Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 13.05.19-19.05.19


ZWETSCHGE

Im frühen Herbst reifen die blauen Zwetschgen, auch Pflaumen genannt, an ihren Bäumen und laden ein zu Pflaumenkuchen und Pflaumenmus. Zwetschgen schmecken jedoch nicht nur lecker, sie sind auch ein nützliches Heilmittel, das vor allem die Verdauung erleichtert.
Die Echte Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie wird in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika als Obstbaum angebaut. In Österreich wird der Name teilweise auch Zwetschke geschrieben, regional in Deutschland als Zwetsche oder auch Quetsche bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Gicht, Halsschmerzen (Blätter), Leberleiden, Nierenprobleme, Rheuma, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Prunus domestica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
volkstümliche Namen:
Pflaume, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Plummen, Prammen
Verwendete Pflanzenteile:
Laub, Harz, Früchte
Inhaltsstoffe:
Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett Stärke, Rohrzucker, Mineralstoffe, Fruchtsäuren
Sammelzeit:
Laub: Mai bis August, Harz: Mai bis Juli, Früchte: September bis Oktober

Anwendung
Zwetschgen werden neben dem Frischverzehr auch zur Herstellung von Pflaumenmus, Kuchen (Zwetschgenkuchen), Speiseeis, Trockenobst, Essigzwetschgen oder Obstbrand (Zwetschgenwasser) verwendet. Im Tiroler Oberland wird die Zwetschge seit Jahrhunderten in Höhenlagen um etwa 1000 Meter kultiviert. Die Stanzer Zwetschke ist im  Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen  Lebensministeriums eingetragen und ist das Leitprodukt für die Region in der  Genussregion Österreich.  Im Gegensatz zu Pflaumen löst sich bei Zwetschgen der Stein leicht vom Fruchtfleisch, das gilt besonders, wenn man sie mit mittlerem Druck quer zum Stein rollt, wie bei ähnlichem Obst. Das  Holz des Zwetschgenbaumes hat eine Rohdichte von 0,75 bis 0,85 g/cm³ und ist wegen seiner rötlichbraunen Farbe und Härte bei  Tischlern für hochwertige Möbel begehrt.
Gedörrte Zwetschgen werden eingeweicht gern gegen Verstopfung eingenommen. Am Abend weicht man fünf bis zehn trockene Pflaumen ein und nimmt sie morgens zu sich. Die Zwetschgen enthalten viel Pektin, das aufquillt und den Stuhl dadurch weich macht. Diese eingeweichten gedörrten Zwetschgen helfen aber auch bei Nierenerkrankungen, Gicht, Rheuma und Problemen der Leber. Alternativ zu den Dörrpflaumen kann man auch Zwetschgenmus ein-nehmen, um den Stuhlgang zu fördern.

Pflanzenbeschreibung
Der Zwetschgenbaum wird drei bis zehn Meter hoch. Manchmal haben seine Zweige Dornen aber nicht immer. Die elliptischen Blätter sprießen im Mai gleichzeitig mit den weißen Blüten. Die länglichen Früchte reifen im September bis Oktober. Sie sind blauviolett gefärbt. Andere Pflaumensorten haben auch andere Farben, beispielsweise rot oder orange. Im Innern der Zwetschge befindet sich ein Steinkern mit spitzen Enden und rauher Schale.
Vegetative Merkmale
Der Zwetschgen baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 6, selten bis zu 10 Metern. Einjährige Zweige sind mehr oder weniger kahl. Ältere Äste sind bei den meisten Sorten mit bis zu etwa 5cm langen, starken Dornen besetzt. Die einfachen Laubblätter sind gekerbt bis gesägt, auf Ober- wie Unterseite meist kahl und nur selten zerstreut behaart; sie sind zur Blütezeit erst wenig entwickelt.  
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 1,5-2cm radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind länglich und auf beiden Seiten zerstreut behaart. Die fünf grünlich-weißen bis gelblich-grünen Kronblätter sind länglich. Die Steinfrucht ist bei Reife blau bis blauschwarz, bereift, 4-8cm lang, länglich-eiförmig und verjüngt sich zu den beiden Enden hin deutlich. Der Steinkern ist ei- bis halbmondförmig, abgeflacht, an beiden Enden zugespitzt und beinahe stechend. Er ist 0,47- bis 0,58-mal so dick wie lang. Seine Oberfläche ist höckerig-netzig. An der Bauchseite ist er besonders stark gegen das Stielende vorgezogen. Die Rückenfurche ist schmal und weist schräge Kammstriche auf. Das  Fruchtfleisch ist mäßig saftig, fest und löst sich leicht vom Kern und bei Ofenhitze behält es seine Form.




ACKER-STIEFMÜTTERCHEN

Das Acker-Stiefmütterchen ist der winzige Bruder des wilden Stiefmütterchens und des Veilchens. Im Gegensatz zu diesen muss man sich beim Acker-Stiefmütterchen jedoch sehr weit runterbeugen, um die Schönheit der Blüte zu erkennen, die sehr klein ist. Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brüder, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese.
Das Acker-Stiefmütterchen ist eine Pflanzenart aus der Gattung Veilchen innerhalb der Familie der  Veilchengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Trockener Husten, Bindehautentzündung, Hautprobleme, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Viola arvensis
Pflanzenfamilie:
Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name:
Field pansy
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Die Droge kann durch den Anteil an Salicylsäure bei Kopfschmerzen verwendet werden, Saponine und Schleimsubstanzen können bei Hauterkrankungen helfen. In der Volksmedizin soll es zudem Husten und  Halsentzündungen lindern. Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen wie das  wilde Stiefmütterchen, aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
Innerlich
Bekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen bei trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.
Äußerlich
Zur äußerlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden. Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen. Bei Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchentee spülen.

Pflanzenbeschreibung
Das Ackerstiefmütterchen ist in Europa heimisch. Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreißig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stängel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Ackerstiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stiefmütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die typische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.
Vegetative Merkmale
Das Ackerstiefmütterchen ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen  Ausläufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor. Die Spreiten der größten  Laubblätter sind beiderseits fast immer mit fünf Kerben versehen. Die breit-eiförmigen Blattspreiten sind gesägt oder gekerbt. Die aufrechten Nebenblätter besitzen einen vergrößerten Endabschnitt, der der Blattspreite ähnelt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die hellgelbe Blütenkrone ist 8 bis 26 Millimeter lang. Das untere Kronblatt ist oft weißlich gefärbt und mit blauen Kerben versehen.



BACHBLÜTEN
Man unterwirft sein Leben strengen Theorien und manchmal übertriebenen Idealvorstellungen (27 Rock Water)
- Diese Menschen unterwerfen ihr Leben nach strengen Theorien und manchmal auch übertriebene Idealvorstellungen
- Mit der dementsprechender Bachblüte unterwerfen sie ihr Leben nicht mehr


BACHBLÜTEN
Man ist gedanklich ständig zwischen 2 Möglichkeiten hin und hergerissen (28 Scleranthus)
- Diese Menschen sind gedanklich ständig zwischen 2 Möglichkeiten hin und hergerissen  
- Mit der dementsprechender Bachblüten sind sie gedanklich nicht mehr hin und hergerissen


ERNÄHRUNG
Ernährungsempfehlung für Morgens/Frühstück
In der Nacht kommt es zu einer Absenkung der Yang-Qualität sowie zu einer Ansammlung des Yin-Verdichtung des Stofflichen.
Deshalb muss morgens das Yang bewegt und dynamisiert werden, z.B. durch körperlichen Bewegung und durch ein warmes dynamisierendes Frühstück


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