Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


MALABORKINO

Pterocarpus marsupium, auch bekannt als Malabar kino, Indischer kinobaum oder Vijayasar, ist ein mittel bis großer, laubwechselnder Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Es ist in Indien,  Nepal und  Sri Lanka beheimatet, wo es in Teilen der Western Ghats in der Region Karnataka - Kerala und auch in den Wäldern Zentralindiens vorkommt. Es ist auch unter den Namen benga bekannt, bijiayasal (in West-Nepal), piasal (Oriya), Venkai und viele andere.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Pterocarpus marsupium
Verwendete Pflanzenteile:
Saft aus der Rinde

Verwendet
Von Teilen des indischen Kinos (Kernholz, Blätter, Blüten) wird seit langem angenommen, dass sie im  Ayurveda medizinische Eigenschaften haben. In Karnataka ist die Pflanze als Honne oder Kempu Honne bekannt. Die Kannada-Leute in Indien stellen einen hölzernen Becher aus dem Kernholz dieses Kräuterbaumes her. Eine 2005 pharmakologische Studie ergab, dass Vijayasar-Extrakt ein wirksames blutzuckersenkendes Mittel darstellt und bei der Behandlung von Diabetes nützlich sein kann.




MÖNCHSPFEFFER

Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen. Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt.
Der Mönchspfeffer ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Vitex in der Familie der Eisenkrautgewächse. Er wird in der Umgangssprache auch Keuschbaum, Keuschlamm oder Liebfrauenbettstroh genannt, weil er angeblich den  Geschlechtstrieb abschwächt. Weitere Namen sind Abrahamstrauch, Pfeffersalz und Tanis. Das spiegelt sich auch im wissenschaftlichen Namen wider: lateinisch agnus bzw. altgriechisch ἁγνός ‚Lamm, und lat. castus ‚keusch‘. Der Mönchspfeffer wird heute in der Naturheilkunde vor allem beim prämenstruellen Syndrom, bei  Zyklusstörungen und unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Wechseljahre, Prämenstruelles Syndrom (PMS),  Östrogen-Dominanz, Hyperprolaktinämie, Blutungsstörungen, Mastodynie, Schmerzen während der Periode, Zyklusunregelmäßigkeiten, Übererregbarkeit, Hodenentzündung, Prostataentzündung
wissenschaftlicher Name:
Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name:
Keuschlamm
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Im Mittelalter wurde der Samen in Köstern zerstoßen und in großen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern. In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil. Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei  Wechseljahresbeschwerden. Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen.
Medizinische Verwendung
Mönchspfeffer ist eine  Heilpflanze, deren Früchte (Agni casti fructus) zur Behandlung des Prämenstruellen Syndroms eingesetzt werden kann. Wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe sind bizyklische Diterpene, Irid-idglykoside, lipophile  Flavonoide, Triglyceride, Öl- und Linolsäure sowie ätherisches Öl.  Mönchspfeffer för-ert die  Hormonregulation bei unregelmäßigem Zyklus. Getestet wurde u. a. die Wirkung bei  Mastodynie. Hierbei zeigte sich unter Behandlung mit Agnus-Castus-Präparaten eine Besserung der prämenstruellen Mastodynie, die wahrscheinlich dem Ansteigen des Progesteronspiegels geschuldet ist. Da Mönchspfeffer die Bildung des  Gelbkörperhormons fördert, werden die entsprechenden Arzneimittel mit zum Teil belegba-ren Erfolgen auch bei Unfruchtbarkeit infolge von Gelbkörperschwäche oder erhöhten Gelbkörperspiegeln angewendet. Eingesetzt wird industriell hergestellter und standardisierter Extrakt, der kontinuierlich während des gesamten  Menstruationszyklus eingenommen wird. Als Nebenwirkung kann es zu Juckreiz kommen. Durch die gestagenartige Wirkung verlängert sich häufig die Follikularphase, sodass der Nutzen bei verlängerten Zyklen fraglich ist. Außerdem wurde eine vertreibende Wirkung (als Repellent) gegen  Zecken und andere blutsaugende Arthropoden nachgewiesen.  

Pflanzenbeschreibung
Der Strauch kann eine Höhe von bis zu vier Metern oder mehr erreichen und hat hellbraune, vierkantige und fein behaarte Zweige. Die aromatischen Blätterstehen kreuzweise gegenständig und sind handförmig gefingert, sowie fünf- bis siebenzählig. Die eilanzettlichen bis lanzettlichen und spitzen, meistens ganzrandigen Finger blättchen sind kurz gestielt und unterseits heller sowie kurz filzig behaart. Die duftenden  Blüten sind klein, bestehen aus dichten, endständigen Blütenständen und haben eine violette, blaue, rosa oder weiße Farbe. Optisch ist er wegen den Blättern dem  Hanf und in der Blüte dem  Schmetterlingsflieder sehr ähnlich, weshalb es leicht zu Verwechselungen kommen kann. Die rundliche, schwärzliche  lt Frucht ist eine etwa 2–3mm große, viersamige und glatte  Steinfrucht mit einem haltbaren hellbräunlichen Kelch. Der becherförmige Kelch bedeckt die Frucht bis etwa zur Hälfte bis zwei Drittel. Blütezeit ist Juli bis August. Die Treibzeit ist je nach Ortsbedingungen unterschiedlich, meist von April bis Juni. Die bevorzugten Standorte sind feuchte Plät-ze und Flussufer.
Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klostergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren. Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer. Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert. Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren. Später reifen 0,5 cm große Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.



BACHBLÜTEN
Man möchte überholte Gefühlsbindungen aufrechterhalten, z.B. Mutter-Kind-Verfahren, Braut-Bräutigam-Verhältnis u.ä. (8 Chicory)
- Diese Menschen möchten unbedingt überholte Gefühlsbindungen aufrechterhalten, wie z.B. Mutter-Kind-Verfahren, Braut-Bräutigam-Verhältnis u.ä.
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die überholten Gefühlsbindungen lösen  

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unterdrückt (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich ständig unterdrückt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das Gefühl umkehren, so dass es ihnen nicht mehr so fühlen  


ERNÄHRUNG
Tipps für Schwangere
Räumen sie dem Ammenmärchen aus, wie die Behauptung: „Schwangere müssen für zwei essen." Obst- und Reistage helfen, einer übermäßigen Gewichtszunahme entgegen zu wirken. Eine Schwangere ist keine Kranke!!! Das gilt auch für Stillende.
Eine erhöhte Sorge um die Gesundheit des Kindes und die eigene Gesundheit kann dazu führen, dass Schwangere zu viel des Guten tun. Eine vollwertige Kost nach den Empfehlungen der DGE versorgt in der Regel Mutter und Kind optimal.

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