Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 14.05.18-20.05.18


MAIGLÖCKCHEN tt

Mit dem duftenden Maiglöckchen wird so mancher Maifeiertag begangen. In vielen Gegenden sind an diesem Tag junge Menschen unterwegs, die kleine Maiglöckchensträuße verkaufen. Da kann man immer nur hoffen, dass diese Sträuße aus Gärtnereien stammen, denn das wildwachsende Maiglöckchen steht unter Naturschutz. Heutzutage denkt kaum jemand an eine medizinische Anwendung beim Anblick der hübschen weißen Blütentrauben. Doch das Maiglöckchen ist ein wertvolles Heilmittel, das schwache Herzen stärkt und unregelmäßigen Herzen wieder zu einem Rhythmus verhilft. Es wirkt deutlich milder und ungefährlicher als der viel verwendete Fingerhut. Früher wurde das Maiglöckchen sogar als Allheilmittel betrachtet, doch seine Giftigkeit hat den Einsatz des Maiglöckchens für Alltagsbeschwerden nahezu vollständig zum Erliegen gebracht.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Homöopathisch ab D1! Asthma, Verstopfung, Herzschwäche, Herzwassersucht, Herzrhythmusstörungen, Niedriger Blutdruck, Schlaganfall (vorbeugend), Nervenschwäche, Epilepsie
wissenschaftlicher Name: Convallaria majalis
Pflanzenfamilie: Maiglöckchengewächse = Convallariaceae
englischer Name: Lily of the Valley
volkstümliche Namen: Augenkraut, Chaldron, Faldron, Galleieli, Glasblümli, Herrenblümli, Maiblume, Maiblümchen, Maienlilie, Maizauken, Marienglöckchen, Marienriesli, Niesekraut, Schillerlilie, Schneetropfen, Springauf, Tallilie, Zaucken
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Convallatoxin, Convallarin, Convallatoxol, Digitalis-Glykoside, Asparagin, Flavonoide, Saponine
Sammelzeit: Mai

Anwendung
Achtung! Giftig.
Maiglöckchen nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Das Ausmaß der Giftigkeit des Maiglöckchens ist jedoch umstritten. Berichte über ein totes Kind, das Maiglöckchenblumenwasser getrunken hatte, ließen sich nicht belegen, andere Todesfälle sind nicht bekannt. Allerdings kann es vor allem bei kleinen Kindern, die die Beeren gegessen haben, zu Durchfall und Erbrechen kommen, manchmal gepaart mit Herzrhythmusstörungen. Zum Essen ist das Maiglöckchen also keinesfalls geeignet.
Früher galt das Maiglöckchen als Allheilmittel, doch dann wurde seine Giftigkeit festgestellt und seine Anwendung geriet nahezu in Vergessenheit.
Maiglöckchen als Herzmittel
Später wurde jedoch herausgefunden, dass die Glykoside, die im Maiglöckchen enthalten sind, ähnlich wirken wie das Herzmittel Strophanthin, aber weniger giftig sind. Maiglöckchen sind auch weniger giftig als der vielfach benutzte Fingerhut, und sie sammeln sich zudem nicht schädlich im Körper an. Daher werden Präparate mit Maiglöckchenwirkstoffen heutzutage gerne gegen eine Vielzahl von Herzbeschwerden eingesetzt. Sie helfen bei Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Altersherz. Auch bei herzbedingtes Asthma kann das Maiglöckchen in ärztlich verschriebenen Fertigpräparaten helfen.
Maiglöckchen für das Nervensystem
In der Volksheilkunde wurde das Maiglöckchen früher gegen alle Arten von Krankheiten eingesetzt. Davon ist vor allem die Anwendung bei Problemen des Nervensystems übrig geblieben. Manchmal wird es zur Vorbeugung gegen und zu Nachbehandlung von Schlaganfall benutzt. Auch gegen Epilepsie wird es traditionell angewandt, jedoch ist der Nutzen dieser Anwendung nicht belegt. In homöopathischer Verdünnung ab D1 kann man das Maiglöckchen vorsichtig anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Das Maiglöckchen ist in Europa und Nordamerika heimisch. Es wächst in Laubwäldern, bevorzugt Buchenwäldern, und kommt selten vor. Dort wo es wächst, steht es aber meistens in größeren Beständen. Aus dem ausdauernden Wurzelstock treiben im Frühjahr lange, ovale Blätter mit Spitze aus, die paarweise zusammengewachsen sind. Zwischen den beiden Blättern wächst ein Blütenstängel, der eine einseitig hängende Traube von kleinen, weißen Blüten trägt. Die Blüten sehen aus wie kleine Glöckchen. Sie duften sehr stark und wohlriechend. Aus den Blüten entwickeln sich später leuchtend rote Beeren.
Achtung! Die Pflanze darf nicht gesammelt werden, denn sie steht unter Naturschutz!
Erscheinungsbild
Das Maiglöckchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 cm erreicht. Es besitzt ein bis zu 50 cm tief wurzelndes Rhizom als Speicher- und Überdauerungsorgan und wird daher zu den Rhizomgeophyten gezählt. Das relativ dünne, kriechende und ausläuferartige Rhizom verzweigt sich monopodial. Die oberirdischen Sprosse bilden sich daher jeweils hinter der Rhizomspitze. Mit Hilfe ihrer anfangs kegeligen Form durchbrechen die jungen Sprosse im Frühjahr den Erdboden. Der ansonsten unbeblätterte, aufrecht wachsende und kantige Stängel besitzt an seiner Basis meist zwei Laubblätter in gerollter Knospenlage, die ihn scheidig einhüllen.
Blatt
Das Maiglöckchen zeigt zwei bis drei Laubblätter, die direkt dem Rhizom entspringen. Sie gliedern sich in eine stielähnliche, einen Scheinstängel bildende Blattscheide und die Blattspreite. Die Länge der Scheide beträgt etwa 4 bis 30 Zentimeter. Die ganzrandige Blattspreite ist unbehaart. Ihre Länge variiert zwischen 12 und 20 Zentimeter, die Breite umfasst zwischen 2,5 und 5 Zentimeter. Sie ist breitlanzettlich geformt und läuft in einer kurz zugespitzten Blattspitze aus. Blattober- und Blattunterseite zeigen eine dunkelgrüne Färbung, die Blattoberseite ist deutlich glänzend. Zum Blattgrund hin verschmälert sich das Blatt in den Scheinstängel, wobei die stielähnliche Scheide des niedriger stehenden Blattes die des höher stehenden Blattes scheidenförmig umschließt. Zusätzlich umhüllen mehrere sich umfassende häutige Niederblätter scheidig die Basis der Scheinstängel.
Blütenstand und Blüte
Zwischen März und Juni entwickeln sich in einem mehr oder weniger einseitswendigen traubigen Blütenstand fünf bis zehn nickende, breitglockige Blüten. Jede Blüte steht über einem häutigen, 4 bis 20 mm langen, lanzettförmigen Tragblatt, das in etwa halb so lang wie das 5 bis 11 mm lange Blütenstielchen ist und dieses an der Basis umhüllt. Kennzeichnend für die Blüten des Maiglöckchens ist der charakteristische, intensiv süßliche Duft, über den potenzielle Bestäuber angelockt werden. Bestimmend für die Duftnote gilt das aromatische Aldehyd Bourgeonal. Die reinweiße Blütenhülle des Maiglöckchens ist einheitlich gestaltet und, wie bei der Unterfamilie Nolinoideae weit verbreitet, erfolgt keine Unterteilung in Kelch und Krone. Die sechs 5 bis 9 mm langen Perigonblätter sind bis auf ihre sechs kurzen, 1 bis 3 Millimeter langen, zurückgebogenen Zipfel fast vollständig glockenförmig miteinander verwachsen. Die Perigonblätter sind mit mikroskopisch kleinen Drüsen besetzt. Das Perigon ist meist rein weiß, selten haben Exemplare innen, wo die Staubblätter eingefügt sind, sechs purpurviolette Flecken. Die Blüte des Maiglöckchens ist zwittrig, d. h., sie enthält Staub- und Fruchtblätter in einer Blüte. Es sind zwei Kreise mit je drei untereinander freier, fertiler Staubblättern vorhanden. Die kurzen, meist schwach rötlich gefärbten Staubfäden sind mit der Basis der Blütenhüllblätter verwachsen und überragen diese nicht. Die gelben, länglichen bis lanzettlichen Staubbeutel besitzen zwei Theken. Sie öffnen sich auf beiden Seiten von oben nach unten mit einer Längsspalte um den Pollen zu entlassen. Drei Fruchtblätter sind zu einem rundlichen, oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer beinhaltet vier bis acht Samenanlagen. Den kurzen, dicken, gerade stehenden Griffel schließt eine kleine, schwach dreilappige bis kopfige Narbe ab. Der Griffel überragt die Blütenhülle nicht.
Frucht und Samen
Die mit einem Durchmesser von sechs bis zwölf Millimeter kugeligen, dreifächerigen Beeren färben sich bei Reife leuchtend rot. Sie enthalten Fruchtfleisch und ein bis fünf Samen. Die gelben bis hell-braunen Samen sind etwa drei bis vier Millimeter lang und fast kugelig bis kantig geformt. Sie benötigen Kälte zum Keimen und gelten als kurzlebig.



PFEFFERMINZE

Die Pfefferminze ist bestimmt jedem als Kräutertee bekannt, den man auch trinkt, wenn man nicht krank ist. Dabei hat die Pfefferminze eigentlich eine ziemlich starke Heilwirkung und ist von daher gar nicht allzu sehr als Haustee geeignet. Wer sie aber gut verträgt, braucht nicht auf seinen regelmäßigen Pfefferminztee zu verzichten. Pfefferminze wächst ziemlich unkompliziert in Hausgärten und kommt Jahr für Jahr wieder, wenn sie erst mal heimisch geworden ist. Andere Minzenarten, wie z.B. die Wasserminze oder Nanaminze haben ähnliche Wirkungen.
Die Pfefferminze ist eine Heil- und Gewürzpflanze aus der Gattung der Minzen. Sie ist eine – vermutlich zufällig entstandene – Kreuzung von Mentha aquatica und Mentha spicata, wobei Mentha spicata wiederum eine Kreuzung von Mentha rotundifolia und Mentha longifolia ist. Von anderen Minzen unterscheidet sich die Pfefferminze vor allem durch den hohen Menthol- und niedrigen Carvongehalt bzw. durch den schärferen Geschmack (daher der Name Pfefferminze). Die Pfefferminze wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2004 gekürt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsbeschwerden
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, entzündungswidrig,  keimtötend,  galletreibend,  krampflösend,  schmerzstillend,  tonisierend
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blähungen, Brechreiz, Durchfall, Erkältung, Gallenbeschwerden, Grippe, Herzschwäche, Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Magenschmerzen, Migräne, Mundgeruch, Nervenschmerzen, Nierenschwäche, Rheuma, Schlaflosigkeit, Schlecht heilende Wunden, Schmerzhafte Regel,  Schnupfen, Übelkeit,  Verdauungsschwäche, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Mentha piperita
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Peppermint
volkstümliche Namen: Aderminze, Balsam, Edelminze, Englische Minze, Gartenminze, Peperminte, Schmeckerts, Teeminze
falsche Schreibweisen: Pfeferminze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherische Öle (u.a. Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme, Valeriansäure
Sammelzeit: im Frühsommer vor der Blüte

Anwendung
Die Blätter enthalten ätherisches Pfefferminzöl und werden gern als teeähnliches Getränk oder Gewürz verwendet. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol, das in den älteren Blättern vermehrt zu finden ist. Die erste Jahresernte findet kurz vor der Blüte statt (Blütezeit Juni bis August) und erbringt die höhere Güte; die zweite Ernte im Herbst die geringere. Die Blätter kommen teils frisch, vorwiegend jedoch getrocknet in den Handel (Pfefferminztee). Weiterhin werden große Mengen zur Gewinnung des ätherischen Pfefferminzöls benötigt. Pfefferminzöl findet ausgedehnte Anwendung als Geruchs- und Geschmacksstoff. Da die Pfefferminze erst seit 1696 bekannt ist, fehlt sie in den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters. Andere Minzen wurden jedoch schon früher verwendet.
Heilpflanze
Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen, wenngleich die übliche Lebensmittelqualität einen für die arzneiliche Anwendung meist viel zu geringen Wirkstoffgehalt aufweist. Eine befriedigende Wirkung setzt jedoch eine ausreichend hohe Dosierung voraus; daher ist Arzneibuchqualität erforderlich. Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe, Flavonoide und andere. Pfefferminze wirkt anregend auf Gallenfluss und Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, antimikrobiell und antiviral. Daher wird sie bei Gallenbeschwerden und verdorbenem Magen mit Erfolg eingesetzt. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet; hierbei gilt wie für alle starkriechenden ätherischen Öle: Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei Erkältung steht die subjektiv wahrgenommene Kühlwirkung im Vordergrund, die als erfrischend und angenehm empfunden wird; eine messbare abschwellende Wirkung existiert nicht. Spezielle Zubereitungen, die so präpariert sind, dass sie sich erst im Darm auflösen, werden auch bei Reizdarmsyndrom angewandt. Darüber hinaus besitzen die Wirkstoffe der Pfefferminze auch einen leicht beruhigenden Effekt. Pfefferminze kommt daher auch in Tees zur Nervenberuhigung und Schlafförderung zum Einsatz. Wenig bekannt ist, dass Beschwerden bei Sodbrennen mit starkem Säurerückfluss in die Speiseröhre durch Pfefferminze verstärkt werden können.
Getränk
Nicht alkoholisch

Pfefferminztee ist als Erfrischungsgetränk verbreitet. Dabei werden frische oder getrocknete Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen. Der Geschmack wird durch die ätherischen Öle und die schwach adstringierende Geschmackswirkung der Gerbstoffe bestimmt. Auch bei Daueranwendung sind schädliche Effekte nicht zu erwarten. Auch frische Pfefferminze aus dem Hausgarten wird verwendet, die oft jahrelang ohne besondere Pflege, teils verwildert, gedeiht. Hierbei wird häufig nicht zwischen den verschiedenen Minzearten unterschieden, die erheblich unterschiedlich schmecken können. In arabischen und nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk. Pfefferminztee wird auch in Europa häufig als Genussmittel getrunken.
Alkoholisch
Pfefferminze kann für den kalt zubereiteten Mojito und andere Cocktails verwendet werden. Pfefferminzessenzen werden für die Zubereitung von Pfefferminzlikör benutzt.
Süßigkeiten
Pfefferminze wird auch häufig zur Aromatisierung von Pfefferminzbonbons, Pfefferminzkaugummis oder für Schokoladenfüllungen sowie als Eissorte verwendet.
Innerlich als Tee
Die Pfefferminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. So hilft sie innerlich bei Magen-Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelis-teten Problemen. Auch als Haustee im Alltag ist sie beliebt, weil sie so erfrischend schmeckt. In arabischen Ländern ist die Minze sogar allgegenwärtiges Nationalgetränk.
Äußerliche Anwendungen
Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguss für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden. Bei Kopfschmerzen kann man Stirnumschläge mit Pfefferminztee machen.
Ätherisches Öl - äußerlich
Als ätherisches Öl kann man die Pfefferminze bei Erkältungen inhalieren oder einreiben. Das ätherische Öl ruft zunächst ein Kältegefühl und anschließend ein Wärmegefühl hervor. Es lindert Schmerzen und löst Krämpfe, außerdem erweitert es die Atemwege. Daher erleichtert es die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Rechtzeitig angewandt kann es Migräneanfälle abschwächen oder verhindern. Auch Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen und Neuralgien können damit gelöst werden. In die Augen sollte man ätherisches Pfefferminzöl jedoch nicht bringen, da es die Augen zu sehr reizen würde.
Ätherisches Öl - innerlich
Hochwertiges Pfefferminzöl kann man niedrig dosiert und mit Flüssigkeit verdünnt auch innerlich einnehmen. Es fördert dann die Ausschüttung von Gallensaft, stärkt die Verdauungstätigkeit und kann Krämpfe lösen. Allerdings ist innerlich eingenommenes Pfefferminzöl sehr stark und sollte nicht zu oft eingenommen werden.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man die Pfefferminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte eventuell Fehlgeburten auslösen. Außerdem vertragen manche Menschen keine Pfefferminze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten auf die Anwendung von Pfefferminze verzichten. In manchen Fällen wird die mildere Wasserminze besser vertragen.

Pflanzenbeschreibung
Die Pfefferminze ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die 30-90cm hohe Pfefferminze ist eine frostharte Staude, die flach wurzelt und zahlreiche unter- und oberirdische Ausläufer entwickelt. Die Stiele sind gering bis stark behaart und wenig verzweigt, manchmal rötlich überzogen. Die Laubblätter sind kreuzweise gegenständig angeordnet, länglich-eiförmig bis lanzettlich, am Rand grob gezähnt und häufig mit einer violetten Nervatur versehen. Die ab Juli bis September erscheinenden rosa bis lila blühenden Blüten stehen in endständigen Ähren. Die an der Basis unterbrochenen schwarzen und bläulichlila gefärbten Blüten sind endständig. Die Pfefferminze ist eine Langtagspflanze. Unter Kurztagsbedingungen werden vorwiegend Ausläufer gebildet, unter Langtagsbedingungen über 14 Stunden wächst sie aufrecht und blüht. Im Herbst stirbt das Kraut ab, im Frühjahr treibt die Pflanze erneut aus. Die Blätter riechen eigentümlich, leicht balsamisch und schmecken angenehm würzig, anfangs erwärmend, dann auffallend kühlend.
Die Pfefferminze ist eine Bastardart der Krauseminze, die im 17. Jahrhundert spontan in England entstand. Daher kommt die Pfefferminze in der Natur ursprünglich nicht wild vor. Die Pfefferminze vermehrt sich von selbst durch Wurzelausläufer, aus denen jeweils neue Pfefferminzpflanzen sprießen. Sie wird ca. 30cm hoch und hat kantige Stängel, die sich nach oben hin verzweigen, wenn sie genug Platz haben. Die feingesägten länglichen dunkelgrünen Blätter stehen kreuzgegenständig entlang des Stängels. Wenn man an ihnen reibt, riecht man das typische Pfefferminzaroma. Ab Juni blüht die Pfefferminze in Form von Ähren an den Spitzen der Triebe mit weiß-rosanen kleinen Blüten.

Andere Sorten
Von der Pfefferminze gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten. Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Minzen andere Duftnoten haben als die normale Pfefferminze. Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise die Kölnischwasserminze, die nach Kölnisch Wasser duftet.

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich wegen Schwierigkeiten depressiv (12 Gentian)

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BACHBLÜTEN
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Diese Menschen sind gleichgültig, da alles für sie hoffnungslos erscheint
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sind sie nicht mehr gleichgültig, nur weil alles hoffnungslos erscheint


ERNÄHRUNG
Eiweißhaltige Lebensmittel
Eiweiße sind Baustoffe, die für die Erhaltung der Gewebe und die Erneuerung und das Wachstum der Zellen benötigt werden. Eiweiß ist verantwortlich für den strukturellen und funktionellen Aspekt der Zelle einschließlich der DNS, welche die Erbfunktion speichert.


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