Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 11.09.17-17.09.17


HOHLZAHN  

Der Hohlzahn ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütengewächse. Die etwa zehn Arten sind hauptsächlich in  Eurasien verbreitet.


Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Blutarmut, Bronchitis, Erkältungen, Grippe, Husten, Lungenprobleme, blutbildend, blutreinigend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Galeopsis segetum
volkstümliche Namen:
Gelber Hohlzahn, Saat-Hohlzahn
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juli bis September

Vorkommen
Die etwa zehn Galeopsis-Arten kommen in  Europa, West- und Nord- Asien vor. Sie gedeihen in der Regel in Äckern, auf Waldschlägen, Schotterfluren und ähnlichen ruderalen Stellen. In Mitteleuropa kommen der  Schmalblättriger Hohlzahn, Zweispaltiger Hohlzahn, Breitblättriger Hohlzahn, Weichhaariger Hohlzahn,  Gelber Hohlzahn, Bunter Hohlzahn und  Gemeiner Hohlzahn vor.

Beschreibung
Ungewöhnlich ist das fast völlige Fehlen von Drüsengängen und Ätherischen Ölen, die bei fast allen Lippenblütengewächsen vorkommen.
Vegetative Merkmale
Galeopsis-Arten sind einjährige krautige Pflanzen. Die aufrechten oder aufsteigenden Stängel sind vierkantig, fleischig und sparrig verzweigt. Die Knoten (Nodien) sind bei vielen Arten verdickt. Speziell an den Knoten und im Bereich des Blütenstandes sind einige Arten stachelig-borstig behaart. Die kreuzgegenständigen Laubblätter sind gestielt. Die einfachen Blattspreiten sind eiförmig-lanzettlich, lanzettlich oder rautenförmig meist mit gezähnten Rändern.
Generative Merkmale
Sechs bis viele Blüten stehen in mehreren auseinanderliegend oder im ober-sten Bereich konzentrierten übereinander am Stängel angeordneten Scheinquirlen. Die winzigen Tragblätter sind linealisch oder lanzettlich. Die sitzenden, zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind röhrig-glockenförmig verwachsen, wobei der fünf- bis zehnnervige Kelch mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig mit steif pfriemlich-dornigen Kelchzahnenden; die oberen Kelchzähne sind bei manchen Arten länger. Die fünf Kronblätter sind trichterförmig verwachsen und bilden die typischen Lippenblüten. Die verlängerte Kronröhre besitzt im verlängerten Schlund keine Haare. Ober- und Unterlippe sind beide gut ausgebildet. Die aufrechte, konkave, eiförmige Oberlippe besitzt einen glatten oder gezähnten Rand und ist außen behaart. Die ausgebreitete, bei den meisten Arten farbig gefleckte, dreilappige Unterlippe besitzt einen verkehrt-herzfömigen Mittellappen und eiförmige Seitenlappen; die Verbindung zwischen Mittel- und Seitenlappen ist gezähnt. Das charakteristische Merkmal der Hohlzahn-Arten sind zwei hohle, zahnähnliche Ausstülpungen der Kronunterlippe, worauf sich der  Trivialname Hohlzahn bezieht. Die Farben der Blütenkronen reichen von weiß über weißlich bis gelb und purpurfarben; sie können mehrfarbig und gepunktet sein. Die vier fertilen Staubblätter steigen unterhalb der Oberlippe auf. Der Griffel endet mit zwei ungleichen, pfriemförmigen Griffelästen. Die Klausenfrucht zerfällt in vier glatte Klausen, die breit verkehrt-eiförmig mit stumpfem Ende sind.




ENGELSÜSS  


Der Gewöhnliche Tüpfelfarn ist eine auch als „Engelsüß" bekannte  Art der  Gattung  Tüpfelfarne.

Steckbrief
Heilwirkung:
Gallen treibend, Gicht, Heiserkeit, Heiserkeit, Husten, Melancholie, Verstopfung, wundreinigend Asthma, Bronchitis, Fieber, Rheuma, blutreinigend, galletreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Polypodium vulgare
Verwendete Pflanzenteile:
Strunk
Sammelzeit:
September und Oktober

Verwendung

Die mit langen Spreuschuppen besetzten und manchmal dickknolligen Rhizome dieser Art haben durch hohe Anteile an  Glycyrrhizin und verschiedenen  Zuckern einen süßen Geschmack, worauf auch der alte deutsche Name Engelsüß hindeutet. Vor allem Osladin, ein Steroidsaponin, trägt zum süßlichen Geschmack bei. Medizinisch verwendet wurden die auch Schleimstoffe enthaltenden Rhizome früher unter anderem gegen Husten und Heiserkeit. Ferner wurde die Pflanze in der Volksmedizin gegen Gicht und  Leberkrankheiten verwendet. Ein enthaltener Bitterstoff ist für Darmwürmer giftig.

Vorkommen
Polypodium vulgare gilt als Halb schattenpflanze, die wintermilde, mäßig trockene, zumeist  kalkfreie und etwas  humose Standorte bevorzugt. Sie kommt natürlich in lichten Eichen- und  Birkenwäldern sowie an schattigen Mauern und Gebüschen, in luftfeuchten Bereichen aber auch auf Sand, Fels und flachgründig-steinigen Lehmböden vor. Seltener, bei hoher Luftfeuchtigkeit, wächst der Farn auch – in Mitteleuropa als eine der wenigen heimischen Sprosspflanzen – als echter Epiphyt in der Borke von Bäumen, die dann zumeist bemoost sind. Sonst kommt die Art in Gesellschaften des Unterverbands Quercenion roboris oder der Klasse Asplenietea trichomanis vor. In den Allgäuer Alpen steigt der Gewöhnliche Tüpfelfarn (genannt auch Steinfarn) in Vorarlberg am Südwesthang des Elferkopfs auf Hornstein bis zu 2100 m Meereshöhe auf. Der Gewöhnliche Tüpfelfarn ist entgegen früheren Annahmen nicht  zirkumpolar verbreitet, jedoch im Großteil Europas heimisch. Zudem ist der Farn in Nordafrika und westlichen Asien heimisch, an entsprechenden Standorten im atlantischen Europa kommt er häufig vor.

Beschreibung
Die wintergrüne und ausdauernde Art verbreitet sich als Rhizom-Geophyt oder kriechender Chamaephyt und bildet häufig dichte Bestände. Die Blätter sind zweizeilig wechselständig gefiedert, ganzrandig und bleiben ganzjährig grün. Zur Sporenreife von Juli bis Oktober sind an den Unterseiten der ledrigen, zumeist dunkelgrünen, bis zu 50cm langen Blätter die namensgebenden, kreisrunden „tüpfelartigen"  Sori besonders auffällig. Die Sporenreife ist von Juli bis Oktober.



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