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15.06.2020

tägliche News > Juni > 15.06.20 - 21.06.20
Seerose
Seerosen machen Teiche zu Schmuckstücken mit ihren prachtvollen weißen Blüten. Sie kommen auch wild in Europa vor, werden aber häufig angebaut. Die Seerose ist aber auch ein Heilmittel. Ihre Blüten sollen angeblich zu starke Libido dämpfen. Mit dem Wurzelstock kann man Husten lindern, Kopfschmerzen und verschiedene Hautprobleme behandeln.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, blutstillend, erweichend, schmerzstillend, Bronchitis, Husten, Mundschleimhautentzündungen, Magenbeschwerden, Blasenschwäche, Nierenkrankheiten, Herzschwäche, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Wunden, Furunkel, Leichte Brandwunden
wissenschaftlicher Name: Nymphaea alba
Pflanzenfamilie: Seerosengewächse = Nymphaeaceae
englischer Name: White water lily
volkstümliche Namen: Teichrose, Wasserrose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Wurzel, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit: Sommer
 
Anwendung
Von einigen Arten wurde eine große Anzahl an Sorten gezüchtet. Sie werden als Zierpflanzen und gelegentlich als Aquarienpflanzen verwendet. Die Seerose wird vorwiegend von der Volksheilkunde angewendet. Die Schulmedizin verwendet sie eher nicht.
Wurzelstock innerlich
Die getrocknete Wurzel kann man als Tee bei Kopfschmerzen und Husten ver-wenden. Auch gegen Erkrankungen des Harnapparates kann man diesen Tee verwenden.
Wurzelstock äußerlich
Äußerlich kann man den Wurzelstock in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen gegen entzündete Wunden, leichte Verbrennungen und Abszesse einsetzen. Gegen Mundentzündungen kann man mit einem Aufguss der Seerose spülen.
Blüten
Aus den Blüten kann man einen Tee zur Beruhigung und gegen Ängste trinken. Dazu wird eine Abkochung mit einen guten Eßlöffel getrocknete Blüten pro Tasse zubereitet. Früher wurden die Blüten einen Tag lang in Wein eingelegt, um gegen nervliche Probleme getrunken zu werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Seerosenarten sind selten Einjährige Pflanzen. Die meisten sind Ausdauernde Pflanzen und krautige Pflanzen. Diese Wasserpflanzen bilden langgestreckte oder knollenförmige Rhizome aus, mit denen sie im Schlamm von Flüssen, Teichen, Seen und anderen Gewässern verankert sind. Bei den meisten Seerosen-Arten liegt Heterophyllie vor. Es werden zwei Typen von wechselständig und spiralig angeordneten Laub-blättern ausgebildet: Schwimmblätter und Unterwasserblätter. Die einfachen Laubblätter sind lang gestielt. Die Blattspreite ist oft schildförmig, herzförmig oder pfeilförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen. Die einzeln stehenden, zwittrigen Blüten sind schraubig aufgebaut und duften oft. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb und Rot bis Blau; Sorten können auch orange, grün, violett oder lila blühen. Die meist vier (selten drei oder fünf) freien Kelchblätter sind meist grünlich. Es sind sechs bis 50 freie Kronblätter vorhanden. Die 20 bis 750 freien Staubblätter sind alle fertil oder zeigen als Staminodien morphologische Übergänge zu den Kronblättern. Die fünf bis 35 Fruchtblätter sind zu einem oberstän-digen oder teilweise unterständigen Fruchtknoten teilweise oder ganz verwachsen. Die Griffel enden in der Zahl der Fruchtblätter entsprechenden, breiten und konkaven Narben. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Es gibt nacht- und tag-blühende Arten. Die fleischigen, schwammigen, beerenartigen Früchte sind von den haltbaren Narben gekrönt. Nach der Befruchtung werden die heranreifenden Früchte meist unter Wasser gezogen und reifen unter Wasser. Die reifen Samen sind bis zu 5 mm groß. Sie bilden Schwimmsäcke, mit denen die Samen zunächst an die Wasseroberfläche treiben, wo Wind und Strömung sie zwei bis drei Tage ausbreiten. Danach löst sich der Schwimmsack auf, die Samen sinken nach unten und beginnen mit der Keimung.

Weißer Gänsefuß
Der Weiße Gänsefuß, auch Weiß-Gänsefuß genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gänsefuß in der Familie der Fuchsschwanzgewächse. In Mitteleuropa meist als landwirtschaftliches Unkraut betrachtet, dient er in anderen Regionen als Gemüse, Pseudogetreide oder Futterpflanze.
 
Steckbrief
Heilwirkung: entzündungshemmend, Blähungen, Verstopfung, Darmentzün-dung, Würmer, Zahnschmerzen, Rheuma, Blasenschwäche, Menstruation re-gelnd, Gelenkentzündungen, Geschwollene Füße, Ekzeme, Wunden, Insektenstiche, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name: Chenopodium album
Pflanzenfamilie: Gänsefußgewächse = Chenopodiaceae
englischer Name: Lambsquarter, Fat hen
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen, Knospen, Wurzeln
Inhaltsstoffe: Saponine, Campesterol, Phenylalanine, Stigmasterol, Betain, Oleanolsäure, Oxalsäure, Sitosterol, Tryptophan, Tyrosin, Xanthotoxin, Zink
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
Der Gänsefuß wird weder von der Schulmedizin noch von der Volksheilkunde häufig als Heilpflanze angewandt. Er hat aber durchaus einige interessante Heil-wirkungen. Um den Saponingehalt abzuschwächen, sollte man die Pflanze nur getrocknet als Heilpflanze anwenden oder gekocht als Wildgemüse.
Küche
Den Gänsefuß kann man als vielseitiges Wildgemüse verwenden. Man sollte ihn wegen der enthaltenen Saponin jedoch nur gekocht benutzen. Er sollte auch nicht häufig und in großen Mengen gegessen werden. Hin und wieder gegessen ist er jedoch gut als Gemüse geeignet. Die Blätter kann man als Spinatersatz zubereiten. Zusammen mit Bohnen gekocht, wirken die Blätter des Gänsefußes Blähungen entgegen. Knospende Blütenstände können wir Brokkoli verwendet werden. Die Samen kann man trocknen und gemahlen dem Mehl zum Backen zufügen. Man kann sie auch als Grütze kochen, was in Indien sehr beliebt sein soll. Man kann die Samen auch zur Keimung von Sprossen verwenden und Salaten zugeben. Zu diesem Zweck sollten die Samen zuerst über Nacht eingeweicht werden und dann gründlich ausgespült, um die Saponine zu entfernen.
Nahrungspflanze
Im Westhimalaja und in Indien wird der Weiße Gänsefuß kultiviert und dort werden seine Blätter und Sprosse wie Spinat als Kochgemüse genutzt. Der Genuss großer Mengen ist jedoch wegen der leicht abführenden Wirkung schädlich.  Grö-ßere Mengen der Samen wurden in Pfahlbauten gefunden und legen die Möglichkeit eines prähistorischen Ackerbaus nahe. Die Samen werden in Indien sogar dem Buchweizen vorgezogen. Sie ergeben gekocht eine Grütze. Auch werden sie zu Mehl verarbeitet, das meist als Beimischung zu so genannten „Hungerbroten“ verwendet wird; z. B. während der Hungersnot in Russland 1891/1892. Als Brot sind sie aber nicht so gut verdaubar wie in gekochtem Zustand. Die Samen können auch zu Sprossen gekeimt werden und Salaten zugegeben werden. Es wird empfohlen, die Samen über Nacht einzuweichen und vor der Zubereitung gut abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. Junge Blütenstände ergeben gekocht ein Brokkoliartiges Gemüse.
Futterpflanze
In einigen Staaten der USA, Kanadas und auf den Hebriden dienen die Kulturen als Schweine- und Schaffutter. Die Samen sind auch als Vogelfutter zu verwen-den.
Heilpflanze
Die Blätter wirken gegen Wurmerkrankungen, entzündungshemmend, antirheumatisch und sanft abführend. Als Waschung oder Umschlag wurden die Blätter bei Insektenbissen, Sonnenstich, Rheuma und geschwollenen Füßen angewendet. Eine Abkochung wurde bei kariösen Zähnen verwendet. Die Samen wurden zur Behandlung von urologischen Problemen gekaut. Der Saft des Stängels wurde bei Sommersprossen und Sonnenbrand benutzt. Der Saft der Wurzel wurde bei entzündlichen Durchfallerkrankungen angewendet. Enthält die Nahrung einen hohen Anteil des gepulverten Krautes, kann der weibliche Zyklus unterdrückt werden.
Sonstiges
Aus den jungen Sprossen kann ein grüner Farbstoff gewonnen werden. Die zer-stoßenen frischen Wurzeln liefern einen milden Seifenersatz. In der Landwirt-schaft bereitet der Weiße Gänsefuß häufig Probleme als Unkraut.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Weiße Gänsefuß ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 150 (selten bis 300) cm erreicht und bis zu 1 Meter tief wurzelt. Der meist aufrechte Stängel ist gelblich grün, grün gestreift, vor allem im Herbst auch rötlich überlaufen oder mit roten Flecken in den Blattachseln und ist besonders im Blütenstand stark durch Blasenhaare mehlig bestäubt. Er ist oft stark ver-zweigt, im unteren Teil mit bogig aufsteigenden, im oberen Teil mit aufrechten Seitenzweigen. Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 2,5 cm lang gestielt. Die unterseits bemehlte, oberseits meist kahle Blattspreite mit einer Länge von 2 bis 6 (bis 10) cm und einer Breite bis 5 cm ist sehr vielgestaltig: meist rhombisch-eiförmig bis breit lanzettlich, manchmal schwach dreilappig, länger als breit, mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist meist unregelmäßig bogig gezähnt, schwach gesägt oder auch ganzrandig. Die oberen Blätter sind lanzettlich und meist ganzrandig.
Die Blütenstände sind endständige oder in den oberen Blattachseln entspringende, verzweigte ährenartige Rispen. Die zwittrigen Blüten sitzen in Knäueln von 3 bis 4 mm Durchmesser zusammen, Vorblätter fehlen. Die Blütenhülle besteht aus fünf bis fast zur Basis getrennten Tepalen von 1mm Länge und Breite, die stumpf eiförmig, bemehlt, hautrandig und auf dem Rücken gekielt sind. Die Blüten enthalten fünf Staubblätter mit herausragenden Staubbeuteln und einen Fruchtknoten mit zwei Narben.
Zur Reifezeit wird die flach-eiförmige Frucht größtenteils von der Blütenhülle bedeckt und fällt zusammen mit dieser ab. Die dünne Fruchtwand liegt dem Samen mehr oder weniger an. Der horizontale Same mit einem Durchmesser von 1 bis 1,5 mm ist linsenförmig-eiförmig mit abgerundetem Rand. Die schwarze Sa-menschale ist glatt und glänzend oder weist schwache radiale Streifen auf.

Bachblüten
Für alle fühle ich mich verantwortlich (22 Oak)
- Diese Menschen fühlen sich für alles und allem verantwortlich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr für alles verantwortlich
Bachblüten
Körperlich bin ich träge (23 Olive)
- Diese Menschen sind körperlich sehr, sehr träge
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie körperlich wieder agiler
Hildegard von Bingen
1.     Natürlich leben – im Einklang mit den Rhythmus der Natur
2.     Eine ausgewogene und maßvolle Ernährung mit gesundheitsfördernde Lebens- und Heilmitteln.
3.     Regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe und Erholung
4.     Eine vernünftige Gleichgewicht von Wachsein und Schlaf
5.     Ausleitungsverfahren – entschlacken und entgiften auf natürliche Weise
6.     Stärkung seelischer Abwehrkräfte und Förderung von Tugend
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