Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 16.10.17-22.10.17


BARBARAKRAUT    

Das Barbarakraut ist weltweit in gemäßigten Breiten heimisch. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wird bis zu 90 Zentimeter hoch. Die Blätter des Barbarakrauts kann man als spinatähnliches Wildgemüse verwenden. Man kann es in Butter dünsten. Es schmeckt ähnlich wie Kresse und kann bis in den Winter hinein geerntet werden, was ihr auch den Namen "Winterkresse" eingebracht hat. Durch seinen Vitamin-C-Gehalt vertreibt das Barbarakraut Frühjahrsmüdigkeit. Dank seiner Bitterstoffe fördert das Barbarakraut die Verdauungstätigkeit.
Die Pflanzengattung Barbarakräuter, auch Winterkressen genannt, gehört zur Familie der  Kreuzblütengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, Appetitlosigkeit, Stoffwechsel anregend, Frühjahrsmüdigkeit, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Barbarea intermedia
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Winter cress
volkstümliche Namen:
Gemeine Winterkresse, Echtes Barbenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Bitterstoff, Schwefel, Ätherische Öle

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Barbarea kommt mit 20 Arten von Europa bis in das südöstliche Asien, in Nordamerika und mit zwei Arten in Australien natürlich vor. Mit Ausnahme der beiden australischen Arten liegen die Vorkommen in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel. Einige Arten sind in vielen Teilen der Welt Neophyten. Die Gattung Barbarea gehört zur Tribus Cardamineae innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Barbarea-Arten wachsen selten als einjährige, meist als zweijährige oder ausdauernde, krautige Pflanzen. Die ausdauernden Arten bilden oft Rhizome als Überdauerungsorgane. Die Pflanzenteile sind nicht oder spärlich flaumig mit einfachen Trichomen (Pflanzenhaaren) bedeckt. Die aufrechten bis manchmal liegenden  Stängel sind oft kantig und verzweigt. Die sowohl in grundständigen Rosetten als auch am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend mit glatten, gekerbten, gelappten, selten gezähnten oder gewellten Blatträndern. Die grundständigen Blätter sind meist leierförmig bis fiederteilig, selten einfach. Die Stängelblätter sind gestielt oder sitzend, manchmal mit Öhrchen oder stängelumfassend, leierförmig bis fiederteilig oder einfach mit gezähnten, gelappten oder glatten  Blatträndern.
Generative Merkmale
Die traubigen Blütenstände stehen einzeln oder zu mehreren in schirmtraubigen Gesamtblütenständen zusammengefasst und enthalten viele Blüten. Die Blütenstände verlängern sich bis zur Fruchtreife meist deutlich oder selten nur etwas. Die Blütenstandsrhachis ist gestreift. Selten sind Tragblätter vorhanden. Die schlanken oder gedrungenen Blütenstiele sind sperrig oder aufrecht bei der Fruchtreife, manchmal fehlen sie. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch bis  zygomorph, vierzählig mit doppelten Perianth. Die vier ausgebreiteten bis selten aufrechten Kelchblätter sind meist länglich, selten eiförmig oder linealisch und manchmal lange haltbar. Die vier leuchtend bis hell gelben, selten cremeweißen Kronblätter sind mindestens gleich lang wie die Kelchblätter, spatelförmig oder verkehrt-lanzettförmig und deutlich abgesetzt genagelt. In zwei Kreisen stehen insgesamt sechs Staubblätter. Die manchmal gelben Staubfäden sind verbreitert. Die  Staubbeutel sind länglich. Es sind vier Nektardrüsen vorhanden, wobei die seitlichen ringförmig und die mittleren Drüsen zahnförmig ausgebildet sind. Der Fruchtknotenenthält etwa 10 bis 50 Samenanlagen. Der  Griffel kann kaum erkennbar oder mit einer Länge von 5 mm deutlich ausbildet sein. Die  Narbe ist kopfig oder manchmal leicht zweilappig. Es werden gestielte bis selten ungestielte, meist längliche oder selten elliptisch-längliche Schoten mit rundem oder vierkantigen Querschnitt gebildet, die glatt sind oder kleine Wulste aufweisen. Die meist kahlen oder selten flaumig behaarten Klappen besitzen einen prominenten Hauptnerv und deutliche Seitennerven. Das Replum ist rundlich und das manchmal breite Septum ist vollständig ausgebildet. Die in einer Reihe oder fast zwei Reihen angelegten Samen sind dick oder leicht abgeflacht und können geflügelt und gerandet sein. Die  Samenschale ist netzartig oder selten warzig und wird im nassen Zustand nicht klebrig-schleimig.




PAPPEL


Die hohe, schmale Pappel reckt sich häufig an den Ufern von Flussläufen in den Himmel. Durch ihre charakteristische Form ist sie den meisten Menschen bekannt. Heutzutage weiß aber kaum jemand, dass die Pappel schon in der Antike als wichtige Heilpflanze geschätzt wurde. Eine Salbe aus ihren Knospen gehört zu den ältesten überlieferten Salbenrezepten. Sie wirf heute noch zu-bereitet und für Haut- und Gelenkprobleme hilfreich eingesetzt. Auch als Tee kann man die Pappelknospen trinken und damit rheumatische Beschwerden und andere Entzündungen lindern.
Die Pappeln sind eine Pflanzengattung in der  Familie der Weidengewächse. Sie sind in gemäßigten Gebieten auf der Nordhalbkugel in Nordamerika und Eurasien weitverbreitet. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Hämorrhoiden, Gelenkrheuma, Kopfschmerzen, Blasenleiden, Prostata-Beschwerden, Wunden, Verbrennungen (leichte), Sonnenbrand, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Abschür-fungen
wissenschaftlicher Name:
Populus nigra
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Poplar
volkstümliche Namen:
Alberbaum, Bellen, Schwarz-Pappel, Zitterpappel, Weißpappel
Verwendete Pflanzenteile: Knospen
Inhaltsstoffe:
Populin, Salicin, Ätherisches Öl, Harz, Gerbsäure, Gallussäure
Sammelzeit:
April

Anwendung
Pappelknospen als Tee
Von der Pappel werden vor allem die Knospen in der Heilkunde verwendet. Man kann sie als Tee (Aufguss) zubereiten, mit einem Teelöffel pro Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen und dann trinken. Zwei Tassen pro Tag sind ausreichend. Pappelknospentee hilft bei Entzündungen aller Art. Man kann ihn bei Fieber, Rheuma, Gicht und Blasenentzündungen trinken. Auch für die Prostata soll er förderlich sein. Außerdem stärkt er den Magen und lindert Sodbrennen.
Pappelknospen äußerlich
Die äußerliche Anwendung der Pappelknospen ist die bekannteste Form der Pappelanwendung. Man kann Pappelknospentee für Waschungen und Bäder gegen Hautprobleme einsetzen. Besonders beliebt ist jedoch die Pappelsalbe, die schon im Altertum von Galen empfohlen wurde. Pappelsalbe hilft bei Wunden, Verbrennungen, Gelenkschmerzen und andere Probleme des Bewegungsapparates.

Pflanzenbeschreibung
Die Familie der Pappel umfasst etwa 35 Arten und ist mit der Weidenfamilie verwandt. Pappeln wachsen gerne im mittleren und südlichen Europa. Auch in Amerika gibt es Pappelarten. Sie lieben Flussläufe als Standort und bevorzugen kalkreiche, lockere Böden. Die Pyramidenpappel ist heutzutage die verbreitet-ste Art der Pappel, was aber erst seit etwa zweihundert Jahren der Fall ist. Diese Pappelart wächst wie ein langer Finger in die Höhe von bis zu 35 Metern. Andere Pappelarten wachsen nicht so typisch schmal und hoch. Entlang von Flüssen stehen oft ganze Armeen dieser Bäume. Sie wurzeln flach und halten auch vorübergehende Überschwemmungen aus. Pappeln sind die schnellwüchsigsten Bäume in Europa. Ihr Holz ist daher verständlicherweise weich. Es wird für die Herstellung von Holzschuhen und Streichhölzern benutzt. Im Frühjahr erscheinen zuerst im oberen Bereich der Bäume die Kätzchen. Es gibt männliche und weibliche Bäume, die unterschiedliche Kätzchenarten tragen. Da sie aber vorwiegend im oberen Bereich wachsen, bekommt man sie kaum zu sehen. An den Spitzen und entlang der Zweige bilden sich dann die leicht klebrigen Pappelknospen, die grünlich braun sind und süß und mild balsamisch duften.
Erscheinungsbild
Pappeln sind sommergrüne  Bäume oder  Sträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 45 Metern erreichen. Der Stamm ist gewöhnlich aufrecht. Die  Borke ist rau oder glatt und häufig grau.
Wurzeln
Pappeln bilden Herzwurzelsysteme bis Horizontalwurzelsysteme aus. Pfahlwurzeln sind nicht belegt, dafür aber stark ausgeprägte horizontale Wurzeln, von denen einerseits Senker nach unten abzweigen, andrerseits Schößlinge nach oben austreiben, die der  vegetativen Vermehrung dienen. Die Feinwurzeln der Pappeln sind im Vergleich zu anderen Bäumen recht lang, wenig verzweigt und dünn. Die Wurzeln bilden sowohl  Ektomykorrhizen wie auch Vesikulärarbuskuläre Mykorrhiza.
Holz und Borke
Das  Holz aller Pappelarten ist recht ähnlich, die Unterschiede aufgrund von Umweltbedingungen sind größer als die Unterschiede zwischen Arten. Pappelholz hat einen sehr hohen  Zelluloseanteil, was es flexibel macht. Die Rohdichte bei einer Holzfeuchte von 15 Prozent beträgt im Schnitt 0,45g cm−3, wobei die Werte zwischen 0,41 und 0,60 liegen. Die Zitter-Pappel liegt etwa bei 0,49. Die Werte von Pappelholz liegen in ähnlichen Bereichen wie beim Holz der Na-delbäume  Gemeine Fichte und Weymouthskiefer. Das Holz der Pappeln ist zerstreut porig, die Gefäße des Frühholzes sind nicht größer als die des Spätholzes. Die  Holzstrahlen sind im Wesentlichen aus gleich großen Zellen aufgebaut. Im Holzparenchym wird Stärke, Protein und Öl gespeichert. Das Kernholz, in dem kein lebendes Parenchym mehr vorkommt, wird bei Populus tremuloides ab dem fünften Jahr gebildet, und ist bei allen Pappeln farblich nicht deutlich abgegrenzt.
Die Borke besitzt relativ dünnwandige Korkzellen. Junge Bäume besitzen eine glatte Rinde mit durchgehendem  Periderm. Später wird die Borke häufig rau und gefurcht.
Blätter
Die Laubblätter sind dreieckig, herz- oder eiförmig und entweder  ganzrandig oder gelappt. Der Blattstiel ist lang, der Querschnitt rund oder seitlich abgeflacht. Die Blätter an Lang- und Kurztrieben, d. h. die in den  Winterknospen vorgebildeten und die im Sommer gebildeten Blätter, sind häufig unterschied-lich gestaltet. Die Winterknospen besitzen mehrere ungleiche Schuppen.
Geschlechterverteilung
Wie sämtliche Vertreter der Weidengewächse sind Pappeln zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. In allen Sektionen der Gattung wurden aber ausnahmsweise auch Individuen beobachtet, deren Blütenstände sowohl Stempelblüten als auch Staubblattblüten enthielten.
Blüten und Früchte
Die Blütenstände sind gestielte, hängende  Kätzchen. Männliche und weibliche Kätzchen sind sehr ähnlich. Die Blüten stehen in den Achseln eines lanzettlichen oder gezähnten Tragblatts und sind gestielt. Die Tragblätter fallen bereits während der Anthese ab. Eine  Blütenhülle fehlt bei männlichen wie weiblichen Blüten, jedoch sind die männlichen bzw. weiblichen Organe von einem mehr oder weniger ausgeprägten  Diskus umgeben. Die männlichen Blüten besitzen vier bis 60 Staubblätter, deren Staubfäden nicht verwachsen sind. In den weiblichen Blüten ist der Fruchtknoten sitzend und unilokulär. Der Fruchtknoten besteht aus zwei bis vier verwachsenen Fruchtblättern und ist an der Basis oder bis zu drei Viertel seiner Höhe vom  Diskusumgeben. Die  Samenanlagen stehen zu vielen an zwei bis vier  parietalen Plazenten. Der  Griffel ist kurz und trägt zwei bis vier  Narben.  Nektarien fehlen. Die Pappeln werden vom Wind bestäubt, die Blüten erscheinen vor den Blättern. Die Frucht ist eine zwei- bis vierklappige Kapsel, die zahlreiche Flugsamen beinhaltet. Die Samen sind von einem langen, dichten Flausch aus  Haaren umgeben,  Endosperm ist kaum ausgebildet oder fehlt völlig. Das Gewicht eines Samens beträgt meist nur einige Zehntel Milligramm, dafür kann ein Baum pro Jahr über 25 Mio. Samen produzieren. Die Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind.



BACHBLÜTEN
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