Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 10.04.17-16,04,17



Zypresse   
  
Die Zypressen, sind eine Pflanzen-Gattung in der Familie der Zypressengewächse. In einigen Landschaften sind die Zypressen prägend für die Kulturlandschaft, etwa die Mittelmeer-Zypresse in der Toskana.
Beim Anblick der säulenartigen Zypresse, die sich schmal in den Himmel reckt, fühlt man sich sofort ans Mittelmeer versetzt, wenn man sich nicht sowieso schon am Mittelmeer aufhält. Die würzig duftenden Zypressen sind nämlich Inbegriff der Mittelmeerländer, obwohl die Zypresse ursprünglich aus Asien gekommen ist. Schon den Griechen der Antike war die Zypresse wohlbekannt und sie galt ihnen als wichtige Heilpflanze. Nahezu alle Teile der Zypresse sind heilkräftig und schon allein mit ihrem Duft kann sie Atemwegserkrankungen heilen.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Erkältungen
Heilwirkung
: antibakteriell, antiseptisch, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Grippaler Infekt, Fieber, Darmentzündungen, Durchfall, Rheuma, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Hämorrhoiden, Afterjucken, Krampfadern, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Cupressus sempervirens
Pflanzenfamilie:
Zypressengewächse = Cupressaceae
englischer Name:
Cypress
volkstümlicher Name:
Echte Zypresse, Italienische Zypresse, Mittelmeer-Zypresse, Säulenzypresse
Verwendete Pflanzenteile:
Zweige, Früchte, Holz
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle
Sammelzeit: Zweige:
Spätwinter bis Frühjahr, Früchte: Mai bis Juni, Holz: ganzjährig

Anwendung

Aus den Blättern und den jungen Zweigen wird durch Wasserdampfdestillation das ätherische Öl gewonnen. Es wird als Zypressenöl oder wissenschaftlich als Oleum Cupressi bezeichnet. Das Öl enthält Camphen, Cedrol, Furfural, Pinen, Sempervirol, Sylvestren und Terpineol. Das ätherische Öl wirkt desinfizierend, fiebersenkend, harntreibend, insektenvertreibend, krampflösend, schweißtreibend und wundheilend. Außerdem wirkt es ausgleichend auf das Nervensystem und gefäßverengend. Zypressen sind nicht heimisch in Deutschland. Sie enthalten nicht nur Gifte, wie einige einheimische Pflanzen, sondern geben ihre Giftstoffe auch nach außen ab. Die Inhaltsstoffe dienen neben dem typischen Geruch auch als Fraßgift, als Parasitengift sowie als Gift- und Kontakt-Stoffe zu anderen Pflanzen in und um sie. Die einheimische Flora und Fauna wird von Zypressen abgestoßen bzw. kaum involviert. Gleichzeitig beherbergen Zypressen Pilzarten, die andere Pflanzen befallen und schädigen. Gerade in der Nähe von Obstpflanzen sollten sie nicht anwesend sein. Viele Arten werden als Zierbäume in Parks angepflanzt, in Asien um Tempel. Einige Arten, wie etwa die Monterey-Zypresse, werden auch wegen ihres Holzes angebaut. Die schnellwachsende Hybride Leyland-Zypresse, die vor allem in Großbritannien häufig in Gärten angepflanzt wird, ist eine intergenerische Kreuzung, also zwischen zwei Gattungen: der Monterey-Zypresse mit der Nootka-Scheinzypresse, auch Alaska-Zeder genannt. Aus den nadelförmigen Blättern, Trieben und Früchten gewinnt man das Zypressenöl, das in der Homöopathie zur Behandlung von Kopf- und Gelenkschmerzen verwendet wird, außerdem in der Kosmetik- und Parfümindustrie. Extrakte aus Rinde, Früchten und Holz wurden als Adstringens, gegen Diarrhoe, Bronchitis und Würmer, äußerlich gegen Varizen und Hämorrhoiden verwendet. Das Bauholz der Zypresse ist hart, dichtfaserig, von feiner rötlicher Farbe und sehr haltbar. Während der Antike wurde es für Pfosten, Dachsparren, Balken und für die Konstruktion von Weinpressen, Tischen und Musikinstrumenten verwendet und war in dieser Hinsicht so wertvoll, dass eine Zypressenplantage als zureichende Mitgift für eine Tochter galt.
Zypresse kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als ätherisches Öl anwenden.
Tee aus den Zweigen

Für einen Zypressen-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Zypressen-Zweige mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich gegen Erkrankungen der Atemwege, z.B. Husten oder Asthma. Auch gegen Hämorrhoiden kann man den Tee der Zypressenblätter trinken. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Zypresse-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Zypresse-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tee aus dem Holz

Aus dem zerstoßenen Holz kann man auch einen Tee zubereiten. Man lässt ihn eine Viertelstunde ziehen oder man kocht das Holz mit dem Wasser zusammen auf und lässt beides zusammen ziehen. Solch einen Tee aus dem Zypressenholz kann man gegen Gebärmutterprobleme und Dickdarmerkrankungen trinken.
Tee aus den Früchten

Aus den unreifen Früchten (Zapfen) kann man einen Tee zubereiten, wie aus den Zweigen. Die Früchte kann man bei Erkältungen und Darm-Entzündungen einsetzen. Auch zur Behandlung von Frauenbeschwerden sind sie geeignet.
Tinktur

Um eine Zypresse-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Zypressen-Zweige, Früchte oder Holz in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Der Einsatzzweck entspricht der Anwendung der Tees.
Ätherisches Öl

Die Anwendung des ätherischen Zypressen-Öls ist vielfältig. Man kann das Zypressenöl in Salben und Cremes einsetzen, beispielsweise gegen Krampfadern oder auch einfach, weil einem der Duft gefällt. In der Duftlampe verbreitet die Zypresse einen würzigen Duft, der die Atemwege desinfiziert und befreit.
Äußerlich

Äußerlich kann man Zypresse-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man als Sitzbad Hämorrhoiden behandeln. Zypresse hilft äußerlich ein-gesetzt auch gegen Krampfadern und schlecht heilende Wunden.

Geschichtliches

Von den Phöniziern wurde die Zypresse aus Asien ans Mittelmeer gebracht.
Die Perser glaubten, dass die Zypresse der erste Baum im Paradies sei. Anderen Völkern gilt die Zypresse als Baum der Trauer, weshalb man sie auch häufig auf Friedhöfen findet. Schon Hippokrates im antiken Griechenland verwendete die Zypresse gegen Schwindsucht (Tuberkulose). Man brachte die Kranken in Zypressen-Wälder, damit sie den intensiven Duft der Zypressen einatmen konnten. Außerdem wurden die Zweige und das Holz der Zypresse schon in der Antike gegen Gebärmutter- und Darm-Erkrankungen verwendet.
Galen setzte die Blüten der Zypresse gegen Darmentzündungen und Durchfall ein. Im Mittelalter wurden die Blätter der Zypresse gegen Hämorrhoiden ver-wendet.

Pflanzenbeschreibung

Zypressen sind immergrüne Bäume oder strauchförmige Gehölze. Die Wuchs-formen der Zypressen-Arten und -Kulturformen variieren von verzwergt bis hoch, von hängend bis säulenförmig, von hochkronig bis ausladend. Ihr schnelles Wachstum und das dichte Laub machen sie zu einem geeigneten Windschutz. Die schuppenförmigen Blätter stehen kreuzgegenständig in vier Reihen an den Zweigen. Zypressen sind einhäusig, bilden also männliche und weibliche Zapfen auf einem Baum. Die männlichen Zapfen besitzen 4 bis 10 Paare Sporophylle. Jedes Sporophyll trägt 3 bis 10 Pollensäcke. Die weiblichen kugeligen bis eiförmigen Zapfen benötigen etwa zwei Jahre bis zur Reife, sie bleiben aber oft viele Jahre geschlossen, bis sie sich durch Feuereinwirkung öffnen. Die 8 bis 43 mm großen Zapfen besitzen meist 3 bis 6 (2 bis 7) Paare dicker, holziger Zapfenschuppen. Jede Zapfenschuppe trägt je nach Art 3 bis 20 Samen. Die Samen besitzen zwei Flügel. Keimlinge besitzen zwei bis fünf Keimblätter. Die Zypresse kommt ursprünglich aus Asien und ist im Mittelmeerraum heimisch. In Mitteleuropa gedeiht sie nur an besonders milden Stellen, beispielsweise im Kaiserstuhl am Oberrhein. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, trockenen Plätzen. Der Nadelbaum wird bis zu 30 Meter hoch, meistens bleibt er jedoch kleiner. Die typische Form der Zypresse ist sehr schmal, wie eine Säule. Daher wird sie auch Säulenzypresse genannt.
Die Nadelblätter der Zypresse sind schuppenartig. Der Duft ist würzig und balsamisch. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich zapfenartige Früchte, die bis zum Herbst heranreifen.

Sammeltipps

Da die Zypresse in Mitteleuropa sehr selten ist, darf man von fremden Pflanzen nicht einfach so ernten. Entweder man fragt den Besitzer oder man pflanzt selbst eine Zypresse an. Von Zypressen im eigenen Garten darf man natürlich ernten. Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, wenn die Säfte beginnen zu steigen, kann man die Zweige ernten. Die Früchte erntet man, solange sie noch weich sind, also zwischen Mai und Juni. Das Holz kann man ganzjährig ernten.


Schwarztee
   
Schwarzer Tee oder Schwarztee, in Ostasien als roter bezeichnet, ist eine Variante, Tee herzustellen. Die Teeblätter der Teepflanze werden dafür im Un
terschied zum grünen Tee oxidiert (früher oft fermentiert genannt, was aber nicht richtig den realen chemischen Vorgang beschrieb). Schwarzer Tee unterscheidet sich von grünem Tee auch in der Zubereitung, im Geschmack, den Inhaltsstoffen und Wirkungen des Aufgusses. Generell sind genannte Punkte auch von der Dauer des Ziehenlassens und den Eigenschaften des verwendeten Wassers abhängig.

Steckbrief

Heilwirkung:
Durchfall, anregend (kurz gezogen), beruhigend (lang gezogen)
wissenschaftlicher Name:
Camellia sinensis
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

Schwarzer Tee wird in den meisten bekannten Teeanbauländern hergestellt. Je nach Kultur und Geschichte überwiegt der Anbau von entweder schwarzem oder grünem Tee. Indien, Sri Lanka, afrikanische und südamerikanische Länder stellen hauptsächlich schwarzen Tee her, wohingegen China überwiegend und Japan ausschließlich grünen Tee herstellen.

Geschichte

Lange Zeit wurde in Europa nur grüner Tee getrunken, der vor allem von Holländern aus China importiert wurde. Die Briten waren schnell von dem neuen Getränk begeistert und stiegen ebenfalls in den Handel ein, der über die Britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) lief. Man versuchte, von China wegen des Opiumkriegs um 1840 unabhängig zu werden. Nach erfolgreichen Testpflanzungen in Indien errichteten die Briten in vielen Kolonien wie Indien, Sri Lanka und Afrika Teeplantagen. Im Gegensatz zu China wurde hier vornehmlich schwarzer Tee produziert, einerseits um sich von China zu unterscheiden, andererseits wegen des europäischen Geschmacks. Nach Deutschland kam schwarzer Tee dann Ende des 19. Jahrhunderts. Heute wird in der westlichen Welt überwiegend schwarzer Tee getrunken, wobei sich die Trinkgewohnheiten von Land zu Land unterscheiden.



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