Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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16.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 15.01.18-21.01.18


WIESENSALBEI

Der Wiesensalbei ist eine der schönsten Pflanzen der Wegränder und Wiesen. An sonnigen Standorten erfreut er uns den ganzen Sommer über mit seinen violetten Blüten, die sich in kerzenartigen Trauben in die Höhe recken. In der Pflanzenheilkunde wird der Wiesensalbei nur selten eingesetzt, denn sein Bruder, der Gartensalbei ist deutlich wirksamer. Aber falls man den kraftvollen Bruder nicht zur Hand hat, ist es gut zu wissen, dass man den Salbei der Wiesen auch verwenden kann.
Der Wiesensalbei ist eine  Salbeiart und gehört zu der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, Erkältung, Halsentzündung, Husten, Fieber, Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, Nervenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Wechseljahresbeschwerden, Fußschweiß, Zahnfleischentzündungen, Hauterkrankungen, Ekzeme, Insektenstiche
wissenschaftlicher Name:
Salvia pratensis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Meadow Sage
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Flavonoide, Ätherische Öle, Kampfer, Zineol, Pinen, Salven, Thujon, Östrogenartige Stoffe
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Den Wiesensalbei kann man ähnlich anwenden wie seinen kultivierten Bruder den  Gartensalbei. Er ist jedoch weniger gehaltvoll und daher ist im Zweifelsfall der Gartensalbei vorzuziehen.
Innerlich
Die Blätter des Gartensalbeis kann man als Tee bei Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungsapparates trinken. Auch Menstruationsbeschwerden können gelindert werden. In den Wechseljahren hilft der Wiesensalbei vor allem bei übermäßiges Schwitzen und Hitzewallungen, aber auch andere Beschwerden können gelindert werden, weil der Wiesensalbei östrogenartige Substanzen enthält.
Äußerlich
Äußerlich kann man Wiesensalbeitee für Waschungen, Bäder und Umschläge verwenden. Er kann bei verschiedene Hauterkrankungen eingesetzt werden, unter anderem bei Ekzeme. Bei Zahnfleischentzündungen kann man mit Wiesensalbeitee gurgeln.

Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze wird bis zu 60cm groß und hat hell- bis mittelblaue Blüten. Die aufrechten Stängel sind vierkantig und haben grundständige Blätter. Die Blütezeit reicht von Ende Mai bis in den August hinein. Eine Salbeipflanze kann mehrere Jahre alt werden. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch  Hummeln über den typischen Salbeimechanismus: Die Hummel steckt ihren Rüssel in die Blüte und durch eine Öse am unteren Hebelarm, um Nektar zu sammeln, dabei löst sie den Hebelmechanismus (auch Schlagbaummechanismus genannt) aus, der den Blütenstaub am haarigen Körper der Hummel abstreift. Der Pollen wird dann von der Hummel zu anderen Blüten weiter getragen.
Der Wiesensalbei ist in Europa bis in die Gipfel der Mittelgebirge heimisch. Er bevorzugt nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden und liebt sonnige Standorte. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80cm hoch. Die Blätter wachsen gegenständig am Stängel. Sie sind erheblich größer und weicher als die Blätter des  Gartensalbeis. Auch riechen sie deutlich weniger würzig als der kultivierte Bruder. Beim Wiesensalbei stehen eher die Gerb- und Bitterstoffe im Vordergrund des Aromas. Ab Ende April bis zum Spätsommer blüht der Wiesensalbei mit blau-violetten Blüten, die in Trauben an der Spitze der Stängel wachsen. Hummeln lieben die Blüten des Wiesensalbeis.

Sammeltipps
Die Blätter des Salbeis kann man während der Blütezeit sammeln und zügig trocknen.



ANANAS


Die Ananas kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wird inzwischen aber rund um den Globus in den Tropen angebaut. Die goldgelbe Frucht der Ananas enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. Ihr Saft und der Genuss des Fruchtfleisches fördert Verdauung und Stoffwechsel. Speziell die Eiweißverdauung wird vom Bromelain gefördert, das in der Ananas enthalten ist. Die Ananas kann auch den Blutdruck senken und Arteriosklerose verhindern.
Die Ananas ist eine Pflanzenart aus der Familie der  Bromeliengewächse. Sie ist ursprünglich in Amerika heimisch und wird heute weltweit in den tropischen Gebieten als Obstpflanze angebaut. Sie bildet fleischige Fruchtstände, die frisch verzehrt oder zu Konserven und Saft verarbeitet werden. Das Wort Ananas entstammt der Bezeichnung naná für den Begriff Frucht in der Guaranísprache. Das Art- Epitheton comosus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „schopfig", was auf den Blattschopf am oberen Ende des  Fruchtstandes anspielt.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Darmprobleme, Magenschwäche, Verdauungsfördernd, Blutdruck senkend, Arteriosklerose,  Gelenkbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Ananas comosus
Pflanzenfamilie:
Bromeliengewächse = Bromeliaceae
englischer Name:
Pineapple
Verwendete Pflanzenteile:
Fruchtsaft
Inhaltsstoffe:
Bromelain, Campesterol, Serotonin, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Vitamin-C, Linalool, Salicylate, Tyrosine

Verwendung

Nur ein Teil der Gesamternte wird als Frischware exportiert. Die Ananas reift nach der Ernte nicht nach, sie zählt zu den nichtklimakterischen Früchten. Rund 70 Prozent der Welternte werden in den Herkunftsländern als Frischfrüchte verzehrt. Der Welthandel mit Frischfrüchten umfasst rund 670.000 Tonnen. Die wichtigsten Exporteure von Frischfrüchten sind Costa Rica (in die USA), die Philippinen und die Elfenbeinküste (Hauptlieferant für Europa). Laut einem Spiegel-Artikel führt der massenhafte Anbau der in Deutschland am meisten verkauften Ananassorte MD-2 in Costa Rica zu Stechfliegenplagen und Herbizidverseuchung. Der Abfall, der bei der Konservenherstellung anfällt (der Zentralstrang und die Schale), kann als Frisch- oder Trockenfutter für Wiederkäuer und Schweine verwendet werden. Die Konservenindustrie bevorzugt Früchte von 1,8–2,0 kg Gewicht. Die Gesamtproduktion von Konserven erreichte Anfang der 1980er Jahre knapp eine Million Tonnen. 1992 betrug der Weltexport an Konserven eine Million Tonnen bei einem Wert von rund 600 Million US-Dollar. Die Früchte können auch zu Konfitüre, Marmelade, Saft, Wein und Alkohol verarbeitet werden. Eine größere Rolle spielt dabei aber nur die Saftherstellung. Der Welthandel mit konzentriertem Ananassaft umfasste 1993 rund 215.000 Tonnen. Das Bromelain wurde früher aus dem Fruchtsaft gewonnen, heute aus den Stämmen der abgeernteten Pflanzen. Es wird ähnlich wie Papain aus Papaya dazu verwendet, Fleisch zarter zu machen. Bromelain wird zu Gelatine zugegeben, um deren Konsistenz weicher zu machen. Früher wurde es auch zum Stabilisieren von  Latexfarben und beim Ledergerben eingesetzt. Als Therapie wird es zur Verdauungshilfe und als entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. In vorklinischen und pharmakologischen Studien zeigte Bromelain wundheilende und antimetastasische Wirkungen. Bromelain wird des Weiteren noch für andere Zwecke eingesetzt. Die in rohen Ananas enthaltenen Enzyme verhindern (ebenso wie bei rohen Kiwifrüchten oder rohen Papayas) das Erstarren von Tortengelatine, ein unerwünschter Effekt, wenn beispielsweise ein  Obstkuchen, der rohe Ananasstücke enthält, mit einem festen Tortengelatinebelag überzogen werden soll. Das Weichbleiben des Übergusses tritt nicht bei der Verwendung von Ananas aus Konservendosen auf, diese werden pasteurisiert, wobei die eiweißabbauenden Enzyme deaktiviert werden.

Merkmale
Die Ananas ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Sie wächst terrestrisch, wurzelt also im Boden (während viele andere Arten der Bromeliaceae  epiphytisch wachsen).
Stamm
Der keulenförmige Stamm der Ananas ist bis zu 35cm lang und zu einem kleinen Teil im Boden eingesenkt. An der Basis hat er einen Durchmesser von 2–3,5cm, an der dicksten Stelle, unterhalb der Spitze, jedoch 5–7cm. Am ganzen Stamm sitzen dicht rosettenförmig die Laubblätter, meist etwa 70 bis 80. Die Blätter sitzen spiralig (in Links- oder Rechtsspiralen) am Stamm, die Phyllotaxis ist 5/13. Das heißt, nach fünf Umdrehungen steht ein Blatt wieder exakt über einem darunterliegenden, und dies ist das dreizehnte. Dies gilt zumindest für die Sorte ‘Smooth Cayenne’. Die Internodien sind mit 1–10 mm sehr kurz. Im Längsschnitt ist die Pflanze herzförmig. Der Stamm ist im Gegensatz zu den meisten anderen Monokotylen relativ deutlich in eine Rindenzone und einen Zentralzylinder („Stele") mit den Gefäßbündeln getrennt. Im Parenchym des Zentralzylinders eingestreut sind einzelne Idioblasten, die Raphidenbündel aus Kalziumoxalat in einem Schleimsack enthalten. Im Zentralzylinder ist keine Differenzierung in Knoten und Internodien erkennbar, in der Rinde sind die Zellen des Internodienbereichs langgestreckt, im Knotenbereich nicht.
Blätter
Die Blätter sind schmal lanzettlich, bis zu 120cm lang und 3–7cm breit. Die Blattscheide umschließt den Stamm zu rund zwei Drittel. Die Blattränder sind nach oben gebogen, sodass der Blattquerschnitt halbmondförmig ist. Dies er-höht die Biegungsfestigkeit des Blattes. Der Blattrand ist stachelartig scharf gezähnt. Die Zähne können bei manchen Sorten auch fehlen. Die Blattspitze ist dornig zugespitzt. Das Blatt ist relativ dick. Die Epidermis trägt an der Unterseite die Stomata und schildförmige Trichome. Diese sind kurz gestielt, sodass die Unterseite weißlich erscheint. An der Blattoberseite sitzen wesentlich weniger Trichome, sie konzentrieren sich hier auf die basalen Abschnitte. Die Epidermiszellen besitzen stark verdickte radiale und innere Zellwände, sind tot und von einem großen Silikatörper ausgefüllt. Unter der Epidermis befindet sich eine hypodermale Schicht aus stark verdickten, kollenchymatischen Zellen. An der Blattoberseite befindet sich ein Wasserspeichergewebe ohne Chlorophyll, das bis zur Hälfte des Blattquerschnitts einnehmen kann. Darunter befindet sich das Mesophyll. In diesem eingebettet sind: die Leitbündel mit einer Kappe aus Sklerenchymfasern über Xylem und Phloem; Faserstränge; Lüftungskanäle aus sternförmigen Zellen. Die Leitbündel sind von einer  tannin Parenchymscheide umgeben.
Wurzeln
Die Wurzeln sind Adventivwurzeln, die an den unteren Knoten des Stammes entspringen. Sie bilden ein dichtes Wurzelnetz, das rund einen Meter tief in den Boden eindringt und seitlich ein bis zwei Meter reicht. Die Wurzeln sind in der Regel mykorrhiziert. In den oberirdischen Blattachseln entwickeln sich ebenfalls Wurzeln, die bis zehn Zentimeter lang werden, und Wasser und Nährstoffe aufnehmen, die sich in der Blattrosette ansammeln. Die Wurzeln besitzen eine polyarche Stele mit bis zu 30 Xylemsträngen in den Wurzeln erster Ordnung.
Blüten- und Fruchtstand
Aus dem Vegetationskegel des Stammes entwickelt sich jedes Jahr der 30 cm lange Blütenstandsschaft. Am zapfenförmigen Blütenstand sitzen über 100 Einzelblüten in acht Spiralen. Am oberen Ende befinden sich laubblattartige Hochblätter, die einen Schopf bilden.
Blüte
Die unteren Teile der Blüten sind mit ihrem Tragblatt und auch untereinander verwachsen. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, wie bei den Einkeimblättrigen üblich: Die  Blütenhüllblätter sind unterschiedlich, die drei Kelchblätter sind unscheinbar, fleischig und kürzer als die drei purpurn bis violett gefärbten Kronblätter. Es gibt zwei  Staubblatt mit je drei Staubblättern. Der  Fruchtknoten ist unterständig und hat drei Fächer. In jedem Fach sitzen 14 bis 20 meist anatrope Samenanlagen in zwei Reihen an der axillären  Plazenta. Der  Griffel ist dreinarbig. In den Septen zwischen den Fruchtblättern sitzen drei Nektardrüsen. Da die Kronblätter nur eine sehr kleine Öffnung freilassen, kann die Bestäubung nur durch sehr kleine Insekten erfolgen. In Südamerika erfolgt sie auch durch manche  Kolibriarten. Die Öffnung der Blüten erfolgt im Blütenstand von unten nach oben und erstreckt sich in Summe über drei bis vier Wochen. Die Blüten sind selbststeril. Die Fruchtbildung erfolgt jedoch auch ohne Befruchtung (Parthenokarpie), die Früchte haben dann keine  Samen. Fruchtverbände mit Samen sind nicht für den Verzehr geeignet, da sie dann 2000 bis 3000 raue Samen mit hartem Endosperm bilden, die 3–5 mm lang sind und einen Durchmesser von 1–2 mm haben. Samen werden bei Kultursorten nicht gebildet, denn sie sind steril. Nach der Blüte bleiben die Blütenorgane erhalten, Griffel, Staubblätter, Blütenblätter vertrocknen lediglich.



BACHBLÜTEN
Sehr fähig, äußerst selbstsicher, starke Ichkraft (32 Vine)
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Diese Menschen sind sehr fähig, sie sind äußerst selbstsicher und haben eine sehr starke Ichkraft  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses überdimensionale allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Verbitterte Lebenshaltung, man grollt seinem Schicksal und fühlt sich ungerecht behandelt (38 Willow)
-
Diese Menschen haben eine verbitterte Lebenshaltung und grollt seinem Schicksal nach und fühlt sich
 ungerecht behandelt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Haltung allmählich ablegen


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