Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 12.06.17-18.06.17


SANDSEGGE

Die Sand-Segge ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Seggen innerhalb der Familie der  Sauergrasgewächse. Wie das Artepitheton schon verrät, gedeiht sie vor allem auf  Küsten- und  Binnendünen in  Europa.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, Bronchitis, Darmkoliken,  Gicht, Hautunreinheiten, Lungenleiden, Rheuma, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Carex arenaria
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Sammelzeit:
Frühjahr

Nutzung
In seltenen Fällen wird die Sand-Segge zur Dünenfestigung eingesetzt. Das Rhizom der Sand-Segge wurde früher als blutreinigendes, harn- und schweißtreibendes Mittel verwendet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Sand-Segge ist eine immergrüne,  ausdauernde Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 15 und 30 Zentimetern. Im Schatten wachsende Pflanzen können zuweilen 1 Meter hoch werden. Sie bildet lange, meterweit meist schnur-geradeaus kriechende  Ausläufer. Mit Hilfe ihres  Rhizoms kann sie 0,5 bis 4 Meter weit wandern; die älteren Rhizomabschnitte sterben dabei ab. Die im Durchmesser 2 bis 3 Millimeter messenden Rhizome tragen braune, sich faserig auflösende  Niederblätter. Die aufrechten  Stängel sind scharf dreikantig und oben rau. Schattenformen wachsen dagegen oft bogig überhängend. Die starren, rinnigen und 2 bis 4 Millimeter breiten  Laubblätter wachsen steif aufrecht. Die Blattscheiden sind braun.
Generative Merkmale
Der ährige Blütenstand ist 2 bis 5 Zentimeter lang und enthält 5 bis 15 Ährchen. Die  Blüten eingeschlechtig. Die unteren Ährchen tragen weibliche Blüten; die mittleren am Grunde weibliche und an der Spitze männliche Blüten; die oberen Blüten sind rein männlich. Bei Schattenformen sind die unteren Ährchen oft auseinandergezogen, sonst dicht stehend. Die zugespitzten und gelblichen  Spelzen sind schmal und eiförmig-lanzettlich. Die männlichen Blüten besitzen drei  Staubblätter. Die weiblichen Blüten sind mit einem zweinarbigen Fruchtknoten ausgestattet. Die plankonvexen und an den Rändern breit geflügelten  Fruchtschläuche (Utriculi) sind bei einer Länge von 4 bis 5 Millimetern sowie einer Breite von 1,8 bis 2 Millimetern etwas länger als die Spelzen. Sie sind zweizähnig geschnäbelt. Reife Ähren werden braun. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni.





ZISTROSE


Die Familie der Zistrosen, die im Mittelmeer heimisch ist, wurde schon seit Jahrtausenden in der dortigen Volksheilkunde eingesetzt. Selbst die Bibel berichtet unter dem Namen Myrrhe vom Harz der Zistrose. In Mitteleuropa ist die Heilwirkung der Zistrose weitgehend unbekannt, wird in den letzten Jahren aber nach und nach entdeckt und immer beliebter. Das Harz in den Blättern der Zistrose wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und gilt als Radikalenfänger. Das Immunsystem kann möglicherweise gestärkt werden.
Die Zistrosen bilden eine  Pflanzengattung in der Familie der Zistrosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, antioxidativ, pilzhemmend (fungizid), entzündungshemmend, schleimlösend, anregend, tonisierend, Immunsystem stärkend, Neutralisiert freie Radikale, Menstruationsfördernd, Husten, Durchfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Hautprobleme, Ekzeme, Geschwüre, Dekubitus (Wundliegen), Mundgeruch
wissenschaftlicher Name:
Cistus incanus, Cistus creticus, Cistus villosus creticus, Cistus ladanifer
Pflanzenfamilie:
Zistrosengewächse = Cistaceae
englischer Name:
Rock Rose
volkstümlicher Name:
Ladan
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Labdanum (Ladanum), Polyphenole, Harz, ätherische Öle, Borneol, Zineol, Eugenol, Ledol, Limonen, Phenol
Sammelzeit:
Mai bis Juni

Anwendung
Innerlich
Die Blätter und Zweige der Zistrose kann man als Tee trinken. Der Tee kann möglicherweise gegen Infektionskrankheiten, vielleicht auch bei Allergien und Hautproblemen helfen.
Äußerlich
Gegen vielerlei Hautprobleme kann man eine Zistrosen-Abkochung auch äußerlich als Waschung, Bad oder Umschlag einsetzen.
Andere Anwendungen
Das Harz der Zistrose namens Ladanum kann man auch zum Räuchern verwenden. Als Bachblüte " Rock Rose" steht eine Verwandte der Zistrose für die Bewältigung von Panik.

Geschichtliches
Im Mittelmeerraum wird die Zistrose schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet. Sie stellt dort auch einen wesentlichen Teil der Vegetation dar, vor allem in Macchia-Gebieten. Beliebt war die Zistrose auch schon im alten Ägypten, wo das Harz zum Räuchern und als Schönheits- und Heilmittel verwendet wurde. Zur Gewinnung des Harzes wurden früher Ziegen zwischen Zistrose-Pflanzen durchgetrieben. An den Haaren des Fells blieb das Harz kleben. Das Fell wurde dann gestutzt und die Haare ausgekocht. Im abgekühlten Wasser fand sich dann das Harz. Wenn das Fell nicht geschnitten werden sollte, wurde das Harz stattdessen herausgekämmt.

Pflanzenbeschreibung
Die Zistrosen sind stark verzweigte, buschige Sträucher oder Zwergsträucher mit aromatischem Harz, dem  Labdanum. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach, sitzend oder gestielt. Nebenblätter fehlen. Der end- oder achselständige Blütenstand ist zymös, trugdoldig oder wickelartig, gelegentlich auch auf eine Blüte reduziert. Die beiden äußeren  Kelchblätter sind mindestens ebenso groß wie die drei inneren oder fehlen. Die  Kronblätter sind schon in der Knospe geknittert, kurzlebig, weiß, rosa oder purpurn; bei einigen Arten sind sie am Grund gelb oder dunkelrot gefleckt. Die 30 bis 150  Staubblätter sind in mehreren Reihen angeordnet und alle fertil. Meist fünf, selten sechs bis zwölf Fruchtblätter sind zu einem fünf-, selten sechs- bis zwölffächerigen Fruchtknoten verwachsen. Die verholzten  Kapselfrüchte springen fast vollständig entlang der Fächerwände auf. Die zahlreichen  Samen sind vieleckig.
Die Zistrose ist im Mittelmeerraum heimisch, vor allem in Griechenland. Die strauchartige Pflanze bevorzugt sandige Plätze bei voller Sonne und braucht nicht viel Nährstoffe. Die Zistrose wird etwa einen Meter hoch. Die eiförmigen bis lanzettlichen, immergrünen Blätter scheiden an ihren feinen Haaren ein Harz aus. Dieses Harz wird auch Ladanum genannt und entspricht wohl der Myrrhe der Bibel. An heißen Sommertagen wird besonders viel Harz gebildet, sodass man die Pflanze schon beim Vorbeigehen riechen kann. Die Blüten der Cistus incanus sind violett mit einem orangefarbenen Zentrum, andere Cistus-Arten haben weiß-dunkelrote Blüten. Die Blütenblätter sehen etwas zerknautscht aus, wie ungebügelt. Im Mittelmeerraum blüht sie im zeitigen Frühjahr, in mitteleuropäischen Gärten eher ab Ende Mai bis Juni.



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