Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 09.10.17-15.10.17


ACKERSCHOTTENDOTTER tt

Der Ackerschotendotter ist eine Pflanze, die bevorzugt auf und nahe Äckern wächst, was sie in den Augen vieler Menschen zu einem Unkraut macht. Auch seine Heilkräfte machen ihn nicht deutlich beliebter, denn er ist giftig, was er seinen herzwirksamen Glykosiden zu verdanken hat. Dadurch wirkt er zwar stärkend aufs Herz, aber er kann bei zu hoher Dosierung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Daher wird er kaum eingesetzt, denn es gibt wohl bessere herzwirksame Giftpflanzen.
Der Acker-Schöterich, auch Acker-Schotendotter, Gänsesterbkraut, Gänsesterbe, Goldlack-Schotendotter, Lack-Schöterich, oder Ruderal-Goldlack genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Herzschwäche, Krampfhusten, Würmer, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Erysimum cheiranthoides
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Wormseed mustard
volkstümliche Namen: Acker-Schöterich, Gänsesterbkraut, Goldlack-Schotendotter, Lack-Schöterich, Schöterich
Verwendete  Pflanzenteile: Kraut, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe: Herzwirksame Glykoside

Anwendung
Der Acker-Schöterich wird in der Naturheilkunde heute nur noch selten verwendet da er giftig ist. Das drückt sich auch im Namen "Gänsesterbe" aus. Zur Anwendung kommt sein frisches Kraut, seine Samen und Wurzeln. Das Sammeln der Blätter kann in der Zeit von ca. Juni bis September erfolgen.
Seine Wirkung verdankt er den herzwirksamen Glykosiden, die Cheiranthoside genannt werden. In der Naturheilkunde wird ihm Wirksamkeit bei Herzschwäche, Krampfhusten, Würmer und Hautausschläge zugeschrieben.
Achtung! Giftig. Ackerschotendotter nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Kraut
Das Kraut des Ackerschotendotters wird manchmal bei Herzschwäche oder Krampfhusten eingesetzt. Es wirkt beruhigend auf Hustenkrämpfe.
Samen
Die Samen kann man zerstoßen und bei Würmer einnehmen. Die Würmer werden dann durch Erbrechen oder Durchfall ausgeschieden. Aber das ist eine recht drastische Methode, sodass man im Normalfall besser ein anderes Mittel bei Würmer anwenden sollte.
Wurzel
Die Wurzel kann man abkochen und bei Hautausschläge auftragen.

Pflanzenbeschreibung
Der Ackerschotendotter ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, wie der Name schon sagt und auf Schuttplätzen, Brachflächen und Weg-rändern. Er ist ein Kreuzblütler und somit verwandt mit dem Senf, Rüben und Kohlarten. Das einjährige Kraut wird bis zu 40cm hoch. Es hat lanzettartgie Blätter, die wechselständig aus dem Stängel wachsen. Die gelben Blüten stehen doldenähnlich an der Spitze der Pflanze. Sie verwandeln sich schnell in dünne Schoten während sich weiter oben neue Blüten bilden.
Vegetative Merkmale
Der Acker-Schöterich ist eine einjährige Pflanze, hat mindestens einen aufrechten beblätterten Stängel und erreicht Wuchshöhen von 15 bis zu 60 cm. Der Stängel ist mit drei- bis vierstrahligen, kurzen, anliegenden Haaren besetzt (nur mit Lupe gut zu erkennen). Die lanzettartigen, ganzrandig geschweift gezähnten Laubblätter sind wechselständig am Stängel angeordnet. Die unteren Blätter sind gestielt und die oberen Blätter ungestielt.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Die gestielten Blüten stehen in Trauben. Die Blüten verwandeln sich schnell in dünne Schoten während sich weiter oben am Stängel neue Blüten bilden. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig. Die vier grünen Kelchblätter sind 1,8 bis 3 mm lang und 0,5 bis 1 mm breit. Die vier gelben, 3 bis 5 mm langen und 1,5 bis 2 mm breiten Kronblätter sind etwa zweimal so lang wie die Kelchblätter. Die Blütezeit ist Mai bis September. Die 1 bis 3 cm langen schmalen (meist 1,5 bis 2,5 cm × 1 bis 1,3 mm) Schoten haben einen vierkantigen Querschnitt und stehen aufrecht auf etwa 6 bis 13 mm langen Fruchtstielen. Die hellbraunen Samen sind länglich mit den Maßen 1 bis 1,5 × 0,4 bis 0,6 mm.
Verwechslungsmöglichkeit
Auf den ersten Blick ähnelt der Acker-Schöterich stark anderen gelbblühenden Kreuzblütlern, wie etwa dem Acker- oder dem Mauersenf. Aber seine Blätter sind fast geradrandig und seine Schoten vierkantig. Bei der Betrachtung des Stängels mit der Lupe sind zwei- bis dreizackige an den Stängel angedrückte Haare zu erkennen. Außerdem sind die Blüten wesentlich kleiner.



OLEANDER ttt

Der Oleander ist eine beliebte Zierpflanze, die in Kübeln auf Terrassen, vor Geschäften und Cafés stehen, denn seine zahlreichen Blüten sind betörend schön. Die ganze Pflanze ist jedoch tödlich giftig, weil sie stark wirksame Herzglykoside enthält. In der Hand des Arztes wird aus dem Gift ein wirksames Herzmittel, das Menschen mit einem schwachen Herzen zu neuer Kraft verhelfen kann.
Der Oleander, auch Rosenlorbeer genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Nerium innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräpara-ten oder homöopathisch anwenden. harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Herzschwäche, Herzmuskelentzündung, Angina Pectoris, Darmbeschwerden, Blähungen, Ekzem, Parasiten
wissenschaftlicher Name: Nerium oleander
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
englischer Name: Oleander
volkstümliche Namen: Rosenlorbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Herz-Glykoside, Oleandrin, Oleanolsäure, Alkaloid, Betulin, Cholin, Flavonglykoside, Rutin, Stigmasterol, Beta-Sitosterol

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Oleander nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Da der Oleander tödlich giftig ist, darf man ihn keinesfalls einfach als Kräutertee anwenden. In standartisierter Zubereitung kann der Oleander jedoch ein gutes Heilmittel gegen Herzinsuffizienz sein, ähnlich wie der Fingerhut oder das Maiglöckchen.
In homöopathischer Verdünnung
Der Oleander wird auch gerne als homöopathisches Mittel eingesetzt. Gegen Herzbeschwerden wird er als Urtinktur oder in D1 verwendet. Dreimal täglich kann man 3 bis 15 Tropfen einnehmen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine hochdosierte Anwendung, die vom Arzt zu kontrollieren ist. Eigentlich ist diese Nutzung des Oleanders keine Homöopathie im üblichen Sinne. Gegen Verdauungsbeschwerden und Hautprobleme kann man den Oleander in D3 bis D12 einsetzen. Dazu nimmt man mindestens dreimal täglich 5 bis 15 Tropfen.

Giftwirkung
Innerliche Vergiftungen mit Oleander kommen selten vor, weil die Oleanderblätter bitter schmecken und daher nicht verlockend auf Kinder wirken. Wenn es aber doch mal geschehen ist, dass man zu viel Oleander zu sich genommen hat, kommt es zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Krämpfen. Zusätzlich kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen, die bis zum Herzstillstand führen können. In einem Vergiftungsfall mit Oleander muss sofort ein Arzt gerufen werden. In der Wartezeit sollte man, nach vorheriger Absprache mit dem Arzt, den Magen entleeren, beispielsweise durch Trinken von reichlich Salzwasser und Kitzeln im Gaumen, aber natürlich nur, wenn der Vergiftete bei Bewusstsein ist. Nach dem Erbrechen kann man Aktivkohle geben. Problematisch kann es auch sein, wenn man bei der Pflege des Oleanders Pflanzenteile mit offenen Wunden in Verbindung bringt. Es kann dann zu Reizungen kommen.

Pflanzenbeschreibung
Der Oleander ist eine immergrüne verholzende Pflanze. Die normalerweise zu dritt, quirlig am Ast angeordneten Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und bei einer Länge von 6 bis 24 cm lanzettförmig. Die Blattspreite kann bis zu 5cm betragen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Juni bis in den September hi-nein. Mehrere Blüten stehen in einem trugdoldigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Blütenkronblätter sind, je nach Sorte und Züchtung, weiß, gelblich oder in verschiedenen Rosa- bis Violetttönen. Wilde Oleander blühen meist rosarot.
Der Oleander ist Mittelmeerraum und in Asien in wärmeren Gegenden hei-misch. In Mitteleuropa wird Oleander gerne in Kübeln als Zierpflanze angebaut. In seiner Heimat wird der immergrüne Oleander bis zu fünf Meter hoch. Der Stamm verholzt im Laufe der Zeit. Die lanzettförmigen Blätter sind ledrig und werden bis zu 15cm lang. In der Mitte der Blätter verläuft ein ausgeprägter Nerv. Sie wachsen meist in Dreiergruppen quirlförmig um den Stamm herum. Die attraktiven Blüten erscheinen ab Mitte Juni bis September. Sie wachsen in einer Rispe in Trugdoldenform. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und sind rot, rosa, weiß oder sogar gelb. Aus den Blüten entwickeln sich Samenkapseln, die bis zu 15 cm lang werden und die viele Samen enthalten.


BACHBLÜTEN
Will anderen überzeugen (31 Vervain)
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BACHBLÜTEN
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