Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

15.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 12.03.18-18.03.18


FRÜHLINGS-FINGERKRAUT  

Das Frühlings-Fingerkraut ist ein gelb blühendes Fingerkraut, das gerne auf sandigen Trockenwiesen, Wegrändern und Felshängen wächst. Es ist in Mitteleuropa verbreitet und häufig zu finden, oft in kissenähnlichen Verbänden. Von dem Frühlings-Fingerkraut gibt es vermutlich mehr als 10 Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Frühlings-Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und bei Durchfall eingesetzt.
Das Frühlings-Fingerkraut, ist ein in Mitteleuropa meist verbreitet und häufig vorkommendes Rosengewächs. Es blüht von März bis Mai, manchmal auch im Spätsommer und Herbst ein zweites Mal.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Wunden
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Potentilla neumanniana, Potentilla tabernaemontani, Potentilla verna
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Spring Cinquefoil
volkstümlicher Name:
Frühlings-Fingerkraut, Gewöhnliches Frühlings-Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit:
Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen:
Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilft bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Frühlings-Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Frühlings-Fingerkraut ab und zu als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Diese Art ist ausdauernd und bildet oft große, teppichartige Wuchsformen. Die Grundblätter sind fingerförmig und bestehen aus fünf bis sieben keilförmigen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen. Diese sind 1 bis 3 cm lang und besitzen jederseits zwei bis fünf Zähne. Der freie Teil der Nebenblätter der Grundblätter ist sehr schmal linear bis lanzettlich (Unterschied zum Rötlichen Fingerkraut). Die blühenden Triebe wachsen seitlich aus den Achseln der vorjährigen, zur Blütezeit teilweise vergangenen Grundblätter. Sie sind niederliegend, mit der Spitze aufsteigend, 5 - 15 cm lang und besitzen mehrere Stängelblätter. Der Blütenstand ist 3 - 10-blütig und oft schon aus den Achseln der unteren Stängelblätter verzweigt. Die Blüten sind gelb und besitzen einen Durchmesser von 10 - 18 mm. Als Potentilla neumanniana werden nur solche Pflanzen bezeichnet, die keine Sternhaare besitzen. Die Behaarung besteht nur aus einfachen, 2 - 3 mm langen Haaren (Striegelhaaren), die meist vorwärts gerichtet sind, seltener auch fast abstehend. Im oberen Teil der Blütentriebe und an den Blattstielen finden sich kürzere, gekrümmte Haare, manchmal auch kurze Drüsenhaare.
Das Frühlings-Fingerkraut ist Mittel-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf sandigen Trockenwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 1 bis 3 cm lang. Die gelben Blüten erscheinen zwischen März und Juni an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 10-20 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Sommer bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen und sandigen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.




GRAUER ALPENDOST

Der graue Alpendost ist eine Staudenpflanze, die in und um die Alpen und Pyrenäen in der subalpinen Zone vorkommt. Die Blätter erinnern an  Huflattich-Blätter und die Blüten an den  Wasserdost. Der graue Alpendost wurde früher oft wie  Huflattich oder  Pestwurz eingesetzt. In manchen Gegenden haben diese Pflanzen den gleichen Namen, z.B. Rosslattich oder Huatplotschen. Der graue Alpendost hat eine Unterart den Pyrenäen-Alpendost und es gibt noch ähnlich aussehende Alpendostsorten mit gleicher Wirkung. Wegen der leberschädigenden Inhaltstoffe sollte man aber auf die innerliche Anwendung aller Alpendost-Arten verzichten.
Der Graue Alpendost ist eine Pflanzenart aus der  Familie der Korbblütler. Darüber hinaus sind oder waren, zum Teil auch nur regional, folgende Trivialnamen gebräuchlich: Alpenpestkraut, Großer Berglattich (Schlesien), Scheiskraut (Schweiz), Schieskraut (Schweiz) und Rosslattich (Schlesien).

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
hustenstillend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Brustfellentzündung, Hautgeschwüre, Husten, Reizhusten, Raucherhusten, Homöopathie: Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.
wissenschaftlicher Name:
Adenostyles albifrons, Adenostyles alliariae
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Grey adenostyl
volkstümlicher Name:
Geöhrter Alpendost, Gouan Kerner, Grauer Alpendost, Huatplotschen, Rosslattich, Scheißblattln
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline, Spartioidine
Sammelzeit:
Frühling bis Frühsommer
Nebenwirkungen:
Leberschäden, Hautreizungen
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen

Anwendung
Wird in vielen alten Rezepturen der Alpenregion wie Huflattich eingesetzt. Auf die innerliche Anwendung sollte wegen der hohen leberschädlichen Giftwirkung verzichtet werden. Manche Erkrankung oder Vergiftung, die dem Huflattich zugeordnet wurde, geht auf den Alpendost zurück.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlückchen trinken. (Wegen möglicher Leberschäden nicht anwenden!)
Bäder/Umschläge
Bäder oder Umschläge mit dem Tee oder frischen Blättern sollen bei Hautkrankheiten helfen.
Räuchermittel
Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter werden als Räuchermittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Homöopathie
Mittel wird von einigen Heilern selbst hergestellt, Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.

Geschichtliches
Im Alpenraum gerne wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt, man machte damals keinen großen Unterschied solange die Blätter ähnlich aussahen und in etwa die gleiche Wirkung hatten. Auch als Toilettenpapier (Scheißblattln) am Wegesrand wurden die Blätter genutzt. Heute für einige Vergiftungsfälle mit Leberschäden bekannt, wird daher nur noch in Ziergärten oder als Nektarquelle für die Hummeln (z.B. Ackerhummel) angebaut.

Pflanzenbeschreibung
Der Graue Alpendost ist im Alpenraum heimisch. Sie wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern Höhe in krautreichen Bergwäldern und Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Hochstaude wird zwischen 30 und 170 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig und können bis zu 50 Zentimeter Durchmesser haben. Die Blattunterseite hat eine graufilzige Behaarung, die abwischbar ist. Die rosaroten bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Die vielen röhrenförmigen Einzelblüten sind zu Trugdolden vereinigt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Graue Alpendost wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimetern. Der Stängel ist im oberen Bereich behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis zu 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. In einem doldenrispigen Gesamtblütenstand sind die Körbchen zusammengefasst. Die Körbchen enthalten nur drei bis zehn Blüten. Die rote Blütenkrone ist 7 bis 8 Millimeter lang, ihre Zipfel nehmen etwa ein Drittel bis ein Viertel der Länge des ganzen Saums ein. Die  Achänen sind 3 bis 6 Millimeter lang. Der Pappus ist 4 bis 5 Millimeter lang.

Anbautipps
Es gibt die Pflanze zeitweise preiswert im Wildpflanzenversand. Der Graue Alpendost mag nährstoffreiche und feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig sein. In Höhen unter 1000m wächst der Graue Alpendost oft nicht zufriedenstellend.

Sammeltipps
Frische Blätter ernten, größere vor dem Trocknen zerkleinern. Die Blätter gründlich an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Verschlossen aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Intuition, Wendung nach innen (5 Cerato)
-
Diese Menschen haben eine große Intuition und eine starke Wendung nach innen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Dinge etwas zurücknehmen


BACHBLÜTEN
Man hat Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen (6 Cherry Plum)
-
Diese Menschen haben sehr große Angst vor einer seelischen Kurzschlusshandlungen

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst besiegen

ERNÄHRUNG
Nährstoffmangel
Eine langfristige Unterversorgung mit lebensnotwendigen (essentiellen) Nährstoffen führt zu Mangelerscheinungen. Die Ursache kann alimentär, also durch die Ernährung, oder physiologisch, also durch die Funktion des Körpers bedingt sein:
Alimentär durch
- Unterernährung
- Fehlernährung
Physiologisch durch
- Störung der Darmflora
- Erhöhter Bedarf
- Eingeschränkte Resorption
- Gesteigerte Verluste


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü