einen angenehmen Duft. Sie werden eingesetzt als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, bei Blähungen und als Magenmittel. Sie haben ebenfalls desodorierende und bakterienhemmende Wirkung. Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Magen- und Darmbeschwerden wie Gastritis, Enteritis, Colitis, Blähungen, krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt und Menstruationsbeschwerden. Äußerliche Anwendung findet die Echte Kamille bei Haut- und Schleimhautentzündungen, bei bakteriellen Hauterkrankungen, auch der Mundhöhle und des Zahnfleisches. Bei entzündlichen Erkrankungen der Luftwege werden Inhalationen vorgenommen. Bei Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich werden Bäder und Spülungen vorgenommen. Von einer Anwendung des Aufgusses im Augenbereich wird abgeraten. Allergische Hautreaktionen auf die Echte Kamille sind sehr selten beschrieben worden. Ein diskutierter Auslöser, das Sesquiterpenlacton Anthecotulid wie es in Anthemis cotula vorkommt, kommt in der Echten Kamille nicht vor. Als Kandidat wird auch das Cumarin Herniarin diskutiert. Diese seltenen allergischen Reaktionen sind der Grund dafür, dass in der Standard-zulassung von einer Anwendung im Augenbereich abgeraten wird. Für Kamillentee werden die Blüten, das Kraut und die Samen verwendet. Besonders in romanischen Ländern wird Kamillentee als Schlaftee und als Beruhigungsmittel verwendet. Eine italienische Teespezialität ist „Camomilla setacciata“ aus den gelben Röhrenblüten der Kamille, die gern nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen getrunken wird.
Kamillenöl
Das (ätherische) Kamillenöl oder Matricariae aetheroleum, wird durch Wasserdampfdestillation aus frischen oder getrockneten Blütenköpfchen gewonnen. Hierbei entsteht in größeren Mengen aus farblosen Vorstufen das blau gefärbte Chamazulen, das dem ganzen Öl diese Farbe verleiht. Die Anwendungsbereiche entsprechen weitgehend denen der Kamillenblüten. Auch durch Einweichen in Pflanzenöle gewonnene Auszüge aus Kamillenblüten werden als (fettes) Kamillenöl bezeichnet, die Konzentration der enthaltenen Kamillenwirkstoffe darin ist deutlich geringer als beim ätherischen Kamillenöl. In der Aromatherapie wird das Kamillenöl für ein besseres Hautbild verwendet.   
Merke! Nie Kamille in die Augen!!!! Die feinen Härchen der  Kamillenblüten reizen die Augen ganz stark. Daher darf sie nie bei   Augenentzündungen verwendet werden. Auch nicht gut abgeseiht, weil die feinen  Härchen normale Siebe durchdringen.
        
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, aber sie ist schon lange auch in Mitteleuropa heimisch. In vielen Ländern wird sie angebaut, weil ihre Blüten überall als Kräutertee begehrt sind. Ein besonders wichtiges Anbauland ist Frankreich. Die Kamille ist anspruchslos was Boden und Nährstoffe angeht. Sie wächst gerne auf brachliegenden Feldern und am Wegrand. Im Garten kann man sie an sonniger Stelle anbauen. Die einjährige Pflanze wird 10-50 groß und hat einen runden, glatten aufrechten Stängel, der sich stark verzweigt. Die gefiederten Blätter sind grüngelb. Die Blüten sind goldgelbe Röhrenblüten mit hellweißen Zungenblüten. Sie erscheinen in warmen Gegenden schon ab Ende Mai, sonst eher ab Juni. Der Blütenboden wölbt sich stark nach oben, dadurch erhält die Kamillenblüte ihre prägnante Form. Die Kamille duftet ausgeprägt.
Vegetative Merkmale
Die Echte Kamille ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Alle Pflanzenteile besitzen einen starken, charakteristischen Geruch. Die Stängel sind aufrecht oder aufsteigend und kahl, im oberen Teil sind sie meist sehr stark verzweigt. Die Laubblätter sind 4 bis 7 cm lang und zwei- bis dreifach fiederteilig. Die einzelnen Zipfel sind schmal linealisch, knapp 0,5 mm breit, und tragen eine Stachelspitze.
Generative Merkmale
In einem Gesamtblütenstand stehen meist 7 bis 120 (1 bis 900) körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Der Körbchenstiel ist 3 bis 10 cm lang. Das Aussehen erinnert an ein Gänseblümchen, obwohl diese viel kleiner sind. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 18 bis 25 mm auf. Die 20 bis 30 Hüllblätter stehen annähernd einreihig. Die Hüllblätter sind länglich, stumpf und haben einen hellen Hautrand. Der Körbchenboden ist zu Beginn der Blüte flach, wird später kegelförmig und hohl. Meist sind weiße Zungenblüten vorhanden, die zum Ende der Anthese zurückgeschlagen, 6 bis 9 mm lang und 2 bis 3 mm breit sind. Die Röhrenblütensind goldgelb und fünfzähnig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten: meist Zweiflügler, seltener durch Käfer und Hautflügler. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Achänen sind 0,8 bis 1,5 mm lang, von hell graubrauner Farbe. Auf der Innenseite besitzen die Achänen vier bis fünf mit Schleimdrüsen besetzte Rippen, auf der Außenseite sind sie spärlich drüsig punktiert. Der Pappus ist klein bis fehlend; selten ist er bei Früchten der Zungenblüten deutlich vorhanden und gleich lang wie oder länger als die Frucht. Die Ausbreitung erfolgt auf verschiedenen Wegen: Tiere wie Schafe, Esel und Pferde fressen die Fruchtstände und verbreiten die Achänen, Endozoochorie genannt; die Früchte verschleimen und bleiben an Tieren kleben; und die Echte Kamille wird durch den Menschen weiterverbreitet. Die Blütezeit ist Mai bis Juli.

LAVENDEL
Der wohlduftende Lavendel erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern gedeiht. Dort riecht die ganze Gegend nach Lavendel. In unseren Breiten wird er gerne in den Gärten angepflanzt, weil er nicht nur gut duftet, sondern auch hübsch aussieht. Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen. Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken. Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervekräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten
Lavendel ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler. Die 28 bis 37 Arten sind von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis Westasien und auf dem Indischen Subkontinent verbreitet. Wirtschaftlich bedeutend sind der Echte Lavendel, der Speik-Lavendel und der Lavandin.
Steckbrief
Heilwirkung: antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Augenringe, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Kreislaufschwäche, Magenkrämpfe, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Rheumatische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Spannung-kopfschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Wasseransammlungen, Entzündete Wunden, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Lavendula officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Lavenders
falsche Schreibweisen: Lawendel
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid, Saponin
Sammelzeit: Juli / August
Anwendung
Als Tee
Für den Tee oder die äußerliche Anwendung eignet sich der Tee aus den getrockneten Blüten. Auch in Teemischungen wird Lavendel gerne eingesetzt.
Als Tinktur
Auch Lavendeltinktur eignet sich für die innerliche und äußerliche Anwendung.
Als Kräuterkissen
In kleine Stoffkissen eingenäht, beruhigen Lavendelkissen Kleinkinder, sodass sie besser schlafen können. Außerdem vertreiben Lavendelkissen Kleidermotten, wenn man sie in Schränke legt.
Als Badezusatz
Im Badewasser hilft Lavendel beim Entspannen.
In Cremes und Salben
Als Zutat in Salben wirkt Lavendel gegen Hautreizungen.
Als ätherisches Öl
Ätherisches Lavendelöl eignet sich für den Einsatz in der Duftlampe zur Beruhigung und Raumreinigung. Außerdem kann man es als Badezusatz, Cremezutat und für Hautöle benutzen.
Als Kräuteressig
Setze 10g Lavendelblüten mit 10g Weingeist in 80ml Weinessig an. Lasse den Ansatz 5 Tage stehen und filtere die Blüten dann ab. Mit diesem Kräuteressig kannst du die Gliedmaßen bei rheumatischen Beschwer-den und Gicht einreiben.
Pflanzenbeschreibung
Lavendel ist in Südeuropa heimisch, wird aber schon lange in mitteleuropäischen Gärten kultiviert. Der Lavendel ist ein mehrjähriger 0,5 bis 1 m hoher Halbstrauch. Seine Blätter sind linealisch bis lanzettlich. Die jungen Blätter sind graublau und weich filzig. Ältere Blätter werden grün. Die Blüten sind langgestielte violette Scheinähren. Sie duften blumig und balsamig.
Vegetative Merkmale
Die Lavendelarten sind Halbsträucher, kleine Sträucher oder selten ausdauernde krautige Pflanzen. Junge Zweige sind oft vierkantig. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle. Die aromatisch duftenden, gegenständig bis wirtelig angeordneten, ungestielten Laubblätter sind ganzrandig, selten gezähnt oder fiederschnittig, und häufig dicht behaart.
Generative Merkmale
In endständigen, lang gestielten Scheinähre stehen Halbquirle. In den Achseln von oft häutigen oder bunten Tragblättern, die sich deutlich von den Laubblättern unterscheiden und die Blütenkelche kaum überragen stehen in den Halbquirlen meist drei bis fünf (ein bis zehn) Blüten zusammen. Wenn Deckblätter vorhanden sind, dann sind sie relativ klein. Die Blüten sind kurz gestielt oder fast sitzend.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen mit meist 13 (8 bis 15) Nerven; die Kelchröhre ist walzlich, seine Oberlippe ist meist einzähnig und die Unterlippe vierzähnig. Die Kelchzähne sind klein, der obere trägt an der Spitze ein herzförmiges oder verkehrt-eiförmiges Anhängsel. Die fünf Kronblätter sind zu einer zweilippigen Krone verwachsen, die meist eine intensiv blaue bis violette Farbe aufweist. Die Oberlippe hat zwei, die Unterlippe drei rundliche, flache oder leicht zurückgebogene Kronzipfel. Es gibt zwei längere und zwei kürzere Staubblätter, die alle fruchtbar und vorne gebogen sind. Staubblätter und Griffel sind kürzer als die Kronröhre und daher nicht sichtbar. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der durch eine falsche Scheidewand in vier Teile geteilt wird. Der einfache Griffel hat zwei flache, eiförmige Narbenlappen.
Die Klausenfrüchte zerfallen in vier dünnschalige, glänzende Klausen, die eine kleine, grund- bis rückenständige Ansatzfläche (Areole) aufweisen.

BACHBLÜTEN
Mein Schicksal kann ich nicht akzeptieren (38 Willow)
- Diese Menschen können ihr Schicksal, was sie haben nicht akzeptieren  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihr Schicksal annehmen  
BACHBLÜTEN
Ich kann sehr schlecht alleine sein (1 Agrimony)
- Diese Menschen können sehr schlecht alleine sein. Sie halten es kaum aus
- Mit der dementsprechender Bachblüte ändert sich das Gefühl mit dem alleine sein und es wird für sie kein Problem mehr sein  
ERNÄHRUNG
Polysacchariden
VERWERTBARE POLYSACCHARIDE sind einige wichtige Energiequelle
Stärke (pflanzliche)
-        Besteht aus vielen Glucose-Einheiten
-        Aus 2 Komponenten: 20-40% Amylose, 60-70% Amylopektin
-        Ist das Reservekohlenhydrat vieler Pflanzen (Samen, Knollen, Körner, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Getreide). Die Stärke deckt den Hauptanteil unserer Kohlenhydratbedarf
Zurück zum Seiteninhalt