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16.04.2020

tägliche News > April > 13.04.20 - 19.04.20
Rosmarin
Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut. Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle. Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum. Gartenbesitzer sollten auf ihn nicht verzichten, denn er ist nicht nur eine Zierde des Stein- oder Kräutergartens sondern auch eine ganze Naturheilapotheke in einer Pflanze vereint.
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, anregend,  antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend,  pilztötend, schmerzstillend, tonisierend, Atembeschwerden, Blähungen,  Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen,  Magenschwäche, Durchfall, Rheuma, Gicht, Niedriger Blutdruck,  Herzschwäche, nervöse Herzbeschwerden,  nervöse Kreislaufbeschwerden,  Schwäche, Erschöpfungszustände, Nervöse Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien, Ischias, Nervenentzündung, schwache Menstruation,  Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsfördernd, Haarausfall, hartnäckige Hautausschläge, Hämorrhoiden, Ekzem
wissenschaftlicher Name: Rosmarinus officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Rosemary
volkstümliche Namen: Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie, Weihrauchkraut
Falsche Schreibweisen: Rosmarien
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Verbanol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoff, Beta-Sitosterol, Flavone, Salicylate, Saponine
Sammelzeit: April / Mai (vor der Blüte)
Anwendung
Am bekanntesten ist der Rosmarin für seine Anwendung in der mediterranen Küche. Aber er ist auch eine wichtige Heilpflanze mit vielfältigen und starken Heilwirkungen. Normalerweise werden die Blätter des Rosmarins verwendet, aber auch die Blüten enthalten viele Wirkstoffe und können verwendet werden.
Man kann ihn innerlich als Tee, in Teemischungen und als Tinktur anwenden. Das ätherische Öl sollte man nur äußerlich verwenden, weil es sehr stark ist und innerlich eingenommen den Magen reizen könnte.
Kreislaufmittel
Der Rosmarin ist eines der wenigen Kräuter, die niedrigen Blutdruck stärken können. Diese Wirkung gegen niedrigen Blutdruck erfolgt aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf, hoher Blutdruck wird also nicht noch höher. Auch nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen kann man mit Rosmarin behandeln.
Verdauungssystem
Zur Stärkung des Verdauungssystems und zur Beseitigung von Blähungen kann man Rosmarintee trinken oder Mahlzeiten damit würzen.
Nervensystem
Zur Stärkung der Nerven ist Rosmarin besonders gut geeignet. Man kann auch Kopfschmerzen und Migräne damit lindern. Dazu kann man Rosmarin innerlich einnehmen oder äußerlich anwenden und beispielsweise das verdünnte ätherische Öl auf die Stirn reiben.
Frauenbeschwerden
Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Menstruationskrämpfe lindern. Auch bei Wechseljahresbeschwerden kann Rosmarin helfen.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man Rosmarin nicht verwenden.
Rosmarinwein
Mit Rosmarinwein kann man eine stärkende Rosmarinkur durchführen. Dazu setzt man 10g Rosmarin-Blätter mit einer Flasche leichtem Weißwein an und lässt den Wein eine Woche ziehen. Danach Abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas davon trinken.
Rosmarintinktur
Rosmarintinktur kann man zur äußerlichen Einreibung verwenden oder verdünnt als Teilbad. Sie wirkt belebend und kann außerdem Gelenkschmerzen und Neuralgien lindern.
Rosmarinspiritus
Rosmarinspiritus kann man genauso anwenden wie Rosmarintinktur. Für Rosmarinspiritus vermischt man 3 ml ätherisches Rosmarinöl mit einem Liter 70%igen Weingeist.
Ätherisches Öl
Das ätherische Rosmarin-Öl ist besonders wirksam. Es ist so stark, dass man es nur äußerlich anwenden sollte, damit es nicht den Magen reizt. Das ätherische Öl des Rosmarins kann man zur Belebung in der Duftlampe verdampfen. Man kann es auch in Wasser tropfen und darin baden. Beispielsweise zum Baden der Unterarme, um sich zu beleben und den Kreislauf anzuregen.
In der Küche
Rosmarin ist auch ein wichtiges Gewürz der mediterranen Küche. Es gibt vielen Gerichten erst das richtige Aroma. Er macht sich sehr gut mit Fleisch, Käse und Gemüse. Doch darf man den Rosmarin nur sehr sparsam dosieren, denn seine Würzkraft ist enorm. Wenn man zu viel davon nimmt, überdeckt er alle anderen Geschmäcker.
Verwendung als Duftpflanze
Rosmarin hat einen sehr intensiven, aromatischen Geruch und einen harzigen, leicht bitteren Geschmack, der etwas an Kampfer und Eukalyptus erinnert. Er wurde aufgrund seines ähnlichen Geruches auch als Ersatz für Weihrauch verwandt. Rosmarin war Bestandteil eines der ersten destillierten Parfüme, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol kombiniert wird. Die Mischung wurde 1370 registriert und hieß nach der Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) „Ungarisches Wasser“. Nach einer Legende versicherte ein Einsiedler, der das Duftwasser der Königin überreichte, es werde ihre Schönheit bis zu ihrem Tode bewahren. Kölnisch Wasser enthält nach wie vor Rosmarinöl.
Verwendung in der Küche
Rosmarin fand seine Verwendung zuerst in religiösen Kulten und in Mitteln der Apotheker, bevor er in der Küche Einzug hielt. Rosmarin ist in der mediterranen Küche (vor allem in Italien und der Provence) ein wichtiges Gewürz und ist Bestandteil der Provence-Kräutermischung. Er gilt zudem als klassisches Grillgewürz und harmoniert unter anderem mit Fleisch, Geflügel, Lammfleisch, Zucchini, Kartoffeln und Teigwaren. Auch für Süßspeisen findet das Blatt oder der Rosmarinhonig Anwendung. Apfelgelee lässt sich beispielsweise mit Rosmarin aromatisieren. In Kräuterbutter wird Rosmarin häufig verwendet. Rosmarin wird oder wurde zeitweilig auch als Bitterstoff im Bier verwendet.
Verwendung in der Heilkunde
In der Naturheilkunde wird Rosmarin innerlich als Tee zur Kreislaufanregung und bei Blähungen verwendet, vor allem wirkt er anregend bei der Blutzufuhr zu den Unterleibsorganen und der Bildung von Magen- und Darmsaft. Auch wirkt die Droge galle- und harntreibend und findet als Tee Anwendung als Appetitanreger. Zu hohe Dosen können Rauschzustände und Krämpfe auslösen. Tagesdosen von 6g Blätter für Teeaufgüsse, 20 Tropfen ätherisches Öl und 50g für Bäder sollten nicht überschritten werden; Schwangeren wird generell von der Einnahme abgeraten. Äußerlich wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird daher zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma (beispielsweise als Rosmarinspiritus) gebraucht. Neben Rosmarinspiritus kann auch die Salbe gegen Rheuma und Migräne eingesetzt werden. Als Bademittel wirkt der Aufguss desinfizierend und fördert den Heilungsprozess von infizierten, schlecht heilenden Wunden. Rosmarinöl hat eine stark antiseptische Wirkung, die das 5,4-fache von Karbolsäure (Phenol) beträgt. Rosmarin als Tee hat eine antimykotische Wirkung auf verschiedene Schadpilze und kann somit als hauseigenes Pflanzenschutz- bzw. -stärkungsmittel eingesetzt werden.
Ätherisches Rosmarinöl
Das ätherische Rosmarinöl bildet je nach Standort, Höhenlage, Klima und Boden unterschiedliche Chemotypen aus, die sich in komplett verschiedenen Inhaltsstoffen und Wirkweisen unterscheiden. Man gewinnt es mittels Wasserdampfdestillation des Krautes. Rosmarinöl gehört zu den hautreizenden ätherischen Ölen. Hauptanbauregionen sind Spanien, Frankreich, Nordafrika und der Balkan.
Anwendung des Öls
Nach dem Europäischen Arzneibuch zeigt Rosmarinöl antimikrobielle Aktivität ge-gen zahlreiche Bakterien, Hefen und Schimmelpilze und wirkt auf der Haut durch-blutungsfördernd. Bei Kreislaufbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen, Zer-rungen wird eine 6- bis 10-prozentige Zubereitung in Form von Badezusätzen oder in 6- bis 10-prozentigen Salben angegeben. Innerlich nimmt man 3–4 Tropfen auf Zucker oder in warmem Tee zu sich. Weitere Anwendungsgebiete sind die Parfümindustrie und die Aromatherapie. Rosmarin war Heilpflanze des Jahres 2000 und 2011 in Deutschland.
Rosmarinhonig
Sortenreiner, von den Blüten des Rosmarins stammender Honig ist in frischem Zustand von hellgelber Farbe und flüssiger Konsistenz, er kandiert zu einem weißlichen, salbenartigen Honig aus. Das kräftige Aroma des Rosmarinhonigs entspricht dem Aroma der Pflanze selbst, zur Milderung des intensiven Aromas wird er vielfach mit anderen Honigsorten verschnitten.
Geschichtliches
Schon im Altertum wurde der Rosmarin im Mittelmeerraum hochgeschätzt. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und symbolisierte die Liebe und die Schönheit. Der Name "Rosmarin" ist lateinisch und bedeutet "Tau des Meeres". Zweige des Rosmarins wurden kleinen Kindern in die Wiege gelegt, um sie zu schützen. Bräute wurden mit dem Rosmarin geschmückt und auch Gräbern diente er zum Schmuck. So stand der ganze Lebenslauf im Zeichen des Rosmarins. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Rosmarin von Mönchen in Mitteleuropa eingeführt. In den damaligen Klöstern galt er als wichtige Heilpflanze. In mittelalterlichen Kräuterbüchern spielte er eine wichtige Rolle. Er wurde nicht nur gegen allerlei Beschwerden empfohlen, sondern auch zur Stärkung der Potenz. In Ziegenmilch gekocht, sollte der Rosmarin gegen Tuberkulose helfen und äußerlich wurde die Milch gegen Hautkrebs verwendet. Als "Ungarischer Königinnengeist" oder "Ungarisches Wasser" wurde ätherisches Rosmarin-Öl in Weingeist gelöst zu einem der ersten Parfums. Angeblich verhalf es der gelähmten 72-jährigen Königin von Ungarn zu so großer Jugend und Schönheit, dass der König von Polen um ihre Hand anhielt. In manchen Gegenden wird der Rosmarin heutzutage immer noch als Brautstrauß verwendet.
Pflanzenbeschreibung
Der immergrüne, buschig verzweigte Strauch duftet intensiv aromatisch und erreicht eine Größe von 0,5 bis 2 Meter. Die Äste sind braun und meist aufrecht. Ältere Äste haben abblätternde Rinde. Die 10 bis 40 mm langen und 1,5 bis 3 mm breiten Blätter sind gegenständig, sitzend und schmal lineal. Oberseits sind sie tiefgrün und runzlig und mit einer dicken Epidermis überzogen, an der Blattunter-seite weiß- bis graufilzig behaart. Die Ränder sind nach unten umgerollt. Hier-durch wird das Blatt vor Austrocknung geschützt. Die Blüten können das ganze Jahr über entstehen. Sie stehen an zwei- bis zehnblütigen, sternhaarig-filzigen Scheinquirlen. Der Kelch ist glockig, zweilippig und zur Fruchtzeit deutlich größer. Die Oberlippe ist zweiteilig, die Unterlippe dreilappig mit großen Mittellappen. Die Krone ist hellblau, selten rosa oder weiß, 10 bis 12 mm lang, zweilippig mit zurückgebogener Oberlippe. Der Mittellappen der Unterlippe ist löffelförmig ausgehöhlt und nach unten gebogen. Die zwei Staubblätter ragen weit aus der Blüte heraus. Die Klausen sind braun, verkehrteiförmig. Rosmarin ist nicht mit der Pflanzenart Rosmarinheide aus der Familie der Heidekrautgewächse zu verwechseln.
Der Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch und wurde schon im ersten Jahrhundert nach Christus in Mitteleuropa eingeführt. Die mehrjährige Pflanze ist nicht ganz winterhart, außer spezielle Sorten, sodass sie in Mitteleuropa meistens im Kübel gezogen wird. An günstigen Standorten werden Rosmarin-Pflanzen bis zu zwei Meter hoch, normalerweise sind sie aber eher 50 cm groß. Die schmalen, linearischen Blätter sind immergrün, sie fallen also auch im Winter nicht ab. Diese Blätter wachsen direkt an den Zweigen, sind ziemlich hart und duften stark balsamisch, ähnlich wie Kampfer. Wegen dieses Duftes wurde der Rosmarin manch-mal auch als Weihrauch-Ersatz benutzt, was ihm den Namen "Weihrauchkraut" eingebracht hat. Zwischen März und Mai und manchmal auch im September blüht der Rosmarin mit hellblauen Lippenblüten. Die Blüten sitzen quirlförmig angeordnet in den Blattachseln.
Sammeltipps
Die Blätter sammelt man am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind sie am gehaltvollsten. Man kann jedoch auch das blühende Kraut oder nur die Blüten sammeln. Die gesammelten Blätter oder Blüten sollten schnell aber schonend getrocknet werden. Die schonende Trocknung ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht verduften. Für den Einsatz in der Küche kann man ganzjährig die frischen Triebspitzen von Rosmarin abschneiden. Im Winter sollte man dabei jedoch bescheiden sein, weil die Pflanze erst im Frühling wieder nachwächst.
Anbautipps
Den Rosmarin erhält man als vorgezogene Pflanze oder als Samen. Die Kultur einer fertige Pflanze ist einfacher als die Aussaat, die nicht immer gelingt. Wenn man keine winterharte Rosmarin-Sorte hat, sollte man den Rosmarin in Töpfen oder Kübeln anpflanzen. Er liebt warme, sonnige Standorte. Im Winter sollte man die Rosmarin-Pflanze an einem kühlen, sonnigen und frostfreien Platz überwintern. Ein helles Treppenhaus oder ein Wintergarten sind dafür geeignet.

Spargel
Spargel ist bekannt als weißes Edelgemüse, das den Frühling mit Gaumenfreuden bereichert. Auch sein grüner Bruder kommt allmählich immer mehr in Mode. Die meisten Menschen wissen sogar, dass Spargel gesund ist. Doch auf eine verschlankende Wirkung durch den Spargel darf nur hoffen, wer den fettreichen Saucen widersteht. Mit Sauce Hollandaise macht der Spargel abgemagerte Menschen wieder kräftiger und ohne Saucen hilft er rundlichen Menschen beim Abspecken. All seinen Genießern hilft der Spargel bei der Entgiftung.
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Diabetes (unterstützend), Erbrechen, Magenreizung, Nierenschwäche, Rekonvaleszenz, Verstopfung, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Asparagus officinalis
englischer Name: Asparagus
volkstümliche Namen: Aspars, Korallenkraut, Schwammwurz, Spargen, Sparsen, Sparsich
Verwendete Pflanzenteile: Triebe, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe: Asparagin, Flavonoide, Inulin, Saponine
Sammelzeit: Triebe: April und Mai, Wurzeln: Herbst
Anwendung
Spargeltriebe in der Küche
Der Genuss der Spargeltriebe als Delikatesse ist die hauptsächliche Anwendung des Spargels. Spargel kann man in Salzwasser mit etwas Zitronensaft kochen und dann beispielsweise mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln servieren. Auch Suppen, Salate und Aufläufe mit Spargel sind beliebt und wohlschmeckend. In den letzten Jahren gewinnt auch der grüne Spargel immer mehr an Bedeutung. Spargel wirkt harntreibend und blutreinigend. Er fördert die Nierentätigkeit, sollte aber nicht bei Nierenentzündung verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt. Außer der Förderung des Harnapparates stärkt Spargel den Appetit und regt die Verdauungstätigkeit an. Daher verhilft er Rekonvaleszenten wieder zu neuer Kraft. Wenn man den Spargel nicht mit stark fetthaltigen Saucen isst, sondern als Salat oder Suppe, dann unterstützt der Spargelgenuss auch Schlankheitskuren. Dadurch kann Spargel auch bei der Diabetes-Diät helfen. Nur kurze Zeit nach einer Spargelmahlzeit riecht der Urin ganz charakteristisch. Dieser Geruch ist normal und ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spargel die Ausscheidung fördert.
Spargelwurzeln
Die Wurzeln des Spargels sind die offiziellen medizinischen Pflanzenteile. Im Unterschied zu den Trieben enthält die Wurzel reichlich Zucker, ist also für Diabetiker nicht so geeignet wie die Triebe. Aber auch die Wurzel regt die Nierentätigkeit an und hilft daher bei der Entgiftung.
Spargelsamen
Die Samen des Spargels werden nur selten eingesetzt. Gepulvert kann man die Samen dreimal täglich einnehmen. Sie helfen gegen Übelkeit und Erbrechen und beruhigen den Magen.
Pflanzenbeschreibung
Asparagusarten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie bilden meist kurze Rhizome als Überdauerungsorgane. Die aufrechten oder oft kletternden Stängel sind verzweigt; in den Achseln der Stängel und Verzweigungen werden laubblattähnliche, grüne Sprossachsen, sogenannte Phyllokladien gebildet. Diese stehen selten einzeln, sondern meist in Büscheln und sind flach und dreikantig bis fast stielrund. Die angedrückt am Stängel angeordneten Blätter sind nicht grün, meist relativ klein, schuppenförmig und fleischig bis häutig; ihre Basis ist zu harten Dornen umgebildet. Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu mehreren in den Blattachseln oder manchmal in traubigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Über jeweils einem häutigen Deckblattsteht ein gegliederter Blütenstiel. Die relativ kleinen, dreizähligen Blüten sind meist zwittrig, seltener eingeschlechtig. Sind die Blüten eingeschlechtig, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die sechs gleichgestaltigen, glockig bis fast kugelig zusammenstehenden Blütenhüllblätter sind frei oder manchmal an ihrer Basis verwachsen. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist mit den Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige Samenanlagen. Die kugeligen Beeren enthalten einige oder häufig nur einen Samen. Die Beeren einiger Arten sind giftig.
Der Spargel ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Da seine Triebe so vorzüglich schmecken, wurde er im Mittelalter auch in Mitteleuropa eingeführt. Der Wurzelstock des Spargels ist ausdauernd und wächst meist waagerecht in der Erde. Im Frühjahr treibt der Wurzelstock mehrere fingerdicke Triebe. Unter der Erdober-fläche ist dieser Trieb weiß, das ist der bekannte weiße Spargel. Sobald der Trieb aus der Erde schaut, wird er grün, so wie der grüne Spargel, der ursprünglich vorwiegend in Mittelmeerländern beliebt war, inzwischen aber auch in Deutschland zu kaufen ist und immer bekannter wird. Wenn die Spargelernte Mitte Juni beendet ist, dann dürfen die Spargelpflanzen wachsen. Die Spargelpflanze wird bis zu 1,50m hoch, verzweigt sich und trägt kleine, feine Blättchen. Erst dreijährige Pflanzen tragen grünliche Blüten und später rote Beeren.

Bachblüten
Ich kann nicht loslassen (16 Honeysuckle)
-        Diese Menschen können nichst loslassen in ihrem Leben
-        Mit der dementsprechenden können sie diverse Sachen wieder gehen lassen bzw. loslassen       
Bachblüten
Ich habe Schwächezustände (17 Hornbeam)
-        Diese Menschen haben deren öfteren Schwächezustände   
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen Zustand überwinden          
Rheuma  
Rheuma ist ein Sammelbegriff für ca. 150 verschiedene Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bezeichnet eine reißende, fließenden, ziehenden Schmerz an den Bewegungsorgane. Dieser Schmerz von wechselt den Stärke und wird häufig durch Witterungseinflüsse oder Erkältungskrankheiten verstärkt. Volkstümlich werden die beschriebenen Schmerzen als Rheuma bezeichnet.
Ernährung, 6. Zucker und Salz in Maßen
Verzehren sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten, wie z.B. Glukosesirup, hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen sie ihre Mahlzeiten mit Kräuter und Gewürze und nur wenig Salz. Wenn sie Salz verwenden, nehmen sie eines mit Jod und Fluorid.
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