Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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15.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 11.02.19-17.02.19


KAWA-KAWA

Kava, auch Kava-Kava (Kawa-Kawa) oder Rauschpfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Pfeffer in der Familie der Pfeffergewächse. Aus Pflanzenbestandteilen (meist getrocknet und pulverisiert) wird ein traditionelles Getränk des westpazifischen Raumes hergestellt, das vor allem als  Zeremonialgetränk bei religiösen und kulturellen Anlässen konsumiert wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautpilze, Schlaflosigkeit,  Wechseljahresbeschwerden, beruhigend, krampflösend, tonisierend
wissenschaftlicher Name: Piper methysticum

Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock


Anwendung
Kava wird traditionell auf verschiedene Arten in vielen Kulturen des  westpazifischen Raumes konsumiert, so zum Beispiel in Polynesien, Vanuatu, Melanesien und Teilen von Micronesien und Australien, wird jedoch auch in vielen westlichen Kulturen als  Medizin oder als  Genussmittel konsumiert.
Traditionelle Anwendung und Zubereitung
Traditionell werden frische oder getrocknete Bestandteile der Kava-Wurzel mit Wasser aufgegossen. Meist wird zur Gewinnung der Wurzelstock des Rauschpfeffers zu einem feinen Pulver zerrieben oder in einem  Mörser zerstoßen; manchmal werden auch Pflanzenteile gekaut und in ein Gefäß gespuckt. Wird die ganze Pflanze bei der Herstellung verwendet und geknetet, enthält das Kava-Getränk später auch ein speichelflussförderndes  Enzym. In manchen Kulturen wird es hingegen auch frisch gekaut, welches einen stärkeren Effekt hervorruft. Frisches Kava gilt gegenüber getrocknetem, industrieverarbeitetem Kava als potenter. Die Potenz hängt von Sorte und Kultivation ab. Es wird sowohl mit heißem als auch kaltem Wasser konsumiert. Oft wird Kava aus halbierten Kokosnussschalen getrunken. Der Geschmack ist leicht scharf; das eigentliche Aroma hängt stark davon ab, ob zur Herstellung frische oder getrocknete Pflanzen verwendet wurden. Die Farbe ist grau bis grünlich. In den traditionellen Gesellschaften Polynesiens, Mikronesiens und auch Melanesienswar und ist der Konsum von Kava in der Regel reine Männersache, auch wenn es in touristisch gut erschlossenen Gebieten auf Tahiti, Fidschi oder Guam auch bei rein folkloristischen Anlässen männlichen wie weiblichen Gästen angeboten wird. Auf Hawaii wurden rund 30 verschiedene Kavasorten für medizinische, religiöse, politische, kulturelle und soziale Zwecke von allen sozialen Klassen genutzt – sowohl von Männern als auch von Frauen. Kava hatte dort eine ähnliche Rolle wie Bier als Feierabendgetränk zum Entspannen und Lockern von  Muskeln. Auch unruhigen Kleinkindern wurde Kava verabreicht, um sie zu beruhigen und besser schlafen zu lassen. Auf vielen austronesischen Inseln war das gemeinschaftliche Kavatrinken eine ursprünglich sehr intime und religiöse Zeremonie. Auf  Nauru wurde sie als  Initiationsritual für junge Männer genutzt. Auch heute noch spielt das Kava- Ritual auf Nauru eine wichtige, meist festliche Rolle. Auf Vanuatu wird Kava nachts an einem Ort namens „nakamal" („Ort des Friedens") getrunken. Männer trinken Kava dort aus  Muscheln oder leeren Kokosschalen; Frauen war der Genuss von Kava ursprünglich verboten. In der traditionellen Medizin wird eine andere Kavasorte bei Fieber, Asthma und Schmerzen aller Art verabreicht. In Deutschland wurde Kava-Wurzelstockextrakt bis 2002 zur Behandlung von leichten allgemeinen Angstzuständen eingesetzt. Handelsnamen waren Antares, Neuronika, Kavaratiopharm, Kavosporal forte oder Kavatino. Auf Pohnpei, einer mikronesischen Insel, wird Kava unter dem Namen Sakau aus Kokosnussschalen konsumiert. Vor allem im zeremoniellen und rituellen Bereich ist die Pflanze bedeutend. Neben der Konsumption stellt auch die Produktion des Extraktes eine wichtige soziale Handlung dar. Davon abgesehen findet man auf Pohnpei zahlreiche öffentliche Sakau-Bars.
Moderne Anwendung
Heutzutage wird es auch über das Ursprungsgebiet von Kava hinaus konsumiert – als  Medizin oder als  Genussmittel. So finden sich zum Beispiel Kava-Bars in vielen US-Staaten. Hierbei werden üblicherweise weiterhin nur Produkte konsumiert, die aus der Wurzel gewonnen werden – so zum Beispiel Wurzelpulver oder Extrakte. Es wird sowohl mit Wasser aufgegossen oder mit Milch o. Ä. konsumiert. Oft wird Lecithin hinzugefügt, um eine bessere Auflösung der Kavapyrone in Wasser zu erreichen. Es wird auch als Softdrink vertrieben, so in Rzo in Hawaii (ausgesprochen „rizzo") oder Bula in den USA. Das mit seiner beruhigenden Wirkung beworben Getränk „Lava Cola" (auch genannt Kava Cola) ist seit 2009 im pazifischen Vanuatu und anderen Ländern erhältlich.

Pflanzenbeschreibung

Die Kava ist mit dem Schwarzen Pfeffer verwandt und ähnelt diesem sowohl im Habitus als auch im pfefferartigen Geschmack. Die Kava erreicht als immergrüner Strauch Wuchshöhen bis etwa 3 Meter. Sie hat herzförmige, bis 20 cm große Blätter und wurmförmige Blütenstände. Die Pflanze bildet nur selten weibliche Blüten; diese bleiben auch bei Hand-Bestäubung durch den Menschen steril. Die Pflanze wird ungeschlechtlich vermehrt.




LAUCHZWIEBEL

Die Lauchzwiebel dürfte den meisten aus der Gemüsetheke des lokalen Supermarktes bekannt sein. Lecker sind die röhrenformigen Blätter als Schnittlauchersatz und fein die zarten Zwiebelchen. Die Lauchzwiebel ist aber nicht nur ein wunderbares Gemüse, gekocht oder im Salat, sie ist auch eine wertvolle Heilpflanze, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet. Die Heilkraft reicht von Krebsvorbeugung, Cholesterinsenkung, über Stärkung von Magen und Darm, hin zu antibakterieller und fiebersenkender Wirkung.
Die Winterzwiebel ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Lauchgewächse. Die grünen Blätter der Winterzwiebel werden Schlotten genannt, manchmal wird auch die ganze Winterzwiebel so bezeichnet. Als Winterzwiebeln werden auch Herbstaussaaten der Speisezwiebel bezeichnet, die eine normale Zwiebel bilden, aber weder schalenfest noch gut lagerbar sind.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Stärkung der Gesundheit, Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antibiotisch, antiseptisch, appetitanregend, cholesterinsenkend, entwurmend, fiebermildernd, fungizid, harntreibend, krebsvorbeugend, magenstärkend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bienenstiche, Blutarmut, Brustleiden, Darmkolik, Eiterbeulen, Erfrierungen, Fiebermittel, Halsentzündung, Heiserkeit, Insekten, Kopfschmerzen, Krebsvorbeugung, Magen, Verbrennung, Verdauung, Wespenstiche, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Allium fistulosum
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Japanese bunching onion, Spanish Onion, Welsh onion
volkstümlicher Name:
Frühlingszwiebel, Jacobslauch, Jungzwiebel, Lauchzwiebel, Schlottenzwiebel, Schnittzwiebel, Winter-Zwiebel
Verwendete Pflanzenteile:
röhrige Blätter, Blüten, Zwiebeln
Inhaltsstoffe:
Alliin, ätherische Öle, Gerbstoffe, insulinähnliche Stoffe, Mineralien, Schwefelverbindungen, senfölähnliche Glykoside, Vitamine
Sammelzeit:
März - November

Anwendung
Nahrung
Die Anwendung erfolgt erfreulicherweise in der Nahrung. Die Blätter kann man wie Schnittlauch verwenden. Die weißen feinen Zwiebelchen, wie normale Zwiebeln einsetzen. Die Blüten als essbare Dekoration im Salat.
Küche
Die Verwendung der Winterzwiebel ist der der Speisezwiebel ähnlich, jedoch ist der Geschmack (bis auf die Blätter) weniger stark. Die Blätter hingegen schmecken deutlich stärker als Zwiebeln oder Schnittlauch. Winterzwiebeln werden frisch geschnitten als Gewürz oder gekocht gegessen. Die Blätter können auch als Ersatz für Schnittlauch verwendet werden, etwa in Salaten oder Suppen. Auch die Samen lassen sich in der Küche als Gewürz einsetzen. Sie werden ungefähr im Juli aus den Samenkapseln geerntet. Man sollte sie als ganze Samen kühl und dunkel zum Beispiel in einer Gewürzmühle lagern, da das Aroma sehr flüchtig ist.
Umschläge
Zerquetschte Blätter und Zwiebeln können als Breiumschläge bei Hautkrankheiten, Bienen- und Wespenstichen eingesetzt werden.
Saft
Der Saft soll Insekten vertreiben. Auch der frische Saft hilft bei Bienen- und Wespenstichen.

Geschichtliches
Die Urform dürfte aus Russland oder Nordwestasien stammen, diese Urform wurde über viele Jahrhunderte in die heutige Lauchzwiebel kultiviert, von der es viele Varianten gibt. Von Asien aus eroberte sie die ganze Welt, da sie als besonders schmackhaftes und gesundes Gemüse früh im Jahr geerntet werden kann. Ist der Winter ohne Frost, ist die Ernte das ganze Jahr möglich. Da die Pflanze (besonders die Zwiebel) Proteine enthält, wird sie in China auch "Fleisch des armen Mannes" genannt. Bei einige magischen Ritualen (Dämonen- und Hexenabwehr?) wurde die Lauchzwiebel auch eingesetzt. Im Garten soll die Lauchzwiebel Maulwürfe vertreiben. Heute wird die Lauchzwiebel überall in Europa angebaut und ist zu jeder Jahreszeit im Supermarkt frisch erhältlich.

Pflanzenbeschreibung
Die Lauchzwiebel ist in Russland heimisch, mittlerweile wird sie überall auf der Welt angebaut. Es gibt verschiedene Sorten der Lauchzwiebel. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen und sonnigen Böden. Die weißen Zwiebeln sind etwa 1-3cm dick und 2-5cm lang. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind innen hohl. Die weißen bis rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und September, wenn das Blattgrün nicht geerntet wird. Aus den Lauchzwiebelblüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.  Win-terzwiebeln sind ausdauernde  krautige Pflanzen und erreichen eine Wuchshöhe von 30 bis 100 Zentimeter. Die Laubblätter sind rund und hohl, der Stängel aufgeblasen und im Querschnitt rund. Die zwischen Juni und August gebildeten  Blüten sind weiß, die Blütenhüllblätter kürzer als die Blütenstiele, die  Staubblätter ragen weit über die Blütenhülle hinaus, die Staubfäden sind einfach und ungezähnt. Die Einzelblüte ist 1 cm groß. Die Winterzwiebel blüht im Sommer. Sie bildet leicht Samen. Reifezeit des Samens ist Juli bis August, teilweise September. Die gebildeten Samen sind 1 mm dick, 1 bis 2 mm breit und 2 bis 3 m lang. Das Tausendkorngewicht beträgt 2,1 bis 2,4 g. Die Pflanze ist horstbildend und entwickelt lange zylindrische Zwiebeln. Die Zwiebel ist weiß. Es sind auch rote und andere Färbungen bekannt. Sie bildet keine Zwiebel im Sinne der Speisezwiebel. Die Form ähnelt der von Porree. Zum Herbst hin bilden sich fast gleichzeitig mit der Hauptzwiebel die Nebenzwiebeln aus, die zur vegetativen Vermehrung dienen. Im Herbst zieht die Pflanze vollständig ein. In Asien sind sehr viele Typen in Kultur, die mehr oder weniger horstbildend sind. Es existieren Typen mit weißer und purpurner Haut. Besonders im asiatischen und afrikanischen Raum sind viele Typen bekannt. So ist in Brazzaville und Kinshasa eine horstbildende Winterzwiebel mit sehr feinen Blättern gebräuchlich, die blüht und Samen bildet. Im Gegensatz dazu bildet die Japanische Winterzwiebel keine Samen aus, wenn sie in den Tropen kultiviert wird. Wild kommt die Winterzwiebel in Deutschland nicht vor.

Anbautipps
Am einfachsten ist die Vermehrung über die Teilung des Wurzelstocks/Zwiebelbrut. Samen im Februar in Töpfchen aussäen, wenn die Pflanze im Laufe des Jahres noch zu klein ist, sollte man die frostfrei überwintern statt auszupflanzen. Die Lauchzwiebel liebt einen sonnigen Standort. Die Lauchzwiebel wächst nicht im Schatten. Der Boden sollte wasserdurchlässig und humusreich sein. Der Boden sollte feucht aber ohne Staunässe sein. Wenn die Lauchzwiebel länger im gleichen Boden ist, sollte vorsichtig gedüngt werden. Möchte man auch im Winter ernten, so pflanzt man die Lauchzwiebel in Töpfe und stellt die an einen sonnigen frostfreien Ort.

Sammeltipps
Es werden die röhrenförmigen Blätter geernten, diese wachsen wie beim  Schnittlauchwieder nach. Man kann auch die Zwiebel mit den Blättern ernten. Das Laub der geernteten Lauchzwiebeln verwelkt selbst mit der geernteten Zwiebel sehr schnell, daher schnell aufessen.



BACHBLÜTEN
In der Absicht, eindringlich zu sein, rückt man beim Sprechen anderen auf die Pelle, hält sie am Ärmel fest, lässt sie nicht entkommen (14 Heather)
- Diese Menschen haben die Absicht, eindringlich zu sein, rückt man beim sprechen auf die Pelle, halten diese am Ärmel fest und können nicht entkommen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das aufdringliche allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin ein misstrauischer Mensch (15 Holly)
- Diese Menschen sind sehr misstrauisch ihren Mitmenschen gegenüber
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das misstrauische abstreifen


ERNÄHRUNG
Proteine (Eiweiß)
Proteine oder Eiweißstoffe sind unentbehrlich für den Aufrechterhalten von Körpersubstanzen (Blut, Gewebe und Zellen) die einem ständigen Auf- und Abbau unterliegt.
Der Name Protein leitet sich vom griechischen Wort „proteos" – an erster Stelle stehend ab. Die Zufuhr von Proteine mit der Nahrungsaufnahme lebensnotwendig.


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