Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 13.08.18-19.08.18


ESSIGROSE  

Die Essigrose ist eine verbreitete Rosenart in öffentlichen Anlagen, weil sie pflegeleichter ist als ihre nobleren Schwestern. Die Heilwirkungen der Essigrose sind die gleichen wie die von anderen duftenden Rosen. Genau genommen ist die Essigrose sogar die eigentliche Rose der Apotheker.
Die Essig-Rose, auch Gallica-Rose genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Rosen innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Sie ist eine robuste  Wildrose, die seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird und von der viele unserer heutigen Garten-Rosen abstammen; sie wird zu den Alten Rosen gezählt.

Steckbrief

Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, blutstillend, nervenstärkend, Heuschnupfen, Lungenschwäche, Mundentzündungen, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Gelbsucht, Herzbeschwerden (leichte), Ohnmacht, Schwindel, Kopfschmerzen, Melancholie, Zahnschmerzen, Augenschmerzen, Gebärmutterschmerzen, Wechseljahresbeschwerden, Leichte Verbrennungen, Schwer heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Rosa gallica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
French rose
volkstümliche Namen:
Apotheker-Rose, Französische Rose, Franzosenrose, Gallische Rose, Gartenrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine
Sammelzeit:
Sommer


Anwendung

Die Anwendung der Essigrose ist die gleiche wie die Anwendung anderer Rosen. Als Tee oder Wein gegen Herzschwäche, Frauenbeschwerden, Nervenleiden und andere Beschwerden.


Pflanzenbeschreibung

Die Essig-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener, aufrechter Strauch und erreicht Wuchshöhen von etwa 1 Meter. Es werden weithin kriechenden  Ausläufer gebildet. Die Zweige sind grün oder stumpfgrün. Die Stacheln sind sehr ungleich, meist gekrümmt, aber auch gerade und oft mit zahlreichen mehr oder weniger geraden Stachelborsten und Stieldrüsen besetzt. Die 2 bis 6 Zentimeter langen Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit meist drei oder fünf, selten sieben Fiederblättchen. Der Blattstiel und -spindel sind durch Drüsen und Haken rau. Die ledrigen Fieder blättchen sind bei einer Breite von 2 bis 6 Zentimetern breit elliptisch oder eiförmig mit abgerundeter bis herzförmiger Basis und stumpfem oder plötzlich zugespitztem oberen Ende. Die Oberseite der Fiederblättchen ist dunkelgrün sowie rau und die Unterseits heller sowie oft leicht behaart Die Sommerblätter bleiben bis in den Winter am Strauch. Die Nebenblätter sind schmal. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die Blüten stehen meist einzeln auf dicken, drüsigen Blütenstielen. Tragblätter sind vorhanden. Die Blütenstiele, Blütenbecher und die Kelchblätter sind meist stieldrüsig. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Bütenhülle. Die äußeren Kelchblätter sind stark gefiedert, nach der Blüte straff zurückgeschlagen und hinfällig. Die fünf  Kronblätter sind ausgerandet, hellrot bis dunkelpurpurn, sie haben einen hellen Nagel. Die kurzen Griffel sind frei. Die  Hagebutten sind bei einer Länge von etwa 1,5 Zentimetern kugelig oder birnenförmig, wenig fleischig, vor der Reife drüsenborstig und färben sich bei Reife braunrot.
Die Essigrose ist eine ungefüllte Rosenart, die es schon sehr lange gibt. Aus ihr gingen viele andere Züchtungen hervor. Sie wird auch französische Rose oder Apothekerrose genannt. In Frankreich wurde sie zu Heilzwecken im großen Stil kultiviert. Die Essigrose wird bis zu 1,50 m hoch. Sie ist ein kleiner Strauch. Ihre meist rosaroten Blüten sind nicht gefüllt und haben fünf Blütenblätter. Aus den Rosenblüten entwickeln sich bis zum Herbst rote  Hagebutten, die sehr vitaminreich sind.



HIRTENTÄSCHEL


Das Hirtentäschel wächst dünn und unscheinbar an Wegrändern und wird kaum wahrgenommen, weil es so kleine Blätter hat. Wenn man es kennt, erkennt man es an seinen kleinen dreieckigen Täschchen. Die bekannteste Heilwirkung ist die blutstillende Wirkung des Hirtentäschels. Daher wird nach Geburten auch gern Hirtentäscheltee getrunken, um die Nachblutungen zu minimieren. Auch gegen zu starke Regelblutungen kann man Hirtentäschel erfolgreich einsetzen. Außer diesen bekannten Wirkungen hilft das Hirtentäschel jedoch gegen ein breites Spektrum von gesundheitlichen Beschwerden. Beispielsweise reguliert es den Blutdruck, fördert die Verdauung und heilt Ekzeme.
Hirtentäschel, auch Hirtentäschelkraut genannt, bildet eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: blutstillend,  blutreinigend, adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend, wehenfördernd, Gebärmutterblutungen, Menstruationsstörungen, Menstruationsfördernd, Zu starke Menstruationsblutungen, Fieber, Lungenschwäche, Ohrenschmerzen, Verstopfung,  Magenschmerzen, Magenblutungen (leichte, behandlungs-unterstützend), Nierenprobleme, Kreislaufschwäche,  niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck, Arteriosklereose, Stoffwechsel anregend, Rheuma, Gicht, Krampfadern, Hämorrhoiden, Nasenbluten, Wunden, Ekzem,
wissenschaftlicher Name: Capsella bursa-pastoris
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Shepherds purse
volkstümliche Namen: Bettseicherle, Beutelschneider, Blutwurz (siehe auch: Blutwurz), Burenschinken, Herzel, Herzelkraut, Kochlöffel, Löffeldieb, Säckelchrut, Schinkenkraut, Schneiderbeutel, Schülersäckel, Täschelkraut, Taschendieb
falsche Schreibweisen: Hirtentäschl
Verwendete Pflanzenteile: das ganze Kraut
Inhaltsstoffe: Cholin, Acethylcholin, Tyramin, Brusasäure, ätherisches Öl, Saponin, Kalium, Gerbstoff
Sammelzeit: Juni-August

Anwendung
Die häufigste Anwendung des Hirtentäschels ist ein Tee (Aufguss) aus dem blühenden Kraut. Auch eine Tinktur kann man aus dem Kraut herstellen, damit man es immer zur Hand hat.
Blutungen
Innerlich wird es vorwiegend gegen Blutungen eingesetzt, beispielsweise gegen zu starke Menstruationsblutungen, Magenbluten, Nierenblutungen. Die blutstillende Wirkung wird durch ein Zusammenziehen und Abdichten der Gefäße erreicht. Bei inneren Blutungen sollte man natürlich in erster Linie den Arzt aufsuchen und darf Hirtentäscheltee höchstens therapiebegleitend anwenden. Daher wird der Haupteinsatzzweck im Alltag bei zu starken Regelblutungen liegen, denn diese sind aus ärztlicher Sicht in den meisten Fällen eher "normal" als beispielsweise Magenbluten. Gegen Nasenbluten kann man Hirtentäscheltee schnupfen.
Gebärmutter-Wirksamkeit
Da das Hirtentäschelkraut die Muskeln der Gebärmutter zur Zusammenziehung anregt, wirkt Hirtentäscheltee wehenfördernd und Menstruationsfördernd. Das ist im Rahmen der Geburt meistens eine erwünschte Wirkung und kann helfen, dass die Geburt schneller vonstatten geht. In der frühen Schwangerschaft ist diese Wirkung jedoch unerwünscht, weil sie zu Fehlgeburten führen kann.

Achtung! Hirtentäschelkraut nicht in der Schwangerschaft anwenden! Erst wenn die Geburt ansteht, darf Hirtentäschelkraut verwendet werden, weil Hirtentäschel Wehen fördern kann.

Auf die Menstruation hat das Hirtentäschelkraut eine doppelte Wirkung, die sich scheinbar widerspricht. Die Menstruation wird gefördert und ausgelöst, wenn sie jedoch zu stark ist, wird die Blutung gestillt.
Kreislaufwirkung
Das Hirtentäschelkraut hat die wundersame Eigenschaft, den Blutdruck regulieren zu können. Hoher Blutdruck wird also gesenkt und niedriger Blutdruck verstärkt. Diese Wirkungsweise hängt mit der Wirkung auf das Blutgefäßsystem zusammen. Auch gegen Arteriosklerose kann das Hirtentäschelkraut helfen. Das Zusammenziehen der Blutgefäße wirkt auch gegen Krampfadern und Hämorrhoiden.
Verdauungsschwäche
So wie das Hirtentäschelkraut die Gebärmutter und die Blutgefäße anregt, aktiviert es auch die Darmmuskulatur, was gegen Verstopfung helfen kann. Auch der Magen wird gestärkt, was ihm bei der Verdauung hilft. Durch seine Stoffwechsel fördernde Wirkung hilft das Hirtentäschel auch gegen Rheuma und hilft beim Abnehmen.
Entzündungshemmend
Dank der entzündungshemmenden Wirkung des Hirtentäschels kann man es auch bei Erkältungen und Infektionen der Atemwege einsetzen. Zusätzlich wirkt es noch blutreinigend, was eine gute Kombination gegen Rheuma und Gicht ergibt.
Äußerlich
Bei Ekzemen und Wunden kann man das Hirtentäschelkraut als Tee nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich für Waschungen und Umschläge verwenden. Auch das Pulver der getrockneten Pflanze kann man auf Wunden streuen, um deren Abheilung zu fördern.

Pflanzenbeschreibung
Das Hirtentäschel ist in ganz Europa heimisch und ist von hier aus als Kulturfolger in die ganze Welt verbreitet worden. Es liebt nährstoffreiche Böden, bevorzugt also Ackernähe und Gärten. Man findet es an Wegrändern, Gräben, Böschungen, auf Brachland, Wiesen, Weiden und Schutthalden. Die Pflanze ist mehr- oder einjährig. In Bodennähe wächst eine Rosette, die an Löwenzahnrosetten erinnert, jedoch unregelmäßiger gezackt ist. Die Stängel werden bis zu einen halben Meter hoch. Am oberen Ende tragen sie kleine, weiße Blüten, die sich zu den flachen herzförmigen Täschchen entwickeln, die der Pflanze ihren Namen gegeben hat. Diese kleinen Schoten werden einen halben Zentimeter groß.
Vegetative Merkmale
Die Capsella-Arten wachsen als ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist flaumig behaart mit sitzenden, gegabelten oder Sternhaaren (Trichome). Die aufrechten bis aufsteigenden Stängel können verzweigt sein. Die Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten oder am Stängel wechselständig verteilt.
Generative Merkmale
In anfangs schirmtraubigen und bis zur Fruchtreife durch deutliche Verlängerung der Blütenstandsachse traubigen Blütenständen stehen einige Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind vier Kelchblätter vorhanden. Die vier Kronblätter sind meist weiß bis rosafarben, selten rötlich; sie können manchmal fehlen. Es sind nur vier Nektardrüsen vorhanden. Es sind (selten 12 bis) meist 20 bis 40 Samenanlagen je Fruchtknoten vorhanden. Die lang gestielten und spreizend abstehenden Schötchen sind herzförmig. Die in einer Reihen stehenden Samen sind nicht geflügelt.


BACHBLÜTEN
Ich bin um das Wohl anderer besorgt  (8 Chicory)
- Diese Menschen sind sehr um das Wohl ihrer Mitmenschen besorgt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Besorgtheit allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin häufig geistesabwesend (9 Clematis)
- Diese Menschen sind sehr häufig geistig komplett abwesend
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie Ihren Geist in der Gegenwart behalten


ERNÄHRUNG
Obstsorten
Kernobst: Äpfel, Birne, Quitten
Steinobst: Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen, Marillen, Zwetschgen, Mirabellen, Nektarinen, Renekloden
Beerenobst: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Johannisbeeren,
    Stachelbeeren, Weintrauben
Südfrüchte: Orangen, Zitronen, Bananen, Ananas, Grapefruit, Mandarinen, Feigen, Datteln
Schalenfrüchte: Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Pistazien, Walnüsse, Pekannüsse, Paranüsse,
    Cashewnüsse


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