Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 11.12.17-17.12.17


HIRTENTÄSCHEL
 
Das Hirtentäschel wächst dünn und unscheinbar an Wegrändern und wird kaum wahrgenommen, weil es so kleine Blätter hat. Wenn man es kennt, erkennt man es an seinen kleinen dreieckigen Täschchen. Die bekannteste Heilwirkung ist die blutstillende Wirkung des Hirtentäschels. Daher wird nach Geburten auch gern Hirtentäscheltee getrunken, um die Nachblutungen zu minimieren. Auch bei zu starke Regelblutungen kann man Hirtentäschel erfolgreich einsetzen. Außer diesen bekannten Wirkungen hilft das Hirtentäschel jedoch bei ein breites Spektrum von gesundheitlichen Beschwerden. Beispielsweise reguliert es den Blutdruck, fördert die Verdauung und heilt Ekzeme.
Hirtentäschel, auch Hirtentäschelkraut genannt, bildet eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: blutstillend,  blutreinigend, adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend, wehenfördernd, Gebärmutterblutungen, Menstruationsstörungen, Menstruationsfördernd, Zu starke Menstruationsblutungen, Fieber, Lungenschwäche, Ohrenschmerzen, Verstopfung,  Magenschmerzen, Magenblutungen (leichte, behandlungsunterstützend), Nierenprobleme, Kreislaufschwäche, niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck, Arteriosklerose, Stoffwechsel anregend, Rheuma, Gicht, Krampfadern, Hämorrhoiden, Nasenbluten,  Wunden, Ekzem
wissenschaftlicher Name: Capsella bursa-pastoris
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Shepherds purse
volkstümliche Namen: Bettseicherle, Beutelschneider, Blutwurz (siehe auch: Blutwurz), Burenschinken, Herzel, Herzelkraut, Kochlöffel, Löffeldieb, Säckelchrut, Schinkenkraut, Schneiderbeutel, Schülersäckel, Täschelkraut, Taschendieb
falsche Schreibweisen: Hirtentäschl
Verwendete Pflanzenteile: das ganze Kraut
Inhaltsstoffe: Cholin, Acethylcholin, Tyramin, Brusasäure, ätherisches Öl, Saponin, Kalium, Gerbstoff
Sammelzeit: Juni-August

Anwendung
Die häufigste Anwendung des Hirtentäschels ist ein Tee (Aufguss) aus dem blühenden Kraut. Auch eine Tinktur kann man aus dem Kraut herstellen, damit man es immer zur Hand hat.
Blutungen
Innerlich wird es vorwiegend gegen Blutungen eingesetzt, beispielsweise bei zu starke Menstruationsblutungen, Magenbluten, Nierenblutungen. Die blutstillende Wirkung wird durch ein Zusammenziehen und Abdichten der Gefäße erreicht. Bei inneren Blutungen sollte man natürlich in erster Linie den Arzt aufsuchen und darf Hirtentäscheltee höchstens therapiebegleitend anwenden. Daher wird der Haupteinsatzzweck im Alltag bei zu starken Regelblutungen liegen, denn diese sind aus ärztlicher Sicht in den meisten Fällen eher "normal" als beispielsweise Magenbluten. Gegen Nasenbluten kann man Hirtentäscheltee schnupfen.
Gebärmutterwirksamkeit
Da das Hirtentäschelkraut die Muskeln der Gebärmutter zur Zusammenziehung anregt, wirkt Hirtentäscheltee wehenfördernd und Menstruationsfördernd. Das ist im Rahmen der Geburt meistens eine erwünschte Wirkung und kann helfen, dass die Geburt schneller vonstatten geht. In der frühen Schwangerschaft ist diese Wirkung jedoch unerwünscht, weil sie zu Fehlgeburten führen kann.
Achtung! Hirtentäschelkraut nicht in der Schwangerschaft anwenden! Erst wenn die Geburt ansteht, darf Hirtentäschelkraut verwendet werden, weil Hirtentäschel Wehen fördern kann.
Auf die Menstruation hat das Hirtentäschelkraut eine doppelte Wirkung, die sich scheinbar widerspricht. Die Menstruation wird gefördert und ausgelöst, wenn sie jedoch zu stark ist, wird die Blutung gestillt.
Kreislaufwirkung
Das Hirtentäschelkraut hat die wundersame Eigenschaft, den Blutdruck regulieren zu können. Hoher Blutdruck wird also gesenkt und niedriger Blutdruck verstärkt. Diese Wirkungsweise hängt mit der Wirkung auf das Blutgefäßsystem zusammen. Auch bei Arteriosklerose kann das Hirtentäschelkraut helfen. Das Zusammenziehen der Blutgefäße wirkt auch bei Krampfadern und Hämorrhoiden.
Verdauungsschwäche
So wie das Hirtentäschelkraut die Gebärmutter und die Blutgefäße anregt, aktiviert es auch die Darmmuskulatur, was gegen Verstopfung helfen kann. Auch der Magen wird gestärkt, was ihm bei der Verdauung hilft. Durch seine Stoffwechsel fördernde Wirkung hilft das Hirtentäschel auch bei Rheuma und hilft beim Abnehmen.
Entzündungshemmend
Dank der entzündungshemmenden Wirkung des Hirtentäschels kann man es auch bei Erkältungen und Infektionen der Atemwege einsetzen. Zusätzlich wirkt es noch blutreinigend, was eine gute Kombination bei Rheuma und Gicht ergibt.
Äußerlich
Bei Ekzemen und Wunden kann man das Hirtentäschelkraut als Tee nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich für Waschungen und Umschläge verwenden.
Auch das Pulver der getrockneten Pflanze kann man auf Wunden streuen, um deren Abheilung zu fördern.

Pflanzenbeschreibung
Das Hirtentäschel ist in ganz Europa heimisch und ist von hier aus als Kulturfolger in die ganze Welt verbreitet worden. Es liebt nährstoffreiche Böden, bevorzugt also Ackernähe und Gärten. Man findet es an Wegrändern, Gräben, Böschungen, auf Brachland, Wiesen, Weiden und Schutthalden. Die Pflanze ist mehr- oder einjährig. In Bodennähe wächst eine Rosette, die an Löwenzahnrosetten erinnert, jedoch unregelmäßiger gezackt ist. Die Stängel werden bis zu einen halben Meter hoch. Am oberen Ende tragen sie kleine, weiße Blüten, die sich zu den flachen herzförmigen Täschchen entwickeln, die der Pflanze ihren Namen gegeben hat. Diese kleinen Schoten werden einen halben Zentimeter groß.
Vegetative Merkmale
Die Capsella-Arten wachsen als ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist flaumig behaart mit sitzenden, gegabelten oder Sternhaaren. Die aufrechten bis aufsteigenden Stängel können verzweigt sein. Die Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten oder am Stängel wechselständig verteilt.
Generative Merkmale
In anfangs schirmtraubigen und bis zur Fruchtreife durch deutliche Verlängerung der Blütenstandsachse traubigen Blütenständen stehen einige Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind vier Kelchblätter vorhanden. Die vier Kronblätter sind meist weiß bis rosafarben, selten rötlich; sie können manchmal fehlen. Es sind nur vier Nektardrüsen vorhanden. Es sind (selten 12 bis) meist 20 bis 40 Samenanlagen je Fruchtknoten vorhanden. Die lang gestielten und spreizend abstehenden Schötchen sind herzförmig. Die in einer Reihen stehenden Samen sind nicht geflügelt.

INSEKTENBLÜTE   

Die Dalmatinische Insektenblume, auch Insektenpulverpflanze genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Pflanzengattung Wucherblumen. Mit ihren weiß-gelben Köpfchen ähnelt sie der Margerite. Ihre Blätter sind jedoch meist grundständig, fiederschnittig und graufilzig. Sie strömen einen stark aromatischen Duft aus.

Steckbrief
Heilwirkung:
Insektenabwehr
wissenschaftlicher Name:
Tanacetum cinerarii folium
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten

Nutzung
Die Art wird neben anderen zur Erzeugung des Insektizids Pyrethrum angebaut. Verwendet werden dafür die getrockneten Blütenköpfe, die rund 1,3–2 Prozent Pyrethrin enthalten. Der Anbau erfolgt vor allem in Indien, Pakistan, Sri Lanka, China, Australien und USA. Auch in Afrika wird sie angebaut.

Merkmale
Die Dalmatinische Insektenblume ist eine  ausdauernde Pflanze mit einem verholzten  Rhizom. Die  Stängel sind fast unverzweigt, bis 45cm hoch, wenig beblättert und dicht anliegend silbergrau behaart. Die  Blätter stehen an bis zu 15cm langen Blattstielen, sind an beiden Seiten wie die Stängel dicht anliegend silbergrau behaart, seltener an der Oberseite verkahlend. Die Spreite ist oval oder länglich, meist kürzer als der Blattstiel. Die Blätter sind dreifach fiederschnittig zerteilt in linealisch-längliche, 0,75 bis 2mm breite Abschnitte. Die oberen Blätter sind kleiner, annähernd sitzend und nur schwach zergliedert. Die Köpfchen besitzen  Strahlenblüten und stehen meist einzeln und endständig. Das Involucrum ist meist glockenförmig, hat einen variablen Durchmesser, die Hüllblätter sind grau behaart, ledrig bis krautig. Die äußeren sind lanzettlich, 3,5 bis 5 mm lang, zugespitzt, die innere sind weißlich, am Rand häuig. Die 12 bis 15 Strahlenblüten besitzen eine 7 bis 15 x 3 bis 5 mm große, etwas gefurchte, dreilappige Zunge. Die  Röhrenblüten haben eine 3 bis 5 mm lange, fünflappige, gelbe Krone. Blütezeit ist Juni bis September. Die  Achänen sind länglich, 2,75 bis 3,5 mm lang, haben fünf Rippen und sind mit feinen Drüsen besetzt. Der  Pappus ist kronenförmig, 0,5 bis 1 mm lang und fein gezähnt.


BACHBLÜTEN
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