Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 15.07.19-21.07.19


SCHWARZKÜMMEL

Der Schwarzkümmel ist Allheilmittel und eine alte Kulturpflanze, die ihren Ursprung in Ägypten und Westasien hat. Die kleinen braunschwarzen Samen enthalten viele wertvolle ätherische Öle. Diese Samen werden zu Heilzwecken (Verdauung) und als Gewürz genutzt. Die Samen schmecken scharf und aromatisch. Aus den Samen wird ein hochwertiges und würziges Öl zu Speisezwecken kaltgepresst, das gut verdaut werden kann, Hormonhaushalt und Immunsystem reguliert. Diese heilsame Öl wird nicht als Heilmittel verkauft, sondern als Nahrungsmittel.
Der Echte Schwarzkümmel, oft nur Schwarzkümmel genannt, ist eine Pflanzen art in der Familie der  Hahnenfußgewächse. Er ist weder mit  Kümmel noch mit  Kreuzkümmel verwandt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Asthma, Blähungen, Keuchhusten, Verdauung
Heilwirkung:
anregend, antibakteriell, antimykotisch, antiseptisch, blutdrucksenkend, blutzuckersenkend, entzündungshemmend, galletreibend, harntreibend, menstruationsfördernd, muttermilchsekretionsfördernd, schweißtreibend, verdauungsfördernd, wurmtötend
Anwendungsbereiche:
Afterjucken, Akne, Allergien, Asthma, Blähungen, Bronchitis, Diarrhöe, Durchfall, Ekzeme, Frauenleiden, Gallensteine, Gallenschwäche, Gelbsucht, Immunschwäche, Insekten, Keuchhusten, Koliken, Krämpfe, Leberleiden, Lungenerkrankungen, Magenbeschwerden, Magenschmerzen, Neurodermitis, Parasiten, Pilzinfektionen, Hautpilz, Psoriasis vulgaris, Säuremangel, Schuppenflechte, Tumore, Übersäuerung, Verdauungsbeschwerden, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Nigella sativa
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
Black Caraway, Black cumi
volkstümlicher Name:
Echter Schwarzkümmel, Römischer Kümmel, Schwarzer Coriander, Schwarzkümmel
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Alpha-Pinen, Asparagin, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Beta-Amyrin, Campesterol, Cycloartenol, Dithymoquionon, fettes Öl, Gerbsäuren, Harz, Isochinolinalkaloide, Linolensäure, Linolsäure, Myristinsäure, Nigellidin, p-Cymen, Palmitolsäure, Saponine, Sterole, Thymochinon, Triterpensaponine
Sammelzeit:
Juli - September
Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Reizungen, lebertoxisch, (bei zu großer Menge), Kontaktallergie

Anwendung
Bereits seit mehr als 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im  Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet. Geschmacklich erinnert Schwarzkümmel leicht an  Sesam mit einer leichten  Kreuzkümmelnote. Auch heute noch streut man die schwarzen Samen, die im asiatischen Raum auch als "black onion seed" (schwarzer Zwiebelsamen) bezeichnet werden, ähnlich wie Sesam auf  Fladenbrot. Im deutschen Handel ist er oft unter der  Panjabibezeichnung Kalonji erhältlich.
Schwarzkümmelöl
Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde bei Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), zur Regulierung des Immunsystems, gegen  Asthma, in Begleitung von Chemotherapien zur Milderung der Nebenwirkungen, bei Verdauungsproblemen, Bluthochdruck sowie in der Tiermedizin verwendet, unter anderem auch, um Zecken abzuschrecken. In der indischen Heilkunde gilt es als bevorzugtes Mittel zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden. 2010 versuchte  Nestlé, ein Patent auf die Verwendung von Nigella sativa als natürliches Behandlungsmittel gegen Lebensmittelallergien anzumelden.  Alleine  Pub Med verzeichnete 651 Artikel und Studien zur medizinischen Nutzung der Pflanze und ihrer Bestandteile. Viele dieser Studien belegen eine Wirksamkeit verschiedener Bestandteile, zum Beispiel gegen spezielle Krebsarten. Auch wird bei Autoimmunerkrankungen eine positive Wirkung angenommen. Bislang ist jedoch die Wirkungsweise nicht ausreichend verstanden. Aus diesem Grund ist die Heilwirkung der Schwarzkümmelprodukte nach wie vor umstritten. Zu beachten ist zudem, dass Studien mit einzelnen Bestandteilen in der Regel wesentlich höhere Konzentrationen verwenden, als durch die Aufnahme von Schwarzkümmel oder dessen Öl erreicht werden. Außerdem ist die Wirkung des aus einer Fülle von Substanzen bestehenden natürlichen Schwarzkümmels eine andere als die der einzelnen, reinen Wirkstoffe.
Mögliche Nebenwirkungen
Wegen der starken Konzentrierung des Öls können ggf. kleinere Magenbeschwerden auftreten, bei Überdosierung kann es zur Reizung der  Magenschleimhäute kommen.
Tee
1 Esslöffel gemörserte oder gequetschte Samen mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. 2x täglich trinken. Hilft gegen "Jede Krankheit außer dem Tod"
Kaffeezusatz
Etwas gemahlener Schwarzkümmel kann nach orientalischer Sitte dem Kaffee zugegeben werden. Der Kaf-fee gewinnt an Geschmack und wird heilkräftig.
Öl
Das Öl wird sowohl innerlich als auch als Hautpflegemittel eingesetzt. Das Öl hilft sowohl bei trockener als auch bei zu fetter Haut. Da das Öl durch Kaltpressung hergestellt wird, die schwierig ist, sollte man das Öl fertig kaufen.
Insektenschutz
Samen zwischen die Kleidung gelegt vertreibt Motten. Das Schwarzkümmelöl soll Zecken abschrecken.

Geschichtliches
Der Schwarzkümmel wird im Orient seit tausenden von Jahren genutzt: Universalheilmittel. Steigerung der Milchleistung bei Menschen und Kühen. Als Gewürz in Brot, Saucen und zu Fisch und Fleisch. Insektenbekämpfungsmittel z.B. gegen Motten. Asthma-Mittel bei Pferden. Man sagt: "Schwarzkümmel heilt jede Krankheit außer dem Tod."

Pflanzenbeschreibung
Der Echte Schwarzkümmel wächst als schlanke bis gedrungene einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Die oberirdischen Pflanzenteile sind locker behaart, manchmal mit drüsigen  Trichomen. Der aufrechte und einfache oder verzweigte Stängel ist im oberen Bereich gestreift. Die gefiederten Laubblätter besitzen 0,8 bis 2 mm breite Blattabschnitte mit spitzen oberen Enden. Die einzeln stehende Blüte ist nicht von Hüllblättern umgeben. Die zwittrigen und protandrischen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf freien, überlappenden, kronblattartigen, weißlichen bis hellblauen, in  Nagel und  Platte gegliederten Blütenhüllblätter fallen früh ab, die Platte ist eiförmig mit mehr oder weniger stumpfen Enden. Die bis zu zehn  Honigblätter sind in einen kurzen Nagel und eine zweilappige Platte gegliedert, der dorsale, weißliche und größere Lappen ist tief geteilt, die zwei Teile haben mittig zwei feine violettliche Querlinien, sie besitzen jeweils ein kurzes, dickes, hellgrünes kopfiges Anhängsel. Der ventrale, schmälere Lappen ist an der Basis violettlich und zur Spitze weißlich und zugespitzt. Zwischen dem dorsalen und ventralen Lappen sitzt die violette, hufeisenförmige Nektardrüse. Es sind viele, lange  Staubblätter vorhanden. Der Fruchtknoten ist oberständig, mit zentralwinkelständiger Plazentation, pro Balgfach ist ein Griffel/Narbe vorhanden. Die mehrfächrigen (5–12 Fächer), bei Reife bräunlichen  Balgfrüchte sind bis 16 mm lang und bis 12 mm breit, sie sind auf ihrer ganzen Länge geschlossen, aufgeblasen und warzig. Die Bälge tragen die langen und halb aufgerichteten, dauerhaften Griffel/Narben, sie enthalten zahlreiche Samen. Die dreikantigen, furchigen und feinlöchrigen Samen sind etwa 3–3,5 mm × 1,3–2 mm groß und enthalten ca. 20–40% Fett. Die  Tausendkornmasse beträgt etwa 2,5 Gramm.  
Die Schwarzkümmel ist in Ägypten und angrenzenden Ländern heimisch. Kultiviert wird der Schwarzkümmel in Südeuropa, Nordafrika und Westasien. Er wächst bevorzugt auf durchlässigen und humosen Böden, aber auch auf steinigen Plätzen und Ackern. Die einjährige Pflanze wird zwischen 5 und 60 Zentimeter hoch. Die Pflanze wächst aufrecht und hat verzweigte Stängel. Die Blätter sind 3fach fiederteilig. Die weißen bis blau-grauen Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Aus den Schwarzkümmelblüten entwickeln sich bis zum frühen Herbst die Samen in Balgfrüchten. Die braunschwarzen Samen sind etwa 2-3 mm groß.

Anbautipps
Saatgut gibt im Baumarkt und Gartencenter, der Anbau im eigenen Garten ist eher schwierig. Bei dem Kauf des Saatgutes sollte man darauf achten, dass man den echten Schwarzkümmel kauft und nicht die sehr ähnliche Zierpflanze "Jungfer im Grünen". Aussaat im Frühling aber zunächst nicht düngen. Der Boden sollte sonnig, durchlässig und humos sein. Bis zur Samenernte gleichmäßig gießen und vorsichtig düngen.

Sammeltipps
Ab- und zu eines der reifen Balgfrüchte öffnen und die enthaltenen Samen kontrollieren. Die Samen werden geerntet, wenn diese schwarzbraun sind. Die Samen müssen nachgetrocknet werden. Die Samen werden in Dosen aufbewahrt und erst kurz vor dem Gebrauch zerkleinert, z.B. im Mörser.



WEISSER GÄNSEFUSS

Der weiße Gänsefuß macht sich überall breit, wo die Erde umgegraben und sich selbst überlassen wurde. Somit ist er eine typische sogenannte "Ruderalpflanze". Kaum jemand weiß etwas anzufangen mit dieser oft stattlichen Pflanze. Dabei wurde er früher sogar als Gemüse angebaut. Der weiße Gänsefuß ist ein vielseitiges Wildgemüse und kann auch als Heilpflanze genutzt werden.
Der Weiße Gänsefuß, auch Weiß-Gänsefuß genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gänsefuß in der  Familie der  Fuchsschwanzgewächse. In Mitteleuropa meist als landwirtschaftliches  Unkraut betrachtet, dient er in anderen Regionen als  Gemüse,  Pseudogetreide oder  Futterpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Blähungen, Verstopfung, Darmentzündung, Würmer, Zahnschmerzen, Rheuma, Blasenschwäche, Menstruation regelnd, Gelenkentzündungen, Geschwollene Füße, Ekzeme, Wunden, Insektenstiche, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Chenopodium album
Pflanzenfamilie:
Gänsefußgewächse = Chenopodiaceae
englischer Name:
Lambsquarter, Fat hen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Knospen, Wurzeln
Inhaltsstoffe:
Saponine, Campesterol, Phenylalanine, Stigmasterol, Betain, Oleanolsäure, Oxalsäure, Sitosterol, Tryptophan, Tyrosin, Xanthotoxin, Zink
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Der Gänsefuß wird weder von der Schulmedizin noch von der Volksheilkunde häufig als Heilpflanze angewandt. Er hat aber durchaus einige interessante Heilwirkungen. Um den Saponingehalt abzuschwächen, sollte man die Pflanze nur getrocknet als Heilpflanze anwenden oder gekocht als Wildgemüse.
Tee
Um einen Tee aus dem Gänsefuß zu bereiten, übergießt man ein bis zwei Teelöffel des getrockneten Krautes (oder der Blätter) mit kochendem Wasser. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Innerlich
Gänsefußtee wirkt leicht abführend. Außerdem wirkt er entzündungshemmend. Man kann ihn also gegen Entzündungen im Verdauungssystem und im Mundraum einsetzen. Er soll auch gegen rheumatische Schmerzen helfen. Aufgrund seines Gehaltes an Stigmasterol müsste der Gänsefuß auch den Eisprung fördern können. Er enthält zudem östrogenähnliche Substanzen, was auf eine mögliche Wirkung gegen Wechseljahresbeschwerden hindeutet.
Äußerlich
Tee aus dem Gänsefuß kann man äußerlich als Bad, Waschung oder Umschlag anwenden. Diese Anwendung soll gegen Insektenstiche, Ekzeme, Sonnenbrand, Gelenkentzündungen und geschwollene Füße helfen. Der frische Saft des Stammes soll gegen Sommersprossen helfen.
Samen
Die Samen werden zur Linderung von Blasenproblemen gekaut.
Küche
Den Gänsefuß kann man als vielseitiges Wildgemüse verwenden. Man sollte ihn wegen der enthaltenen Saponin jedoch nur gekocht benutzen. Er sollte auch nicht häufig und in großen Mengen gegessen werden. Hin und wieder gegessen ist er jedoch gut als Gemüse geeignet. Die Blätter kann man als Spinatersatz zubereiten. Zusammen mit Bohnen gekocht, wirken die Blätter des Gänsefußes Blähungen entgegen. Knospende Blütenstände können wir Brokkoli verwendet werden. Die Samen kann man trocknen und gemahlen dem Mehl zum Backen zufügen. Man kann sie auch als Grütze kochen, was in Indien sehr beliebt sein soll. Man kann die Samen auch zur Keimung von Sprossen verwenden und Salaten zugeben. Zu diesem Zweck sollten die Samen zuerst über Nacht eingeweicht werden und dann gründlich ausgespült, um die Saponine zu entfernen.
Nahrungspflanze
Im Westhimalaja und in  Indien wird der Weiße Gänsefuß kultiviert und dort werden seine Blätter und Sprosse
wie Spinat als Kochgemüse genutzt. Der Genuss großer Mengen ist jedoch wegen der leicht abführenden Wirkung schädlich.  Größere Mengen der Samen wurden in Pfahlbauten gefunden und legen die Möglichkeit eines prähistorischen Ackerbaus nahe. Die Samen werden in Indien sogar dem  Buchweizen vorgezogen. Sie ergeben gekocht eine Grütze. Auch werden sie zu Mehl verarbeitet, das meist als Beimischung zu so genannten „Hungerbroten" verwendet wird; z. B. während der Hungersnot in Russland 1891/1892. Als Brot sind sie aber nicht so gut verdaubar wie in gekochtem Zustand. Die Samen können auch zu Sprossen gekeimt werden und Salaten zugegeben werden. Es wird empfohlen, die Samen über Nacht einzuweichen und vor der Zubereitung gut abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. Junge Blütenstände ergeben gekocht ein  Brokkoliartiges Gemüse.  
Futterpflanze
In einigen Staaten der USA, Kanadas und auf den Hebriden dienen die Kulturen als Schweine- und Schaffutter. Die Samen sind auch als Vogelfutter zu verwenden.  
Heilpflanze
Die Blätter wirken gegen  Wurmerkrankungen, entzündungshemmend, antirheumatisch und sanft abführend. Als Waschung oder Umschlag wurden die Blätter bei Insektenbissen, Sonnenstich, Rheuma und geschwollenen Füßen angewendet. Eine Abkochung wurde bei  kariösen Zähnen verwendet. Die Samen wurden zur Behandlung von urologischen Problemen gekaut. Der Saft des Stängels wurde bei Sommersprossen und Sonnenbrand benutzt. Der Saft der Wurzel wurde bei entzündlichen  Durchfallerkrankungen angewendet. Enthält die Nahrung einen hohen Anteil des gepulverten Krautes, kann der weibliche Zyklus unterdrückt werden.  
Sonstiges
Aus den jungen Sprossen kann ein grüner Farbstoff gewonnen werden. Die zerstoßenen frischen Wurzeln liefern einen milden Seifenersatz.  In der  Landwirtschaft bereitet der Weiße Gänsefuß häufig Probleme als  Unkraut.

Geschichtliches
Früher wurde der weiße Gänsefuß als Gemüse angebaut. Schon in manchen Pflahlbauten wurden größere Mengen der Samen gefunden, was für eine gezielte Nutzung des weißen Gänsefußes spricht. Auch als Tierfutter, speziell für Gänse wurde er verwandt, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat. Er kann aber auch als Futter für Schweine und Schafe genutzt werden. Die Samen eignen sich als Vogelfutter. Angeblich wurde der Gänsefuß auch als Verhütungsmittel benutzt, denn er soll den Menstruationszyklus hemmen können. Dazu müsste man ihn aber wohl sehr hochdosiert und in einer genau abgestimmten Weise einnehmen.

Pflanzenbeschreibung
Man vermutet, dass der weiße Gänsefuß seine ursprüngliche Heimat im Himalaya hat. Er hat sich jedoch schon seit Jahrtausenden fast weltweit ausgebreitet. Als Kulturbegleiter folgt er den Siedlungen der Menschen, denn er wächst gerne auf nährstoffreichen Böden, besonders, wenn diese vom Menschen bearbeitet wurden. Er kommt in Gärten, auf Feldern, an Wegrändern, auf Schuttplätzen, an Ufern und auf Waldlichtungen vor. Der weiße Gänsefuß ist eine sehr vielgestaltige Art, deren Vertreter manchmal gar nicht wie die gleiche Pflanze aussehen. Die einjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch, an kargen Stellen gibt es jedoch auch weiße Gänsefüße, die nur fünf Zentimeter hoch werden. Die Wurzel des Gänsefußes reicht bis zu einen Meter tief, weshalb er auch Trockenperioden gut überstehen kann. Der Stängel wächst aufrecht und meistens stark verzweigt. Die Blätter stehen an Stielen, die dem Stängel entspringen. Im unteren Bereich sind die Blätter gelappt mit gesägten Rändern, weiter oben sind sie schmal lanzettlich oder eiförmig-rhombisch. An der Oberseite sind die Blätter meistens dunkelgrün und etwas mehlig bestäubt. Auf der Unterseite sind die Blätter weißlich. Die weiß-grünen Blüten sind geknäulte Knubbel und recht unscheinbar. Sie sind weißlich bemehlt, was der Pflanze die Nebenbezeichnung "weiß" eingebracht hat. Die Blüten stehen in Scheinähren in den Blattachseln. Die Samen sind schwarz und glänzen. Eine große Pflanze kann über eine Million Samen produzieren.
Vegetative Merkmale
Der Weiße Gänsefuß ist eine  einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 150 (selten bis 300) cm erreicht und bis zu 1 Meter tief wurzelt. Der meist aufrechte  Stängel ist gelblich grün, grün gestreift, vor allem im Herbst auch rötlich überlaufen oder mit roten Flecken in den Blattachseln und ist besonders im  Blütenstand stark durch Blasenhaare mehlig bestäubt. Er ist oft stark verzweigt, im unteren Teil mit bogig aufsteigenden, im oberen Teil mit aufrechten Seitenzweigen. Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 2,5cm lang gestielt. Die unterseits bemehlte, oberseits meist kahle Blattspreite mit einer Länge von 2 bis 6 (bis 10) cm und einer Breite bis 5cm ist sehr vielgestaltig: meist rhombisch-eiförmig bis breit lanzettlich, manchmal schwach dreilappig, länger als breit, mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist meist unregelmäßig bogig gezähnt, schwach gesägt oder auch ganzrandig. Die oberen Blätter sind lanzettlich und meist ganzrandig.
Blütenstand und Blüte
Die Blütenstände sind endständige oder in den oberen Blattachseln entspringende, verzweigte ährenartige Rispen. Die zwittrigen Blüten sitzen in Knäueln von 3 bis 4 mm Durchmesser zusammen, Vorblätter fehlen. Die Blütenhülle besteht aus fünf bis fast zur Basis getrennten  Tepalen von 1mm Länge und Breite, die stumpf eiförmig, bemehlt, hautrandig und auf dem Rücken gekielt sind. Die Blüten enthalten fünf  Staubblätter mit herausragenden Staubbeuteln und einen Fruchtknoten mit zwei Narben.
Frucht und Samen
Zur Reifezeit wird die flach-eiförmige Frucht größtenteils von der Blütenhülle bedeckt und fällt zusammen mit dieser ab. Die dünne Fruchtwand liegt dem Samen mehr oder weniger an. Der horizontale Same mit einem Durchmesser von 1 bis 1,5 mm ist linsenförmig-eiförmig mit abgerundetem Rand. Die schwarze Samenschale ist glatt und glänzend oder weist schwache radiale Streifen auf.

Anbautipps
Normalerweise wird man eher versuchen, den weißen Gänsefuß aus dem Garten zu vertreiben als ihn anzubauen. Wer ihn aber dennoch in seinem Garten vermisst und ihn anbauen will, kann dies einfach durch Aussaat tun. Der weiße Gänsefuß mag Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt. Der Standort sollte sonnig sein, denn Schatten mag der Gänsefuß nicht. Im Frühjahr kann man den Gänsefuß direkt ins Freiland säen. Die Samen keimen innerhalb weniger Tage, was sie auch für die Keimung von Sprossen geeignet macht. Wenn man große, verzweigte Pflanzen haben will, vereinzelt man die jungen Pflanzen auf 30 bis 50 cm.

Sammeltipps
Die Blätter kann man ab dem Frühsommer bis zum Oktober ernten. Anschließend trocknen für die Verwendung als Tee oder frisch als Gemüse kochen. Die knospenden Blütenstände können ab Juli geerntet werden zur Verwendung als Gemüse. Ab August kann man auch die Samen ernten.



BACHBLÜTEN
Man glaubt, dass weltliche Gelüste, die geistige Entwicklung behindern, man will schon auf Erden ein Heiliger sein: Asketen, Fakire (27 Rock Water)
- Diese Menschen glauben, dass weltliche Gelüste, die geistige Entwicklung behindern, man will schon auf Erden ein Heiliger sein, wie ein Asket oder Fakir  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diesen Glauben abstreifen  


BACHBLÜTEN
Wegen innerer Wankelmütigkeit, verliert man wertvolle Zeit und verpasst privat und beruflich, manche gute Gelegenheiten (28 Scleranthus)
- Diese Menschen verlieren wegen innerer Wankelmütigkeit wertvolle Zeit und verpassen privat und beruflich manche gute Gelegenheiten
- Mit der dementsprechender Bachblüte verlieren sie keine wertvolle zeit und verpassen privat und beruflich keine guten Gelegenheiten


ERNÄHRUNG
Wasserausscheidung
- Mit dem Harn über die Nieren
Mindestharnmenge ½ l/Tag. Harnmenge ist abhängig von der Flüssigkeitszufuhr
- Mit dem Kot durch den Darm
- Mit dem Schweiß über die Haut
- Mit der Atemluft als Wasserdampf über die Lungen


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