Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 11.11.19-17.11.19


SKAMMOMIUN (asiatisch)
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Convolvulus scammonia ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winden in der Familie der Windengewächse. Sie heißt auch Orientalische Purgierwinde, „Purgierwinde“ wegen ihrer abführenden Wirkung und „orientalisch“ zur Unterscheidung von Jalape, der Mexikanischen Purgierwinde.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch als Abführmittel
wissenschaftlicher Name: Convolvulus scammonia
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft der Wurzeln

Anwendung
Achtung! Giftig.
Skammonium asiatisch nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Der getrocknete Milchsaft der Wurzel wurde unter der Bezeichnung Skammonium als stark (drastisch) wirkendes Abführmittel benutzt, als Drastikum, nach dem zweiten Band von Jonathan Pereiras (1804–1853) und Rudolf Buchheims Handbuch der Heilmittellehre vielleicht schon vor Hippokrates. Die Indikation entsprach damit dem Jalapenharz, dem getrockneten Milchsaft der Wurzel von Ipomoea purga, ebenfalls einem Windengewächs. Die Wirkstoffe sind harzartige Glykoside. Einige (wie zum Beispiel Scammonin I, Purginosid I und II und Purgin I) sind in ihrer Struktur aufgeklärt. Der Pharmakologe Paul Trendelenburg nennt in seinen 1926 erschienenen Grundlagen der allgemeinen und speziellen Arzneiverordnung die Pflanze Convolvulus scammonia und das Skammonium nicht mehr, wohl aber die Jalapenwurzel. Er kommentiert: „Alle drastischen Abführmittel sind mit großer Vorsicht anzuwenden. Bei stärkeren Dosen kann die Darmschleimhautentzündung so heftig werden, daß gehäufte, den Patienten stark schwächende dünnflüssige Entleerungen, die mit starken Kolikschmerzen verbunden sind, eintreten, nach hohen Dosen tritt schwerste blutigege Gastroenteritis auf.“ Merck’s Warenlexikon erwähnt 1920 Aleppo in Syrien und Izmir in der Türkei als hauptsächliche Produktionsorte des Skammoniums, beklagt die zunehmende Verfälschung der Ware und verweist auf die alternative Herstellung von Patent-Skammonium. Hierbei wurden getrocknete Wurzeln importiert und mit Ethanol extrahiert. Heute ist die Verwendung aus den von Trendelenburg genannten Gründen obsolet. Der Satz „It has been superseded by less toxic purgatives“ – „Es ist durch weniger giftige Laxantien verdrängt worden“ bezieht sich auf Skammonium und Jalapenharz.

Beschreibung
Convolvulus scammonia ist eine ausdauernde Pflanze, deren dünne, krautige Stängel bis zu 75 cm lang werden können und kriechen oder sich winden. Die Pflanze ist unbehaart. Die Laubblätter sind gestielt, dreieckig-eiförmig oder -lanzettlich, pfeilförmig und ganzrandig. Die Blütenstandsstiele stehen in den Achseln, sind meist deutlich länger als die Tragblätter und tragen meist mehr als drei Blüten. Die Kelchblätter sind zugespitzt und ausgerandet. Die Krone ist etwa 25 bis 45 mm lang und hellgelb gefärbt.



STEINKLEE

Der anmutige Honigklee, auch Steinklee genannt, schwingt sich leicht, wie eine Feder, über den steinigen Boden, auf dem er gerne wächst. Er ist ein wunderbares Heilmittel für das Blutgefäßsystem und den Lymphfluss. Selbst gegen Migräne hat er eine hilfreiche Wirkung.
Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine Pflanzengattung, die zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Die etwa 20 Arten sind in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutergüsse, Blutfluss fördernd, chronische Bronchitis, Drüsenschwellungen, Furunkel, Gallen- und Magenbeschwerden, Gefäßwände heilend, Gelenkschmerzen, Geschwüre, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Milchknoten, Ödeme, Offene Beine, Quetschungen, Rheumatische Schmerzen, Venen-entzündungen, Verbesserung der Lymphzirkulation, Wundheilung
wissenschaftlicher Name:
Melilotus officinalis
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
 Melilot
volkstümliche Namen:
Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Benzoesäure, Schleim, Cholin
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Drei Arten sind landwirtschaftlich bedeutsam: Weißer, Gelber und Indischer Steinklee. Im Feld dient Steinklee als Weidepflanze, besonders auch als  Bienenweide und zur Gründüngung. Aus geschnittenem Steinklee wird Heu oder Silage bereitet. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt das Heu den typischen Heugeruch, beziehungsweise es duftet nach Waldmeister. Verdorbenes Heu und schlecht konserviertes Silofutter hingegen enthalten Dicumarol, ein Abbauprodukt des  Cumarins; Dicumarol ist giftig für das Vieh und führt zu äußeren und inneren Blutungen. Der Echte oder Gelbe Steinklee bevorzugt steinige Standorte. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile vom Echten Steinklee, aber auch das Kraut vom Hohen Steinklee, der auf eher feuchten Plätzen (Wiesen) zu finden ist.
Honigklee wird vor allem äußerlich in Form von Auflagen, Kräuterkissen, Salben und Pflastern gegen Schwellungen, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Innerlich als Tee oder Tinktur nimmt man ihn gegen Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Migräne und zur Verbesserung der Lymphzirkulation.

Pflanzenbeschreibung
Steinklee-Arten sind ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite enthält nur drei Fieder blättchen. Die Ränder der Fiederblättchen sind gezähnt. Die Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen. Die Blüten stehen in achselständigen, unverzweigten, traubigen  Blütenständen zusammen. Es sind nur winzige Tragblätter vorhanden. Die gestielten, zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Die mehr oder weniger ungleichen Kelchzähne sind deutlich kürzer als die Kronröhre. Die fünf gelben oder weißen Kronblätter stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüte zusammen. Das aus zwei Kronblättern verwachsene Schiffchen ist kürzer als die beiden Flügel. Neun der zehn fertilen Staubblätter sind untereinander röhrig verwachsen mit gleichgestaltigen  Staubbeuteln. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden mit ein bis fünf Samenanlagen. Der Griffel ist dünn. Die Bestäubung erfolgt durch Hymenoptera, hauptsächlich durch Bienen ( Entomophilie). Die kleine  Hülsenfrucht ist etwa so lang wie der Kelch und enthält ein bis vier Samen. Als  Diaspore (Verbreitungseinheit) dient die Frucht oder der Same.
Der zweijährige Honigklee wird normalerweise einen Meter hoch, wenn er sich besonders wohlfühlt jedoch auch bis zu zwei Meter. Er liebt trockene, steinige Böden und wächst daher an Wegrändern, auf Schutthalden und in Steinbrüchen. Das Besondere am Honigklee ist, wie leicht er sich über die Erde erhebt und zart luftig den Raum ergreift, ohne ihn auszufüllen. Die dreizählig befiederten Blätter stehen wechselständig. An diesen Blättern kann man erkennen, dass es sich um eine Kleeart handelt. Die gelben Blüten sind zu langen Trauben angeordnet. Sie duften süß, nach dem reichlichen Nektar, mit dem sie gefüllt sind. Doch erst nach der Ernte, beim Trocknen, entfaltet der Honigklee seinen ganz starken Duft. Denn erst dann wird das Cumarin frei. So ist es auch beim Waldmeister, der erst nach dem Verwelken beginnt zu duften. Es gibt übrigens auch einen weißen Honigklee, der außer der Blütenfarbe genau so aussieht, wie der gelbe Honigklee und auch so duftet, weil er genau so viel Cumarin enthält. Doch er hat weniger Flavonoide als der gelbe Honigklee, darum wird er in der Heilkunde nicht verwendet.



BACHBLÜTEN
Mentale Erschöpfung (17 Hornbeam)
- Diese Menschen leiden an mentaler Erschöpfung, ohne jegliche körperliche Beschwerden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Erschöpfung besiegen  

BACHBLÜTEN
Geduld, Zeit, innere Ruhe (18 Impatiens)
- Diese Menschen haben kaum Geduld, Zeit und auch keine innere Ruhe für irgendetwas
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie zur Ruhe und finden die Zeit und Geduld wieder


ERNÄHRUNG
Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln (Regel 2)
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür finden sich aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin. Verzehren sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarme Zutaten. Mindestens 30g Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedenen ernährungsbedingte Krankheiten.


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