Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 09.07.18-15.07.18


GOLDMELISSE

Die Goldmelisse ist als Zierpflanze aus Nordamerika in unsere Gärten eingewandert. Man kann einen wohlschmeckenden Haustee aus dem Kraut der Goldmelisse zubereiten. Auch als Gewürz kann man sie verwenden. Der Tee der Goldmelisse wirkt leicht beruhigend und hilft gegen Übelkeit und Husten. Äußerlich angewandt kann man ihn zur Wundbehandlung einsetzen.
Die Goldmelisse, auch Indianernessel oder Scharlach-Monarde genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Monarda in der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, beruhigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Husten, Bronchitis, Fieber, Erkältung, Magenschwäche, Blähungen, Übelkeit, Würmer,  Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruation regelnd, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Schlecht heilende Wunden, Hautreizend
wissenschaftlicher Name:
Monarda didyma
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Monarda
volkstümliche Namen:
Indianernessel, Monarde, Pferdeminze, Riesenbalsam, Scharlach-Indianernessel
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Thymol, Carvacrol, Cymen, Geraniol, Linalol, Camphene, Gerbsäure, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Beta-Sitosterol, Valeriansäure
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Die Goldmelisse wird als Zierpflanze genutzt. Die Wildform wird selten, gezüchtete Sorten zerstreut für Rabatten, Staudenbeete und als Schnittblumen verwendet. In Nordamerika wird diese Art darüber hinaus als Heil- und Duftpflanze genutzt. Sie ist seit 1737 oder 1756 in Kultur. Die zahlreichen Sorten sind entweder Abkömmlinge von Monarda didyma oder von Hybriden aus Monarda didyma und Monarda fistulosa. Sie unterscheiden sich in Blütenfarbe, Wuchshöhe und Mehltauresistenz, ein Teil der Sorten hat auffällige  Hochblätter. Die Blätter können frisch und gegart gegessen werden. Mit den Blättern kann man Nachspeisen wür-zen. Aus den frischen und getrockneten Blättern und Blütenständen kann man guten Tee („Oswego Tea") aufgießen. Die Oswegoindianer kannten eine Teezubereitungsart. Ende des 18. Jahrhunderts boykottierten amerikanische Kolonisten den aus England eingeführten Tee. Sie tranken Oswegotee. Sehr gut eignen sich die duftenden Blätter zum Aromatisieren von Tee und Obstsalat. Auch zum Garnieren finden sie Verwendung. Es gibt medizinische Anwendungen für die  Droge.
Die Goldmelisse kann man für Heilzwecke und zum Genuss anwenden. Da sie ähnliche ätherische Öle enthält wie der  Thymian ist auch ihr Wirkungsspektrum ähnlich wie Thymian, wenn auch milder.
Tee
Zur Zubereitung eines Goldmelissentees übergießt man einen bis zwei Teelöffel des frischen oder getrockneten Krauts oder der Blüten oder Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser. Lass den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen und seih ihn dann ab.
Atmungsorgane
Goldmelissentee hilft bei Husten und Erkältung. Er löst den Schleim und befreit den Atem. Da die Goldmelisse schweißtreibend wirkt, hilft sie auch gegen Fieber.
Verdauungsorgane
Die Goldmelisse stärkt die Verdauung und lindert Blähungen. Man kann auch Übelkeit damit behandeln.
Nervensystem
Tee aus Goldmelisse hilft gegen Kopfschmerzen und Migräne. Er hilft auch gegen Einschlafstörungen.
Frauenheilkunde
Da die Goldmelisse eine Substanz enthält, die dem Östrogen ähnelt, kann man sie zur Regulierung des Menstruationszyklus und gegen Wechseljahresbeschwerden einsetzen.
Äußerlich
In hoher Konzentration wirkt die Goldmelisse hautreizend, als normal konzentrierter Tee fördert sie jedoch die Durchblutung der Haut. Man kann den Goldmelissentee als Waschung, Umschlag oder für Teilbäder nehmen und damit schlecht heilende Wunden behandeln.
Genusstee
Der Goldmelissentee ist wohlschmeckend und wird daher auch gerne als Haustee getrunken.
Küchengewürz
Aufgrund des würzigen Geschmacks der Goldmelisse kann man sie auch als Gewürz in der Küche verwenden. Man kann sie überall dort einsetzen, wo man auch Thymian oder Minze benutzen kann, beispielsweise in Salat, Gemüsegerichten und Fleischgerichten.

Geschichtliches
Die Oswegoindianer in Nordamerika tranken Tee aus der Goldmelisse zum Genuss und als Heiltrunk gegen verschiedene Beschwerden. Als die weißen Kolonialherren nach der Boston-Tea-Party 1773 vorübergehend keinen Schwarztee hatten, begannen auch sie Tee aus der Goldmelisse zu trinken. In Europa wurde die Goldmelisse später als Zierpflanze eingeführt.

Pflanzenbeschreibung
Die Goldmelisse ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit einem  Rhizom, die Wuchshöhen von 80 bis 150 Zentimeter erreicht. DiePflanze duftet nach Zitrone. Die aufrechten Stängel sind vierkantig. Die gegenständigen  Laubblätter sind einfach, rau, und nur kurz gestielt. Die  Blattspreite weist eine Länge von 15cm und eine Breite von 5cm auf. Der Blattrand ist gesägt. Etwa 30 Blüten stehen in terminalen  Blütenständen mit roten  Hochblättern zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig. Der Kelch ist 10 bis 14 Millimeter lang und am Schlund kahl oder nur schwach behaart. Die rote, behaarte Krone ist 30 bis 45 Millimeter lang. Die Kronenoberlippe ist kahl oder nur spärlich behaart. Es sind nur zwei  Staubblätter vorhanden. Der Griffel endet mit zwei Narbenästen. Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die Goldmelisse ist in Nordamerika heimisch, was ihr im deutschsprachigen Raum auch den Namen "Indianernessel" eingebracht hat. Weil sie sehr attraktive rote Blüten hat, wurde die Goldmelisse in europäischen Gärten eingeführt. Sie bevorzugt feuchten aber gut drainierten Boden und ist auch mit Halbschatten zufrieden, wenngleich ihr volle Sonne lieber ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch. Der Stängel hat einen viereckigen Querschnitt. Die eiförmig, spitzen Blätter der Goldmelisse wachsen gegenständig am Stängel. Am Rand sind die Blätter leicht gezähnt. Zwischen Juni und September blühen die roten Blüten am oberen Ende der Stängel. Nach und nach entfalten sich rote Lippenblüten und geben der Indianernessel ein unverwechselbares Aussehen.

Anbautipps
Normalerweise wird die Goldmelisse durch Ausläufer des Wurzelstocks vermehrt. In der Praxis hat das zur Folge, dass man die Goldmelisse meistens als fertige Pflanze erhält. Diese Pflanzen kann man ins Freiland pflanzen. Der Boden sollte gut entwässert werden, damit sich keine Staunässe bildet, aber die Goldmelisse braucht dennoch viel Wasser. Am besten pflanzt man die Goldmelisse an einen sonnigen Standort, aber sie kommt auch mit Halbschatten klar. Die Goldmelisse ist winterhart und als Staude sehr langlebig.

Sammeltipps
Während der Blütezeit kann man entweder die Blüten oder das ganze oberirdische Kraut abschneiden. Wenn man das ganze Kraut erntet, dann kann man es zu Sträußen bündeln und kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort aufhängen. Wenn man die Blüten sammelt, legt man sie auf einen mit Gaze bespannten Rahmen oder auf ein Stück Küchentuch und lässt sie an einem schattigen Ort trocknen.





HEILZIEST

Kaum jemand kennt den Heilziest, obwohl er mit seiner Schönheit auffällt, wenn man ihm zufällig auf einer Wiese begegnet. Auch die offizielle Heilpflanzenkunde setzt den Heilziest kaum ein, obwohl er in seinem wissenschaftlichen Namen ein "officinalis" trägt. Die Volksmedizin schätzt ihn jedoch umso mehr, wie das bei fast vergessenen Pflanzen oft der Fall ist.
Die Echte Betonie, auch Heil-Ziest, Flohblume, Pfaffenblume, Zahnkraut oder Zehrkrautgenannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der  Betonien innerhalb der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutstillend, adstringierend, kräftigend, schleimlösend, Durchfall, Darmbeschwerden, Halsentzündung, Mundentzündung, Zahnfleischentzündung, Asthma, Schwächezustände,  Gicht, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Stachys officinalis oder Betonica officinalis oder Stachys betonica
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Betony, Common hedgenettle, Woundwort
volkstümlicher Name:
Betonie, Ziest, Heil-Batunge, Betonienziest, Pfaffenblume, Zahnkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stachydrin (blutstillend)
Sammelzeit:
Juli bis August


Anwendung
Aus dem ganzen Kraut kann man einen Tee bereiten, den man für die innerliche Anwendung trinken kann. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum nimmt man diesen Tee zum Spülen und Gurgeln.

Pflanzenbeschreibung
Der mehrjährige Heilziest aus der Familie der Lippenblütler wächst gerne auf trockenen Wiesen, an sonnigen Abhängen, auf sandigen Triften und wird bis zu 60 cm hoch. Auf einer Wiese voller Wildkräuter fällt er dadurch auf, dass er sehr schön aussieht. Eine Pflanze, die man sich unbedingt näher ansehen mag, weil sie ins Auge fällt. Die schmalen Blätter sind gegenständig angeordnet und am Rande eingekerbt. Sie riechen weniger gut, als man bei so einer gut aussehenden Pflanze erwartet. Die roten Blüten entfalten sich an der Stängelspitze in Form einer Ähre und bilden Scheinquirle. Die Echte Betonie ist eine sehr variable Art (Sammelart), von der zahlreiche infraspezifische  Taxa beschrieben wurden.  
Vegetative Merkmale
Die Echte Betonie ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von zumeist 30 bis 80 (20 bis 120) cm. Als  Hemikryptophyt bildet sie ein unterirdisches, knotiges  Rhizom als Überdauerungsorgan aus. Der Stängel ist aufrecht, charakteristisch stumpf vierkantig und fast kahl oder trägt bis zu 1,5 mm lange, anliegende Haare. Ein Teil der  Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette; sie besitzen 4 bis 12 cm lange Blattstiele. Zwei bis drei Paare der Laubblätter sind kurz gestielt bis sitzend und kreuzgegenständig am Stängel angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind schmal eiförmig bis oval, gestielt (die unteren bis zu 15 cm lang) und am Grund herzförmig. Sie besitzen eine deutliche Zähnung, Netznervatur und eine vorwiegend unterseitige Behaarung.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist aus zu locker stehenden Scheinähren zusammengesetzten  Scheinquirlen besteht aus jeweils etwa zehn Blüten. Es sind fünf bis zehn sitzende, laubblattähnliche Tragblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind 5 bis 7 mm lang, behaart und in ihrem oberen Teil oft violett und besitzen unbedeutend hervorgehobene Nerven. Der glockige, fünfzähnige Kelch ist zweilippig mit gezähnter ober- und Unterlippe. Die Unterlippe der Blumenkrone besitzt einen großen zweilappigen Zipfel und zwei kleine zahnförmige, oft fehlende Seitenzipfel. Die Oberlippe ist deutlich helmförmig, zur Spitze hin flacher werdend gewölbt. Die Kelchblattröhre ist etwa 5 mm lang. Die fünf Kronblätter sind 8 bis 15 mm lang und rosafarben, violett, rot bis dunkelrosa, selten weiß. Die äußeren violett-braunen  Staubblätter sind anfänglich parallel angeordnet und drehen sich spätestens zum Ende der  Anthese nach außen. Durch diese Eigenschaft unterscheidet sich die Betonie von den meisten  Lippenblütlern, teilt diesen Merkmal aber mit Arten der Gattung Ziest. Der zweiblättrige Fruchtknoten trägt an jedem  Fruchtblatt nur zwei Samenanlagen und zerfällt zu vier glatten, braunen und über 3 mm langen Teilfrüchten, die als Klausen bezeichnet werden. Die  Blütezeit reicht von Juni bis September.



BACHBLÜTEN
Ich bin empfindlich gegenüber Streitereien (Mimulus)
-
Diese Menschen sind sehr empfindlich gegenüber diesen Streitereien
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird man unempfindlicher gegenüber Streitereien


BACHBLÜTEN
Ich bin gleichgültig, weil ich mich depressiv fühle (Mustard)
-
Diese Menschen sind gleichgültig, da sie sich depressiv fühlen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das depressive Gefühl hinter sich lassen


ERNÄHRUNG
Definition und Aufgaben der Ernährung = Grundbegriffe
Unter dem Begriff Ernährung verstehen wir die Aufnahme von Nahrung, d.h. die Zufuhr von festen und flüssigen Lebensmitteln. Neben dem Sauerstoff – sind Essen und Trinken absolut lebensnotwendig für unseren Organismus und dessen Stoffwechsel. So können wir ca. 3 Minuten ohne Sauerstoffaufnahme überleben. Wenige Stunden bis zu max. 3 Tagen können wir, abhängig von unserer körperlichen Konstitution und unseren Reserven ohne Wasser, bis zu 3 Wochen und mehr ohne Nahrung auskommen.


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