Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

16.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


PFINGSTROSE tt


Die Pfingstrose ist eine beliebte Gartenblume, da sie die Augen mit schönen, großen Blüten erfreut. Schon Dioskurides und Plinius Secundus in der Antike und Paracelsus im Mittelalter empfahlen die Pfingstrose als Heilpflanze. Die Pfingstrose war damals auch in den Klostergärten verbreitet und kam von dort aus in die Bauerngärten. Die Pfingstrose kann gegen Gicht verwendet werden, was ihr den Namen Gichtrose eingebracht hat. Früher wurde die Pfingstrose auch gegen Epilepsie verwendet. In der chinesischen Medizin spielt die Pfingstrose eine wichtige Rolle und wird dort im großen Stil angebaut.
Die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse. Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gärtnerische Züchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose. Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Darmstörungen, Epilepsie, Gicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Paeonia officinalis
volkstümliche Namen: Ballerose, Buerrose, Gichtrose, Kirchenblume, Kirchenrose, Knopfrose, Pfaffarose, Pumpelrose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten

Anwendung
Achtung! Giftig.
Pfingstrose nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Medizin
Bereits Theophrast, Plinius und Dioskurides verweisen auf die medizinische Wirkung der Pfingstrose, wobei sie sich sowohl auf die Korallen- als auch die Gemeine Pfingstrose bezogen. Allerdings gab es beim Sammeln der Pflanzen bestimmte Regeln einzuhalten, die der 1488 geborene Otto Brunfels folgendermaßen zu-sammenfasste: Und spricht Plinius, desgleichen Theophrastus, wann sie diese Wurzel haben wöllen graben, so muss es bei Nacht geschehen, etlicher Gefährlichkeiten halben die sie bei Tag hätten müssen darüber bestehen, von wegen des Spechtes, Pici Martii genannt, dieser sticht nämlich bei Helligkeit dem Menschen die Augen aus. Der Ruf der Heilkräftigkeit der Pfingstrosen hatte sich von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erhalten, als die Droge Radix Paeoniae um das Jahr 1860 aus den Arzneibüchern gestrichen wurde. Im Mittelalter galt sie als wirksames Mittel gegen die Gicht, sie sollte bei Kinder- und Frauenkrankheiten helfen. Hildegard von Bingen schrieb in ihrer Physica über die Pfingstrose; Die Paeonie (beonia, Dactylosa) ist feuerfarben und hat gute Wirkung. Sie hilft sowohl gegen die dreitägigen wie die viertägigen Fieber… Unt wenn ein Mensch den Verstand verliert, so als ob er nichts wüßte und gleichsam in Ekstase läge, tauche Päoniensamen in Honig und lege sie auf seine Zunge, so steigen die Kräfte der Päonie in sein Gehirn empor und erregen ihn, so dass er rasch seinen Verstand wiedererlangt … Aber nimm auch Päoniensamen und tauche sie in das Blut eines Blutegels und hülle dann die übelriechenden Samen in einen Teig aus Weizenmehl, und wenn jemand durch die Fallsucht zu Fall kommt, lege sie in seinen Mund, während er so daliegt, und tue dies, so oft er durch diese Krankheit zu Fall kommt, und endlich er geheilt werden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Pfingstrose als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt. Die Volksmedizin verwendete auch den Rauch aus den Samen zur Behandlung von „Besessenen“. Die Volksmedizin kannte noch eine andere Ver-wendung der Pfingstrose: Ihre Samen wurden auf Ketten aufgereiht und zahnenden Kleinkindern zum Kauen gegeben. In Bayern nannte man die Samen deshalb auch Apolloniakörner – zu Ehren der Heiligen Apollonia, der Patronin der Zahnleidenden. In der Homöopathiewird Paeonia bei Hämorrhoiden und Analfissuren ver-wendet, deren Schmerzen nach dem Stuhlgang besonders lange anhalten. In China werden Pfingstrosen (Sorte 'Fen Dan Bai', Hybride von Paeonia ostii) großflächig zur Gewinnung des Mudan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut. Auch in Europa importiert die Pharmaindustrie beträchtliche Mengen an Päonienwurzeln, die von Naturstandorten aus Ost-Europa und Vorderasien stammen. Die Blüten enthalten den Anthocyanin-Farbstoff Peonidin, einen Methylether des Cyanidins.

Beschreibung
Vegetative Pflanzenteile
Pfingstrosen sind zumeist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener verholzende Halbsträucher, oder kleinere Sträucher. Die kleine Gruppe halbstrauchiger chinesischer Arten, bekannt als „Strauch-“ oder „Baum-Päonien“ bilden bis etwa 2,5 Meter lange Sprossachsen, die verholzen. Alle Paeonia-Arten und -Sorten sind sommergrün. Sie bilden als Überdauerungsorgane langlebige, ziemlich holzige Rhizome mit verdickten Wurzeln. Die Keimung der Samen erfolgt hypogäisch. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind zumeist relativ groß und gestielt. Die zusammengesetzte Blattspreite ist mit Ausnahme der vorhergehend genannten beiden Arten zumeist doppelt dreizählig. Die Zahl der Abschnitte der unteren Blätter variieren bei den staudigen Arten zwischen 9, 10 bis 22, 78 bis 91 und 134 bis 340. Bei Paeonia intermedia und Paeonia tenuifolia sind die Blätter dabei federartig mit zahlreichen linealischen Blattabschnitten. Die Blattfiedern be-sitzen normalerweise einen gezähnten Rand oder sind gelappt. Nebenblätter fehlen.
Blüten, Früchte und Samen
Die endständigen Blüten stehen über ein bis sechs Hochblättern. Sie sind groß und sehen Rosenblüten et-was ähnlich. Die zwittrigen Blüten variieren stark in der Anzahl ihrer Blütenorgane. Es sind zwei bis neun Kelchblätter und vier bis dreizehn Kronblätter vorhanden. Die Kronblätter besitzen meist Rosa- oder Rottöne, es existieren jedoch auch Arten mit weißen und gelben Kronblättern. In der Mitte der Blüte befinden sich viele (bis zu 230), zentrifugal vermehrte, kurze Staubblätter. Die Staubblätter verdecken beinahe die zwei bis fünf (bis acht) großen, freien Fruchtblätter, welche am Grunde eine als Nektarium dienende Scheibe, den „Diskus“, bilden. Die Blüten der Pfingstrosen verbreiten einen intensiven Duft. Die Sorten der Strauch- und Baumpäonien tragen die größten und prächtigsten Blüten aller Pfingstrosen. Sie sind zumeist gefüllt, manchmal bis über 20 Zentimeter groß und besitzen gerüschte oder gekräuselte Kronblätter. Es werden Sammelbalg-früchte gebildet. Die dunklen Samen sind relativ groß mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 Zentimetern.



RHODODENDRON
tt

Die Rhododendren sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist mit etwa 1.000 Arten eine große Gattung. Es gibt eine Vielzahl von Sortengruppen und eine fast unüberschaubare Zahl von Sorten, teils sind es Hybriden, teilweise aber nur vegetativ vermehrbare Ausleseformen (sogenannte Sports). Das Verbreitungsgebiet reicht von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis über 5.500 Meter), vom tropischen Regenwald bis in die subpolare Tundra. Dementsprechend unterschiedlich sind die Arten und ihre Ansprüche.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Die wildwachsende Pflanze ist geschützt!, Gicht, Rheuma, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Rhododendron ferrugineum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Anwendung
Achtung! Giftig.
Rhododendron nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Giftigkeit
Viele Rhododendren sind giftig; die giftigen Inhaltsstoffe, Grayanotoxine (u. a. Andromedotoxin, Grayanotoxin I) aus der Klasse der Diterpene, befinden sich nicht nur in Blättern, sondern auch im Nektar und im Pollen. Es sind auch Vergiftungen beim Menschen durch den übermäßigen Genuss des Honigs aus dem Nektar von Rhododendron ponticum bekannt geworden. Bei schweren Vergiftungen kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Auch bei Weidetieren sind Vergiftungen durch den Verzehr der Blätter aufgetreten..

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Rhododendron-Arten sind überwiegend immergrüne Sträucher, es gibt aber auch laubwerfende Arten, und einige Arten sind sogar Bäume. Einige leben in tropischen Wäldern epiphytisch auf Bäumen. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind meist ganzrandig. Viele Arten zeigen ein filziges, kupfer- (zum Beispiel Rhododendron bureavii) bis silberfarbiges Indumentum an der Blattunterseite, einige duften zart bis stark, der Austrieb kann kupferfarben bis blau sein, auch die Blätter vieler Lepidoten duften. Alle diese Eigenschaften gehen beim Kreuzen verlo-ren.
Generative Merkmale
Die Blütezeit der Rhododendren reicht von Januar bis August, die meisten blühen im April/Mai. In dieser teilweise sehr prachtvollen, intensiven Rhododendrenblüte ist die Ursache ihrer Beliebtheit und des großen gärtnerischen Interesses zu sehen. Es werden meist endständige traubige oder doldentraubige Blütenstände gebildet. Die zwittrigen, meist fünfzähligen, überwiegend radiärsymmetrischen bis schwach zygomorphen Blüten sind glocken-, röhren-, schalen- oder trompetenförmig. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen Staubblätter sind fünf bis zehn (bis 27) vorhanden. Die Kapselfrüchte enthalten zahlreichen Samen. Die Samen sind meist geflügelt.


BACHBLÜTEN
Man hat wenig Selbstgefühl, lässt sich unbewusst von anderen diktieren, was man zu tun hat (4 Centaury)
- Diese Menschen haben sehr wenig Selbstwertgefühl, sie lassen sich auch unbewusst von ihren Mitmenschen diktieren, was zu tun sei
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihr Selbstwertgefühl wieder stärken und lassen sich nicht mehr von anderen etwas diktieren

BACHBLÜTEN
Man kann schwer vergeben und vergessen (8 Chicory)
- Diese Menschen können nur sehr schwer vergeben und vergessen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie eher etwas vergeben und etwas vergessen


ERNÄHRUNG
Nährstoffbedarf und Nährstoffaufnahme der Stillende
Wie in der Schwangerschaft ist auch beim Stillen (Kaktation) der Organismus der Mutter, darauf bedacht, den Säugling alle notwendigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Deshalb kann es während der Laktation zur Nährstoffverarmung der Mutter kommen, da bei einem defizid die körperliche Speicher der Sillende angegriffen werden. Um zu verhindern, muss die Nährstoffzufuhr den erhöhten Bedarf der Mutter angepasst werden!
Energiebedarf
Stillende verbrauchen sehr viel Energie. Selbst wenn man berücksichtigt, dass das Körperfett, dass er in der Schwangerschaft, als Energiespeicher angelegt hat, beim Stillen abbaut, ist während der Stillzeit eine zusätzliche Kalorienzufuhr über den Bedarf vor, der Schwangerschaft hinaus erforderlich.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü