Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 14.01.19-20.01.19

WINTERGRÜN

Wintergrün ist eine Gattung wintergrüner krautiger Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse. Früher wurden sie als eigene Familie Wintergrüngewächse behandelt, heute werden sie zu der Unterfamilie  Monotropodieae gerechnet. Nach der Eigenschaft, im Winter nicht die Blätter einzuziehen, wird die Gattung Wintergrün genannt. Wintergrün, genannt auch Birnraut, ist nicht zu verwechseln mit dem Wintergrünstrauch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Diabetes, Epilepsie (beruhigend), Geschwüre, Harnsteine, Nierenprobleme, Prostataentzündung, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, harntreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Pirola umbellata
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Pyrola-Arten und ihre Verwandten enthalten das (giftige) Glycosid  Arbutin, welches abgebaut wird und im Harn das desinfizierende Hydrochinon bildet. Aus diesem Grund wurden sie in der Volksmedizin zur Behandlung von Blasenleiden eingesetzt. Wintergrün ist auch eine geschmacksgebende Zutat zum amerikanischen Root-Beer.

Pflanzenbeschreibung
Wintergrüngewächse sind ausdauernde, kleinwüchsige krautige Pflanzen, deren Blätter in Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind derb und wintergrün. Die zwittrigen  Blüten sind  radiär oder glockig gewölbt und vier- bis fünfzählig. Sie besitzen 8 bis 10 Staubblätter ( Antheren) und einen oberständigen  Fruchtknoten, aus dem Kapselfrüchte entstehen. Wie alle Heidekrautartigen produzieren auch die Pyrola-Arten ihren  Pollen in Antheren, welche sich an apikalen Poren öffnen. Der Pollen selbst wird in Tetraden gebildet und ist klebrig, da er durch Insekten, vor allem Fliegen, verbreitet werden soll. Die Blüten werden im Sommer gebildet und die zahlreichen kleinen Samen im Herbst aus den unscheinbaren Samenkapseln entlassen. Zudem kommt es zur vegetativen Vermehrung durch Ausläufer. Sowohl für die Keimlingsentwicklung als auch für die Nährstoffversorgung spielen Wurzelpilze (Mykorrhiza) eine entscheidende Rolle.



XANTHIUM

Xanthium ist eine Klettenart, auch Spitzklette genannt. Bei Hautkontakt mit dieser Pflanze können Ausschläge entstehen, insofern ist sie leicht giftig. Tiere können sogar eine Herzlähmung erleiden, aber für Menschen besteht keine gefährliche Vergiftungsgefahr. Die Wirkstoffe der Spitzklette wirken antibakteriell und fungizid (gegen Pilze). Wegen der hautreizenden Eigenschaften wird von der Verwendung jedoch abgeraten.
Die Spitzkletten sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Asteroideae innerhalb der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, fungizid
wissenschaftlicher Name:
Xanthium strumarium
englischer Name:
Broad cocklebur
volkstümlicher Name:
Spitzklette
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Xanthumin, Xanthinin, Xanthin, Xanthanol, Kaffeesäure, Carboxyatractylosid
Sammelzeit:
Juli bis Oktober

Anwendung

Xanthium wird nicht angewendet.
Nutzung
Von manchen Arten können die grünen Pflanzenteile und die Samen roh oder gekocht gegessen werden.
Manche Arten werden medizinisch genutzt.


Pflanzenbeschreibung
Xanthium-Arten wachsen meist als einjährige krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 10 bis über 200 Zentimeter erreichen. Die aufrechten  Stängel sind verzweigt. Die meist wechselständigen (zwei bis sechs können auch gegenständig sein)  Laubblätter sind gestielt und einfach bis gelappt. Der Blattrand ist glatt bis gezähnt. Xanthium-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die diskusförmigen, kleinen, körbchenförmigen  Blütenstände stehen selten einzeln, meist in verzweigten Gesamtblütenständen zusammen. Die Blütenkörbe enthalten nur Blüten eines Geschlechtes. Die männlichen Blütenkörbchen sind tellerförmig abgeflacht, weisen einen Durchmesser von 3 bis 5 mm auf, enthalten 6 bis 16 Hüllblätter in ein bis zwei Reihen und 20 bis über 50 funktional männliche Blüten mit weißlichen, trichterförmigen, fünflappigen Blütenkronen. Die Staubfäden sind verwachsen. Die weiblichen Blütenkörbchen weisen während der Blütezeit einen Durchmesser von 2 bis mehr als 5 mm auf und später als Fruchtkörbchen weisen sie einen Durchmesser von 6 bis über 20 Millimeter auf. Ihre 30 bis über 75 Hüllblätter stehen in sechs bis über zwölf Reihen; ihre Spitzen sind mehr oder weniger gekrümmt und bilden während der Fruchtreife harte Dornen. Die weiblichen Blütenkörbchen enthalten nur zwei Blüten ohne Kronblätter. Die schwarzen  Achänen besitzen keinen  Pappus und werden in den dornigen, zweikammerigen Fruchtkörbchen (es sind in diesem Fall die  Diasporen), den „Kletten", verbreitet. Sie nutzen den Kletteffekt, indem sie am Fell vorbeistreifender Tiere oder an Treibgut hängen bleiben und so ausgebreitet werden.
Die Spitzklette wächst an Wegrändern, Ufern und auf Schuttplätzen in Europa und Westasien. Die einjährige Pflanze wird knapp einen Meter hoch und hat behaarte Stängel. Die Blätter sind dreieckig und herzförmig gezackt. Die Blüten sind klettenartig.



BACHBLÜTEN
Ich bin empfindlich gegenüber äußeren Lärm (19 Larch)
- Diese Menschen sind sehr empfindlich gegenüber äußeren Lärm
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird die Empfindlichkeit gegenüber äußerem Lärm nach

BACHBLÜTEN
Überempfindlichkeiten aller Art z.B. gegen Kälte, Lärm, grelles Licht, lautes Sprechen, starke Gerüche, Widerspruch, man möchte nicht angesprochen werden usw. (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind überempfindlich gegenüber aller Art, wie Kälte, Lärm, Licht, lautes Sprechen, starke Gerüche und Widersprüche
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre überempfindliche Art ablegen


ERNÄHRUNG
7. reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken sie rund 1,5l Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure - und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.


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