Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 16.09.19-22.09.19


KÜRBIS

Der Kürbis dient nicht nur als Grimassen-Laterne bei Halloweenfesten oder als Zierde in manchen Haushalten. In den letzten Jahren wird er auch als Gemüse immer beliebter. Und seine gerösteten Kerne sind eine begehrte Leckerei. Als Heilpflanze wird der Kürbis immer bekannter, weil er eine der wenigen Pflanzen ist, die gegen Prostatabeschwerden hilft. Er hilft jedoch auch bei Problemen des Harnapparates und des Verdauungssystems.
Die Kürbisse bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse. Fünf Arten werden kultiviert: Cucurbita argyrosperma, Feigenblatt-Kürbis, Riesen-Kürbis, Moschus-Kürbis und Garten-Kürbis.

Steckbrief
Heilwirkung:
Kerne: harntreibend, Blasenschwäche, Prostatabeschwerden, Würmer, Fruchtfleisch: Magen schonend, Fettsucht,  Gicht, Rheuma, Herzbeschwerden, Nierenschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Cucurbita pepo
Pflanzenfamilie:
Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name:
 Pumpkin
volkstümliche Namen:
Kürwes, Kerwes, Kerbs, Plumpers, Plutzer
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Fruchtfleisch
Inhaltsstoffe:
Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Fettes Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salizylsäure, Spurenelemente, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natron, Vitamine
Sammelzeit:
September bis Dezember

Anwendung
Fünf Arten der Gattung Cucurbita werden vom Menschen kultiviert. Garten-, Riesen- und Moschus-Kürbis sind dabei die wichtigeren; Cucurbita argyrosperma und der Feigenblatt-Kürbis haben nur regionale Bedeutung. Die fünf Arten lassen sich durch  Frucht- und  Blattmerkmale unterscheiden, die in den jeweiligen Artikeln angegeben sind. Vertreter anderer Gattungen der Familie Cucurbitaceae werden häufig ebenfalls als „Kürbisse" bezeichnet und im Familien-Artikel unter  Nutzung behandelt. War das Verbreitungsgebiet der Kürbisse in präkolumbischer Zeit auf Amerika beschränkt, werden sie bereits seit dem 16. Jahrhundert weltweit in den warmen Gebieten angebaut.
Präparate aus Kürbiskernen erhält man inzwischen überall im Handel oder in Apotheken. Sie werden gegen Blasenschwäche und vor allem bei Prostatabeschwerden eingenommen. Man kann aber auch das Innere der Kürbiskerne knabbern. Geröstet sind sie sogar eine Leckerei. Gegen Bandwürmer isst man etwa 300g geschälte Kürbiskerne und eine Stunde später einen Esslöffel Rizinusöl, um die Würmer auszutreiben. Als Gemüse oder Suppe gegessen ist das Kürbis-Fruchtfleisch sehr magenschonend und fördert Verdauung und Stoffwechsel.
Kürbissuppe
Schneide das Fruchtfleisch eines Kürbisses in handliche Stücke. Bei großen Kürbissen reicht auch ein Teil der Frucht. Bedecke die Kürbisstücke in einem Topf mit Wasser. Bringe Wasser und Kürbis zum Kochen und lass es dann mindestens 30 Minuten köcheln. Füge nach Geschmack Gemüsebrühpulver und geriebene Muskatnuss ein. Püriere die weichgekochte Kürbissuppe mit einem Pürierstab. Verfeinert die Suppe mit einem Schuss Sahne. Streue kleingehackte Petersilie auf die in Teller oder Schalen gefüllte Suppe.

Pflanzenbeschreibung
Die Kürbisse sind  einjährige, selten auch  ausdauernde, krautige Pflanzen. Die meisten Arten, darunter alle kultivierten, sind eher mesophytisch und besitzen ein fädiges Wurzelsystem, nur wenige Arten sind  xerophytisch und haben ein vergrößertes Wurzelsystem. Die Stängel sind meist niederliegend oder auch kletternd. Die  Ranken sind drei- bis siebenfach verzweigt. Sie sind einhäusig (monözisch). Die Blüten stehen an langen Stielen einzeln in den Blattachseln. Der  Kelch ist glockenförmig und hat fünf Zipfel. Die Krone ist mit 6 bis 10 cm Länge groß, bei beiden Geschlechtern fast gleich groß, glockig, fünfzipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt. Die Blütenfarbe ist goldgelb, Cucurbita okeechobeensis hat cremefarbene Blüten. Die männlichen Blüten haben scheinbar drei Staubblätter, jedoch sind 2 + 2 + 1 verwachsen. Die Staubfäden sind frei, die  Staubbeutel sind zu einer Säule verwachsen. Die weiblichen Blüten haben kleine  Staminodien und einen drei- bis fünffächrigen unterständigen Fruchtknoten. Der eine Griffel ist kurz und trägt drei bis fünf zweilappige Narben. In einem Diskus und an der Basis des Hypanthiums wird Nektar produziert. Die Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige  Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variiert je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt. Nach langer Lagerung bleiben im Wesentlichen trockene Fruchtwand, Stiel und Samen übrig. Trockene Früchte sind auch schwimmfähig. Die  Samen sind flach, im Umriss oval und haben einen verdickten Rand.
In Mitteleuropa wächst der Kürbis kaum je wild, aber er wird in Gärten und auf Gemüsefeldern immer mehr angebaut. Da die Kürbispflanze wärmeliebend ist, wird sie meistens an warmer Stelle vorgezogen und ab Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, wenn sich die ersten großen Blätter zeigen. Schnell wächst die Kürbispflanze zu beachtlicher Größe heran. Die rauhen Blätter sind oft über 50cm breit und die gesamte Pflanze wuchert im Beet über mehrere Quadratmeter. Einzelne Triebe können bis zu zehn Meter lang werden. Nach wenigen Wochen bilden sich große, leuchtend gelbe Blüten. Zuerst entstehen männliche Blüten und später auch weibliche. Nur wenn beide Sorten gleichzeitig blühen, können sie befruchtet werden und bei den weiblichen Blüten entwickelt sich aus dem bereits vorhandenen Knubbel ein richtiger Kürbis. Kürbisse können bis über 500 kg schwer werden, aber dies ist nur bei erfahrenen Hobbyzüchtern der Fall. Im Normalfall werden sie je nach Sorte ein bis mehrere Kilogramm schwer. Innen sind sie hohl und haben eine breite Schicht mit Fruchtfleisch. Im hohlen Innern befindet sich schwammartige lockere Kürbismasse mit fingernagelgroßen weißlichen Kernen.




ROTE RÜBE

Die Rote Bete, auch Rote Beete oder Rote Rübe, in der  Schweiz Rande, in einigen Teilen Österreichs,  Bayern und Südbaden auch der Rahner (Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Rone, Ronen, Randig, Rohna) genannt, ist eine Kulturform der  Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Alle Kulturrüben werden heute in der Unterart Beta vulgaris subsp. vulgaris zusammengefasst, die Rote Bete zählt zur Conditiva-Gruppe.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Grippe, Heiserkeit, Leukämie (behandlungsbegleitend), Lungenschwäche, Malaria, Strahlungsschäden, Tumore (mit Einschränkung), Wunden, blutbildend, blutverbessernd, harnsäurelösend, harntreibend, leberstärkend, niedriger Blutdruck
wissenschaftlicher Name:
Beta vulgaris var. cruenta rubra
Verwendete Pflanzenteile:
Knollen
Sammelzeit:
September und Oktober

Verwendung als Heilpflanze
Die auffällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als  Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man als Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162), es ist allerdings nicht sehr hitzebeständig. Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäuregehalts ist die Rote Bete ein gesundes  Gemüse, das gegart als Beilage gereicht oder roh für  Salate verwendet wird. Ferner ist die Rote Bete ein Bestandteil von Labskaus(Norddeutschland, Nordeuropa) und Borschtsch (Osteuropa). Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalat-Steine) neigen, z. B.  Morbus-Crohn-Patienten, sollten Rote Bete und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist. Außerdem kann die Rote Bete, die nennenswerte Mengen von  Nitraten einlagert, bei falscher Lagerung  Nitrite bilden. Die in Frischpresssaft von Roter Bete enthaltenen Nitrate werden für einen blutdrucksenkenden Effekt insbesondere bei Männern verantwortlich gemacht. Beim Verzehr größerer Mengen können sich Urin und Darmausscheidungen durch das Betanin kurzzeitig rötlich färben, was aber völlig harmlos ist.  

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Rote Bete ist eine zweijährige krautige Pflanze. Im ersten Jahr werden die Rübe und eine Blattrosette ausgebildet. Die fleischige Rübe entsteht großteils durch eine Verdickung des Hypokotyls, also des Abschnitts der Sprossachse unterhalb der  Keimblätter. Dementsprechend ragt im Feld der Großteil der Rübe über die Bodenoberfläche empor. Die Rübe kann verschiedene, meist runde bis birnenförmige Formen haben und ein Gewicht von bis zu 600 g erreichen. Sie hat eine dünne Schale und darunter ein knackiges, saftiges Fleisch mit aromatischem Geschmack. Neben der bekannten Roten Bete mit ihrem purpurroten Fruchtfleisch gibt es auch farblose („Weiße Bete") bis hellgelbe („Gelbe Bete" oder „Goldrübe") Sorten. Die  Laubblätter sitzen in einer Rosette unmittelbar an der Knolle. Ihre länglich-eiförmige, etwa 15 bis 30 cm lange Spreite ist lang gestielt und am Rand etwas gekräuselt.
Generative Merkmale
Im zweiten Jahr bildet sich ein bis zu 1,5 m hoher Stängel mit einem Blütenstand. Die fünfzähligen, zwittrigen Blüten stehen einzeln, zu zweien oder in Quirlen beisammen und sind von grüner oder grün-rötlicher Farbe.



BACHBLÜTEN
Man diskutiert nicht, weil man sowieso immer Recht hat (32 Vine)
- Diese Menschen diskutieren nicht, da sie sowieso immer Recht haben
- Mit der dementsprechender Bachblüte diskutieren sie, da sie nicht immer Recht haben

BACHBLÜTEN
Man missgönnt anderen innerlich ihr besseres Schicksal, ihr Glück oder ihre Gesundheit (38 Willow)
- Diese Menschen missgönnen anderen innerlich deren Schicksal, deren Glück oder Gesundheit nicht

- Mit der dementsprechender Bachblüte missgönnen sie nicht mehr deren Schicksal  

ERNÄHRUNG
Gesunde vollwertige Ernährung
Essen sie täglich frisches Obst, Gemüse, Salate
- Verwenden sie möglichst die Lebensmittel, die saisonal angeboten werden und nicht weit transportiert werden müssen
- Bringen sie Abwechslung in ihre Küche und verwenden sie auch Hülsenfrüchte, verschiedene Kohlsorten und andere Zutaten mit hohem Gehalt an sekundären Pflanzenstoffe
- Regelmäßig sollten Vollkornprodukte verwendet werden. Zur Eiweißversorgung sind Milchprodukte, 1-2 Eier pro Woche und Geflügel, sowie Soja und Hülsenfrüchte günstig. Eher selten sollten Schweine- und Rindfleisch sowie Wurstwaren verzehrt werden.
- Eine wertvolle Eiweißquelle ist Fisch, der möglichst mindestens zweimal pro Woche gegessen werden sollte


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