Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 11.06.18-17.06.18


NACHTKERZE      

An steinigen Stellen, Wegrändern und im Ödland wächst die Nachtkerze, dort wo man kaum das Wachsen einer so schönen Pflanze erwartet. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen blüht die Nachtkerze auch in der Dunkelheit, was besonders auffällt, wenn man einen warmen Sommerabend im Freien verbringt. Daher ist mir die Nachtkerze schon aus meiner Kindheit in sehr angenehmer Erinnerung. Erst in letzter Zeit wurde die Nachtkerze als vielseitiges Heilmittel entdeckt, denn bis vor wenigen Jahren war nicht bekannt, dass die Samen ausgesprochen viel Gamma-Linolensäure enthalten, die gut für Blutgefäße und Haut ist.
Die Nachtkerzen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. Die 120 bis 200 Arten sind ursprünglich in gemäßigten bis tropischen Gebieten in der Neuen Weltverbreitet. Bereits im 17. Jahrhundert wurden einige Arten als  Zierpflanzen nach Europa eingeführt. Sie verwilderten und sind seitdem als Neophyten oder neu entstandene Arten und Formen Bestandteil der mitteleuropäischen Flora. Diese entstehen überwiegend durch eine gattungsspezifische  Hybridisierung spezieller Ringchromosomen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blätter: adstringierend, beruhigend, Durchfall, Husten, Asthma, Bluthochdruck,  Gicht, Ekzem, Quetschung, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, Samen: Arteriosklerose, Hautprobleme, Ekzeme, Wurzeln: stärkend, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name:
Oenothera biennis
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
Common evening-primrose
volkstümlicher Name:
Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, Süßwurzel
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel, Öl
Inhaltsstoffe:
Samen: Gamma-Linolensäure (10%), Blätter: Gerbstoffe, Wurzeln: Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe
Sammelzeit:
Blätter: Juni bis Oktober, Wurzel: Herbst, Samen (für die Ölgewinnung): Spätsommer und Herbst

Anwendung
Die Blätter kann man als Tee innerlich oder äußerlich als Kompresse anwenden. Die Wurzel soll, als Gemüse gegessen, besondere Stärke verleihen und Kranken neue Kraft geben und zu ihrer Genesung beitragen. Besondere Aufmerksamkeit hat jedoch das Nachtkerzenöl aus den Samen gewonnen, weil es mehr Gamma-Linolensäure enthält, als jede andere bekannte Pflanze. Gamma-Linolensäure ist eine besondere ungesättigte Fettsäure, die in vielen Organen hilft, die Prostaglandine zu bilden.

Pflanzenbeschreibung
Die Nachtkerze ist zweijährig und wächst an sonst unfruchtbaren, steinigen Stellen. Sie wird bis zu über einen Meter hoch. Manchmal ist ihr Stängel teilweise rötlich. Im unteren Bereich sind die Blätter eiförmig mit der Spitze am Stängel, weiter oben werden die Blätter kleiner. Die leuchtend gelben Blüten sitzen in den Blattachseln, meistens mehrere auf einer Ebene gemeinsam, sodass sie den Blütenstand oft wie ein Kranz umgeben. Schon von weitem kann man die kräftig gefärbten Blüten sehen. Sie erinnern ein wenig an die Königskerze, aber sie recken sich nicht kerzenartig in die Höhe, sondern umkränzen eher die Pflanze.
Vegetative Merkmale
Nachtkerzenarten sind ein-, zweijährige und ausdauernde krautige Pflanzen. Einige Arten bilden  Rhizome als Überdauerungsorgane sowie Ausläufer und  Kriechtriebe zur Nahverbreitung. Viele Arten bilden  Pfahlwurzeln. Die langen, ungeteilten Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette oder wechselständig und spiralig am  Stängel verteilt. Der Blattrand ist glatt bis gelappt. Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder in unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrischund vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier grünen bis gelblichen  Kelchblätter besitzen oft eine rote oder purpurfarbene Zeichnung und sind röhrig verwachsen. Die vier freien Kronblätter sind weiß, gelb oder rosa- bis purpurfarben. Es sind zwei Kreise mit je vier  Staubblättern vorhanden. Die vier Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, vierfächerigen Fruchtknoten verwachsen, der viele Samenanlagen enthält. Die Narbe ist vierlappig. Es wer-den gestielte oder ungestielte  Kapselfrüchte mit vielen Samen gebildet




RESEDE    

Die Resede steht unauffällig am Wegrand oder auf Bahndämmen, aber beim näheren Hinschauen entpuppt sie sich als hübsche Blume mit Wohlgeruch. Kaum jemand kennt die Resede heutzutage, dabei war sie früher eine beliebte Gartenpflanze, die mit ihrem Duft betört hat. Die alten Römer kannten auch ihre Heilwirkung und benannten sie sogar danach, denn "Resede" bedeutet so viel wie "heilen" oder "beruhigen". Aber das Wissen um die Heilkraft der Resede ist fast in Vergessenheit geraten. Nur eine schwache Ahnung davon ist erhalten geblieben.
Reseda, auch Resede oder Wau genannt, ist eine  Pflanzengattung in der Familie der Resedagewächse. Sie ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Gattung dieser Familie.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, schmerzstillend, Schlaflosigkeit, Unruhe, Quetschungen, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name:
Reseda lutea, Reseda luteola
Pflanzenfamilie:
Resedagewächse = Resedaceae
englischer Name:
Wild Mignonette
volkstümlicher Name:
Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelbkraut, Lutuole
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
 Senföle, Flavone
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Resede sieht aus wie eine Heilpflanze und heißt wie eine Heilpflanze, denn das lateinische "Resedere" heißt beruhigen, stillen oder heilen. Aber es ist schwierig herauszufinden, was die Resede denn heilt, mal davon abgesehen, dass schon das "beruhigen" im Namen einen Hinweis darauf gibt. Die Heilwirkungen der Resede scheinen nahezu in Vergessenheit geraten. Ein paar Hinweise lassen sich jedoch aufstöbern. In römischer Zeit war die Resede anscheinend eine beliebte Heilpflanze. Sie wirkt beruhigend und schmerzstillend, daher kann man sie bei Schlafstörungen und Nervosität einsetzen. Äußerlich angewandt soll die Resede bei Quetschungen und Blutergüsse helfen. Früher wurde die Resede auch zum Färben verwendet, denn man kann mit ihr gelb färben. Darum heißt die Pflanze auch Färberwau.

Pflanzenbeschreibung
Die Reseden sind eine eigene Pflanzenfamilie: die Resedengewächse. Innerhalb dieser Familie gibt es die Gattung Reseda, von der hier die Rede ist, speziell von der Wildform Reseda lutea. Die Resede kommt ursprünglich aus Südeuropa, hat sich aber auch in Mitteleuropa und Asien verbreitet. Über die Kultivierung in Gärten ist sie auch nach Nordamerika eingewandert. Sie liebt kalkhaltigen Boden mit Kies, der aber nährstoffreich ist. Daher findet man sie vor allem an Wegrändern, auf Bahndämmen und Schuttplätzen. Die ein- bis mehrjährige Pflanze bildet zunächst eine Rosette am Boden. Dann wächst sie bis zu 1,30m hoch, meistens ist sie aber nur etwa 30cm groß. Am Stängel wachsen einige Blätter in wechselständiger Anordnung. An der Spitze des Stängels steht der Blütenstand in Traubenform. Die Blüten sind weiß-gelb und duften angenehm. Aufgrund ihres Duftes wurde die Resede früher häufig in Gärten und Blumenkästen angebaut.
Vegetative Merkmale
Resedaarten sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind einfach oder fiederteilig. Am Grund besitzen sie meist zwei Zähnchen.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in den Achseln von Tragblättern. Die meist zwittrigen Blüten sind zygomorph mit meist doppelter Blütenhülle. Es sind vier bis acht Kelchblätter vorhanden. Die vier bis acht Kronblätter sind gelb, weißlich oder grünlich. Es sind 10 bis 25 Staubblätter vorhanden. Drei oder vier  Fruchtblätter sind zu einem einfächrigen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Ein Griffel fehlt. Es gibt drei bis sechs Narben. Die  Kapselfrucht ist schon als unbefruchteter Fruchtknoten oben offen und bleibt bis zur Reife offen.



BACHBLÜTEN
Ich bin zu impulsiv (36 Wild Oat)
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Diese Menschen können sehr impulsiv sein

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BACHBLÜTEN
Ich gebe schnell auf (37 Wild Rose)
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Diese Menschen geben allzuschnell auf
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Mit der dementsprechenden Bachblüte geben sie nicht mehr so schnell auf


ERNÄHRUNG
Hunger, Appetit, Sättigung
HUNGER: Ist ein innerer Trieb- oder Motivationszustand.
à wir essen!!! Um den Hunger zu stillen, ist es egal, ob die Nährstoffe aus einem belegten Brot, einem Müsli oder 2 Bananen kommen.
APPETIT: Appetit ist im Gegensatz zu Hunger zielgerichteter, z.B. auf die duftende ofenfrische Pizza, die Würstchen vom Grill, … Ein Energiebedarf liegt hier nicht vor. Wer sich zu oft vom Appetit verlocken lässt, überschreitet leicht die empfehlenswerte Energiezufuhr.
SÄTTIGUNG: Bei der Sättigung unterscheidet man 2 Stadien
Sättigung                                                    Sattheit
Noch bevor die Nährstoffe resorbiert         Nahrungsbestandteile wurden vom
wurden                                                       Körper resorbiert und die Energie-
die Sättigung beendet das Essen.             Speicher gefüllt


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