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15.05.2020

tägliche News > Mai > 11.05.20 - 17.05.20
Braunelle
 
Die kleine Braunelle, auch Brunelle genannt, ist in Europa weit verbreitet. Sie wächst auf feuchten Wiesen bis in die Höhe von 2000 Meter, ist also auch im Mittelgebirge häufig anzutreffen. Da die Braunelle aber so klein ist, sie wird ge-rade einmal zwanzig Zentimeter hoch, muss man genau hinschauen, um sie zu entdecken. Dank ihrer ätherischen Öle und Gerbstoffe kann sie sowohl gegen Atemwegserkrankungen und Probleme der Verdauungsorgane helfen. Früher wurde sie vor allem gegen Diphterie eingesetzt.

 
 
Anwendung
 
Die Kleine Braunelle wurde im Mittelalter zur Behand-lung der Diphtherie, wel-che Verfärbungen im Rachen hervorruft, verwendet. Junge, nicht-blühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden. Die Kleine Braunelle enthält Gerbstoffe (Tannin), Flavonoide, Terpene (1,8-Cineol Campher), Triterpene (Ursolsäure), Saponine und andere wirksame Bestandteile. Sie wird im asiatischen Raum als traditionelle Heilpflanze bei verschiedenen Beschwerden angewandt. In Europa ist sie mittlerweile weniger be-kannt. Eventuelle adstringierende Anwendungen sind durch die enthaltenen Gerbstoffe erklärbar, und die bekannten Terpene wirken natürlich genauso wie in anderen ätherischen Ölen. Die in der Kleinen Braunelle enthaltene Rosmarinsäure ist die Ursache für ihre Anwendung in der Kosmetikindustrie, die sie in Präparaten zum Schutz der Haut vor Ultraviolett-Strahlung verarbeitet. Zubereitungen aus der Fruchtähre sind bei Mäusen immunsuppressiv. Andererseits konnte in einer Labor-Studie von 1986 einem Inhaltsstoff der Kleinen Braunelle, dem Polysaccharid Prunellin, eine gewisse Aktivität gegen das HI-Virus belegt werden und in einer anderen Labor-Studie die Wirksamkeit gegen Herpes simplex-Stämme gezeigt werden, die gegen Aciclovir resistent waren.
 
Halsentzündungen
 
Die Braunelle ist aber immer noch eine Heilpflanze, die man gegen Halsentzündungen einsetzen kann. Das Gurgeln mit dem Tee ist hilfreich bei Entzün-dungen des Rachenraums. Für den Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel des Krautes mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Abseihen und dann trinken.
 
Hoher Blutdruck
 
Außerdem senkt die Braunelle den Blutdruck. Vor allem eines, das in unserer Zeit besonders wichtig ist, weil der Bluthochdruck zu einer häufigen Gesundheitsgefahr geworden ist.
 
Verdauungsschwäche
 
Dank ihrer krampflösenden Eigenschaften und der Bitterstoffe hilft die Braunel-le auch gegen Probleme der Verdauungsorgane. Sie lindert Blähungen und Magenkrämpfe.
 
Frauenbeschwerden
 
Da die Braunelle östrogenähnliche Substanzen enthält, müsste sie auch gegen Menstruationsbeschwerden und Probleme der Wechseljahre helfen. Sie kann möglicherweise dank ihrer Substanz Stigmasterol den Eisprung fördern.
 
Äußerlich
 
Äußerlich in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen kann der Brau-nellentee bei Wunden und Entzündungen der Haut helfen.

 
 
Beschreibung
 
Die kleine Braunelle ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst auf Wiesen, wobei sie sowohl auf Halbtrockenrasen als auch auf Moorwiesen vorkommt. Außerdem kommt sie auf Waldlichtungen und an Ufern vor. Sie liebt stickstoffhaltigen Lehmboden, der ausreichend feucht ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 20 cm hoch. Man muss sich also stark herunterbeugen, um die Pflanze genau in Augenschein nehmen zu können. Die eiförmigen, länglichen Blätter wachsen gekreuzt gegenständig direkt am Stängel. Zwischen Mai und Oktober blüht die kleine Braunelle. Einige violette Lippenblüten wachsen an einem dicken, rötlichen Blütenstand, der an einen Kolben erinnert.

 
 
Wichtiges
 
Anwendung: adstringierend, Angina, antibakteriell, Blähungen, blutstillend, Bluthochdruck,Fieber, Halsentzündung, harntreibend, Hautentzündungen krampflösend, Magenschwäche, Menstruationsbeschwerden, tonisierend, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Würmer
 
wissenschaftlicher Name: Brunella vulgaris, Prunella vulgaris
 
volkstümliche Namen: Brunelle, Kleine Prunelle
 
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
 
Sammelzeit: Mai bis Oktober

Einbeere t
 
Wenn man die Einbeere das erste Mal in einem Buchenwald sieht, glaubt man entweder, die Natur hätte sich bei ihrer Erschaffung einen Scherz erlaubt, weil die Pflanze mit ihren vier Blättern und ihrer einzelnen Blüte bzw. Beere so seltsam aussieht. Oder man mutmaßt, dass es sich um eine alte Hexenpflanze handelt, denn Pflanzen mit solch bizarrem Äußeren wurden früher meistens Zauberkräfte nachgesagt.

 
Nutzen
 
Kraut als verdünnter Tee oder Tinktur
 
Aus der blühenden Pflanze kann man einen dünnen Tee oder eine dünne Tink-tur zubereiten und stark verdünnt einnehmen. Diese Anwendung soll gegen rheumatische Schmerzen helfen. Die Volksheilkunde benutzt niedrig dosierte Einbeerentees auch bei Migräne, Nervenschmerzen und nervöse Herzbeschwerden.
 
Anwendung im Laufe der Geschichte
 
Zeitweise hat die Volksheilkunde die Einbeere gerne verwandt, aber sie war dem einfachen Volk auch unheimlich, weil sie so ungewöhnlich aussieht. Die Menschen hatten Angst, dass es sich um eine Pflanze des Teufels handelt und haben daher die Finger von der Einbeere gelassen. Man glaubte, dass die Beere, in die Kleider eingenäht vor Pest bewahrt. Dazu musste die Beere aber zwischen 15. August und 8. September geerntet werden. Auch hoffte man, dass die Einbeere Menschen entzaubern könne, die von Dämonen verzaubert worden waren. Man sagte der Einbeere auch aphrodisierende Wirkungen nach und manch einer mutmaßt sogar, dass sie als psychoaktives Mittel verwendet wurde.
 
Salbe aus Samen und Frischsaft
 
Aus den Samen und dem Saft frischer Blätter wurde früher eine Salbe zubereitet, die gegen schlecht heilende Wunden und Geschwüre verwendet wurde.

 
Beschreibung
 
Die Einbeere ist in Europa und Asien heimisch und wächst bevorzugt in Buchenwäldern und kommt an ihren Standorten gehäuft vor. Obwohl man es der Einbeere nicht ansieht, ist sie eine Verwandte der Maiglöckchen und gehört zu den Liliengewächsen. Anders als die anderen Mitglieder der Familie hat sie vierzählige Blüten und netzartig geäderte Blätter, wo die anderen Blätter mit parallel verlaufenden Nerven haben. Der ausdauernde waagrecht verlaufende Wurzelstock treibt im Frühjahr bis zu 35cm hohe Pflanzen aus. Die Pflanzen tragen meist vier eiförmige, große Blätter, die wie ein Quirl um den Stängel stehen. Die Erscheinung dieser vier Blätter allein an einem Stängel sieht ungewöhnlich aus, und prägt die Einbeere ins Gedächtnis ein. Manchmal tragen die Einbeeren auch drei, fünf oder sechs Blätter, das sind Sonderformen der Pflanze. Im April blüht die Einbeere mit einer einzelnen grün-schwarzen Blüte, die später gelben Pollen sehen lässt. Die Blüte steht einige Zentimeter über dem Blätterquirl auf dem Stängel. Aus der Blüte entwickelt sich nach und nach eine blauschwarze Beere, die etwa die Größe einer dicken Heidelbeere hat. Zwischen Juli und September ist die Beere reif. Die Beere ist der giftigste Teil der Einbeere. Da sie mit ihrem fad-süßlichen Geschmack nicht besonders verloc-kend schmeckt, kommt es nur selten zu schweren Vergiftungen.

 
 
Wichtiges
 
Heilwirkung: Achtung! Nur niedrig dosieren oder in homöopathischer Verdün-nung anwenden!
 
wissenschaftlicher Name: Paris quadrifolia
 
volkstümlicher Name: Augenkraut, Blatternblat, Fuchsauge, Fuchstrauben, Krähenauge, Kreuzkraut, Moosbeere, Sauauge, Schlangenbeere, Schwarz-blattlkraut, Sternkraut, Teufelsauge, Teufelsbeere, Wolfsbeere
 
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
 
Sammelzeit: Mai und Juni

Bachblüte
 
Ich habe einen Mangel an Lebensfreude (37 Wild Rose)
 
-        Diesen Menschen haben einen Mangel an der Lebensfreude
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Mangel an Lebensfreude zurückdrängen
Bachblüte
 
Ich bin leicht gereizt (38 Willow)
 
-        Diese Menschen können sehr leicht gereizt sein
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das gereizte allmählich hinter sich lassen
Milch
 Milch und Milchprodukte zählen zu den wichtigsten Bausteine einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Den Milchprodukte zeichnen sich durch eine besondere hohe Nähstroffdichte aus. Sie versorgen den Körper mit hochwertigen Eiweiß, leicht verdaulich am Fett, Milchzucker und wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
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