Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 16.04.18-22.04.18


SPARGEL    

Spargel ist bekannt als weißes Edelgemüse, das den Frühling mit Gaumenfreuden bereichert. Auch sein grüner Bruder kommt allmählich immer mehr in Mode. Die meisten Menschen wissen sogar, dass Spargel gesund ist. Doch auf eine verschlankende Wirkung durch den Spargel darf nur hoffen, wer den fettreichen Saucen widersteht. Mit Sauce Hollandaise macht der Spargel abgemagerte Menschen wieder kräftiger und ohne Saucen hilft er rundlichen Menschen beim Abspecken. All seinen Genießern hilft der Spargel bei der Entgiftung.
Spargel ist eine Pflanzengattung in der Familie der  Spargelgewächse. Spargel ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden. Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der  Gemüsespargel.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Diabetes (unterstützend), Erbrechen, Magenreizung, Nierenschwäche, Rekonvaleszenz, Verstopfung, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Asparagus officinalis
englischer Name:
Asparagus
volkstümliche Namen: Aspars, Korallenkraut, Schwammwurz, Spargen, Sparsen, Sparsich
Verwendete Pflanzenteile:
Triebe, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe:
Asparagin, Flavonoide, Inulin, Saponine
Sammelzeit:
Triebe: April und Mai, Wurzeln: Herbst

Anwendung
Spargeltriebe in der Küche
Der Genuss der Spargeltriebe als Delikatesse ist die hauptsächliche Anwendung des Spargels. Spargel kann man in Salzwasser mit etwas Zitronensaft kochen und dann beispielsweise mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln servieren. Auch Suppen, Salate und Aufläufe mit Spargel sind beliebt und wohlschmeckend. In den letzten Jahren gewinnt auch der grüne Spargel immer mehr an Bedeutung. Spargel wirkt harntreibend und blutreinigend. Er fördert die Nierentätigkeit, sollte aber nicht bei Nierenentzündung verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt. Außer der Förderung des Harnapparates stärkt Spargel den Appetit und regt die Verdauungstätigkeit an. Daher verhilft er Rekonvaleszenten wieder zu neuer Kraft. Wenn man den Spargel nicht mit stark fetthaltigen Saucen isst, sondern als Salat oder Suppe, dann unterstützt der Spargelgenuss auch Schlankheitskuren. Dadurch kann Spargel auch bei der  Diabetesdiät helfen. Nur kurze Zeit nach einer Spargelmahlzeit riecht der Urin ganz charakteristisch. Dieser Geruch ist normal und ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spargel die Ausscheidung fördert.
Spargelwurzeln
Die Wurzeln des Spargels sind die offiziellen medizinischen Pflanzenteile. Im Unterschied zu den Trieben enthält die Wurzel reichlich Zucker, ist also für Diabetiker nicht so geeignet wie die Triebe. Aber auch die Wurzel regt die Nierentätigkeit an und hilft daher bei der Entgiftung.
Spargelsamen
Die Samen des Spargels werden nur selten eingesetzt. Gepulvert kann man die Samen drei mal täglich einnehmen. Sie helfen bei Übelkeit und Erbrechen und beruhigen den Magen.

Pflanzenbeschreibung
Asparagusarten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie bilden meist kurze  Rhizome als Überdauerungsorgane. Die aufrechten oder oft kletternden Stängel sind verzweigt; in den Achseln der Stängel und Verzweigungen werden laubblattähnliche, grüne Sprossachsen, sogenannte Phyllokladien gebildet. Diese stehen selten einzeln, sondern meist in Büscheln und sind flach und dreikantig bis fast stielrund. Die angedrückt am Stängel angeordneten Blätter sind nicht grün, meist relativ klein, schuppenförmig und fleischig bis häutig; ihre Basis ist zu harten Dornen umgebildet. Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu mehreren in den Blattachseln oder manchmal in  traubigen oder  doldigen Blütenständen zusammen. Über jeweils einem häutigen Deckblattsteht ein gegliederter Blütenstiel. Die relativ kleinen, dreizähligen Blüten sind meist zwittrig, seltener eingeschlechtig. Sind die Blüten eingeschlechtig, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die sechs gleichgestaltigen, glockig bis fast kugelig zusammenstehenden Blütenhüllblätter sind frei oder manchmal an ihrer Basis verwachsen. Es sind zwei Kreise mit je drei  Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist mit den Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige Samenanlagen. Die kugeligen Beerenenthalten einige oder häufig nur einen Samen. Die Beeren einiger Arten sind giftig. Der Spargel enthält 93 bis 94 Prozent Wasser, 1,95 Prozent Stickstoffsubstanzen, 0,14 Prozent Fett, 0,37 Prozent Zucker und 2,03 Prozent sonstige verdauliche Kohlenhydrate.
Der Spargel ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Da seine Triebe so vorzüglich schmecken, wurde er im Mittelalter auch in Mitteleuropa eingeführt. Der Wurzelstock des Spargels ist ausdauernd und wächst meist waagerecht in der Erde. Im Frühjahr treibt der Wurzelstock mehrere fingerdicke Triebe. Unter der Erdoberfläche ist dieser Trieb weiß, das ist der bekannte weiße Spargel. Sobald der Trieb aus der Erde schaut, wird er grün, so wie der grüne Spargel, der ursprünglich vorwiegend in Mittelmeerländern beliebt war, inzwischen aber auch in Deutschland zu kaufen ist und immer bekannter wird. Wenn die Spargelernte Mitte Juni beendet ist, dann dürfen die Spargelpflanzen wachsen. Die Spargelpflanze wird bis zu 1,50 m hoch, verzweigt sich und trägt kleine, feine Blättchen. Erst dreijährige Pflanzen tragen grünliche Blüten und später rote Beeren.




TAUBNESSEL


Die Taubnessel ähnelt stark ihrer aggressiven "Schwester" Brennessel. Sobald man jedoch ihre weißen Blüten erkennt, ist der Irrtum geklärt. Sie wächst üppig vor allem an Wiesenrändern, Gartenzäunen und Hecken.
Ihr Haupteinsatzgebiet ist die Frauenheilkunde und hierbei der Weißfluss, der manche Frauen plagt.
In einem solchen Fall sollte frau jedoch vorher vom Arzt abklären lassen, ob es sich nicht um eine Erkrankung wie Trichimonaden oder Pilze handelt.
Die Taubnesseln (Lamium) sind eine  Pflanzengattung in der Familie der  Lippenblütler(Lamiaceae).

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Asthma, Erkältung, Fieber, Verdauungsschwäche, Magenentzündung, Darmstörungen, Hämorrhoiden, Blasenleiden, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden, Weißfluss, Wechseljahresbeschwerden, Prostataschwellung, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Ekzeme, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Lamium album, Lamium purpureum, Lamium galeobdolon
englischer Name:
Deaf nettle
volkstümliche Namen:
Bienensaug, Blumennessel, Goldnessel, Kuckucks-nessel, Sügerli, Tote Nessel, Weisse Nessel
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Kraut
Inhaltsstoffe:
Saponine, ätherische Öle, Schleim, Gerbstoffe, Labiat-Gerbstoff, Gerbsäure, Flavonglycoside, Histamin, Tyramin
Sammelzeit:
April bis Oktober

Anwendung
Tee bei Weißfluss
Der verbreitetste Verwendungszweck der weißen Taubnesselblüten ist Ausfluss bei jungen Mädchen. Dazu benutzt man den Tee sowohl innerlich als äußerlich. Dieser Einsatz wird von der Schulmedizin zwar nicht empfohlen, aber die Volksheilkunde schwört darauf.
Frauenmittel
Außer Weißfluss wird die Taubnessel auch gerne gegen alle Arten von Frauenbeschwerden eingesetzt, seien es schmerzhafte Menstruationsblutungen oder Wechseljahresbeschwerden. Die Taubnessel soll auch die Stärke der Blutungen regulieren, starke Blutungen werden abgeschwächt, schwache gestärkt.
Tee für die Luftwege
Taubnesseltee wird auch häufig bei Entzündungen der Atmungsorgane eingesetzt. Mit ihrem Schleim und den Saponinen kann die Taubnessel gereizte Schleimhäute sanft umhüllen und wirkt zudem beruhigend.
Tee für die Verdauung
Auch die Verdauungsorgane profitieren von der milden Wirkung der Taubnesselblüten. Taubnesseltee kann Entzündungen von Magen und Darm lindern.
Äußerliche Anwendung
Tee aus den Taubnesselblüten kann man als Waschung, Bad oder Umschlag bei verschiedene Hautprobleme einsetzen. Er erweicht Furunkel und lässt sie reifen. Ekzeme werden gelindert und schlecht heilende Wunden können abheilen.
Verschieden farbene Blüten
Früher wurde die weiße Taubnessel vor allem Frauen und Mädchen gegeben und die rote Taubnessel wurde Männern gereicht. Die gelben Blüten der selteneren Goldnessel galten als besonders heilkräftig.

Pflanzenbeschreibung
Die Taubnessel ist weltweit heimisch und wächst in Gärten, an Wegen und sogar auf Schutt. Die Blätter der Taubnessel ähneln den Brennnesselblättern, ihnen fehlen jedoch die brennenden Haare. Zuerst wachsen in zeitigen Frühjahr die kantigen Stängel mit den in Quirlen stehenden Blättern. Schon ab April beginnt die Blütezeit der Taubnesseln. Die Blüten stehen in Quirlen unter den Blättern. Die verbreitetste Art der Taubnessel trägt weiße Blüten, es gibt aber auch die Purpur-Taubnessel mit roten Blüten und die Goldnessel mit gold-gelben Blüten. Außerdem gibt es noch zahlreiche andere Taubnessel-Arten.
Vegetative Merkmale
Die Taubnessel-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit kegelförmigen Haaren und kleinen, sitzenden Drüsen besetzt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten haben eine Netznervatur und sind behaart. Der  Blattrand ist stumpf-gekerbt bis grob-gezähnt.
Generative Merkmale
5 bis 15 fast sitzende Blüten stehen Scheinquirlen mit kurzen Vorblättern zusammen. Die Scheinquirle sind mehr oder weniger weit voneinander entfernt. Die Tragblätter der Halbquirle sind laubblattartig. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig bis glockig, fünfnervig und fünfzähnig. Die Kelchzähne sind annähernd gleich lang und pfriemlich. Die Farbe der Blütenkrone ist gelb, weiß, rosa- bis purpurfarben. Die Krone ist zygomorph, vorne bauchig erweitert und deutlich zweilippig. Die Oberlippe ist helmförmig, gewölbt und meist ganzrandig, selten ausgerandet bis zweispaltig. Die Außenseite ist meistens behaart. Die Unterlippe besteht aus einem großen, gestutzten bis zweilappigen Mittelzipfel und zwei seitlichen, kleineren, zahnförmigen bis fehlenden Seitenzipfeln. Es gibt zwei kürzere und zwei längere Staubblätter, die alle fertil sind. Sie sind parallel angeordnet und reichen nicht über die Oberlippe hinaus. Die Teilfrüchte (Klausen) sind scharf dreikantig, an der Spitze gestutzt und tragen am Grund ein  Elaiosom.



BACHBLÜTEN
Ich bin nicht belastbar, weil ich verzweifelt bin (30 Sweet Chestnut)
-
Diese Menschen sind gar nicht belastbar, da sie verzweifelt sind   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie belastbarer und ihre Verzweiflung sinkt  


BACHBLÜTEN
Ich ärgere mich, wenn andere anderer Meinung sind (31 Vervain)
-
Diese Menschen ärgern sich leicht, wenn ihre Mitmenschen anderer Meinung sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte ärgern sie sich nicht mehr so leicht, auch wenn andere anderer
 Meinung sind


ERNÄHRUNG
Gicht
Gicht ist eine Störung des Harnstoffwechsels und eine typische Wohlstands-krankheit. Sie wird verursacht durch:
- Überernährung und ein zu viel an Fleisch
- Verminderte Harnsäureausscheidung (z.B. erblich bedingt, Medikamente, Nierenerkrankungen, …)
- Vermehrter Abbau körpereigene Zellen (z.B. Tumorerkrankung, Leukämie, Strahlentherapie)
- Zu viel Alkohol
- Zu wenig Bewegung


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