Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.02.2016

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 12.02.18-18.02.18


EICHE      

Die Eiche gilt in Deutschland als der König der Bäume, was auch durch das langlebige, stabile Holz gerechtfertigt ist. Die Eicheln, die im Herbst heranreifen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgiebiges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt. Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet. Die Blüte der Eiche wird als Bachblüte  Oak eingesetzt.
Die Eichen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Buchengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Darmschleimhautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend,  Diabetes (leichte),  Blasenentzündung, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fußschweiß, Fußpilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden,  Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Quercus robur, Quercus pedunculata, Quercus petraea, Quercus sessiliflora
Pflanzenfamilie:
Buchengewächse = Fagaceae
englischer Name:
Oak
volkstümliche Namen:
Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Traubeneiche, Wintereiche, Eke, Eik, Ferkeleiche, Masteiche, Oachen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Eicheln
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quer-cin, Quercetin
Sammelzeit:
Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober

Anwendung
Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äußerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel bei Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Tee
Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von  Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch bei leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrindentee.
Äußerlich
Äußerlich kann man Eichenrindentee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch bei Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch bei Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
Mooreiche
Mooreichen im Naturerlebnisraum  Burg (Dithmarschen) am Waldmuseum
Informationen zum Alter dieser Stämme. Eine Besonderheit stellt die  Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
Eicheln
Die Früchte (Eicheln) sind reich an  Kohlenhydraten und  Proteinen und wurden zur  Eichelmastgenutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Von  nordamerikanischen Indianern (z. B. den  Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt.
Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen  Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen Tannine. Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck", verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.
Rinde
Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.
Bachblüte
Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
Küche
In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet. Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.

Pflanzenbeschreibung
Die Eiche ist in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichenarten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität. In Mitteleuropa wächst vor allem die Stiel-Eiche und die Traubeneiche. Die meisten Eichenarten sind für die gleichen Heilanwendungen nutzbar. Die Eiche wächst bevorzugt in Mischwäldern. Der stattliche Baum wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 800 Jahre alt, in seltenen Einzelfällen sogar noch älter. Der Stamm der Eiche kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern haben. Die Rinde von Stamm und Ästen ist in jungen Jahren glatt und später rissig und rauh. Die Blätter der meisten Eichenarten, beispielsweise auch der in Deutschland häufigen Stieleiche, fallen im Winter ab und treiben im Frühjahr neu aus. Die Blätter der Traubeneiche fallen hingegen erst im nächsten Frühjahr ab. Die ledrigen Blätter sind buchtig gelappt und haben dadurch ein sehr typisches Aussehen. Von April bis Mai blühen die Eichen mit unauffälligen gelbgrünen Blüten, die in Rispen herabhängen. Aus den Eichenblüten entwickeln sich bis zum Herbst die nussartigen Eicheln, die in einem halbrunden "Hütchen" sitzen. Sie enthalten viele Bitterstoffe und sind daher nur nach ausgiebiger Entbitterung für Menschen genießbar. Von Schweinen werden sie jedoch sehr gerne gegessen, was früher auch viel genutzt wurde.
Vegetative Merkmale
Eichenarten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher.
Die wechselständigen und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dünnen bis ledrigen, einfachen Blattspreiten sind gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt bis stachelig gezähnt. Die unscheinbaren, extrapetiolaren Nebenblätter fallen früh ab (nur bei Quercus sadleriana sind sie auffälliger).
Generative Merkmale
Eichenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten  Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die  Blütenhüllblättersind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf)  Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs)  Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte. Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.





FETTHENNE t    

Die Fetthennen sind eine Pflanzenfamilie mit fleischigen Blättern. Besonders verbreitet ist eine Fetthennenart, die auch Mauerpfeffer oder Tripmadam genannt wird. Man findet sie an steinigen Wegrändern und Steingärten. Sie hat kleine, runde Blätter und trägt gelbe Blüten. Über das Ausmaß der Giftigkeit herrscht Uneinigkeit. Manche essen den Mauerpfeffer als Gewürz in Salaten, andere warnen eher vor der inneren Anwendung.
Fetthennen, auch Mauerpfeffer genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse. Mit etwa 420 Arten ist sie die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse. 2000 und 2011 wurden die Fetthennen vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres erklärt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. adstringierend, harntreibend, Verstopfung, Würmer, Bluthochdruck, Vitamin-C Mangel, Epilepsie, Wunden, Hühneraugen, Warzen
wissenschaftlicher Name: Sedum telephium, Sedum acre
englischer Name: Sedum
volkstümliche Namen: Mauerpfeffer, Tripmadam
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit: Frühjahr und Sommer

Anwendung
Achtung!
Leicht giftig. Fetthenne nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Salatgewürz
Früher wurde der Mauerpfeffer häufig als Salatgewürz benutzt. Diese Anwendung ist weitgehend in Vergessenheit geraten, wohl auch, weil der Mauerpfeffer nicht übermäßig aromatisch schmeckt. Auch die giftig wirkenden Alkaloide haben den Ruf des Mauerpfeffers als Küchenkraut geschmälert.
Innerlich
Innerlich eingenommen kann die Fetthenne bei Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen. In höherer Dosierung soll sie angeblich bei Würmer helfen und abführend wirken. Ob sie tatsächlich gegen Epilepsie hilft, wie von der Volksheilkunde vermutet, darf bezweifelt werden.
Äußerlich
Äußerlich angewendet reizt die Fetthenne die Haut, weshalb man sie bei Warzen und Hühneraugen verwenden kann. Durch die gesteigerte Durchblutung, die der Hautreizung folgt, kann sie auch schlecht heilende Wunden zum Abheilen motivieren.

Pflanzenbeschreibung
Der Mauerpfeffer wächst an steinigen Stellen, beispielsweise Wegrändern, gerne aber auch in Steingärten. Die mehrjährige Pflanze breitet sich von selbst flächig als Polster aus. Die einzelnen Stängel werden bis zu 15cm lang. Am Stängel wachsen dickfleischige, runde Blättchen, die wir winzige Würste aussehen. Im Winter und zeitigen Frühjahr sind diese Blätter rötlich, im Sommer hingegen grün. Zwischen Juni und August blüht der Mauerpfeffer mit zarten, gelben Blüten.
Vegetative Merkmale
Sedumarten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark sukkulent sind. Es sind meist Faserwurzeln vorhanden. Meist ist kein „Wurzelstock“ ausgebildet, bei wenigen Arten ist ein Rhizom vorhanden. Die oft fleischigen Stängel sind meist aufrecht oder niederliegend, manchmal stehen sie in Büscheln oder moosartig zusammen; ihre Basis ist selten verholzt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist kahl, viel seltener behaart. Besonders die dickfleischigen Laubblätter speichern Wasser. Die Laubblätter sind wechselständig, gegenständig oder wirtelig angeordnet. Die Blattränder sind meist glatt (beispielsweise bei Sedum rosthornianum vier- bis achtzähnig oder bei Sedum engleri var. dentatum entfernt gezähnt). Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale
Die Blütenstände sind unterschiedlich aufgebaut. Die meist zwittrigen, selten eingeschlechtigen Blüten sind meist fünfzählig, selten drei- bis neunzählig. Die Kelchblätter sind meist frei oder seltener an der Basis verwachsen. Die meist fünf überwiegend gelben, seltener weißen oder rötlichen Kronblätter sind meist frei oder fast frei. Es sind meist zwei Kreise mit meist je fünf Staubblättern vorhanden. Die Fruchtblätter sind frei oder an ihrer Basis verwachsen. Es werden Balgfrüchte gebildet. Die Samen sind klein.


BACHBLÜTEN
Man tut etwas, ohne zu überlegen, was dabei für einen selbst herausschaut (8 Chicory)
-
Diese Menschen tut etwas (oft) unüberlegtes, ohne eigentlich zu wissen was für sie eigentlich herausschaut
- Mit der dementsprechenden Bachblüte überlegen sie was sie tun und was für sie herausschaut


BACHBLÜTEN
Mit mir selber bin ich unzufrieden (19 Larch)
-
Diese Menschen sind mit sich selbst unzufrieden und kommen hier nicht heraus  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen sie aus dieser Spirale heraus und wird und sind mit sich
 selbst zufrieden


ERNÄHRUNG
Fette und Öle
GERINGERE MENGE – BESSERE QUALITÄT lautet die Kernaussage!
Achten sie nicht nur auf das Ausgangsprodukt (Kokos, Olive oder Sonnenblumenkerne), sondern auch auf die Herstellungsmethoden (kaltgepresst oder raffiniert).


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