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15.02.2020

tägliche News > Februar > 10.02.20 - 16.02.20
Sabal
 
Sabal ist eine in Amerika heimische Palmengattung, in der unterschiedlich große, einzelstämmige Fächerpalmen zusammengefasst sind. Einige Arten werden als Zierpflanzen angesetzt. Die Gattung bildet alleine die Tribus Sabaleae.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Blasenschwäche, Gebärmutterentzündung, Prostatabeschwerden, harntreibend
 
wissenschaftlicher Name: Serenoa repens, Sabal serrulata
 
Pflanzenfamilie: Palmengewächse = Arecaceae
 
volkstümliche Namen: Sägepalme
 
Verwendete Pflanzenteile: Frucht
 
 
Anwendung
 
In der Vergangenheit wurden Palmen zur Herstellung von Besen und zum Dach-decken verwendet. Heute werden etliche Arten als Zierpflanzen genutzt.
 

Pflanzenbeschreibung
 
Die Vertreter sind einzelstämmige Fächerpalmen. Sie sind zwergwüchsig bis groß, stammlos oder aufrecht und unbewehrt. Die Pflanzen sind mehrmals blühend und zwittrig. Der Stamm ist häufig niederliegend und nach unten gebogen. Er ist mit Blattbasen bedeckt, rau und undeutlich geringelt, kann aber auch mit zunehmendem Alter glatt werden.

Tanne
 
Die Tannen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse. Je nach taxonomischer Auffassung werden heute entweder 40 Arten oder 47 Arten sowie etliche Gruppen hybriden Ursprungs oder Varietäten, die alle in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel und zumeist in Gebirgsregionen vorkommen, unterschieden. Praktisch alle Tannen können in ihnen zusagenden Lebensräumen zumeist End- oder Klimaxgesellschaften bilden und sind auch auf guten Standorten konkurrenzstarke Nadelbäume. Dabei sind Tannen sowohl dominante als auch kodominante Bäume von Nadel- und Mischwäldern montaner Höhenstufen der (kalt-)gemäßigten Breiten und Subtropen sowie auch Charakterarten in Grenzökotonen der alpinen Baumgrenze subtropischer Hochgebirge. Mit maximalen Wuchshöhen von 20 bis 90 m und Stammstärken von 1 bis 3 Meter, wobei Weißtannen unter günstigen Bedingungen über 6 m Umfang erreichen können, sowie einem Lebensalter von 200 bis 800 Jahren gehören Tannen zu den großen Waldbäumen, wenn auch in ihren Lebensräumen teilweise größere Bäume vor-kommen. So gehören die Holzerträge pro ha auch zu den absolut höchsten und das relativ leichte jedoch relativ feste Tannenholz aller großwachsenden Arten wird für viele unterschiedliche Anwendungen genutzt, insbesondere als Konstruktionsholz. Alle Tannen bilden streng monopodiale Wuchsformen mit durchgehender Hauptachse. Sie haben eine etagenweise Verzweigung mit sehr harmoni-schen Kronenformen, die sie mit ihren weichen Nadelblättern und dem daraus hergestellten Schmuckreisig auch zum klassischen Weihnachtsbaum macht. Tannen sind nach den Kiefern die am weitesten verbreitete und artenreichste Gattung in der Familie der Kieferngewächse. Ihre einzelnen Vertreter bilden die essentiellsten mesophilen Vertreter der borealen und temperaten Wälder der Nördlichen Hemisphäre. Tannen haben hohe Ansprüche an Wasserversorgung und Feuchtigkeit und tolerieren weder besonders hohe noch sehr tiefe Temperaturen, sie meiden auch immer Standorte mit stagnierendem Wasser. Diese Eigenschaften bestimmen die zönotische Position der Tannen als Elemente von zumeist oberen Lagen von Gebirgswäldern, wo sie gemeinsam mit Fichte, Hemlock, Douglasie und Kiefer den Bereich der dunklen Nadelbaumwälder bilden. Da Tannen in der Natur wie unter künstlichen Bedingungen untereinander leicht hybridisieren, wobei einzelne Arten geologisch selbst kontinentale Grenze zwischen Asien und Nordamerika überbrückt haben, ist die taxonomische Gliederung der Gattung komplex und bis heute nicht vollständig geklärt. In Mitteleuropa ist die Weißtanne heimisch. In naturnahen Wäldern Mitteleuropas ist die Tanne fast ausschließlich in Buchenwäldern beigemischt und aufgrund ihrer besonders günstigen Wurzelentwicklung und Schattentoleranz wesentlich für die Stabilisierung und Aufwertung des Bergmischwaldes. Regional gelten Tannen als Zu-kunftsträger der Holzindustrie, da sie gegenüber der Fichte durch höhere Troc-kenresistenz und geringere Windwurfanfälligkeit Vorteile beim Globalen Klima-wandel bietet. Der Waldbau setzte beispielsweise in Deutschland seit den 1990-ern verstärkt auf die Verjüngung der Weißtanne; der Anteil der Tanne bei den Jungbeständen stieg nach Angaben der Bundeswaldinventur um 20% bei einer gleichzeitigen deutlichen Zunahme der Altbestände. Ein deutlicher Vorteil ergibt sich bei der Tanne zu Fichte insbesondere in trockenen Gebieten sowie bei ökologisch ausgerichteter Waldwirtschaft. Tannen können im Plenterwald gepflegt wer-den und haben Vorteil in der Bodenpflege, in dem die leicht humifizierbare Nadelstreu nicht zur Bodenversauerung beiträgt. Im Allgemeinen sind Tannen nach den Douglasien die forstwirtschaftlich zweitwichtigsten Kieferngewächse. Die Gemei-ne Fichte wird zwar auch Rot-Tanne genannt, gehört aber wie auch die Zimmer-tanne oder die Sicheltanne nicht zu den Tannen.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Blasenentzündung, Bronchitis, Erkältung, Frühjahrsmüdigkeit, Gelenkentzündung, Grippe, Husten, Muskelrheuma, Sehnenscheidenentzündung, Skorbut, Zahnfleischbluten, blutreinigend, durchblutungsfördernd, harntreibend, schweißtreibend, wurmtreibend
 
wissenschaftlicher Name: Abies alba oder Abies pectinata
 
Verwendete Pflanzenteile: Knospen
 
Sammelzeit: Frühjahr
 
 
Nutzung
 
Medizin
 
Die hellgrünen Tannenspitzen im Mai – Maigrün – sind nicht nur essbar, sondern ein altes Medikament und Hausmittel gegen Husten. Sie enthalten heilsame Enzyme. Man konserviert sie als Sirup. Aus den Monoterpenen der Nadeln gewinnt man von verschiedenen Arten ein bekanntes und angenehm harzig riechendes ätherisches Öl. Dieses wird in Badezusätzen oder zu Saunaaufgüssen verwendet. Tannenwälder ergeben auch in der Imkerei eine wichtige Bienentracht. Sor-tenreiner echter Tannenhonig gehört zu den teuersten Honigen.
 
Christbaum
 
Als klassische Christbäume werden in Deutschland vor allem die Nordmann-Tanne, sowie in Nordamerika, aber inzwischen auch vermehrt in Europa, die amerika-nische Edel-Tanne und die Colorado-Tanne dafür in Plantagen angebaut. Außer-dem wird von Tannen Schmuckreisig gewonnen. Die Weihnachtsbaumplantagen und die für die Weihnachtsbaumproduktion empfohlenen Arten werden in allen wichtigen Anbauländern (Großbritannien, Dänemark, Deutschland, verschiedene Bundesstaaten der USA wie Idaho, Oregon, Pennsylvania) in Anbauversuchen (sogenannte Provenienz Versuche) auf Eignung getestet. Dabei werden regional unterschiedliche Arten empfohlen.
 
 
Beschreibung
 
Habitus
 
Alle Tannenarten sind immergrüne tiefwurzelnde Bäume mit einem geraden, säulenförmigen Stamm. Die konische Krone wird aus regelmäßigen Etagen von relativ kurzen, horizontalen Ästen gebildet. Wenige Arten bleiben mit einer Wuchshöhe von 20 Metern relativ klein, die meisten Arten sind aber in ihren Lebensraum dominante Waldbäume und gehören dann oft zu den größten Waldbaumarten (die Europäische Weiß-Tanne gilt als größter Baum des Kontinents). So erreichen die meisten Tannen Wuchshöhen zwischen 40 und 70 Metern, für manche amerikanische Arten sind aber auch Wuchshöhen von 90 Metern verbürgt. Der Stamm der monopodial wachsenden Tannen wird in der Regel 1 bis 2 Meter dick (bis zu 3 Meter).
 
Wurzelsystem
 
Mit wenigen Ausnahmen haben Tannen ein pfahlfömiges Wurzelsystem. Dieses wird unabhängig vom Bodentyp entwickelt. Für die Purpur-Tanne ist dagegen ein flaches Wurzelsystem kennzeichnend. Sie ist daher wenig sturmresistent. Von allen Nadelbaumarten leisten die Tannen auf den waldbaulich schwierigen, sauer-stoffarmen Böden (Staunässe, Pseudogley, Ton) den weitaus besten vertikalen Aufschluss.
 
Borke
 
Die Borke ist in der Jugend zumeist glatt, oft grau, nur bei Abies squamata auch schon in der Jugend schuppig, zerfällt aber im Alter zumeist in kleine Platten.
 
Nadeln
 
Die nadelförmigen Blätter sind flach und leicht biegsam und tragen auf der Unterseite oft zwei helle Stoma-Bänder. Die Nadeln werden acht bis elf Jahre alt. Mit ihrem verbreiterten Fuß sitzen sie unmittelbar auf den Ästen. Sie unterscheiden sich dadurch z. B. von Fichten.
 
Blüten, Zapfen und Samen
 
Tannenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig, es gibt weibliche und männ-liche Zapfen an einer Pflanze. Die Zapfen finden sich nur in den obersten Zweigen am Wipfel und stehen immer aufrecht am Zweig (im Gegensatz zu den hängenden und als Ganzes herabfallenden Fichtenzapfen). Die Achse (Spindel) des Zapfens verbleibt am Baum, während die Schuppen einzeln abfallen. Folglich können auch keine herabgefallenen Tannenzapfen gesammelt werden. Die ge-flügelten Samen reifen im Zapfen. Keimpflanzen haben vier bis zehn Keimblätter. Die Stellung und Entwicklung der Zapfen ist nicht nur für die Gattungsabgrenzung essentiell, ihre Form ist auch eines der wichtigsten morphologischen Unterscheidungsmerkmale zwischen den einzelnen Arten.
 
Holz
 
Tannenholz ist weich, in der Regel geruchslos, cremeweiß bis lohfarben. Kern- und Splintholz sind praktisch nicht unterscheidbar. Die Holzfasern sind gerade, mit einem graduellen Übergang zwischen Früh- und Spätholz. Harzkanäle werden in der Regel nicht gebildet.

Bachblüten
 
Ich fühle mich ausgenutzt (8 Chicory)
 
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Disaccharide – Zweifachzucker
 Disaccharide entstehen durch Verbindungen von Einfachzuckermolekülen unter Abspaltung von Wasser.
 WICHTIG: Auch Disaccharide sind „einfache“ Kohlenhydrate. Erst ab den Polysaccharide spricht man von „komplexen“ Kohlenhydrate.
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