Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 13.08.18-19.08.18


AUGENTROST

Der Augentrost ist die klassische Heilpflanze für Probleme mit den Augen, die auch schon von unseren Vorfahren für diesen Zweck eingesetzt wurde. Nicht nur für die Augen, auch für Schnupfen, sogar bei Heuschnupfen und Krankheiten des Verdauungssystems ist der Augentrost sehr hilfreich. Es gibt viele Arten des Augentrostes und alle haben eine ähnliche Heilwirkung.
Augentrost ist eine Pflanzengattung in der Familie der Sommerwurzgewächse. Die über 350 Arten sind fast weltweit verbreitet, mit einem Schwerpunkt auf der Nordhalbkugel.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Augenringe, Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Überanstrengung der Augen, Heuschnupfen, Schnupfen, Husten, Grippe, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Belegte Zunge,  Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name:
Euphrasia officinalis
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
 Eyebright
volkstümliche Namen:
Augendank, Lichtkraut, Weihbrunnkessel
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid Rhynanthin, ätherisches Öl, fettes Öl, Harz, Bitterstoffe, Zucker, Salze, Euphratansäure, aromatische Substanzen
Sammelzeit:
Juli bis Oktober

Anwendung
Der Gemeine Augentrost wurde früher medizinisch und wird heute noch in der Alternativmedizin verwendet. Mit Kompressen aus einer Abkochung des Augentrostes kann man entzündliche Augenkrankheiten behandeln, z.B. Bindehautentzündung. Innerlich als Tee eignet sich Augentrost auch gegen Schnupfen, Kopfschmerzen, Völlegefühl und die anderen Einsatzzwecke, die nichts mit den Augen zu tun haben.

Pflanzenbeschreibung
Der Augentrost wächst in Mitteleuropa auf Wiesen, an trockenen Ufern und in lichten Wäldern. Die Pflanze ist einjährig und wird etwa 15 cm hoch. Im oberen Bereich verästelt sich die Pflanze. Die Blätter des Augentrostes wachsen gegenständig und sind eiförmig gezähnt. Seine Blüten erinnern ein wenig an Augen, was im Rahmen der alten Signaturenlehre ursprünglich den Bezug zu Augenproblemen aufgezeigt hat und auch bei der Namensgebung beteiligt war. Die Farben der Blüten sind weiß, violett und gelb gemustert. Der Augentrost ist ein Halbschmarotzer, denn er hat Saugwurzeln, die aus den Gräsern der Umgebung Mineralien saugen. Die Euphrasia-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde  krautige Pflanzen. Die Laubblättersind gegenständig angeordnet. Die Euphrasia-Arten sind Halbschmarotzer, die mit Hilfe von Saugwurzelndem Xylem der Wirtswurzeln Wasser und Nährsalze entziehen. Sie können im Gegensatz zu anderen Halbschmarotzern auch leben, ohne zu parasitieren. Die Samen keimen nur im chemischen Einflussbereich des Wirts.




BUCHWEIZEN

Der Buchweizen ist eine Knöterichpflanze, die im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg von der Mongolei zu uns gefunden hat. Der Name kommt von der Bucheckern-Form der Samen und von der Nutzung dieser Samen als Getreide, auch wenn der Buchweizen keine Ähnlichkeit mit Getreide oder Gräsern hat. In der Volksheilkunde eher zur Stärkung durch den Buchweizensamenbrei genutzt. Der Tee aus dem Kraut wurde meist nur als sanftes Schlafmittel genutzt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist aber das Rutin, das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen verbessert und die Gefäßwände positiv verändert. Entdeckt wurde diese Buchweizen-Eigenschaft erst in den 1970ern. Damit ist der Buchweizen eine der neusten Heilpflanzen und war Arzneipflanze des Jahres 1999 um die Bekanntheit zu fördern. Eine Kur mit Buchweizentee ist wunderbar geeignet um Durchblutungsstörungen und Krampfadern zu verhindern, wichtig für Menschen, die viel stehen müssen.
Der Echte Buchweizen, auch Gemeiner Buchweizen, ist eine Pflanzen art aus der Gattung Buchweizen in der  Familie der Knöterichgewächse. Manchmal wird er auch in die Gattung Polygonum eingeordnet. Buchweizen ist ein Pseudogetreide. In manchen Gegenden wird Buchweizen auch als Heiden, Heidenkorn, Heidegraupen, Blende, Brein, schwarzes Welschkorn, Gricken (lit. Grikiai) oder türkischer Weizen (bei  Th. Storm) bezeichnet, was auf die Annahme hindeutet, Buchweizen sei über die  Türkei nach Europa gelangt. In den romanischen Sprachen wird der Buchweizen als „ sarazenisches Korn" bezeichnet,  sorbisch,  tschechisch und  slowakisch: Pohanka (deutsch: „Heidenkorn"), französisch: Sarrasin, slowenisch: Ajda. Der Echte Buchweizen wurde zur  Arzneipflanze des Jahres  1999 gewählt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
CVI (chronisch venöse Insuffizienz), Venenschwäche, Zöliakie (Diät-Nahrung)
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: antihämorrhagisch, antioxidativ, blutzuckersenkend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, gefäßstärkend, gefäßverbessernd, ödemprotektiv, schleimlösend, Volksheilkunde: stärkend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Arterioskleroseprophylaxe, Durchblutungsstörungen, Kapillarbrüchigkeit, Krampfadern, Ödeme, Radikalenfänger, Venenschwäche, Zellschutz, Volksheilkunde:  Bluthochdruck, Erfrierungen, Stärkung, Schlafmittel, Homöopathie: Ekzem, Hauterkrankungen, Juckreiz,  Kopfschmerzen, Lebererkrankungen, Lichtempfindlichkeit, Pruritus, Wasserablagerungen, TCM: Durchfall mit  Schleim, Entzündungen, Gesichtsröte, Hautunreinheiten, Unruhe
wissenschaftlicher Name:
Fagopyrum esculentum Moench
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Buckwheat
volkstümlicher Name:
Blenden, Bokert, Brein, Buchweizen, Echter Buchweizen, Gricken, Heidenkorn, Heiden, Heidensterz, Heidekorn, Tater, Sarazenenkorn, Schwarz-Plent, Schwarzes Welschkorn, Schwarzpolenta, Türkischer Weizen
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut, Samen
Inhaltsstoffe:
Eiweiß, Fagopyrin, Flavonoidglykoside, Fett, Gerbstoffe, Hyperosid, Kaffeesäuren, Minerale, Naphthodianthron, Phenolcarbonsäuren, Quercitrin, Rutin, Salicylsäure, Tryptophan, Vitamine
Sammelzeit:
Kraut: Juni-August, Samen: September-November
Nebenwirkungen:
selten Kopfschmerzen
Kontraindikation:
nicht bekannt

Anwendung
Das Fagopyrin hat eine ähnliche Wirkung wie das Hypericin des Johanniskrautes, Wirkstoffe die die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Zum Glück kommt Fagopyrin nicht in den Samen vor und auch nicht im normalen Teeaufguss. Es gibt in der Apotheke Fertigarzneimittel mit garantiertem Rutingehalt.
Tee
1 Esslöffel Buchweizenkraut auf 250ml Wasser. Das Kraut mit dem kochenden Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine 4-8 wöchige Kur mit 2-3 Tassen täglich getrunken, stärkt Venen und Kapillargefäße, fördert die Durchblutung und hilft gegen  Krampfadern. Die ersten positiven Wirkungen sind nach den ersten 2 Wochen zu bemerken.
Homöopathie
Wird aus dem frischen Kraut gewonnen und meist in D4 - D6 eingesetzt. Fagopyrum (HAB) Hilft gegen Haut- und Leberkrankheiten.

TCM
Buchweizenbrei stärkt und hilft gegen schleimigen Durchfall, unreine Haut, Unruhe, ...

Geschichtliches
Der Buchweizen ist eine uralte Kulturpflanze aus Zentral-Asien. Mit den Mongolen gelangte der Buchweizen im 14. Jahrhundert nach Europa, soll aber schon mit den Kreuzzügen nach Europa gekommen sein. Beim Torfabbau und nach Brandrodungen wurde gerne als erste Pflanze der Buchweizen angebaut, da er mit nährstoffarmen Böden gut klar kommt und diese verbessert. Brei-Gerichte aus den Samen war ein Arme-Leute-Essen, zum Backen eignete sich das Mehl kaum. Erst seit den 1970er eine Arzneipflanze, wegen des hohen Rutingehaltes. Oft in Gründüngungsmischungen und Bienenweidenmischungen enthalten.

Pflanzenbeschreibung
Der Buchweizen ist in Zentralasien (Mongolei) heimisch. Der Buchweizen hat sich über große Teile von Europa verbreitet und wird in vielen Teilen der Welt in kleinem Umfang angebaut. Er wächst auf Äckern, Wegrändern und bevorzugt kalkarme Böden. Die einjährige Pflanze wird zwischen 15 und 70 Zentimeter hoch. Die Blätter haben eine spitze Herzform. In Bodennähe sind die Blätter gestielt und oben direkt am Stängel. Der Stängel ist zunächst grün und färbt sich später rot. Bei dem falschen Buchweizen, bzw. Tataren-Buchweizen bleiben die Stängel grün. Die weiß-rosa Blüten erscheinen in Scheintrauben zwischen Juni und Oktober und sind etwa 3-5 mm groß. Aus den Buchweizen-Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die dreikantigen Nussfrüchte. Die braun-grauen Samen ähneln den Bucheckern und sind 4-6 mm lang.
Vegetative Merkmale
Der Echte Buchweizen ist eine einjährige krautige Pflanze, die als Wildpflanze Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht, unter günstigen Bedingungen (Ackeranbau) auch bis zu 1,2 Meter. Der aufrechte  Stängel ist wenig verzweigt und bei der Fruchtreife meistens rot überlaufen. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Die unteren Laubblätter sind deutlich gestielt, die oberen sitzen fast dem Stängel an. Typisch für die Knöterichgewächse ist die kurze, tütenartige Hülle, die an der Ansatzstelle des Blattstiels den Stängel umhüllt. Die  Blattspreite ist dreieckig spießförmig, herz- bis pfeilförmig, mit einer Länge bis zu 8 Zentimetern meistens etwas länger oder gleich lang als breit und stets zugespitzt.
Generative Merkmale
In den Blätterachseln entspringen die Blütenstandsschäfte, über denen die kurzen, traubigen bis schirmrispigen Blütenständestehen. Die zwittrigen Blüten sind nur etwa 3 Millimeter lang. Die Blütenhülle besteht aus meist fünf, selten auch nur vier 3 bis 4 mm langen, weißen, rosafarbenen bis rötlichen  Blütenhüllblättern. Als Frucht wird pro Blüte ein dreikantiges  Nüsschen gebildet. Die Nüsschen sind 4 bis 6 Millimeter lang und etwa 3 Millimeter dick mit ganzrandigen, scharfen, ungezähnten Kanten und glatten Flächen. Die Frucht ist ungeflügelt und besitzt eine derbe Schale, die etwa 30% des Gewichts ausmacht und vor der Nutzung als Nahrungsmittel entfernt werden muss. Die Tausendkornmasse beträgt bei Feldanbau etwa 16g.  

Anbautipps
Buchweizen ist pflegeleicht. Ende April bis Mai an einen sonnigen Standort aussäen. Mag eher sandige, saure kalkarme Böden. Bei großer Trockenheit gießen. Wächst nicht im Schatten. Verträgt keinen Frost.

Sammeltipps
In der freien Natur wird man nur selten über ausgewilderte Exemplare stolpern, daher die Pflanze anbauen und ernten. Das ganze oberirdische Kraut zu Beginn der Blütezeit ernten, an schattigem und luftigem Ort trocknen. Der höchste Rutingehalt ist in den Blättern. Es kann allergische Hautreaktionen bei Berührung mit frischen Pflanzenteilen geben. Bei dem Einatmen von Staub getrockneter Pflanzen kann es zu Asthmaanfällen und Nasenschleimhautentzündung kommen. Die Samen sind etwas schwierig zu ernten, da immer nur ein paar Samen reif werden. Entweder vor Ort vorsichtig aus der Pflanze schütteln oder aus der geernteten Pflanze klopfen. Das getrocknete Kraut und die Samen dunkel lagern.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein jähzorniger Mensch (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen können sehr jähzornig sein bzw. werden
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird die jähzornige Art gemindert


BACHBLÜTEN
Man holt aus seinen Erfahrungen nicht genug für sich heraus, verarbeitet Erlebnisse nicht tief genug (7 Chestnut Bud)
- Diese Menschen aus den gemachten Erfahrungen nichts für sich herausgeholt und verarbeiten auch ihre Erlebnisse kaum
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie von den Erfahrungen aus dem vollem schöpfen


ERNÄHRUNG
Lebensmittel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Soja, Würzmittel
Obst
„an apple a day, keeps the doctor away." Vielleicht haben sie dieses englische Sprichwort (ein Apfel am Tag hilft, den Arzt fernzuhalten) schon einmal gehört. Er lobt die große ernährungsphysiologische Bedeutung dieses Vertreters aus der Obstgruppe.
Obst ist ein Sammelbegriff für die essbaren Früchte oder Scheinfrüchte mehrjähriger Pflanzen, die fast immer roh gegessen werden können.
Frisches Obst gilt als wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Es liefert viele Mineralstoffe und Vitamine. Die meisten Obstsorten enthalten 80-85% Wasser und haben wenige Kalorien. Darüber hinaus liefert Obst Pektine, Gerbstoffe, Kohlenhydrate und Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

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