Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 11.03.19-17.03.19


BLUTAMPFER

Der Blutampfer hat auffallend rote Adern in den grünen Blättern und wird daher als Zierpflanze kultiviert. Die Blätter sind nicht nur schön anzusehen, sondern werden auch als Salatbeigabe in einer blutreinigenden Frühjahrskur genutzt. Die Blätter des Blutampfers sind spürbar milder als die des  Sauerampfers und werden auch viel besser vertragen.
Der Hain-Ampfer oder Blut-Ampfer ist eine Art aus der Pflanzenfamilie der Knöterichgewächse. Er ist in Mitteleuropa an feuchten, teils gestörten Waldstandorten anzutreffen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Blutreinigung
Heilwirkung: adstringierend, appetitfördernd, blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Blutreinigung, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name: Rumex sanguineus, Rumex sanguineus var. sanguineus
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name: Bloody Wood Dock
volkstümlicher Name: Blutampfer, Hain-Ampfer
Verwendete Pflanzenteile: junge Blätter und Triebe, Saft
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Hyperosid, Kaliumoxalat, Oxalsäure, Vitamin C
Sammelzeit: Frühling
Kontraindikation: Nierenkrankheiten
Nebenwirkungen: Hautreizungen, Übelkeit, Zahnschäden

Anwendung
Obwohl der Blutampfer milder als der  Sauerampfers ist, sollte man den Blutampfer nicht in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum essen. Für eine blutreinigende Frühjahrskur nutzt man täglich eine kleine Menge über 2 Wochen. Der Blutampfer eignet sich im Gegensatz zum  Sauerampfers nicht zum kochen.
Salatbeilage
Zur Blutreinigung werden frische junge Blätter oder sehr junge Triebe dem Salat beigegeben. Manch einer frittiert die Blätter für die Salatbeilage.
Suppenbeilage
Kleingeschnittene Blätter der Suppe beigeben.
Mundspülung
Der Frischsaft hilft als Mundspülung gegen Entzündungen im Mundraum.

Geschichtliches
Als Heilpflanze werden die vielen Sauerampfer-Arten schon immer genutzt, der Blutampfer wurde und wird gerne als Zierpflanze kultiviert. Zur Blutreinigung wurde er früher in einer Frühjahrskur eingesetzt, heute dient er als interessante und gesunde Salatbeilage.

Pflanzenbeschreibung
Der Hain-Ampfer ist ein ausdauernder  Hemikryptophyt und erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 80 (selten 120) Zentimetern. Die Stängel sind oft rötlich überlaufen. Die  Grundblätter sind länglich-eiförmig und besitzen einen herzförmigen bis gestutzten Spreitengrund. Der Blattstiel ist dabei so lang wie die  Spreite. Die Spreite ist dunkelgrün, bis zu 14 Zentimeter lang und bis 6 Zentimeter breit. Die oberen Stängelblätter sind am Grund gerundet oder keilförmig. Der  Blütenstand ist bis zur Mitte beblättert. Die Blütenknäuel sind eher lockerblütig und voneinander entfernt. Die meisten Blüten sind zwittrig. In Fällen, wo die  Blüten eingeschlechtig sind, sind die Pflanzen zumindest einhäusig. Die äußeren Blütenhüllblätter liegen zur Fruchtzeit den inneren an. Die inneren sind schmal länglich, 3 bis 3,8 Millimeter lang und 0,5 bis 1,5 Millimeter breit. Sie sind dünnhäutig. Nur das vordere besitzt eine große, kugelförmige Schwiele. Die übrigen Blütenhüllblätter sind schwielenlos oder besitzen nur einen verdickten Mittelnerv. Die Früchte sind schwarzbraune, 1,6 bis 2 Millimeter lange  Nüsse. Die Fruchtstiele sind deutlich länger als die inneren Blütenhüllblätter.
Der Blutampfer ist im Mittelmeerraum heimisch. Er wächst bevorzugt an feuchten Stellen z.B. in Auwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die grünen Blätter sind mit blutroten Adern durchzogen. Die rotbraunen Blüten erscheinen zwischen Mail und Juli. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Aussaat Januar bis April in Töpfen oder ab April ins Freiland. Stockteilung im März. Der Boden sollte humos und sauer bis schwach sauer sein. Der Blutampfer braucht feuchten Boden und auch feuchte Luft. Er verträgt keine Trockenheit. Er passt daher gut an den Rand eines Gartenteichs. Der Standort sollte warm, halbschattig bis sonnig sein. Je sonniger desto feuchter muss der Standort sein. Der Blutampfer eignet sich auch als Topfpflanze.

Sammeltipps
Die jungen zarten Blätter und Triebe für Salate ernten, die alten Blätter sind zu hart. Wenn sich eine Blüte entwickelt, diese entfernen, dann wachsen bis in den Herbst weiter frische Blätter für Salate.




GROSSES HEXENKRAUT

Das Große Hexenkraut wächst in dunklen feuchten Auwäldern. Im Dunkel des finsteren und feuchten Waldes leuchten die kleinen zartrosa Blüten weithin sichtbar. Hat man früher diese Blüten sehen können, so war das ein sicheres Zeichen dass man sich tief im Wald verirrt hatte. Der Name "Großes Hexenkraut" verspricht jede Menge Heilkräfte, hält in dieser Hinsicht aber wenig, ist es doch nur schwach harntreibend und blutstillend. Früher war das Hexenkraut ein wichtiges magisches Kraut, z.B. in Liebesdingen und zum Schutz gegen Zauber und Unheil.
Das Große Hexenkraut, auch Gewöhnliches Hexenkraut oder Gemeines Hexenkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Hexenkräuter in der Familie der  Nachtkerzengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundbehandlung
Heilwirkung: adstringierend, blutstillend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Blutstillung, Diuretikum, Hautkrankheiten, Wundbehandlung, Bachblüte: Ausstrahlung verbessernd, Konflikte lösend
wissenschaftlicher Name: Circaea lutetiana L.
Pflanzenfamilie: Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name: broadleaf enchanter's nightshade, enchanter's-nightshade
volkstümlicher Name: Gemeines Hexenkraut, Großes Hexenkraut, Hexenkraut, Stephanskraut, Wald-klette
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Oxalate, Oxalsäure
Sammelzeit: Frühling-Sommer

Anwendung
Selten wird das Große Hexenkraut als Zierpflanze in Gärten verwendet, eine aus-gelesene Sorte ist ‘Caveat Emptor’, deren Laubblätter stark rosa gefleckt sind.
Salat
Die frischen Blätter einem Salat beigegeben wirken harntreibend.
Äußerlich
Frische zerquetsche Blätter als blutstillender Umschlag oder zur Behandlung von Hautkrankheiten.
Bachblüte
Eine  Blüten-Essenz aus den Blüten stärkt die Ausstrahlung, hilft Konflikte friedlich beizulegen.

Magie und Mythologie
Der lateinische Name kommt von Circe, eine Zauberin der griechischen Mythologie. Vielleicht dachte man an bezirzen (anziehen/einwickeln), so wie sich die Klettenfrüchte anheften. Frauen nutzten die frischen Blüten des Großen Hexenkrautes um anziehender auf Männer zu wirken. Das Große Hexenkraut wurde schon früher zu magischen Zwecken (Gegenzauber) eingesetzt, beispielsweise als Schutz für das Vieh. Es gibt auch eine Faustregel, die besagt, dass man sich verirrt hat, wenn man das Hexenkraut findet, weil es abgelegene Stellen bevorzugt. Das stimmt zumindest heutzutage nicht mehr, denn das Hexenkraut wächst an lauter leicht erreichbaren Stellen, die ganz in der Nähe von Orten und Häusern sind.

Geschichtliches
Selten als Heilpflanze, dafür umso öfter als Zauberpflanze genutzt. Heute nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Das Große Hexenkraut ist in ganz Europa heimisch. Es wächst bevorzugt in feuchten Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die eiförmigen und lanzettlichen Blätter sind behaart und matt, zwischen 5 und 10 cm lang. Die weißen bis zartrosa Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Die Blüten befinden sich an einem aufrechten Stängel an einer endständigen Traube. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 4-8 mm.
Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Spätsommer und Herbst die Samen. Die Samen sind eine stachelige Nußfrucht in Keulenform, die mit ihren Haken an vorbeistreifenen Menschen und Tieren hängen bleibt.
Vegetative Merkmale
Das Große Hexenkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60, selten bis 75 Zentimetern. Am Rhizomfinden sich hinfällige  Niederblätter, sowie in 10 bis 20 Zentimeter Tiefe kräftige, am Ende verdickte  Ausläufer. Der aufrechte  Stängel ist mit weichen Haaren besetzt.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ungeflügelt. Die einfache Blattspreite ist herz- bis eiförmig mit keilförmigen Spreitengrund, geschweift gezähnt, mattgrün, zumeist kahl, aber vor allem auf den Nerven flaumig behaart.
Generative Merkmale
Tragblätter fehlen am traubigen Blütenstand. Die  Blüten sind weiß. Die zwei Kronblätter sind unverwachsen, mit 2 bis 3 Millimetern Länge eben so lang wie der drüsige Kelch, tief gekerbt und undeutlich genagelt. Es gibt zwei Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Narbe ist zweilappig. Die relativ kleine, verkehrt-eiförmige, zweifächrige Frucht ist eine mit borstigen Widerhaken versehene  Achäne (Klettfrucht) und enthält je zwei Samen.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Boden muss feucht und stickstoffhaltig sein, am besten Lehmboden. Die Pflanze mag Schatten und Halbschatten, wächst auch zwischen Bäumen.

Sammeltipps
Die Blätter können die ganze Zeit zwischen Frühling und Herbst geerntet. Für die innerliche Anwendung sind junge Blätter angenehmer.



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ERNÄHRUNG
Verschiedene Diätformen
Wer sich jedoch langfristig gesund, alltagstauglich und genussvoll ernähren möchte, der wird mit den meisten Angebote nicht glücklich werden. Grundsätzlich ist das Ziel jeder Methode, die Energiezufuhr geringer zu halten, als den Energiebedarf, denn nur so nimmt man ab


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