Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

16.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 15.05.17-21.05.17


Frauenmantel     

Frauenmantel ist eine  Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Arten sind in der Alten Welt in  Europa,  Asien und Afrika verbreitet ist und gedeihen vorwiegend in den Gebirgen. Stark behaarte Formen werden auch als Silbermantel bezeichnet. Sie sind krautige bis strauchförmige Pflanzen, ihre Blüten sind klein, unscheinbar und  kronblattlos. Die Fortpflanzung erfolgt überwiegend, bei den europäischen Arten fast ausschließlich, agamosperm (über ungeschlechtliche Samenbildung). Von den etwa 1000 Arten sind rund 300 in Europa heimisch. In Europa wurden die Arten als Volksarzneipflanzen verwendet. Einige Arten liefern ein gutes Viehfutter, sehr wenige werden als Zierpflanzen kultiviert. Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen. Als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde.


Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Frauenkrankheiten
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Schnupfen, Erkältung, Fieber, Asthma, Halsentzündung, Mund- u. Rachenentzündung,  Zahnfleischentzündung, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenschwäche, Durchfall,   Diabetes (unterstützend), Nierenschwäche, Herzschwäche, Arteriosklerose, Ödeme, Nachtschweiß, Schlaflosigkeit,  Kopfschmerzen,  Wechseljahrsbeschwerden,  PMS, Prämenstruelles Syndrom, Östrogen-Dominanz, Menstruationsbeschwerden,  Periodenschmerzen, Weißfluss, Muttermilch fördernd, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Wunden, Geschwüre, Ekzeme, Eiterungen,  Eitrige Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Alchemilla vulgaris
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Ladys mantle
volkstümliche Namen:
Dächlichrut, Frauenhäubel, Frauenhilf, Frauenmän-tli, Frauenrock, Hasenmänteli, Haubn, Herbstmantel, Herrgottsmäntelchen, Kroanfüss, Liebfrauenmantel, Löwenfusskraut, Mäntli, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmantel, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Perlkraut, Regendachl, Regentropfen, Röckli, Sinau, Sinnau, Sintau, Taubecherl, Taufänger, Taukraut, Taumantel, Tauschüsserl, Trauermantel, Weiberkittel, Wiesen-Frauenmantel
Verwendete Pflanzenteile:
das blühende Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin, Glykoside, Saponine, Tannine
Sammelzeit:
blühend von Mai-September

Anwendung
Die ganzblättrigen Alchemilla-Arten bilden ein gutes Mähfutter. Sie werden auch frisch gerne vom Vieh gefressen, weniger gern vom Geflügel. Die alpinen Zwergsträucher hingegen gelten als Weideunkraut, da sie häufig Massenbestände bilden und nur von Schafen und Ziegen gefressen werden, nicht von anderem Vieh. In der  Volksmedizin werden die Arten zur Behandlung von Wunden, Blutungen, Frauenkrankheiten, Geschwüren, Bauchschmerzen, Nierensteinen, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden verwendet. Dabei werden alle mitteleuropäischen Arten als Volksarzneipflanzen und als Kult- bzw. Zauberpflanzen verwendet. Volkstümlich wird bei den Frauenmänteln dabei nur zwischen dem (behaarten) „Silbermantel" oder „Alpen-Sinau" und dem eher kahlblättrigen „Frauenmantel" unterschieden.
Die Schulmedizin hat bei ihren Untersuchungen nicht viel Heilkräfte beim Frauenmantel entdeckt, nur eine gewisse Heilwirkung gegen Magen- und Darmbeschwerden traut sie ihm zu. Dafür schätzt die Volksheilkunde den Frauenmantel umso mehr. In der Antike war der Frauenmantel nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter taucht er in Kräuterbüchern auf und auch Hildegard von Bingen empfahl ihn.
Frauenkraut
Traditionell ist der Haupteinsatzbereich des Frauenmantels die Frauenheilkunde. Das liegt wohl unter anderem an seinen Pflanzenhormonen, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Dadurch kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämenstruellen Störungen und zu Wechseljahrsbeschwerden führen. Zudem wirkt das Frauenmantelkraut entkrampfend, was auch sehr günstig für die Gebärmutter ist. Als Tee getrunken lindert er nahezu alle Arten von Frauenbeschwerden, seien es Periodenkrämpfe, Prämenstruelles Syndrom oder Beschwerden der Wechseljahre. Auch während und nach der Geburt kann der Frauenmantel hilfreich sein. Wenn das Baby dann geboren ist, fördert Frauenmantel-Tee die Milchbildung. Als Sitzbad kann Frauenmanteltee gegen Weißfluss helfen.
Allround-Kraut
Nicht nur bei Frauenbeschwerden kann der Frauenmantel helfen, sondern auch bei vielen anderen gesundheitlichen Problemen bietet er sich an. Frauenmanteltee lindert Beschwerden der Atmungsorgane, wie Husten, Erkältung und Schnupfen. Auch die Verdauung wird vom Frauenmantel gefördert und sanft ausgeglichen. Ein schwaches Herz wird gestärkt und die Blutgefäße elastischer. Die Wirkung auf das Nervensystem kann Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit lindern.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich angewandt hilft Frauenmantel-Tee als Bad, Umschlag oder Waschung bei vielerlei Hautbeschwerden. Gegen Geschwüre kann man Bäder anwenden, bei Ekzeme Waschungen und zum Schmelzen eitriger Furunkel Umschläge.

Pflanzenbeschreibung

Erscheinungsbild und Indument
Die Frauenmantel-Arten sind sommergrüne  Zwerg- oder Halbsträucher oder  ausdauernde krautige Pflanzen. Die  Sprossachsen sind oberirdisch, manchmal teilweise verholzt. Ihre Verzweigung erfolgt  monopodial. Die Hauptachse ist liegend, bildet  Adventivwurzeln und ist mit Blattstiel- und Nebenblattresten besetzt. An der Spitze der Hauptachse befindet sich eine Grundblattrosette. Die oberirdischen vegetativen Pflanzenteile sind häufig behaart. Die Haare (Trichome) sind stets unverzweigt und meist gerade; Drüsenhaare sind sehr selten (Indument).
Wurzeln
Die  Hauptwurzeln werden relativ bald nach der  Keimung durch sprossbürtige Adventivwurzeln abgelöst. Die Stärke der Bewurzelung hängt vom Feuchtigkeitsgrad des Untergrunds ab, ist aber auch je nach  Sektion unterschiedlich. Bei der Sektion Alpinae, die aus Felsspaltenbewohnern besteht, bildet die Sprossachse nur in größeren Abständen Wurzeln aus, während die Sektionen Erectae und Ultravulgares stark wurzeln. Bei der Sektion Pentaphyl-leae sind die Wurzeln dicht büschelig angeordnet.
Sprossachse
Bei den aufrecht wachsenden, tropischen Sträuchern sind die Achsen (mit Ausnahme des Blütenstands) meist alle gleich ausgebildet. Die bei den europäischen Arten, aber auch vielen tropischen, auftretende Verdickung des Markzylinders in der liegenden Grundachse sowie die Differenzierung in Lang- und Kurztriebe gilt als abgeleitetes Merkmal. Der aufrechte (orthotrope) Wuchs gilt als die ursprüngliche Wuchsform, die Keimpflanzen auch der kriechenden Arten wachsen im ersten Jahr meist aufrecht. Auch erwachsene Pflanzen bilden einzelne, kurze aufrechte Seitensprosse. Diese sind durch die geringe Bewurzelung schlecht ernährt und sterben bei  Frosttrocknis ab.
Blätter
Die  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind gelappt bis gefingert und am Rand gezähnt. In der  Knospe sind die Blätter mehrfach gefaltet, jeder Blattlappen einzeln, sodass ein Fächer entsteht. Der gefältelte Fächer ist auch an entfalteten Blättern häufig zu erkennen. Die Nebenblätter können mit dem Blattstiel sowie auf der gegenüberliegenden Seite der Sprossachse miteinander verwachsen sein, bei den mitteleuropäischen Arten ist dies stets der Fall. Die Nebenblätter bilden so eine  Tute. Die Verwachsung der Nebenblätter miteinander ist nie vollständig, der offene Teil zwischen den Zipfeln wird als Tuteneinschnitt bezeichnet. Als dritte Form der Verwachsung können die beiden Nebenblätter über dem Blattstiel miteinander verwachsen sein, dies wird als Öhrchen sind verwachsen bzw. frei bezeichnet. Folgende Blattmerkmale werden innerhalb der Gattung als ursprünglich angesehen: ein kurzer, rinniger  Blattstiel mit kollateralen  Leitbündeln, eine geringe Anzahl der Blattlappen und Blattzähne, eine geringe Teilungstiefe und kurze Zähne. Die  Nebenblätter übernehmen beim Frauenmantel die Funktion von  Knospenschuppen: Sie schützen den Vegetationskegel und junge Achsen. Dabei gibt es zwei taxonomisch relevante Knospentypen: beim ersten Typ ist die junge Blattspreite von ihrer eigenen Tute umgeben; beim zweiten Typ ist das entstehende Blatt nur von der Tute des nächstälteren Blattes umgeben, seine Blattspreite ist immer außerhalb der eigenen Tute. Neben den oben beschriebenen Verwachsungen gibt es eine weitere Schutzvariante: die Nebenblätter vertrocknen bei einigen Sektionen rasch und bilden eine mehrschichtige, mehrjährige Isolierschicht (Tunika) um die jungen Achsen. Die Blätter besitzen am Ende der Blattzipfel Wasserspalten (passive Hydathoden). Aus diesen wird in der Nacht flüssiges Wasser abgeschieden (Guttation).
Blütenstand
Die Blütenstandsachsen werden seitenständig gebildet. Als ursprüngliche Form des  Blütenstands werden armblütige Pleiochasien angesehen. Von diesen führten Entwicklungslinien einerseits zu größeren Blütenständen, andererseits zu verarmten, teilweise nur ein- oder zweiblütigen Blütenständen. Der ganze Blütenstand ist eine geschlossene  Thyrse, die jedoch je nach Anordnung unterschiedlich wirken kann: rispenähnlich, trauben-, doppeltraubenähnlich usw. Er setzt sich aus unterschiedlich vielen Gliedern zusammen (zwei bis zehn), abhängig von der Sektion. Bei den tropischen Sträuchern sind die unteren Teilblütenstände stärker betont (basiton), ebenso bei der Sektion Alpinae und Pentaphylleae. Blütenstände der Sektion Erectae sind breit, relativ kurz und  spirrenförmig, die der Sektion Ultravulgares eher traubig und schmal.
Blüten
Die Blüten sind klein und von grüner oder gelblicher Farbe. Vergleichsweise große Blüten gelten als ursprünglich. Innerhalb einer Pflanze stehen die größeren Blüten an den unteren, armblütigen Blütenständen, die kleineren an den reichblütigen Stängeln. Obergrenze für den Blütendurchmesser ist meist bei fünf bis sechs Millimetern, bei Sektion Erectae bei sieben Millimetern. Die Blüten sind vierzählig, bei den Sektionen Ultravulgares und Pentaphylleae kommen regelmäßig fünfzählige Endblüten vor. An den Endzweigen von Blütenständen können auch drei- oder zweizählige Blüten vorkommen. Der Blütenbecher ist eine Verwachsung der  Kelchblätter und wird häufig als Kelchbecher bezeichnet. Er ist zylindrisch, glocken- oder krugförmig. Die frei bleibenden Kelchzipfel werden in der Literatur meist als „Kelchblätter" bezeichnet. Dabei geht eine geringe Verwachsung der Kelchblätter immer mit langen freien Kelchzipfeln einher. Dies gilt als ursprüngliches Merkmal. Der (selten fehlende) Außenkelch wird bei Frauenmantel nicht als Nebenblattbildung, sondern als Ausstülpung der Kelchblätter interpretiert. Kronblätter fehlen. Nach innen folgt ein  Diskus, der aus etlichen Saftspalten Nektar absondert, der in länglichen Portionen austritt. Die vier  Staubblätter stehen innerhalb des Diskus auf Lücke (alternierend) zu den Kelchblättern. Sie werden als umgebildete Kronblätter gedeutet, was durch verschiedene atavistische Formen gestützt wird. Die ursprünglichen Staubblattkreise sind demnach verschwunden. Der Pollen ist tricolporat (drei Keimfurchen/poren), der Umriss ist in Polansicht dreieckig. Bei wenigen  Sippen der Gattung gibt es mehrere freie  Fruchtblätter (bis zu zehn). Bei mehreren afrikanischen Sektionen sind zwei Fruchtblätter vorhanden. Die eurasischen Arten haben nur ein Fruchtblatt, selten haben einzelne Blüten zwei. Der  Griffel steht aufrecht, die  Narbe kann einseitig hakig oder löffelförmig sein.
Früchte
Die Früchte sind einsamige  Nüsschen (bei Blüten mit nur einem Fruchtblatt wäre der Ausdruck  Achäne korrekter, wird aber bei Frauenmantel praktisch nicht verwendet). Bei etlichen Arten besitzt es einen Schnabel. Das Nüsschen ist dabei ganz oder teilweise vom in reifem Zustand dünnen und trockenen Blütenbecher eingeschlossen.
Der Frauenmantel kommt nahezu weltweit vor. Er wächst bevorzugt auf Wiesen, in lichten Wäldern und Gebüschen. Wenn ein Standort dem Frauenmantel gut gefällt, dann bildet er oft ganze Teppiche, andernorts kommt er auch einzeln vor. Die ausdauernde Wurzel treibt im Frühjahr mehrere Stängel aus an denen gefaltete Blätter mit sieben bis elf Lappen wachsen. Die Ränder der Blätter sind gezähnt. In der Mitte der Blätter sammeln sich häufig Tautropfen, was ein besonders typisches Kennzeichen des Frauenmantels ist.
Aus der Mitte mancher Blätter entspringen Stängel, an deren Ende ab Mai die kleinen, gelben Blüten in Trugdolden wachsen.
Ähnliche Arten
In den Gebirgen findet man unter anderem den Silbermantel, eine Pflanzenart, die dem Frauenmantel ähnelt. Er wird auch Alpen-Frauenmantel genannt.
Die Heilwirkung ist ähnlich wie die des normalen Frauenmantels.




stinkende Nieswurz ttt  

Die Stinkende Nieswurz ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen; darauf weist auch die lateinische Artbezeichnung foetidus (stinkend) hin. Die Stinkende Nieswurz ist in Süd- und Mitteleuropa beheimatet und ähnlich wie andere Arten der Gattung der Nieswurzen mittlerweile eine häufige Gartenpflanze.
Die stinkende Nieswurz ist eine recht große Art der Nieswurz-Gattung. Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heißt sie auch stinkende Nieswurz. Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus foetidus
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Stinking hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Die stinkende Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet.
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher bei Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel.
In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder bei Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die zu den Halbsträuchern zählende Stinkende Nieswurz wächst horstig und wird bis zu 60 Zentimeter hoch und 60 bis 90 Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe bilden Stämmchen, die einige Jahre wachsen, bis sie die Blühreife erlangen, nach der Samenreife sterben sie ab. Zuvor wachsen Seitentriebe aus ruhenden Knospen, die bereits im darauffolgenden Jahr wieder blühen können. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5cm breiter hellgrüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben. Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp. Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind unten groß, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig.
An den Stängeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter. Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand. Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.



BACHBLÜTEN
Wenn man sieht, wie etwas gerade noch mal gutgegangen ist, stellt man sich vor, was alles Schlimmes hätte passieren können (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen stellen sich schnell vor was passieren hätte können, wenn einmal nicht so nach ihren Plan
 abläuft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte nehmen sie es hin wie es ist und malen sich nicht gleich alles so
 schwarz aus


BACHBLÜTEN
Man ist schlaff, völlig energielos, vegetiert apathisch vor sich hin (37 Wild Rose)

- Diese Menschen sich komplett schlaff, sind völlig energielos, vegetieren vor sich hin und kommen nicht
 heraus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen allmählich herauskommen


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü