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16.06.2020

tägliche News > Juni > 15.06.20 - 21.06.20
Andorn
Der Gewöhnliche Andorn, auch Weißer Andorn, Gemeiner Andorn, Helfkraut, Weißer Dorant, Mariennessel oder Berghopfen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Andorn in der Familie der Lippenblütler. Die Art wurde früher häufig als Heilpflanze kultiviert. Von Wissenschaftlern der Universität Würzburg wurde Andorn zur Arzneipflanze des Jahres 2018 ausgerufen.
  
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Bronchitis
Heilwirkung: blutbildend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche: Husten, Chronische Bronchitis, Magenentzündung, Gastritis, Darmentzündung, Gallenschwäche, Leberfunktionsschwäche, Anämie, Abwehrschwäche, Steigerung des Immunsystems, Kreislaufschwäche, nervöse Herzstörungen, Menstruationsfördernd, Schwache Menstruation, Schlecht  heilende Wunden, Geschwüre, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Marrubium vulgare
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Marrubiin (Bitterstoff), ätherisches Öl, Gerbstoffe, Schleim
Sammelzeit: Juni bis August
 
Anwendung
Andorn kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Andorn anzuwenden ist in Teemischungen.
Innerlich
Andorn kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Husten und andere Er-krankungen der Atemwege einsetzen. Außerdem hilft Andorn gegen Verdauungsbeschwerden. Das Einsatzgebiet reicht von Magen-Darm-Beschwerden bis zur Gallenfunktionsschwäche. Der Andorn stärkt auch Abwehrkräfte und das Immun-system. Auch ein schwacher Kreislauf wird vom Andorn stabilisiert.
Äußerlich
Äußerlich kann man Andorn-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Ekzeme lindern. Andorn hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Geschwüre und andere Wunden, die nicht heilen wollen.
Presssaft
Für Frühjahrskuren eignet sich auch der Pressaft aus dem frischen Andorn.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Gewöhnliche Andorn ist eine ausdauernde bis halbstrauchige krautige Pflan-ze, die Wuchshöhen von 30 bis 80cm erreicht. Die Stängel sind aufrecht und vor allem in dem unteren Teil weißfilzig behaart. Der Blattstiel ist auch bei den unteren Blättern kürzer als die Blattspreite. Die Blätter sind breit eiförmig bis kreisförmig, der Grund gerundet bis fast herzförmig, der Rand tief und unregelmäßig ge-zähnt. Die Blätter sind mit Sternhaaren bedeckt; sie sind auf der Unterseite dichter filzig behaart als auf der verkahlenden Oberseite. Das Nervennetz ist in die Blattoberseite tief eingesenkt. Die Scheinquirle stehen voneinander entfernt und sind vielblütig und kugelig. Die Vorblätter sind mindestens so lang wie die Kelchröhre, pfriemlich und zottigfederig behaart. Die Kelchröhre ist 3 bis 4 mm lang, undeutlich 10-nervig und zottig-weichhaarig; die die Art kenn-zeichnenden Kelchzähne sind meist zu zehnt, fast gleich, abstehend, zur Fruchtzeit hakig gekrümmt. Die Krone überragt mit 6 bis 7 mm den Kelch; sie ist weiß und außen dicht sternhaarig. Die Klausen sind 1,5 bis 2 mm lang und haben eine glatte, grau- bis hellbraune Oberfläche. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.
Der Andorn kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Als Heilpflanze in Klos-tergärten kam er auch nach Mitteleuropa, wo er immer noch hin und wieder angebaut wird. Optisch erinnert der Andorn an Taubnesseln und er wird bestimmt auch oft mit Taubnesseln verwechselt. Er hat gegenständige Blätter und darüber sitzen die quirligen weißen Blüten. Wild kommt er recht selten auf trockenen und ma-geren Wiesen vor. Man kann ihn jedoch gut im Garten anbauen, weil er ziemlich anspruchslos ist.

Blutweiderich
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine Pflanzenart aus der Gattung Blutweideriche innerhalb der Familie der Weiderichgewächse. Die Blutweideriche oder Weideriche bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Weiderichgewächse. Zu dieser Gattung zählen, je nach Autorenauffassung, etwa 35 Arten aller Kontinente mit Ausnahme Südamerikas. Auf dieser Seite wird als Vertreter der Gewöhnliche Blutweiderich vorgestellt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, adstringierend, blutstillend, Blutzucker senkend, Diabetes (unterstützend), Durchfall, Verdauungsschwäche, Innere Blutungen (leichte), Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Starke Menstruationsblutungen, Husten, Halsschmerzen, Ekzeme, Jucken, Wunden, Hautentzündungen, Impetigo, Scheidenentzündung
Gattung: Blutweideriche (Lythrum)
Familie: Weiderichgewächse (Lythraceae)
wissenschaftlicher Name: Lythrum salicaria
Deutscher Name: Gewöhnlicher Blutweiderich
englischer Name: Purple Loosestrife
volkstümliche Namen: Ähren-Weiderich, Rosen-Weiderich, Weiderich, Blut-Weiderich, Gemeiner Gilbweiderich, Gemeiner Weiderich
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Stängel, Wurzel
Inhaltsstoffe: Anthocyanin, Beta-Sitosterol, Gerbstoff, Gerbsäure, ätherisches Öl, Vitexin
Sammelzeit: Sommer
Hauptblütezeit: Juni bis September
 
Anwendung
Blutweiderich enthält das Glykosid Salicarin, Pectine, Harze, ätherisches Öl, reichlich Gerbstoffe und das Flavon Vitexin. In Notzeiten aß man die jungen Sprosse, Laubblätter und die innen weiße Grundachse als Gemüse. Aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts zwischen 9% (Wurzel) und 14% (Blüten) gerbte man schon im 16. Jahrhundert auch Leder mit Blutweiderichsaft. Außerdem wurden damit Holz und Seile imprägniert, um schnelle Fäulnis im Wasser zu verhindern. Der Blutweiderich wurde bereits im Altertum als Heilpflanze benutzt. Nach Pli-nius wurde der Blutweiderich gegen Ekzeme eingesetzt. Dioskurides empfahl sie gegen Blutspeien und Ruhr. Als Heilmittel werden Blüten und der Wurzelstock des Blutweiderichs genutzt. Die Volksmedizin setzt ihn bei Durchfällen, Blutfluss und Ruhr ein. Dazu werden 1 bis 3 Gramm Wurzel mit zwei Litern Wasser abgekocht. Verwendet wurde Blutweiderich beispielsweise während der Choleraepidemie im 19. Jahrhundert. Die Pflanze besitzt aufgrund der Gerbstoffe stark adstringierende, bakterizide, blutstillende und harntreibende Eigenschaften. Dass der Blutweiderich als blutstillendes Mittel genutzt wurde, gab ihm wohl seinen Namen (oder die Farbe seiner Blüten). Mit dem roten Farbstoff färbte man früher Zucker. In einer Untersuchung zur Ernährung der mediterranen Landbevölkerung wurde festgestellt, dass die Pflanze eine gegen Diabetes (Typ2) schützende Wirkung besitzt.
 
Geschichtliches & Wissenswertes
Fremdbestäubung wird dadurch sichergestellt, dass die Narben der langen Griffel die längsten, die der kurzen die kürzesten Narbenpapillen haben. Schon Charles Darwin wies nach, dass von 18 möglichen Kombinationen nur 6 eine volle Sa-menproduktion herbeiführen (legitime Bestäubung). Dabei ist die legitime Bestäubung siebenmal erfolgreicher als die illegitime. Eine legitime Bestäubung liegt vor, wenn die Pollen liefernden Staubbeutel der einen Blüte auf gleicher Höhe wie die Narben der anderen Blüte liegen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 2 Metern und eine Breite von 1,5 Metern erreicht. Bis zu 50 aufrechte, teils verzweigte, behaarte, vier- bis mehrkantige Stängel können aus dem Rhizom heranwachsen. Untergetauchte Triebe entwickeln ein Durchlüftungsgewebe, das das Rhizom mit Sauerstoff versorgt. Die sitzenden (stiello-sen) Laubblätter sind in dreizähligen Quirlen oder gegenständig, weiter oben wechselständig an den Stängeln angeordnet. Die Blattspreite ist schmal-lanzettlich bis oval. Die Folgeblätter haben einen abgerundeten bis herzförmigen Blattgrund; unterseits treten die Nerven deutlich hervor.
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Jeder ähren- oder traubenförmige Blütenstand kann hundert und noch mehr Blüten enthalten; diese Scheinähren sind purpurrot. Die zwittrigen Blüte besitzen eine doppelte Blütenhülle. Es ist ein röhriger, doppelt gezähnter Achsenbecher vorhanden. Die sechs oder fünf frei-en Kronblätter sind mehr als 1 Zentimeter lang.

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Ernährungslehre nach Hildegard
Ähnlich anderer alternativer Ernährungsformen unterscheidet Hildegard bei Lebensmitteln genau und v.a. individuell. So sind manche zwei für alle gesund, andere, aber nur für Gesunde verträglich! Nahrungsmittel sollen nicht nur als Energiequelle nähren, sondern sind auch Heilmittel. Daher kann die Ernährungslehre nach Hildegard in die persönlich Lebensgewohnheiten integriert oder auch als Kur angewendet werden.
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