Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 09.04.18-15.04.18


KNABENKRAUT

Das Knabenkraut mit seinen verschiedenen Unterarten gehört zu den wenigen Orchideen, die in Mitteleuropa heimisch sind. Da das Knabenkraut sehr selten geworden ist, steht es streng unter Naturschutz. Schon in der Antike wurde das Knabenkraut wegen seines Schleimgehaltes als Heilpflanze sehr geschätzt. Man kann es gegen alle Arten von gereizten Schleimhäuten verwenden, seien es die Bronchien bei Husten, der Mund oder die Magenschleimhaut. Alle können durch den Schleim der Salepknollen gelindert werden. Früher wurden die Knollen des Knabenkrautes auch als Aphrodisiakum verwendet, weil sie optisch an Hoden erinnern und die Signaturenlehre sich an solchen Ähnlichkeiten orientiert hat. Die aphrodisierende Wirkung entbehrt jedoch jeder Grundlage im Gegensatz zur reizlindernden Wirkung des Schleims.
Das Kleine Knabenkraut, auch Salep-Knabenkraut, Satyrion, Stendelwurz oder Narrenkappe genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Hundswurzen innerhalb der Familie der Orchideen.

Steckbrief
Heilwirkung:
reizlindernd, Husten, Rachenentzündung, Reizmagen, Durchfall, Zahnfleischentzündung, schlecht heilende Wunden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Orchis morio
volkstümliche Namen:
Johannishände, Kuckucksblume, Orchideen, Salep-Knabenkraut, Salepkräuter, Kleine Orchis
Verwendete Pflanzenteile:
Tochterknollen
Inhaltsstoffe:
Schleim, Mineralstoffe
Sammelzeit:
Achtung! Die Pflanze ist geschützt!  April bis Juni

Verbreitung, Standorte und Gefährdung
Durch die Vielgestaltigkeit der Orchis morio-Gruppe ist das Verbreitungsgebiet schwer abzugrenzen. Das Kleine Knabenkraut ist ein europäisches Florenelement. Orchis morio im engeren Sinne ist in Europa,  Nordafrika, Vorderasien bis zum Iran und Kaukasien verbreitet. Sein Areal erstreckt sich nordwärts bis  England, Skandinavien und bis zum Baltikum; das südliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Portugal und nordwestliche Afrika über Kreta bis zur Türkei. Im Tiefland Mitteleuropas tritt es vereinzelt auf und steigt in den Alpen kaum über Höhenlagen von 1500 Metern. In den Allgäuer Alpen steigt es am Bayerstettener Köpfle bei Nesselwang bis in eine Höhenlage von 1170 Metern auf. Das Kleine Knabenkraut gedeiht am besten auf stickstoffarmen, schwach sauren oder leicht basischen Wiesenboden, der nicht dauernd trocken sein sollte. Es kommt auf Magerrasen, mitunter auch auf Trockenrasen, mäßig feuchten Wiesen, trockeneren Bereichen von Feuchtwiese und lichten Wäldern vor. Es braucht ungedüngte Standorte. Es besiedelt in Mitteleuropa Halbtrockenrasen und einschürige Trockenwiesen ebenso wie einschürige, kurzrasige feuchte Wiesen. Es ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbands Mesobromion, kommt aber auch in trockenen Gesellschaften der Verbände Arrhenatherion oder Molinion vor. An seinen Standorten tritt es zuweilen in größeren, mäßig dichten, individuenreichen Beständen auf. In der Nordhälfte Deutschlands hat das Kleine Knabenkraut nur noch sehr wenige Standorte. In der Nordhälfte Deutschlands sind weit mehr Vorkommen erloschen als in Süddeutschland. Durch Düngung wurden viele Standorte in Fettwiesen umgewandelt und daher vernichtet. Das Kleine Knabenkraut ist eine Orchidee, die im 19. Jahrhundert noch sehr häufig war. Sie verträgt kaum Düngung, toleriert diese aber zumindest zeitweise noch etwas mehr als beispielsweise das Brand-Knabenkraut.

Beschreibung

Vegetative Merkmale
Das Kleine Knabenkraut ist eine  ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 50 Zentimetern erreicht. Die meist in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind lanzettlich, meist spitz, gelegentlich auch mit abgerundeter Spitze, 3 bis 10 Zentimeter lang und etwa 1 bis 2 Zentimeter breit. Der Stängel ist kräftig, etwas kantig und nach oben hin violett überlaufen.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist meist reichblütig. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die Blütenfarben sind überwiegend purpurrot, können aber auch nahezu weiß sein. Das mittlere Kelchblatt und die Kronblätter bilden einen Helm. Die seitlichen Kelchblätter besitzen ein auffälliges, grünes Linienmuster und stehen etwas ab. Die Lippe ist bis 10 Millimeter lang und 16 Millimeter breit, schwach bis mäßig dreilappig. Die Seitenlappen sind flach ausgebreitet oder nach hinten geschlagen. Die Lippenbasis ist heller mit dunkleren Punkten oder Strichmuster. Der zylindrische Sporn ist aufwärts gebogen und kürzer als der  Fruchtknoten.



PFEILKRESSE


Von weitem könnte man die Pfeilkresse für eine der zahlreichen weißen Doldenblütler halten. Doch sobald man näherkommt, kann man deutlich erkennen, dass diese Pflanze zur Familie der Kreuzblütler gehört. Schon der Geruch erinnert an Senf, Kresse oder Kohlpflanzen und auch das Erscheinungsbild zeigt die Verwandtschaft. Als Heilpflanze ist die Pfeilkresse nicht gerade berühmt, aber ähnlich wie der Senf hat sie scharf-würzige Samen, die man als Gewürz, zur Anregung der Verdauung und als Senfpflaster nutzen kann. Die jungen Blätter kann man im Salat essen. Da sie viel Vitamin C enthalten, können sie Frühjahrsmüdigkeit lindern.
Die (Gewöhnliche) Pfeilkresse, auch Herzkresse oder Türkische Kresse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kressen in der Familie der Kreuzblütengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Vitamin C Mangel
Heilwirkung:
anregend, erwärmend
Anwendungsbereiche:
Blähungen, Frühjahrsmüdigkeit, Lebensmittelvergiftung, Meteorismus, Rheuma, Skorbut, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Cardaria draba
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütengewächse = Brassicaceae
englischer Name:
Hoary cress
volkstümlicher Name:
Herzkresse, Türkische Kresse
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Triebe, Samen
Inhaltsstoffe:
Senföl
Sammelzeit:
Blätter: April bis Juni, Samen: Juli bis September

Anwendung
Die Samen der Pfeilkresse schmecken wegen der Senföle scharf und wurden früher anstelle des  Pfeffers als Würze verwendet. Als Wurzelkriechpionier und Rohbodensiedler wird die Pfeilkresse gelegentlich zur Befestigung von neuangelegten Böschungsbereichen gesät. Pfeilkresse wird normalerweise nicht als Heilpflanze verwendet. Man kann sie jedoch als Kresseersatz im Salat oder als Senfersatz in anderen Gerichten einsetzen und dadurch auch in den Genuss einer gewissen Heilwirkung kommen.
Wildsalat
Wenn man der jungen Pfeilkresse auf der Suche nach Wildsalat begegnet, ist sie eine angenehm würzige Bereicherung des Salates. Da die Blätter viel Vitamin C enthalten, helfen sie bei Vitamin C Mangel und Frühjahrmüdigkeit. Mit ihrer Schärfe regen sie zudem Verdauung und Stoffwechsel an. Man sollte die Blätter und jungen Triebe jedoch nur in kleineren Mengen als Teil eines Salates verwenden, weil die Inhaltsstoffe der Blätter nicht ausreichend bekannt sind.
Samen als Würze
Die Samen wurden früher als Pfefferersatz zum Würzen der Speisen verwendet. Man kann die Samen ähnlich wie Senfsamen einsetzen. Die scharfen Senföle stärken die Verdauung und helfen so auch gegen Blähungen. Auch der Stoffwechsel wird belebt.
Samen äußerlich als Umschlag
Als Ersatz für Senfsamen könnte man auch aus den Samen der Pfeilkresse Senfpflaster und Umschläge machen, um die Haut zu reizen und die Durchblutung zu fördern. Diese Art der Anwendung ist jedoch nicht üblich. Normalerweise dürften echte Senfsamen auch leichter verfügbar sein als die Samen der Pfeilkresse.

Geschichtliches
Früher, als Pfeffer noch ein teures Luxusgut war, wurden die Samen der Pfeilkresse gerne als Pfefferersatz zum Würzen verwendet. Auch als Heilmittel bei Fischvergiftung wurde die Pfeilkresse früher wohl verwendet. Dieser Einsatz mag sich durch die scharfen Senföle erklären, die die Bildung der Verdauungssäfte anregen. Im Allgemeinen wird die Pfeilkresse heutzutage als Unkraut betrachtet.

Pflanzenbeschreibung
Die Pfeilkresse ist in Europa und im westlichen Asien heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegrändern, auf Bahndämmen und an anderen Ruderalstellen. Sie liebt kalkhaltige, trockene Böden, die etwas steinig sind. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die länglichen, stängelumfassenden Blätter sind pfeil- oder herzförmig, was der Pflanze wohl ihre Namen eingebracht hat. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Sie stehen in dichten Scheindolden. Aus den Pfeilkresseblüten entwickeln sich bis zum Spätsommer die Samen. Die Samen wachsen in kleinen Schötchen heran.
Vegetative Merkmale
Die Pfeilkresse wächst als  ausdauernde,  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 60 cm. Sie besitzt eine Pfahlwurzel und ein ausgedehntes, weit verzweigtes System von  Rhizomen, die an den Knoten Knospen entwickeln, aus denen zahlreiche herdenbildende Luftsprosse treiben. Die Stängel sind meist aufrecht, kräftig, am Grund mehr oder weniger dicht und anliegend grauhaarig, oberwärts kahl und im Blütenstandsbereich verzweigt. Die  Grundblätter sind kurz gestielt, 1,5 bis 10 cm lang sowie 1 bis 4 cm breit, verkehrt-eiförmig, spatelig oder eiförmig, buchtig gelappt, unregelmäßig gezähnt bis ganzrandig und ebenfalls mehr oder weniger dicht grauhaarig. Sie sind zur Blütezeit meist vertrocknet. Die wechselständigen Stängelblätter sind zahlreich wechselständig, sitzend, stängelumfassend mit herz- oder pfeilförmigem Grund, 1 bis 9 (bis 15) cm lang sowie 0,5 bis 2 (bis 5) cm breit und behaart oder kahl. Sie besitzen eine lineal-längliche, lanzettliche, eiförmige oder verkehrt-eiförmige  Form.
Generative Merkmale
Der schirmtraubige Blütenstand bildet einen mehr oder weniger kompakten, auf der Oberseite abgeflachten Schirm. Die zwittrigen, vierzähligen Blüten sind wohlriechend. Die vier Kelchblätter sind länglich, 1,5 bis 2,5 mm lang, kahl und haben eine weißen Rand. Die vier Kronblätter sind weiß, 2 bis 4 mm lang, verkehrt-eiförmig und haben einen 1 bis 1,7 mm langen  Nagel. Die sechs Staubblätterhaben vier seitständige und zwei mittelständige Nektardrüsen. Der Griffel hat eine Länge von 0,8 bis 1,6 mm und bleibt an der Frucht erhalten.
Die 2,5 bis 3,5 mm langen und 3 bis 5 mm breiten Früchte öffnen sich bei Reife nicht. Sie sind abgeflacht, herzförmig bis fast nierenförmig, an der Spitze stumpf oder spitzlich und ohne Ausrandung, am Rand ungeflügelt. Die Klappen sind dünn, netznervig, glatt und kahl. Jedes Fruchtfach enthält meist nur einen Samen. Die rotbraunen Samen sind eiförmig mit einer Länge von 1,5 bis 2 mm.

Anbautipps
Normalerweise wird die Pfeilkresse nicht angebaut, sondern eher als Unkraut ausgerissen. Wenn man sie dennoch anbauen will, kann man sie am besten aussäen. Sie mag kalkhaltigen Boden und einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Wenn sie sich an einer Stelle wohlfühlt, neigt sie dazu, sich stark zu vermehren.

Sammeltipps
Die Blätter und jungen Triebe kann man zwischen April und Juni sammeln. Dabei sollte man darauf achten, dass man sie nicht direkt vom Straßenrand pflückt, sondern besser etwas abseits vielbefahrener Straßen. Die Blätter der Pfeilkresse werden nicht getrocknet, sondern frisch als Salatgewürz verwendet. Im Spätsommer und frühen Herbst kann man die Samen aus den Schoten pulen und trocknen lassen. Diese Samen kann man ähnlich wie Senfsamen als Gewürz verwenden.



BACHBLÜTEN
Ich habe wenig Durchhaltevermögen (28 Scleranthus)
-
Diese Menschen haben sehr wenig Durchhaltevermögen wenn sie etwas beginnen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihr Durchhaltevermögen stärken


BACHBLÜTEN
Auflösung von traumatischen Erlebnissen, Regeneration (29 Star of Betlehem)
-
Diese Menschen haben ein Problem, dass ein traumatisches Erlebnis nicht aufgelöst wurde und können sich
 auch nicht regenerieren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Auflösung eines traumatischen Erlebnis herbeiführen
 und können sich wieder Regenerieren


ERNÄHRUNG
7 magische Regeln für Typ 2 Diabetiker
1.
Übergewicht langsam, aber dauerhaft durch Kalorienreduktion abbauen
2. Reichlich Bewegung
3. Kohlenhydrat- und Ballaststoffreich, aber zuckerarm essen
4. Pflanzliche Fette bevorzugen
5. Zucker durch Süßstoff ersetzen
6. Kost nach Kalorien und nicht nach Broteinheiten

7. Wenig Alkohol zu den Mahlzeiten oder besser Verzicht auf Alkohol

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