Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

16.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 12.11.18-18.11.18

STEVIA

Stevia ist in Südamerika heimisch. Seine Blätter haben eine sehr starke Süßkraft ohne die von Zucker bekannten Kalorien zu haben. In der EU und in den USA ist Stevia als Zuckerersatz verboten, angeblich weil es noch nicht gründlich genug untersucht ist. Im eigenen Garten kann man jedoch Stevia-Pflanzen anziehen.
Stevia ist ein aus der Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut", auch „Honigkraut") gewonnenes Stoffgemisch, das als  Süßstoff verwendet wird. Es besteht hauptsächlich aus  Steviolglycosiden, wie dem  Diterpen glycosid  Steviosid (ungefähr 10% der Trockenmasse der Blätter), Rebaudiosid A (2 bis 4 %) und sieben bis zehn weiteren Steviolglycosiden. Die Anteile der enthaltenen Steviolglycoside unterscheiden sich nach Anbauge-biet und Pflanzensorte. Weitere Anteilsabweichungen entstehen, da Hersteller von Tafelsüße auf Steviolglycosid-Basis meist den Rebaudiosid-A-Anteil wegen des zuckerähnlichen Geschmacks erhöhen. Dem lakritzartigen Geschmack der Pflanze wird bei der Herstellung des Süßstoffgemisches durch Isolierung der süßen-den Bestandteile und anschließende Komposition entgegengewirkt. Steviaprodukte können – als reines Rebaudiosid A – eine bis zu 450-fache Süßkraft von  Zucker haben, sind nicht kariogen und für  Diabetikergeeignet. Steviolglycoside sind als E 960 in der EU seit dem 2.Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Ein Jahr vor der Zulassung konnte aus Studien der  Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Stevia weder eine  Genotoxizität noch eine  krebserregende Wirkung nachgewiesen werden. Auch negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsorgane des Menschen konnten nicht festgestellt werden, was die Voraussetzung zur EU-Zulassung war. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Antrag der
Morita Kagaku Kōgyō K.K. (Japan), der CargillIncorporated (USA) und der EUSTAS (European Stevia Association, Spanien).

Steckbrief
Heilwirkung:
Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Herzschwäche, Infektionen, Sodbrennen, Zuckerersatz, Übergewicht
wissenschaftlicher Name: Stevia rebaudiana
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut




BRECHWURZEL
tt

Die Brechwurzel oder Brechwurz, auch Ruhrwurzel genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Rötegewächse. Sie ist auch unter ihrem portugiesischen Trivialnamen Ipecacuanha oder spanisch Ipecacuana bekannt. Ihr „Wurzelstock“ wird in der Medizin verwendet, um Ipecacuana-Sirup – ein starkes Brechmittel – herzustellen.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Brechmittel, Husten, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Cephaelis ipecacuanha
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel

Anwendung
Achtung! Giftig.
Brechwurzel nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In der Medizin wird der „Wurzelstock“ verwendet, der sich einige wenige Male verzweigt. Auf dem Markt werden verschiedene Sorten angeboten (grau, rot, braun), die von derselben Art stammen. Unterschiede im Aussehen gehen auf das Alter und die Bewässerung zurück. Jean Adrien Helvétius (1661–1727) wandte die Droge bereits 1680 bei Dysenterie an. Da laut Theodor Husemann die Wirksamkeit nur bei tropischer Dysenterie vorliegt, wurde sie danach als Emetikum verwendet. Als schließlich das Apomorphin entdeckt wurde, das eine höhere emetische Wirksamkeit zeigt, ersetzte es die Brechwurzel. Ipecacuana ist sehr giftig und kann zu blutigen Durchfällen und Krämpfen bis zum Schock bzw. Koma führen. Es enthält die Alkaloide Emetin und Cephaelin; aus der Brechwurzel bereitete Medikamente sind deshalb in Deutschland verschreibungspflichtig. Ipecacuanha wurde danach noch als Expektorans verwendet. Das enthaltene Emetin wurde 1817 von Pierre-Joseph Pelletier und François Magendie isoliert und T. Gordonoff zeigte mittels Röntgenkontrastmittel in der Trachea die Unterschiede zwischen der sekretomotorischen und sekreotolytischen Expektoranwirkung. Als Darreichungsform wurde ein Sirup gewählt, z.B. der Brechwurzelsirup aus der 6. Ausgabe des deutschen Arzneibuchs (DAB 6).

Beschreibung
Die Brechwurzel wächst als Strauch bis auf Wuchshöhen von etwa 50 Zentimetern. Am Wurzelstock werden viele Wurzeln gebildet, die von einer dicken, geringelten Rinde umgeben sind. Es wird ein einzelner, kurzer Stamm gebildet, der nur im oberen Bereich beblättert ist. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, ledrige, glatte, dunkelgrüne Blattspreite besitzt einen glatten Rand. An der Basis jeden Blattpaares befinden sich zwei weißliche Nebenblätter. In endständigen köpfchenförmigen Blütenständen stehen die Blüten zusammen, die von vier großen, eiförmigen Tragblättern umgeben sind. Die zierliche, kleine Blüte ist zwittrig, trichterförmig und besitzt eine weiße Farbe. Staubblätter und Fruchtblätter sind dimorph, das bedeutet, dass bei einigen Blüten die Staubblätter lang sowie die Stempel kurz sind und bei den anderen Blüten ist es umgekehrt. Die erst purpurrote, später blau-schwarze Steinfrucht ist fleischig.


BACHBLÜTEN
Du hast Angst, du drehst gleich durch (oft bei Drogenkonsum) (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben Angst, dass sie gleich durchdrehen (oft bei Drogenkonsum)
- Mit der dementsprechender Bachblüte haben sie keine Angst mehr durchzudrehen

BACHBLÜTEN
Man wirkt auf andere sorglos bis naiv (7 Chestnut Bud)
- Diese Menschen wirken auf ihre Mitmenschen oft von sorglos bis zum naiven

- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Sorglosigkeit und die Naivität allmählich hinter sich lassen

ERNÄHRUNG
Sich Zeit nehmen und genießen
Essen Sie nicht nebenbei! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das fördert Ihr Sättigungsempfinden.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü