Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.09.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > September > 10.09.18-16.09.18


ROSSFENCHEL  

Steckbrief
Heilwirkung:
Asthma, Blähungen, Bronchitis, Brustdrüsenentzündung, Darmkoliken, Husten, Magenkoliken,
Mundgeruch, Schwindel, Wunden, entzündungshemmend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Phellandrium aquaticum
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte (Samen)
Sammelzeit:
August und September



KÜRBIS

Der Kürbis dient nicht nur als Grimassen-Laterne bei Halloweenfesten oder als Zierde in manchen Haushalten. In den letzten Jahren wird er auch als Gemüse immer beliebter. Und seine gerösteten Kerne sind eine begehrte Leckerei. Als Heilpflanze wird der Kürbis immer bekannter, weil er eine der wenigen Pflanzen ist, die gegen Prostatabeschwerden hilft. Er hilft jedoch auch bei Problemen des Harnapparates und des Verdauungssystems.
Die Kürbisse bilden eine  Pflanzengattung aus der  Familie der  Kürbisgewächse. Fünf Arten werden kultiviert: Cucurbita argyrosperma, Feigenblatt-Kürbis, Riesen-Kürbis,  Moschus-Kürbis und  Garten-Kürbis.

Steckbrief
Heilwirkung:
Kerne: harntreibend, Blasenschwäche, Prostatabeschwerden, Würmer, Fruchtfleisch: Magen schonend, Fettsucht,  Gicht, Rheuma, Herzbeschwerden, Nierenschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Cucurbita pepo
Pflanzenfamilie:
Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name:
 Pumpkin
volkstümliche Namen:
Kürwes, Kerwes, Kerbs, Plumpers, Plutzer
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Fruchtfleisch
Inhaltsstoffe:
Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Fettes Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salizylsäure, Spurenelemente, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natron, Vitamine
Sammelzeit:
September bis Dezember

Anwendung
Fünf Arten der  Gattung Cucurbita werden vom Menschen  kultiviert.  Garten-,  Riesen- und  Moschus-Kürbis sind dabei die wichtigeren; Cucurbita argyrosperma und der Feigenblatt-Kürbis haben nur regionale Bedeutung. Die fünf Arten lassen sich durch  Frucht- und  Blattmerkmale unterscheiden, die in den jeweiligen Artikeln angegeben sind. Vertreter anderer Gattungen der  Familie Cucurbitaceae werden häufig ebenfalls als „Kürbisse" bezeichnet und im Familien-Artikel unter Nutzung behandelt. War das Verbreitungsgebiet der Kürbisse in präkolumbischer Zeit auf Amerika beschränkt, werden sie bereits seit dem 16. Jahrhundert weltweit in den warmen Gebieten angebaut.
Präparate aus Kürbiskernen erhält man inzwischen überall im Handel oder in Apotheken. Sie werden gegen Blasenschwäche und vor allem bei Prostatabeschwerden eingenommen. Man kann aber auch das Innere der Kürbiskerne knabbern. Geröstet sind sie sogar eine Leckerei. Gegen Bandwürmer isst man etwa 300g geschälte Kürbiskerne und eine Stunde später einen Esslöffel Rizinusöl, um die Würmer auszutreiben. Als Gemüse oder Suppe gegessen ist das Kürbis-Fruchtfleisch sehr magenschonend und fördert Verdauung und Stoffwechsel.
Kürbissuppe
Schneide das Fruchtfleisch eines Kürbisses in handliche Stücke. Bei großen Kürbissen reicht auch ein Teil der Frucht. Bedecke die Kürbisstücke in einem Topf mit Wasser. Bringe Wasser und Kürbis zum Kochen und lass es dann mindestens 30 Minuten köcheln. Füge nach Geschmack Gemüsebrühpulver und geriebene Muskatnuss ein. Püriere die weichgekochte Kürbissuppe mit einem Pürierstab. Verfeinert die Suppe mit einem Schuss Sahne. Streue kleingehackte Petersilie auf die in Teller oder Schalen gefüllte Suppe.

Pflanzenbeschreibung
Die Kürbisse sind  einjährige, selten auch  ausdauernde, krautige Pflanzen. Die meisten Arten, darunter alle kultivierten, sind eher mesophytisch und besitzen ein fädiges Wurzelsystem, nur wenige Arten sind  xerophytisch und haben ein vergrößertes Wurzelsystem. Die Stängel sind meist niederliegend oder auch kletternd. Die  Ranken sind drei- bis siebenfach verzweigt. Sie sind einhäusig. Die Blüten stehen an langen Stielen einzeln in den Blattachseln. Der  Kelch ist glockenförmig und hat fünf Zipfel. Die  Krone ist mit 6 bis 10 cm Länge groß, bei beiden Geschlechtern fast gleich groß, glockig, fünfzipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt. Die Blütenfarbe ist goldgelb, Cucurbita okeechobeensis hat cremefarbene Blüten. Die männlichen Blüten haben scheinbar drei Staubblätter, jedoch sind 2 + 2 + 1 verwachsen. Die Staubfäden sind frei, die  Staubbeutel sind zu einer Säule verwachsen. Die weiblichen Blüten haben kleine  Staminodien und einen drei- bis fünffächrigen unterständigen Fruchtknoten. Der eine Griffel ist kurz und trägt drei bis fünf zweilappige  Narben. In einem Diskus und an der Basis des Hypanthiums wird  Nektar produziert. Die Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige  Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variiert je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt. Nach langer Lagerung bleiben im Wesentlichen trockene Fruchtwand, Stiel und Samen übrig. Trockene Früchte sind auch schwimmfähig. Die  Samen sind flach, im Umriss oval und haben einen verdickten Rand.
In Mitteleuropa wächst der Kürbis kaum je wild, aber er wird in Gärten und auf Gemüsefeldern immer mehr angebaut. Da die Kürbispflanze wärmeliebend ist, wird sie meistens an warmer Stelle vorgezogen und ab Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, wenn sich die ersten großen Blätter zeigen. Schnell wächst die Kürbispflanze zu beachtlicher Größe heran. Die rauhen Blätter sind oft über 50 cm breit und die gesamte Pflanze wuchert im Beet über mehrere Quadratmeter. Einzelne Triebe können bis zu zehn Meter lang werden. Nach wenigen Wochen bilden sich große, leuchtend gelbe Blüten. Zuerst entstehen männliche Blüten und später auch weibliche. Nur wenn beide Sorten gleichzeitig blühen, können sie befruchtet werden und bei den weiblichen Blüten entwickelt sich aus dem bereits vorhandenen Knubbel ein richtiger Kürbis. Kürbisse können bis über 500 kg schwer werden, aber dies ist nur bei erfahrenen Hobbyzüchtern der Fall. Im Normalfall werden sie je nach Sorte ein bis mehrere Kilogramm schwer. Innen sind sie hohl und haben eine breite Schicht mit Fruchtfleisch. Im hohlen Innern befindet sich schwammartige lockere Kürbismasse mit fingernagelgroßen weißlichen Kernen.



BACHBLÜTEN
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BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Die 10 Regeln einer vollwertigen Ernährung
1.
Vielseitig essen
2. Getreideprodukte – mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – nimm 5 am Tag
4. Täglich Milch und Milchprodukte, ein bis zweimal in der Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. Reichlich Flüssigkeit
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung


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