Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 13.11.17-19.11.17


SALOMONSIEGEL t

Die Weißwurz ist eigentlich eine Pflanzengattung mit zwei Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind. Da gibt es die häufig vorkommende vielblütige Weißwurz und die seltenere wohlriechende Weißwurz. Beide Arten sind jedoch sehr ähnlich, so ähnlich, dass sie sich sogar kreuzen können. Sie wachsen vor allem in lichten Laubwäldern. Mit ihren schrägstehenden Stängeln, an denen zu beiden Seiten regelmäßig Blätter wachsen und den darunter herabhängenden weißen Blüten erwecken sie das Interesse des neugierigen Betrachters. Kein Wunder, dass man der Pflanze früher magische Fähigkeiten zusprach. Angeblich sollte es möglich sein, verschlossene Türen damit zu öffnen.Die Beeren der Weißwurz sind giftig, in der Pflanzenheilkunde wird aber der Wurzelstock verwendet. Die Volksheilkunde verwendete die Weißwurz früher gegen Herzschwäche,  Diabetes, Rheuma und Gicht.
Das Echte Salomonssiegel, auch Wohlriechende Weißwurz oder Duftende Weißwurz, ist eine  Pflanzenart aus der Familie der Spargelgewächse. Man beachte die Ähnlichkeit und Verwechslungsmöglichkeit mit der vielerorts wesentlich häufigeren verwandten Art  Vielblütige Weißwurz.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, Blutzucker senkend,  Gicht, Rheuma (Salbe), Herzschwäche
wissenschaftlicher Name:
Polygonatum officinale, Polygonatum odoratum, Polygonatum multiflorum
Pflanzenfamilie:
Mäusedorngewächse = Ruscaceae
volkstümliche Namen:
Vielblütige Weißwurz, Wohlriechende Weißwurz, Salomonsiegel, Salomonssiegel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Saponine
Sammelzeit:
Herbst, Frühjahr

Auch die Gemüsepflanze Haferwurz wird manchmal Weißwurz genannt, ist aber in keinster Weise mit der Vielblütigen Weißwurz verwandt. Gemeinsam ist nur die weiße Wurzel.

Erkennungsmerkmale

Beim Echten Salomonssiegel handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50, selten bis zu 100 Zentimetern erreicht. Es wird ein Rhizom, das einen Durchmesser von 5 bis 14 cm aufweist, als Überdauerungsorgan gebildet. Am Rhizom hinterlässt der absterbende Stängel den siegelartigen Abdruck, der zum Trivialnamen führte. Ihr aufrechter, glatter  Stängel wächst übergebogen und ist – im Gegensatz zur Vielblütigen Weißwurz – scharfkantig. Die sieben bis zwölf wechselständig und zweizeilig stehenden, ungestielten Laubblätter sind einfach, ganzrandig  parallelnervig, 5 bis 12 (selten bis 20) cm lang und 3 bis 6 (selten bis 8) cm breit. Nebenblätter fehlen.
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blüten wachsen einzeln oder zu zweit hängend in den Blattachseln. Die 5 bis 10 (selten bis 20) mm langen Blütenstiele sind nicht geknickt. Die leicht duftenden Blüten sind zwittrig radiär-symmetrisch und dreizählig. Das röhrenförmige Perigonbesteht aus sechs zylindrisch bis glockenförmig-zylindrisch verwachsenen Blütenhüllblättern, sie sind weiß mit grüner Spitze und 11 bis 20, selten bis zu 25 Millimeter lang. Es gibt sechs  Staubblätter; die  Staubfäden sind meist kahl; die  Staubbeutel sind etwa 4 mm lang. Die drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der etwa 3 bis 4 mm lang ist. Der Griffel hat eine Länge von 10 bis 14 mm. Die blauschwarzen, bereiften  Beeren weisen einen Durchmesser von 7 bis 10 (selten bis 12) mm auf und enthalten je sieben bis neun Samen.




KIRSCHLORBEER tt

Die Lorbeerkirsche, auch Pontische Lorbeerkirsche und populär Kirschlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Sie stammt ursprünglich aus Kleinasien. Ihren Trivialnamen erhielt diese Pflanzenart aufgrund ihrer kirschartigen Steinfrüchte und wegen der lorbeerähnlichen Blätter. Ihre Sorten werden als weitgehend frostharte Ziersträucher in Parks und Gärten verwendet. 2013 wurde sie Giftpflanze des Jahres.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. beruhigend, krampflösend
wissenschaftlicher Name: Kirschlorbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Anwendung
Achtung! Giftig. Kirschlorbeer nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Nutzung
Lorbeerkirschsorten werden als weitgehend frostharte Ziersträucher in Parks und Gärten verwendet. Abgesehen von kleinwüchsigen Sorten ist das Gehölz aufgrund seiner Wuchsfreudigkeit ohne regelmäßigen Schnitt ungeeignet für kleine Gärten, da es in kurzer Zeit einen großen Standraum belegen und sich zudem durch Selbstaussaat bei günstigen Standortbedingungen schnell zu einer Art „Unkraut“ entwickeln kann. Dies ist besonders problematisch, wenn sich die Pflanze im Unterholz der Wälder ausbreitet und so die einheimische natürliche Vegetation verdrängt. Darum ist die Lorbeerkirsche in vielen Gegenden auf der Schwarzen Liste der Neophyten aufgeführt und sollte außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets nicht mehr angepflanzt werden. Lorbeerkirschpflanzen gedeihen auch auf unwirtlichen Plätzen. Sie werden sowohl solitär oder als Heckenpflanzen verwendet. Neben der Nutzung als Zierpflanze hat die Lorbeerkirsche auch eine wichtige Funktion in der Restaurierungsgrund Präparation erlangt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts dienen die Blätter mit einem möglichst hohen Anteil an Blausäure dem Aufweichen oder Geschmeidig machen organischer Materialien – ohne dabei Wasserschäden zu verursachen. Beispielsweise kann man getrocknete Insekten wieder beweglich bekommen, wenn man sie einige Tage über den zerschnittenen Blättern in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt (Blätter täglich austauschen und direkten Kontakt vermeiden). Auch lange gefaltete Stoffe, wie man sie aus Gräbern kennt, lassen sich mit dieser Methode wieder geschmeidig machen. Wiederentdeckt wurde die Methode in den 1990er Jahren von Klaus Wechsler (Überseemuseum).
Giftigkeit
Frische, reife Früchte schmecken süß mit bitterem Nachgeschmack. In der Türkei wird die Lorbeerkirsche wegen der Früchte kultiviert. Diese werden dort als Trockenfrüchte verzehrt. Das Fruchtfleisch kann zu Marmelade oder Gelee verwertet werden. Die Samen enthalten – wie bei fast allen Früchten der Gattung Prunus – Prunasin, ein cyanogenes Glykosid. Im Magen entwickeln zerkaute Samen die giftige Blausäure, unzerkaut geschluckte Samen sind ungefährlich. Nach Aufnahme von Blättern oder bis zu 10 zerkauten Samen kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Tachykardie und Krämpfen kommen. Bei mehr als 10 zerkauten Samen können Herz- und Atemstillstand eintreten. Beim Kochen aber werden die Blausäureverbindungen zerstört. Blätter und Samen enthalten mehr Prunasin als das Fruchtfleisch. Die Informationszentrale gegen Vergiftungen stuft alle Pflanzenteile als giftig ein.

Beschreibung
Die Lorbeerkirsche ist ein immergrüner Strauch oder Baum, der Wuchshöhen bis zu 7 Metern erreicht. In strengen Wintern mit Temperaturen im Bereich von −20 °C erfrieren alle Blätter und ein großer Teil der Äste. In den meisten Fällen treibt die Pflanze wieder neu aus. Die 8 bis 15 Zentimeter langen Laubblätter ähneln in ihrer Form dem Echten Lorbeer, worauf die inkorrekte Bezeichnung als „Kirschlorbeer“ zurückgeht. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Viele angenehm duftende Blüten stehen in einem endständigen, traubigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die kugeligen Früchte sind anfangs grün und bei Reife schwarz.


BACHBLÜTEN
Ich kann andere gut unterdrücken (32 Vine)

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Diese Menschen können ihre Mitmenschen sehr gut unterdrücken, zum Teil bewusst, aber auch manchmal
 unbewusst
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie ihre Mitmenschen als gleichwertig anzusehen und
 unterdrücken sie nicht mehr


BACHBLÜTEN
Man zweifelt nicht eine Sekunde an seiner Überlegenheit und zwingt anderen darum seinen Willen auf (32 Vine)
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Diese Menschen zweifeln keinen Moment daran, dass sie ihren Mitmenschen überlegen sind und zwingen
 ihnen sogar ihren Willen auf
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen auf den Boden der Tatsachen und fühlen sich ihren
 Mitmenschen nicht mehr überlegen und zwingen auch nicht mehr ihren Willen auf


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