Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 10.12.18-16.12.18


GEISSRAUTE

In Auwäldern und an Flussufern findet man die rosane Geißraute oft verwildert. In Gärten und auf Feldern wird sie heutzutage seltener angebaut als früher. Die Geißraute ist eine alte Heil- und Futterpflanze. Sie wur-de früher häufig zur Steigerung der Milchproduktion bei stillenden Frauen eingesetzt. Heutzutage wird die Geißraute vorwiegend wegen ihrer blutzuckersenkenden Wirkung geschätzt, aber diese Wirkung ist bislang nicht gesichert und daher mit Vorsicht zu genießen.
Die Geißraute, auch Echte Geißraute, Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute genannt, ist die einzige in Mitteleuropa heimische Pflanzenart der Gattung Galega und gehört zur  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Fördert die Milchbildung
Heilwirkung:
antibiotisch, harntreibend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Fieber,  Blasenentzündung, Blutzucker senkend, Diabetes
wissenschaftlicher Name:
Galega officinalis, Accoromba tricolor, Callotropis tricolor, Galega bicolor
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
 Goats Rue
volkstümliche Namen:
Bockskraut, Fleckenkraut, Geißklee, Pockenraute, Suchtkraut, Ziegenraute
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Galegin, Galuteolin, Bitterstoffe, Phytosterole, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Allantoin, Kaempferol

Anwendung
Madaus nennt es eine ungelöste Streitfrage, ob antike Ärzte die Pflanze kannten, doch sei sie in Italien bis ins frühe Mittelalter, in Deutschland bis ins 15. Jahrhundert anscheinend unbekannt geblieben. H. Bock und L. Fuchs erwähnten sie noch gar nicht, Gesner und Camerarius hingegen schon, um 1600 sei sie schon in vielen deutschen Gärten zu Heilzwecken kultiviert worden. Sie wurde besonders als harn- und schweißtreibend, gegen Würmer, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Epilepsie und Vergiftungen empfohlen. Späteren Untersuchungen zufolge wirke der Inhaltsstoff Galegin ähnlich wie Guanidin gegen  Diabetes mellitus, in geringerem Maße auch gegen  Diabetes insipidus. So empfehle Janson bei leichtkranken Diabetikern einen Tee aus Geißraute, Bohnenschoten und Dolden-Winterlieb.  Die  Droge heißt Galegae herba, Herba Galegae oder Herba Rutae capriariae; verwendet werden die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Extrakte der Geißraute enthalten als wesentliche Inhaltsstoffe das Alkaloid Galegin, ein Guanidin- Derivat, und ferner das Glykosid Galuteolin, Gerbstoffe, Saponine und Bitterstoffe. Untersuchungen belegen die milchfördernde und blutzuckersenkende Wirkung von Galega officinalis. Verwendet wird der Wirkstoff in der Homöopathie bei ungenügendem Milchfluss bei Wöchnerinnen. Die häufigste Art, Geißraute anzuwenden ist der Tee.
Tee
Für einen Geißraute- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Geißraute mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Geißraute-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Geißraute-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Milchbildungs-Tee
Die milchfördernde Wirkung der Geißraute ist schon seit langer Zeit bekannt und wurde auch in letzter Zeit durch medizinische Studien bestätigt. Sogar der Gattungsname der Geißraute deutet auf die Förderung der Milchbildung hin. Das griechische "gala" kommt von "Milch" und "agein" von "treiben". Die Erhöhung der Milchmenge macht sich vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt bemerkbar. Die Geißraute hilft also in Fällen, in denen die Milchbildung nur schwer in Gang kommt.
Blutzucker Senkung
Die Blutzucker senkende Wirkung der Geißraute wird erst in letzter Zeit aufmerksamer wahrgenommen. Daher ist die Geißraute in manchen Tees für die begleitende Diabetiker-Behandlung enthalten. Die senkende Wirkung auf den Blutzucker ist jedoch noch nicht medizinisch untersucht. Daher sollte man sich keinesfalls auf die blutzuckersenkende Wirkung der Geißraute verlassen. Bei der Diabetes-Behandlung sollte man sowieso seinen Blutzuckerspiegel im Auge behalten und pflanzliche Mittel nur als Ergänzung verwenden. Zur Senkung des Insulin-Bedarfs oder des Bedarfs an blutzuckersenkenden Medikamente kann man Heilpflanzen jedoch einsetzen, vor allem auch in Kombination mit körperlicher Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung.
Futterpflanze
Früher wurde die Geißraute gerne als Futterpflanze für Weidetiere angebaut. Die Geißraute kann als Futter jedoch giftig wirken, im Extremfall sogar tödlich, sodass sie heutzutage nicht mehr als Futterpflanze verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Die Geißraute ist in Europa und Asien heimisch. Früher wurde die Geißraute häufig als Heil-, Futter- und Zierpflanze angebaut. Aus den Gärten entkam die Geißraute oft und ist daher auch häufig verwildert zu finden. Die Geißraute wächst bevorzugt in Auwäldern, auf Wiesen und an den Ufern von Bächen und Flüssen. Sie liebt feuchten und lehmhaltigen Boden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Sie hat dicke Wurzeln, die einer Rübe ähneln. Aus dieser Wurzel treiben im Frühjahr Stängel mit Riefen aus. Die unpaarig gefiederten Blätter stehen wechselständig an den Stängeln. Die Einzelblätter sind schmal und zwei bis vier Zentimeter lang. Die rosaweißen Blüten blühen im Sommer und stehen in kerzenartigen Trauben. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Blüten asymetrisch geformt. Aus den Blüten entwickeln sich schoten-artige Hülsen, die bräunliche, bohnenförmige Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Die Geißraute ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet rübenartigen Wurzeln. Die bis zu 1 Meter hohen Stängel sind hohl und gerieft. Die wechselständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die 9 bis 17 Fieder blättchen sind 3 bis 9 mm breit und streifennervig. Nebenblätter sind vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit erstreckt sich in Europa von Sommer bis Herbst. Bis zu 50 Blüten stehen in einem dichten, gestielten traubigen Blütenstand. Die rosaroten, ins bläuliche tendierenden oder weißen, 9 bis 15 mm großen,  zygomorphen  Blüten sind purpurfarben geädert. Die Blütenhülle besteht aus zwei kleinen Flügeln, einer Fahne und einem aus zwei verwachsenen Kronblättern entstandenen Schiffchen. Die Blüte besitzt neun an den  Filamenten verwachsene  Staubblätter und ein freies Staubblatt. Das  Fruchtblatt ist oberständig.
Die bis zu 3 Zentimeter lange  Hülsenfrüchte enthalten flache, braune Samen.



JOHANNISBROTBAUM

Der Johannisbrotbaum wächst im Mittelmeerraum und Asien. Er trägt lange, braune Schoten, die süsslich schmecken. Die Schoten-Frucht wird auch Carob genannt. Sie wird gerne als Kakao- oder Kaffee-Ersatz verwendet. Die Samen der Schoten können als Verdickungsmittel benutzt werden. Sie haben aber auch Heilwirkungen. Sie können Sodbrennen lindern, Durchfall beheben, aber auch Verstopfung beheben.
Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum, auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der  Familie der  Hülsenfrüchtler. Diese Art kommt im  Mittelmeerraum und  Vorderasien vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, adstringierend, erweichend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Ceratonia siliqua
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
Nutzung der Frucht (Carob)
Das Fruchtfleisch, das sogenannte „Carob", ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt vom Arabischen „Charrūb“. Früher waren auch die Synonyme Bockshorn und Soodbrot verbreitet. Im Monat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist nicht möglich, weil Stamm und Äste dick und damit unflexibel und bruchanfällig sind. Auch beim manuellen Abschlagen muss darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75 kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250 kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann an einem Tag 250 bis 280 kg Früchte ernten. Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft (Kaftan) gepresst, zu  Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch der  Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das  Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, geröstet und zu Johannisbrotmehl vermahlen. Der Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma des Pulvers erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie  Koffein oder  Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Geschmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45% hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5% Eiweiß und etwa 3,5% Mineralstoffe sowie etwa 1% Fett enthalten. Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält  Vitamin A, B,  Calcium und  Eisen, wodurch es als diätetisches Lebensmittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht überbewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz). Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die  Fettverbrennung anregen. Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in  Bio-Märkten ist ein  Nougatähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20% Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.
Nutzung der Samen (Carubin)
Als Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoff
Es besteht aus etwa 30% Schale, etwa 25 % Samen und etwa 45%  Endosperm. Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus  Galactose (20%) und  Mannose (80%) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als  Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6  Proteine sowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des  Guarkernmehls, wobei die  Viskosität der Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit  Xanthan, Carrageen und  Agar. Heute liefern die Kerne ein technisch genutztes Verdickungsmittel, Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Karuben- oder Carubenmehl. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen. Unter der Nummer E 410 ist es in der EU  uneingeschränkt (auch für Bio-Produkte) als  Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen,  Colitis und  Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und  Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln. Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen  Allergien auslösen.

Beschreibung

Erscheinungsbild und Blatt
Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er eine ausladende, halbkugelige Krone bekommt. Die braune Borkeist rau und stark gefurcht. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die meist paarig aber auch unpaarig gefiederte Blattspreite besitzt zwei bis fünf Paare meist gegenständiger Fiederblättchen. Die ledrigen Fiederblättchen sind 3 bis 7 Zentimeter lang, breit-verkehrt-eiförmig bis elliptisch mit teils eingebuchtet bis ausgerandetem, stumpfem bis abgerundetem oberen Ende. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und kahl. Die Blattunterseite ist hellgrün, die Blattränder sind oft leicht gewellt.
Blütenstand und Blüte
Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren  Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Laubblätter einzeln oder in kurzen  trauben- bis  kätzchenförmigen  Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor. Der Johannisbrotbaum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), aber auch  monözisch oder dreihäusig sowie trimonözisch. Die trauben- bis kätzchenförmigen Blütenstände enthalten eingeschlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Es können nun fünf verschiedene Blütenstände vorkommen, nur mit männlichen Blüten, entweder solche mit langen oder kurzen Staubfäden, nur mit weibliche Blüten, nur mit zwittrige Blüten oder polygame mit männlichen, weiblichen und zwittrigen Blüten.  Die ungefähr 6 bis 12 Millimeter großen, kurz gestielten Blüten sind meistens fünfzählig mit einfacher Blütenhülle. Der fünfzähnige  Kelch ist diskusförmig und grünlich bis purpurfarben,  Kronblätter fehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben lange oder kurze Staubblätter, einen Diskus, in dessen Mitte sich ein  rudimentärer  Stempel befindet. Die weiblichen Blüten besitzen einen oberständigen, kurzgestielten und länglichen, vorstehenden  Fruchtknoten, kurze rudimentäre Staminodien und fünf behaarte Kelchblätter; der Stempel ist 6 bis 8,5 Millimeter lang und hat eine sitzende, rundliche und zweilappige Narbe. Es sind zwei Fruchtblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten besitzen fünf fertile Staubblätter sowie einen Stempel wie in den weiblichen Blüten.
Frucht und Samen
Die anfangs grünliche und bei Reife violettbraune, glänzende und abgeflachte Hülsenfrucht (Johannisbrotschote, auch Karube genannt) ist 10 bis 30 Zentimeter lang, 1,5 bis 3,5 Zentimeter breit und etwa 1 Zentimeter dick, gerade oder gebogen, mit wulstigem Rand und ledriger Schale. Sie wird knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und kann über Monate am Baum hängen bleiben. Jede Hülsenfrucht enthält 10 bis 15 Samen, die getrennt in einem süßlichen  Mesokarp liegen. Die extrem harten, glänzenden und braunen Samen sind 8 bis 10 Millimeter lang, 7 bis 8 Millimeter breit und 3 bis 5 Millimeter dick.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unausgeschlafen (24 Pine)
- Diese Menschen fühlen sich unausgeschlafen
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen Sie sich wieder ausgeschlafen

BACHBLÜTEN
Wenn man sieht, wie etwas gerade noch mal gut gegangen ist, stellt man sich vor, was alles Schlimme hätte passieren können (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen sehen, wie etwas gerade noch mal gut gegangen sind, stellt sich vor, was alles Schlimme hätte passieren können
- Mit der dementsprechender Bachblüte sehen zwar, das etwas gerade gut gegangen ist, stellen sich jedoch nicht mehr vor was passieren hätte können


ERNÄHRUNG
Geflügel  
Unter dem Begriff „Schlachtgeflügel" versteht man Haus- und Mastgeflügel wie Hähnchen, Suppenhuhn Ente, Gans, Truthahn und -henne (Puter und Pute).
Zu „Wildgeflügel" zählt man Fasan, Rebhuhn und Wildente sowie Tauben und Wachteln (Letztere gibt es auch aus Zuchtbetrieben).


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