Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

15.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 13.03.17-19.03.17


Löwenzahn

Der Gewöhnliche Löwenzahn stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und nah verwandter Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn aus der Familie der Korbblütler dar. Meist werden diese Pflanzen einfach als Löwenzahn bezeichnet, wodurch Verwechslungsgefahr mit der Gattung Löwenzahn besteht. Schon kleine Kinder kennen den Löwenzahn und freuen sich an den lustigen Pusteblumen, mit denen sie ihn immer weiter verbreiten. Auf fast jeder Wiese steht er, und nur wenige wissen, daß er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist. In meinem Garten darf er sich an einigen Stellen frei entfalten, weil ich ihn für schön und wichtig halte.

Steckbrief

Heilwirkung:
blutbildend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Fieber, Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Magenschwäche, Hämorrhoiden, chronische Gelenkerkrankungen,  Rheuma,
Gicht, Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteine, Nierensteine,  Allergien,
Arteriosklerose, Wassersucht, Kopfschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsfördernd, Schönheitsmittel, chronische Hautleiden,  Pickel, Ekzem, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Taraxacum officinale
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Dandelion
volkstümliche Namen:
Butterblume, Echter Löwenzahl, Gebräuchliche Kuhblume, Gemeine Kuhblume, Gemeiner Löwenzahn, Löwenzahn, Wiesen-Löwenzahn
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Cholin, Inulin
Sammelzeit:
Blätter & Blüten: Frühling, Wurzel: Frühling oder Frühherbst

Anwendung

Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatis-mus helfen. Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Löwenzahntee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.
Löwenzahn-Küche

Auch in der Küche hat der Löwenzahn vor allem im Frühling seinen Platz. Die zarten jungen Blätter ergeben feingeschnitten einen leckeren, jedoch herben Salat. Wers milder mag, kann den Löwenzahn mit anderen Wildkräutern oder gekauftem Salat vermischen.
Löwenzahn-Kaffee

Aus den Wurzeln kann ein Kräuterkaffee hergestellt werden. Dazu werden sie klein gewürfelt und getrocknet. In einer Pfanne oder auf dem Backblech werden sie vorsichtig unter Umrühren geröstet und anschließend in einer Kaffeemühle fein gemahlen. Nimm auf eine Tasse Wasser 1 TL dieses Pulver und koche es kurz auf. Nur kurz ziehen lassen. Am besten schmeckt der Kaffee mit Milch, Zimt und Honig.
Blütenessenz

Aus den Blüten des Löwenzahns kann man eine Blütenessenz zubereiten, die hilft Muskeln zu entspannen, die sich durch aufgestaute Gefühle verkrampft haben.

Pflanzenbeschreibung

Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10-30cm erreicht und in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Seine bis zu 1 Meter (selten auch bis 2 Meter) lange, fleischige Pfahlwurzel ist außen dunkelbraun bis schwarz. Sie geht in eine kurze, stark gestauchte Sprossachse über, auf der die Blätter dicht in einer grundständigen Rosette stehen. Nach einer Verletzung des Vegetationspunktes regeneriert sich die Pflanze aus der Wurzel und bildet dann meist mehrere Blattrosetten. Die 10 bis 30 cm langen Blätter sind eiförmig bis eilanzettlich, unregelmäßig stark gelappt und tief eingeschnitten und gezähnt. Einschnitte und Zähne sind von der Basis bis zu etwa zwei Drittel der Länge stark, weiter zur Blattspitze häufig geringer ausgeprägt. Den Blattachseln entspringen meist mehrere, bis zu 60cm lange Blütenstandstiele. Jeder ist eine blattlose, außen schwach befilzte, hohle Röhre. An ihrem oberen Ende stehen dicht spiralig verteilt 30-40 abstehende Hochblätter, die bald austrocknen. Darüber bildet ein Wirtel aus Hüllblät-tern einen anfangs geschlossenen Schutz um die Blütenstandknospe. Die Hüllblätter öffnen und schließen sich schützend mit dem Blütenstand und bleiben bis zur Fruchtreife grün. Der Blütenstand ist eine Scheinblüte, in dem viele gelbe Zungenblüten zu einem tellerförmigen Körbchen von etwa drei bis fünf Zentimeter Durchmesser zusammengefasst sind. In ihm öffnen sich die Einzelblüten ringförmig von außen nach innen. In der mehrere Tage währenden Blütezeit schließt sich der Blütenstand jeweils bei Nacht, Regen oder Trockenheit und schließlich beim Verblühen. Nach mehreren Tagen öffnen sich die Hüllblätter letztmals bei Fruchtreife und entlassen zuerst die eingetrockneten und abgestoßenen Blütenhüllen der Zungenblüten. Die Früchte, schlank tonnenförmige, mit haarigen Flugschirmen ausgestattete Achänen, werden durch den Wind ausgebreitet. In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai. In deutlich geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst. Da einige Merkmale sehr plastisch sind, können sich die ein-zelnen Pflanzen stark den jeweiligen Standorten anpassen. So produzieren Pflanzen an ungestörten Standorten lange, schräg aufrecht gehaltene Blätter und bis zu 50cm lange, aufrechte Blütenstandstiele. Pflanzen auf begangenen Wegen oder häufig gemähten Wiesen haben dagegen viel kürzere, dicht dem Boden aufliegende Blätter und niederliegende, manchmal nur wenige Millimeter lange Blütenstandstiele.


Guajak   

Guajak bezeichnet eine Gattung der Familie der Jochblattgewächse. Sie enthält sechs bis acht Baumarten aus dem tropischen und subtropischen Amerika. Einige liefern das Guajakharz, auch das sehr schwere Holz wird genutzt.

Steckbrief

Heilwirkung:
Rheuma, Stoffwechsel fördernd, blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend
wissenschaftlicher Name:
Guaiacum officinale
Verwendete Pflanzenteile:
Stammholz

Anwendung

Das Holz ist sehr schwer, fest, hart, brüchig, spaltet schwer und unregelmä-ßig, ist dunkelgrünlichbraun, von hellgelblichem Splint umgeben und von diesem scharf abgegrenzt. Das Holz ist widerspänig und lässt sich deshalb nicht hobeln. An älteren, über 20 cm starken Stämmen ist der Splint so schwach, dass er nicht ins Auge fällt. Im Kern und im Splint finden sich abwechselnd hellere und dunklere Schichten, welche sehr zahlreiche, an Jahresringe erinnernde Kreise bilden. Der Splint ist geschmacklos; das Kernholz schmeckt schwach aromatisch, ein wenig kratzend und entwickelt beim Erwärmen einen schwachen, angenehmen Geruch. Es ist sehr harzreich (25–27 %).
Heilmittel

In der Mayakultur wurden Abkochungen des Holzes zur Therapie der Ge-schlechtskrankheit Syphilis eingesetzt.  Das Wort Guajak ist westindischen Ursprungs. Der lateinische Name Lignum vitae bezieht sich auf die angeblichen heilenden und lebensverlängernden Eigenschaften dieses im 18. Jahrhundert berühmten Holzes. Die Anwendung des Holzes lernten die Spanier von den Einheimischen Santo Domingos kennen. Letzterer will nach langem vergeblichem Gebrauch von Quecksilber seine angebliche Heilung von der Syphilis dem Lebensholz verdankt haben; Paracelsus spricht sich aber vehement gegen diese ungewissen Heilmethoden aus. Holz und Rinde wurden noch im 19. Jahrhundert zerkleinert als Mittel gegen Syphilis (als Tee), hartnäckige chronische Exantheme, Rheuma und Gicht verwendet. Der deutsche Ausdruck Pockholz entstand, weil die Späne des Guajakbaumes Öle enthalten, die man in früheren Zeiten im medizinisch nicht erwiesenen Glauben als Medikament eingesetzt hat, dass Extrakte des Holzes in der Lage seien, die Pockenkrankheit zu heilen. Heutzutage nutzt die pharmazeutische Industrie Guajakextrakte für die Zubereitung homöopathischer Präparate.
Aroma

Mindestens 20 Tonnen Holz werden in Deutschland jährlich als Aromaessenz für die Zubereitung von Kräuterlikören verbraucht. Darüber hinaus wird das Guajakharz als Bestandteil von Räuchermischungen angeboten. Den Düften des Harzes werden sowohl stimulierende als auch beruhigende Einflüsse nachgesagt.

Pflanzenbeschreibung

Guaiacumarten sind Bäume oder Sträucher mit sehr hartem, harzreichem Holz. Die Laubblätter sind gegenständig, paarig gefiedert mit vier bis 28 Fiederblättchen. Die Blättchen sind ganzrandig, asymmetrisch geformt und von ledriger Konsistenz. Die Nebenblätter sind klein und dreieckig. Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder sind in zymösen Blütenständen zusammengefasst. Die Blüten sind gestielt, radiärsymmetrisch, ihre Farbe ist blau, violett oder weiß. Es sind vier oder fünf Kelchblätter vorhanden, die nicht miteinander verwachsen sind und früh abfallen. Die vier oder fünf Kronblätter sind  ebenfalls nicht miteinander verwachsen, ihre Form ist breit umgekehrt eiförmig. Acht bis zehn Staubblätter mit dünnem Staubfaden und länglichem Staubbeutel sind vorhanden. Der oberständige Fruchtknoten besteht aus zwei bis fünf Fruchtblättern. Es entsteht eine ledrige, fast kreiselförmige, zwei- bis fünffächrige Kapselfrucht. Sie enthält in jedem Fach nur einen ovalen Samen.



BACHBLÜTEN
Man ist ehrgeizig, möchte etwas Besonderes leisten, aber weiß nicht genau, was (36 Wild Oat)

- Diese Menschen sind sehr ehrgeizig und möchten etwas Besonderes leisten, wissen jedoch nicht oder nicht genau was
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese ehrgeizigen Menschen etwas Besonderes leisten und wissen wie
 s
ie es anstellen müssen

BACHBLÜTEN
Man möchte auch kleinere Krankheitserscheinungen sofort loswerden und ist sehr entmutigt, wenn es nicht gleich klappt (10 Crab Apple)

- Diese Menschen möchten sofort wieder gesund sein auch wenn sie nur kleinere Krankheitserscheinungen haben und
 
sind gleich entmutigt, wenn´s nicht gleich klappt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Gewohnheiten allmählich ablegen und sind nicht
 
mehr entmutig, wenn´s nicht gleich klappt

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü