Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 13.11.17-19.11.17


ROBINIE ttt

Die Robinie ist ein sommergrüner Baum mit einer Höhe bis etwa 25 Meter. In vielen Parks und Gärten findet sich dieser Baum, der im Mai eine große Zahl an wohlriechenden Blüten trägt. Der Duft erinnert an Bergamotte und Jasmin, der Geschmack ist süßlich. Die Samen sind in Schoten und so wird die Verwandtschaft mit der Erbse erkennbar. Wurzeln, Holz, Rinde, Blätter und Samen sind giftig. Selbst bei der Verarbeitung des Holzes muss man vorsichtig sein, damit man den Staub nicht einatmet. Die giftigen Bestandteile werden in der Homöopathie genutzt, die ungiftigen Blüten in Salben, Tinkturen und Säften. Die Blätter sind wenig giftig.
Die Robinien sind eine  Pflanzengattung in der  Unterfamilie  Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Die Gattung umfasst etwa vier (bis zehn) aus Nordamerika oder Mexiko stammende  Arten. In Europa findet man häufig die aus Nordamerika eingeführte  Gewöhnliche Robinie.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Aromatikum  (Blüte), Krämpfe
Heilwirkung:
abführend, antiviral, erweichend, gallentreibend, harntreibend, krampflösend, narkotisierend, tonisch
Anwendungsbereiche:
Rinde/Wurzelrinde: Fieber,  Brechmittel,  Abführmittel, Verstopfung, Krämpfe,  Zahnschmerzen, Blätter: Virusinfektionen, Blüten: Trockene Haut, Rissige Haut, Ungeziefer, Gewürz, Blütenessenzen: Energiehaushalt, Erholung, Homöopathie ab D3: Durchfall, Erbrechen, Hyperacidität,
Magenschmerzen, Migräne Saures Aufstoßen, Sodbrennen, Tabaksucht, Übelkeit
wissenschaftlicher Name:
Robinia pseudoacacia
Pflanzenfamilie:
Fabaceae = Leguminosae
englischer Name:
Black locust
volkstümlicher Name:
Falsche Akazie, Heuschreckenbaum, Johannisbrotbaum, Scheinakazie, Schotendorn, Silberregen, Wunderbaum
Herkunft:
Nordamerika
Verwendete Pflanzenteile:
Blüte, Rinde, Wurzel, Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Harz, Indican, Lectine, Phasin, Robinin, Syringin
Sammelzeit:
Mai, Juni (Blüte)

Anwendung
Eine besondere Eigenschaft des Robinienholzes ist seine Witterungsbeständigkeit, die sogar jene der einheimischen Eiche übersteigt. Deshalb wird Robinienholz für Weidepfosten, Brücken- und Stegebau und für Konstruktionen im Außenbereich verwendet. Hervorragend sind auch seine Klangeigenschaften (Xylophone). Die üppig blühenden Bäume werden als Zierpflanzen in Gärten und Parks verwendet. Die Blüten sind sehr reich an Nektar, einige Arten werden daher als Bienenweide gepflanzt. Außerdem finden Robinien Anwendung in der  Homöopathie.
Von der Robinie kann man alle Pflanzenteile nutzen, da die Pflanze bis auf die Blüten giftig ist, sollte man sich auf die Blüten beschränken.
Blütentee
Der Tee aus frischen oder getrockneten Blüten hilft bei: Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brechreiz und Übelkeit.
Blütensaft
125 Gramm der Blüten werden in einer Schüssel mit 10 Gramm Zitronensäure bestreut.
500 Gramm Zucker werden in einem Liter Wasser aufgekocht. Das kochende Zuckerwasser wird über die Blüten gegossen. Mit einem Tuch abdecken und 24 Stunden ziehen lassen. Mit einem Sieb abfiltern und in eine Flasche abfüllen
Der Flasche etwa 2 Esslöffel Korn beigeben. Den Saft kann man auch weiter zu Sirup verarbeiten. Hilft bei Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brechreiz und Übelkeit.
Kuchen und Süßspeisen
Die Blüten lassen sich auch in Süßspeisen (Sorbet), Pfannkuchen und Kuchen verarbeiten. Wurde so gegen Augenkrankheiten eingesetzt.
Aromatisches Wasser
Die Blüten werden destilliert. Hilft wenn man Ruhe und Erhohlung braucht, erneuert die Energien.
Blütenessenzen
Die Blüten in einer Glasschale mit reinem Wasser in die direkte Sonne stellen. Die Blüten sollen die gesamte Wasseroberfläche bedecken. Hilft wenn man Ruhe und Erhohlung braucht, erneuert die Energien.
Salbe
Blüten mit zerlassenem Schaffett (zur Not Schweineschmalz) vermischen. Einige Minuten leicht erhitzen aber nicht kochen. Und durch ein Tuch abseihen und abfüllen. Diese Salbe ist gut bei trockene, spröde und rissige Haut teilweise auch gegen trockene Schleimhäute.
Blättersaft
Der frische Blättersaft soll innerlich und äußerlich gegen Viren schützen.
Ist aber wegen der starken Schwankung der Giftstoffe nicht zu empfehlen.
Rinde und Wurzeln
Einige Indianer-Stämme (z.B. Cherokee) in Nordamerika:
kauten die giftige rohe Wurzelrinde als Brechmittel.
kleingeklopfte/zerstoßene Wurzeln werden bei schmerzenden Zahn gehalten.
Vorsicht: Wegen der unkalkulierbaren Giftmenge nicht anwenden!

Geschichtliches
Fossilien deuten darauf hin, dass vor etwa 30 Millionen Jahren (Miozän-Eozän) die Robinie auch in Europa zu finden war, vor einigen hundert Jahren war sie jedoch nur noch in Nordamerika heimisch. Die Pflanze wurde von dem Gärtner Jean Robin Anfang de 17. Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa eingeführt. Über Frankreich und England verbreitete sich dieser Baum sehr schnell über ganz Europa und heute in fast allen Gärten dieser Welt. Durch seine üppige Blütenpracht wurde sie zur Herstellung von Honig genutzt, das haltbare Holz für Werkzeuge und Möbel (Tropenholzersatz). Da der Boden mit Stickstoff angereichert wird zur Düngung und wegen der starken Wurzeln als Erosionsschutz. In einigen Gebieten ist dieser Baum zur Plage geworden und wird heute bekämpft.

Pflanzenbeschreibung
Robinienarten sind sommergrüne  Bäume oder  Sträucher. Sie bilden häufig Wurzelsprosse. Die häufig etwas kantigen Zweige besitzen eine glatte, borstige oder klebrige Rinde. Die Knospen sind klein und nackt und in den Blattnarben geborgen, Endknospen fehlen. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Die Blattspreite ist unpaarig gefiedert. Die Blättchen sind kurz gestielt und ganzrandig. Die  Nebenblätter sind häufig borstig oder zu Dornen umgewandelt. Die Blüten stehen in seitenständigen, hängenden  traubigen  Blütenständenzusammen. Die Tragblätter sind häutig und fallen früh ab. Die fünf Kelchblätter stehen glockenförmig zusammen, die zwei oberen Kelchzipfel sind schwach zu einer Kelchlippe verwachsen. Die  Blütenkrone ist weiß, lila oder purpurrosa. Die fünf Kronblätter sind gestielt, die Fahne ist breit und zurückgebogen, die Flügel sind gebogen, das Schiffchen ist nach innen gebogen und stumpf. Von den zehn  Staubblättern sind neun zu einer offenen Röhre verwachsen, eines steht frei. Die Staubbeutel sind alle gleich und öffenen sich mit einem Längsschlitz. Der gestielte  Fruchtknoten enthält zahlreiche Samenanlagen. Der  Griffelist pfriemlich und im oberen Bereich behaart. Die Narbe ist klein und endständig.
Die sich zweiklappig öffnenden Hülsenfrüchte sind 5 bis 10 Zentimeter lang, stark abgeflacht, schmal länglich bis riemenförmig und zwischen den Samen mehr oder weniger eingeschnürt. Die braunen Samen sind bei einer Länge von 4 bis 5 Zentimeter schief eiförmig bis nierenförmig. Es ist keine Strophiole vorhanden.
Die Robine ist in Nordamerika heimisch. Wächst aber in ganz Europa. Sie wächst bevorzugt auf trockenen durchlässigen Böden an sonnigen Standorten.
Der lichte Baum wird bis etwa 25 Meter groß hoch. Sie ist mit etwa 40 Jahren ausgewachsen. Der Baum wird in der Regel etwa 100 und bis zu 200 Jahren alt. Die alte Rinde ist grob und rissig, bei jungen Trieben glatt. An jungen Trieben finden sich Dornenpaare. Die Blätter sind wechselständig, 20 cm lang, unpaarig gefiedert und die ovalen Fiederblättchen (7-19 Stück) sind 3cm lang. Die weißen Schmetterlingsblüten sind etwa 1-2cm lang und hängen an 15 cm langen Trauben. Blüte Mai/Juni. Die Frucht ist eine 5-10 cm lange braune und flache Hülse mit 4-10 Samen. Reif im Spätherbst/Winter. Die Robinie ist ein Neophyt, der wegen seiner Schädlichkeit in der Schweiz sogar auf der schwarzen Liste steht. Die Robinie bedroht besonders die wertvollen und artenreichen Offenlandbiotope mit Sandtrocken- und Kalkmagerrasen. Auch wenn die Robinie entfernt wird, hat sie den Boden mit Stickstoff angereichert und die Pflanzenwelt am Standort dauerhaft verändert.
Misteln
Die Robinie trägt häufig viele  Misteln. Diese Häufigkeit liegt vermutlich daran, dass die Robinie unter dem Mistelbefall nicht leidet. Sie setzt den jungen Misteln auch keine Abwehrstoffe entgegen, sodass die Misteln gut gedeihen können.

Anbautipps
Die Aussaat erfolgt im Frühling. Die Pflanze gibt es im Baumarkt und Gartencenter. Sie wächst nahezu auf jedem Boden, verträgt ausgezeichnet Trockenheit und vermehrt sich von selbst durch aussäen und Ausläufer. Gerade wenn man den Hauptbaum fällt, werden die Ausläufer aktiv und es bilden sich jede Menge Ableger (Wurzelbrut). Die Robinie unterdrückt nahezu jede andere Pflanze. Daher sollte man es sich gut überlegen ob man diese Pflanze in seinem Garten überhaupt anbauen möchte.

Sammeltipps
Die Blüten werden im Mai und Juni gesammelt. Für homöopathische Zwecke wird die frische Rinde von jungen Zweigen gesammelt.




HIMBEERE


Die Himbeere ist eine Pflanzenart aus der Untergattung Idaeobatus in der Gattung Rubus innerhalb der  Familie der  Rosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, schweißtreibend, Immunsystem steigernd, Halsentzündung, Durchfall, Magenentzündung, Darmentzündung, Hämorrhoiden, Blutungen, Zahnfleischentzündung, Verstopfung, Rheumatismus, Skorbut, Geburt erleichternd
wissenschaftlicher Name: Rubus idaeus
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
Falsche Schreibweisen:
Himbeer
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Himbeerblättertee ist ein wertvoller Tee für die letzten Wochen der Schwangerschaft und die Geburt. Himbeerblätter helfen dabei, die Geburtswehen leichter zu ertragen.
Verwendung als Heilpflanze
Heildrogen sind die getrockneten Himbeerblätter, Rubi idaei folium (DAC) und Himbeersirup aus den frischen Früchten zubereitet – Rubi idaei sirupus. Wirkstoffe sind in den Blättern Gerbstoffe, Flavonoide und Vitamin C, in den Früchten Mineralstoffe, Vitamine, Fruchtsäuren, Farbstoff- Glykoside und Aromastoffe aus etwa 100 Komponenten.
Die Blätter werden in der Volksheilkunde wie die Blätter von Brombeeren verwendet, so aufgrund ihres Gerbstoffgehalts als Tee bei leichten Durchfallerkrankungen, zu Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, seltener auch zu Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen. Fermentierte Himbeerblätter erinnern an den Geschmack von Schwarzem Tee, sie sind daher häufig in Hausteemischungen enthalten. Der Sirup dient der Geschmacksverbesserung und der Färbung von Arzneimitteln, seit alters her wird er (verdünnt) gern als durstlöschendes Getränk bei Fieber gegeben. In der Naturheilkunde finden sowohl Früchte, Blätter, Blüten als auch Wurzeln Anwendung. Es werden beispielsweise die Beeren gekocht oder roh eingenommen oder die verschiedenen Teile der Pflanze als Tees, Tinkturen oder Bäder angewandt. Die Wirkung der Pflanze reicht von entzündungshemmend, blutreinigend, adstringierend bis zu beruhigend, fiebersenkend, harn- und schweißtreibend. Eingesetzt wird sie unter anderem bei geschwächtem Immunsystem, Rheuma, Halsentzündungen, Mundgeschwüren oder Verdauungsproblemen.

Beschreibung
Der Himbeerstrauch erreicht eine Wuchshöhe von 0,6 bis 2 Meter. Die Ruten sind mit feinen Stacheln besetzt. Die wechselständig an den Sprossachsen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die unpaarig gefiederten  Blattspreiten bestehen aus drei, fünf oder sieben gezähnten Fiederblättern. Zwischen Mai und August werden von den einzelnen Sprossachsen abgehend rispige Blütenstände gebildet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig  mit doppelter  Blütenhülle. Der Blütenboden ist stark vorgewölbt. Es sind fünf  Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien  Kronblätter sind weiß. Die über zwanzig  Staubblätter sind frei und fertil. Es sind freie Fruchtblättervorhanden. Die bei Reife roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen, weichen Früchte sind, anders als der Trivialname Himbeere suggeriert, botanisch gesehen keine  Beeren, sondern  Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der  Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden. Ihre Hauptgeruchskomponente ist das Himbeerketon.


BACHBLÜTEN
Man ist von einer Idee begeistert und möchte andere Menschen mitreißen (31 Vervain)
-
Diese Menschen sind von einer bestimmten Idee begeistert und möchten ihre Mitmenschen mitreissen bzw.
 ebenfalls dafür zu begeistern
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen zwar von einer bestimmten Idee begeistert
 sein, jedoch möchten sie nicht mehr ihre Mitmenschen mitreissen


BACHBLÜTEN
Man übertreibt, man überschlägt sich, man will dem anderen unbedingt eine Idee verkaufen und dient damit seiner Sache nicht (31 Vervain)
-
Diese Menschen übertreiben gern, überschlagen sich damit und wollen unbedingt dessen Ideen an ihre
 Mitmenschen verkaufen, aber dies dient jedoch nicht deren Sache
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kann man es soweit Dämpfen, dass sie nicht mehr übertreiben, sich
 überschlagen und wollen nicht nach biegen und brechen den anderen ihre Ideen verkaufen


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