Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 11.12.17-17.12.17


JAMBUL  

Syzygium cumini
, gelegentlich Jambulbaum, Jambolanapflaume, Rosenapfek oder Wachsjambuse genannt, ist eine Laubbaumart aus der Familie der Myrtengewächse. Er wird aufgrund der essbaren Früchte sowie für medizinische Anwendungen in den Tropen kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutzucker senkend (leicht - nur Samen), Durchfall
wissenschaftlicher Name:
Syzygium cumini
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Samen

Verwendung
Das Fruchtfleisch hat einen sauren bis süßen Geschmack und wirkt zusammenziehend. Geeignete Sorten können roh als Obst verzehrt oder verarbeitet werden. Aus den Früchten wird Saft, Wein, Spirituosen und Essig produziert. Das Holz ist etwas schwierig zu trocknen und zu bearbeiten, ist dann aber dauerhaft und wird als Konstruktionsholz verwendet. Aus den Blättern wird ein ätherisches Öl zur Parfümherstellung gewonnen. Die Rinde wird aufgrund des Tanningehalts von 8 bis 19 % zum Gerben verwendet. Sie liefert außerdem einen braunen Farbstoff. Syzygium cumini ist im asiatisch-pazifischen Raum eine der meist genutzten Pflanzen zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus in der traditionellen Medizin. Medizinische Verwendung finden neben Blättern und der Rinde vor allem die Früchte und Samen. In Europa war Syzygium schon Anfang des 20. Jahrhunderts Bestandteil antidiabetisch wirksamer Arzneien und fand sich bereits um die Jahrhundertwende in medizinisch-pharmazeutischen Nachschlagewerken. In Deutschland ist die Pflanze vor allem unter ihrem volkstümlichen Namen „Jambulbaum" in der homöopathischen Anwendung bekannt. Die Zubereitungen aus den Samen finden Anwendung zur adjuvanten Therapie des Diabetes. Tierexperimentelle Studien wurden mit den Extrakten durchgeführt, es fehlen allerdings noch klinische Studien nach modernen Kriterien.

Beschreibung

Syzygium cumini ist ein immergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen von etwa 6 bis 20, gelegentlich bis 25m erreicht. Als recht schnell wachsender Baum ist er nach etwa 40 Jahren bei seiner Endhöhe angelangt. Die Krone wird bis zu 11m breit, der Stamme erreicht einen Durchmesser von 60 bis 90 cm und verzweigt sich oft schon kurz über dem Boden in mehrere Hauptäste. Das Holz ist rötlich bis graubraun mit feiner Maserung. Die Borke ist an jüngeren Ästen grau und glatt, später wird sie bräunlich, rau und löst sich in Schuppen. Darunter befindet sich eine zweite, dicke und faserige Rindenschicht. Syzygium cumini hat breit bis schmal ovale  Blätter, die 3,5 bis 7 cm breit und 6 bis 12 (-17) cm lang werden, hinzu kommt der 1 bis 2 cm lange Blattstiel. Der Blattgrund läuft keil-förmig zu, selten ist er abgerundet, die Blattspitze ist rund oder stumpf, mit einer kurzen, aufgesetzten Spitze. Die Blätter verströmen einen terpentinartigen Geruch. Ihre Textur ist ledrig, im Austrieb sind sie rötlich, später oberseits dunkelgrün, unterseits heller gefärbt. Die Blütezeit reich von Februar bis Mai. Die  zymösen, bis 11cm großen Blütenstände sind seitenständig, selten endständig. Die  Blüten bestehen aus einem 4 bis 8 mm großen Blütenbecher, die freien  Kelchblattspitzen sind sehr klein. Die vier Kronblätter sind weiß oder rosa, oval bis rundlich, etwa 2,5 mm groß. Die Früchte färben sich zur Reifezeit, die von Juni bis September reicht, rot bis schwarz. Sie sind 1 bis 2 cm groß. Die Früchte enthalten meist nur einen, selten bis zu fünf Samen. Das Fruchtfleisch kann weißlich bis rot gefärbt sein.




KAKAO

Kakao kennen die meisten als wohlschmeckendes Milchgetränk oder als wesentlichen Teil von Schokolade. Dass das Kakaogetränk und Schokolade so beliebt sind, hat viele Gründe, denn Kakao enthält Stoffe, die das Wohlbefinden steigern.
Als Kakao bezeichnet man im Allgemeinen die Trockenmasse, die nach Fermentieren und Rösten der Samen des Kakaobaumes neben der Kakaobutter anfällt. Der Kakaobaum trägt Spaltkapselfrüchte mit Samen, umgangssprachlich wird die Kapsel und der Samen als Kakaobohne bezeichnet. Ebenfalls als Kakao bezeichnet wird das aus Kakaopulver zubereitete Getränk, das oft unter Zugabe von Milch- und Zuckerprodukten hergestellt wird. Kakao ist ein wichtiges Exportprodukt zahlreicher Entwicklungsländer und der Grundstoff bei der Herstellung von Schokolade. Das Wort Kakao stammt aus dem  Mixe-Zoque und ist über die Mayasprachen ins  Aztekische und von dort ins Spanische gelangt, von wo es wiederum seinen Weg in die anderen europäischen Sprachen genommen hat.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend (leicht), entspannend, euphorisierend, harntreibend, Husten, Durchfall, Wechseljahresbeschwerden, Salbenbestandteil (Kakaobutter)
wissenschaftlicher Name:
Theobroma cacao
englischer Name:
Cacao
Verwendete Pflanzenteile:
Kakobutter, Bohnen
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Theobromine, Theophylline, Beta-Sitosterol, Polyphenole, Vitamine, Glyzerin, Kakaobutter, Cumarine, Lecithin, Salicylate, Vale-riansäure

Anbau
Der Kakaobaum, ein langer, dünner Unterholzbaum mit glatten, schwertartigen Blättern, wurde vom Botaniker  Carl von Linné Theobroma, „Speise der Götter", genannt. Ob er dabei die Rolle des Kakaos in der aztekischen Kultur oder die ihm nachgesagten aphrodisischen Eigenschaften im Sinn hatte, ist nicht überliefert. Kakao war ursprünglich im Amazonasgebiet beheimatet, wird heute jedoch in tropischen Gebieten bis etwa 20 Grad nördlicher und südlicher Breite angebaut. Nur in diesem Gebiet ist das Klima ausreichend warm und feucht. Zusätzlich benötigt der Kakao neben hohen Temperaturen und Niederschlägen aber genug Schatten, unter direkter Sonneneinstrahlung kann er sich nicht im gewünschten Maße entwickeln. Diese noch aus dem amazonischen Regenwald stammende Eigenheit wird beim plantagenmäßigen Anbau durch eine Mischbepflanzung mit beispielsweise Kokospalmen, Bananenstauden, Kautschuk, Avocado oder Mango berücksichtigt, die dafür eingesetzten Pflanzen werden Kakaomütter genannt. Zum Teil eignen sich aber auch einheimische Waldbäume für den Zwischenstand. Damit wird weiterhin ein gewisser Windschutz erreicht, der Wuchs durch die Schattenlage auf etwa sechs Meter Höhe begrenzt und die Ernte durch die begrenzte Höhe erleichtert. Ohne diese Maßnahme kann ein Kakaobaum bis zu 15 Meter hoch werden. Bestäubt werden die Blüten nicht wie bei Kaffee und anderen Nutzpflanzen von Bienen, sondern von kleinen Mücken. Die Bestäubungsleistung ist gegenüber anderen Einflüssen wie Wasser- oder Stickstoffzufuhr sowie Lichteinfall der im Wesentlichen begrenzende Faktor. Eine Erhöhung der Bestäubungsrate von 10% auf 40% verdoppelte in Versuchen den Kakaoertrag. Der immergrüne Kakaobaum blüht unter günstigen Voraussetzungen ganzjährig und trägt damit auch über das ganze Jahr Früchte. Im Alter von fünf bis sechs Jahren blüht er das erste Mal; ab 12 Jahren kann er den vollen Ertrag bringen. Die reifen, je nach Sorte grün-gelben bis roten Früchte sind bis zu 30cm lang und wiegen bis zu 500 Gramm. Sie enthalten bis zu 50 in das Fruchtfleisch eingebettete Samen, die umgangssprachlich als Kakaobohnen bezeichnet werden. In Plantagen wird Kakao zweimal im Jahr geerntet: das erste Mal zum Ende der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit, das zweite Mal zu Beginn der nächsten Regenzeit; dabei gilt die erste Ernte als hochwertiger.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich zurückgesetzt (38 Willow)
-
Diese Menschen fühlen sich sehr oft zurückgesetzt, ohne dass sie es wirklich sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl des zurückgesetzt sein hinter sich lassen


BACHBLÜTEN
Störungen aus der Umgebung, z.B. Kinderlärm, Musik, leise Geräusche (1 Agrimony)
- Diese Menschen hassen nicht mehr als Störungen aus der Umgebung, wie Kinderlärm, etwa Musik, oder
 sogar leise Geräusche  

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Störungen aus ihrer Umgebung
 akzeptieren und nehmen

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