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15.01.2020

tägliche News > Januar > 13.01.20 - 19.01.20
Veilchen
Wie kleine violette Äuglein blinzeln die Veilchen im Frühling aus dem Gras. In der Antike war das Veilchen sogar eine heilige Blume. Es war dem Gott Pan geweiht und zu Ehren des Saturn wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen. Schon Hippokrates setzte das Veilchen für allerlei Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie. In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend,  durchblutungsfördernd, entzündungshemmend,  erweichend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, Bronchitis, Husten, Reizhusten,  Keuchhusten, Atembeschwerden, Katarrhe der oberen Luftwege, Halsentzündung, Fieber, Grippe, Magenkatarrh,  leicht abführend, Rheumatismus, Gicht, Blasenentzündung, Nierenentzündung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Epilepsie, Nervosität, Angstzustände, verschiedene Hautkrankheiten, Ekzeme, Pickel, Hautschuppen, Verrenkung, Quetschungen
wissenschaftlicher Name: Viola odorata
Pflanzenfamilie: Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name: Violets
volkstümliche Namen: Heckenveigerl, Marienstengel, Oeschen, Osterveigel, Schwalbenblume, Vegeli, Vieli, Viole
Verwendete Pflanzenteile: Das blühende Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Alkaloid Violin, Cyamin (blauer Farbstoff), Eugenol, Flavonoide, Glykoside, Salizylsäure, Salizylsäuremethylesther, Schleim Odoratin
Sammelzeit: Kraut: März bis Mai
 
Anwendung
Manche Veilchenarten und -sorten werden als Zierpflanzen verwendet. Einige Arten und Sorten dienen als Heil- sowie Küchenpflanzen und werden zu kosmeti-schen Zwecken genutzt.
Veilchen als Zierpflanzen
In Parks und Gärten in Beeten oder Pflanzgefäßen findet man als Zierpflanzen vorwiegend das Duftveilchen, das Hornveilchen und, wohl am häufigsten kultiviert, das Gartenstiefmütterchen, außerdem das Hain-Veilchen mit der Form 'Purpurea', das Pfingstveilchen mit den Sorten 'Albiflora' und 'Freckles' sowie einige alpine Arten für den Steingarten. Das Parma-Veilchen ist heute eher selten in Gärten anzutreffen. Nicht zur Gattung der Veilchen gehören dagegen die Al-pen- und die als Zimmerpflanzen bekannten Usambaraveilchen.
Veilchen als Heil- und Küchenpflanzen
Duftveilchen, insbesondere März- und Parmaveilchen, spielten lange Zeit eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde. Außer im Bereich der Naturheilkunde, insbesondere der Aromatherapie, finden sie keine Verwendung mehr. Blüten von Duft- und Hornveilchen lassen sich ebenso wie Stiefmütterchenblüten auch kulinarisch verwerten und gehören beispielsweise zu den Zutaten des ursprünglichen Birne Helene-Rezepts. Die bekannten Veilchenpastillen werden allerdings mit synthetischen Veilchenduftstoffen aromatisiert. Mit Veilchen aromatisierter Likör heißt Crème de Violette und wird mindestens seit dem frühen 19. Jahrhundert hergestellt.
Veilchentee innerlich
Innerlich wird Veilchen vorwiegend als Tee (Aufguss) bei Husten und Bronchitis. Weil das Veilchen auch schweißtreibend wirkt, ist es auch förderlich bei fieberhaften Erkältungen. Der Einsatz bei Magenkatarrh ist eher unüblich, macht aber Sinn, weil sich die Wirkstoffe des Veilchens günstig auf die Schleimhäute auswirken. Tees aus den Blättern sind auch bei Verstopfung geeignet, weil die Blätter leicht abführend wirken. Da das Veilchen beruhigend und entspannend wirkt, kann man es als mildes Schlafmittel verwenden. Es hilft aber auch gegen ständige Müdigkeit und Nervosität. Durch die entspannende Wirkung lindert Veilchentee auch die Neigung zu Epilepsie, wenngleich Veilchen natürlich nicht anstelle starker Antiepileptika verwendet werden, sondern sie nur ergänzen kann.
Veilchentee äußerlich
Äußerlich kann man Veilchentee bei allen Arten von Hautentzündung als Bad oder Kompresse einsetzen. In dieser Form eignet es sich auch zur lokalen Be-handlung von Rheuma und Gicht (zusätzlich zum innerlichen Tee).
Wurzel
Die Wurzel wirkt in höherer Dosierung als Brechmittel und sollte daher nur in kleinen Dosen eingesetzt werden. In kleiner Dosierung ist sie jedoch als Blutreinigungsmittel und bei Husten sehr geeignet. Die getrocknete und zurechtgeschnittene Wurzel wird gerne für kleine Kinder zum Draufbeißen benutzt, wenn diese unter Zahnungsschmerzen leiden. Solche Veilchenwurzeln kann man in Apotheken bestellen.
Veilchen-Sirup
Nimm eine Hand voll frischer Veilchenblüten und lasse sie in 300ml Wasser mit 300g Zucker einen Tag lang ziehen. Dann werden die Blüten abgeseiht und das "aromatisierte Zuckerwasser" wird ca. 1 Stunde lang im Wasserbad verkocht und eingedickt. Der entstandene Sirup wird anschließend in eine Flasche gegossen und gut verschlossen im Kühlschrank aufgehoben. Der Sirup eignet sich für Husten bei Kindern.
Blütenessenz
Aus den Blüten des Veilchens kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zu sich selbst zu stehen steht.
 
Pflanzenbeschreibung
Veilchen wachsen bevorzugt auf schattigen Wiesen, an Zäunen, Hecken und an Waldrändern. Sie haben einen ausdauernden Wurzelstock, der sich von Jahr zu Jahr mehr ausbreitet. Im zeitigen Frühjahr sprießen die herzförmigen Blätter und von März bis April blüht die Pflanze. Klassische Veilchen haben violette Blüten mit zwei Blütenblättern oben und drei Blütenblättern unten. Sie duften sehr angenehm. Daher wird das echte Veilchen auch wohlriechendes Veilchen genannt.

Wacholder
 
Die säulenartigen Wacholderbüsche stehen in vielen Gärten. Früher standen sie dort, weil sie eine ganze Hausapotheke in sich vereinigen, heute ist es eher das gute Aussehen und die langsame Wachstumsgeschwindigkeit, die Gartenbesitzer zum Anpflanzen des Wacholders bringen. Wild wächst der Wacholder in großen Mengen in der Lüneburger Heide, aber auch in anderen Gegenden wächst er vereinzelt wild. Er gedeiht bis ins Hochgebirge. Die Heilwirkung des Wacholders reicht von der Förderung der Verdauung über die Harnorgane bis zum At-mungsapparat und Infektionskrankheiten.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: antibakteriell, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, schleimlö-send, schmerzlindernd, schweißtreibend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Mundgeruch, Verdauungsschwäche, Sodbrennen, Magenschwäche, Gastritis, Darmentzündung, Blähungen, Leberschwäche, Stoffwechsel anregend, Diabetes (leichte Formen), Arthritis, Rheuma, Gicht, Muskelrheuma,  Ischias, Blasenleiden, Blasenentzündung, Blasengries, Blasensteine, Kreislauf stärkend, Nervöse Herzbeschwerden, Wassersucht, Husten, Bronchitis, Atembeschwerden, Erkältung, Kopfschmerzen, Migräne, Gereiztheit, Menstruationsbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Schlecht heilende Wunden, Krampfadern, Psoriasis
 
wissenschaftlicher Name: Juniperus communis
 
Pflanzenfamilie: Zypressengewächse = Cupressaceae
 
englischer Name: Junipers
 
andere Namen: Feuerbaum, Heide-Wacholder, Jachelbeerstrauch, Kaddig, Knirk, Knirkbusch, Krametbaum, Kranawetsbaum, Kranawitten, Qekholder, Reck-holder, Wachandel, Weckhalter, Wachulder, Wachtelbeerstrauch, Weihrauchbaum
 
falsche Schreibweisen: Wachholder
 
Verwendete Pflanzenteile: Beeren, Nadeln, Triebspitzen, Holz, Wurzeln
 
Inhaltsstoffe: Bitterstoff Juniperin, Betulin, Kampfer, Zitronensäure, Flavone, Pentosan, Phosphor, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Linolensäure, Mangan, Menthol, Oxalsäure, Terpineol, Umbelliferon, Zink, ätherisches Öl
 
Sammelzeit: April bis Juli
 
 
Anwendung
 
Alle Teile des Wacholderbaums sind heilwirksam. Darum gehörte er früher auch in jeden Garten. Hauptsächlich die Wacholderbeeren werden in der Heilkunde und der Küche verwendet. Aber auch die Triebspitzen, das Holz und sogar die Wurzeln können benutzt werden. Die Heilwirkung des Wacholders, allen voran der Wacholderbeere, ist sehr vielfältig und betrifft fast alle gängigen Krankheiten.
 
Atemwege
 
Ein Dampfbad, dem ätherisches Wacholderöl beigefügt wurde, hilft gegen Bronchitis und infektiöse Lungenerkrankungen. Es erleichtert nicht nur die Atmung, fördert das Abhusten und vermindert die Schleimbildung, sondern wirkt auch stark antibakteriell.
 
Wacholdersirup gegen bakteriellen Husten
 
Für Kinder (und auch Erwachsene) kann man einen Wacholdersirup herstellen. Dazu nimmt man 100g Wacholderbeeren und 400 ml Wasser. Die Beeren zer-quetscht man und gießt das Wasser kochend über die Beeren. Über Nacht lässt man die Mischung zugedeckt ziehen. Am nächsten Tag langsam erhitzen und kurz aufkochen. Anschließend durch ein Sieb streichen. Danach nochmal aufko-chen. Zum Schluss Honig oder Zucker hinzufügen, wenn man mag. Von diesem Sirup gibt man Kindern 2 TL pro Tag und Erwachsenen 4 TL. Er ist vor allem bei bakteriellen Lungenkrankheiten zu empfehlen, weil er nicht nur den Husten lin-dert, sondern auch die Bakterien tötet. Als Nebeneffekt wird der Appetit gesteigert und der Stoffwechsel angeregt.
 
Wacholder-Tee für Verdauung, Harnorgane und Stoffwechsel
 
Als Tee oder Tinktur kann man die Wacholderbeeren zur Förderung der Verdau-ung benutzen. Bei Entzündungen im Verdauungstrakt werden Bakterien getötet und außerdem werden die Verdauungsorgane zur Arbeit angeregt. Wacholdertee hilft auch bei Erkrankungen des Harnapparates. Die Nierentätigkeit wird angeregt und die Ausscheidung gefördert. Dadurch werden auch Ödeme gelindert. Bei Nierenentzündung sollte der Wacholder jedoch nicht verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt. Über die Förderung des Stoffwechsels und die entgiftende Wirkung kann Wacholder-Tee auch gegen Migräne, Konzentrationsschwäche und nervöse Herzbeschwerden helfen. Auch leichte Formen von Diabetes können günstig beeinflusst werden. (Natürlich nur begleitend zur ärztlichen Behandlung) Wacholder-Tee wird mit zerquetschten Beeren hergestellt. Je ein Teelöffel Beeren auf eine Tasse Aufguss. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, reicht aus.
 
Frauenbeschwerden
 
Wacholdertee kann auch bei Frauenbeschwerden helfen. Er fördert die Durchblutung des Unterleibs, was den monatlichen Zyklus günstig beeinflussen kann.
 
Wacholdertinktur
 
Wacholdertinktur kann man bei Beschwerden der Verdauungs- und Harnorgane einsetzen. Nach schweren Mahlzeiten helfen ein paar Tropfen Wacholder-Tinktur dem Magen bei der Arbeit. Auch bei Bronchitis kann man den Wacholder als Tinktur verabreichen. Äußerlich angewandt lindert Wacholdertinktur Beschwerden des Bewegungsapparates. Man kann die Tinktur bei Rheuma, Gicht oder Ischias auf die betroffenen Stellen auftragen.
 
Ätherisches Öl gegen Gelenkbeschwerden
 
Das ätherische Öl der Wacholderbeeren zieht durch die Haut sehr gut in den Körper ein und kann daher äußerlich angewendet in kranke Gelenke einziehen und dort heilend wirken. Diese Wirkung gilt auch für Nervenschmerzen, die mit dem Bewegungsapparat in Verbindung stehen, wie beispielsweise Hexenschuss oder Ischias. Man kann Umschläge mit heißem oder kaltem Wasser und einigen Tro-pfen ätherischem Wacholderöl machen, je nachdem, ob den Gelenken Wärme oder Kälte besser bekommt. Das ätherische Wacholderöl sollte man nicht unverdünnt auf die Haut auftragen, weil es hautreizend wirkt.
 
Fußbad aus Triebspitzen
 
Ein Fußbad mit einer Abkochung aus den Triebspitzen oder Nadeln des Wachol-derbaumes fördert die Durchblutung in den Füssen und behebt Stauungen.
 
Kadeöl für Hautprobleme
 
Das Kadeöl wird durch Destillation aus dem Holz des Wacholderbaumes ge-wonnen. Man kann das teerartige Öl gegen Schuppenflechte und andere chroni-sche Hautausschläge anwenden.
 
Zerkauen der Beeren
 
Eine einfache Anwendung ist das Kauen der Beeren. Es soll bei Ansteckung vor Infektionen helfen. Außerdem kann das Kauen von Wacholderbeeren bei Sod-brennen helfen und die Verdauungsanregen. Auch gegen Mundgeruch hilft das Kauen der Beeren.
 
Wacholder in der Küche
 
Wacholderbeeren sind ein beliebtes Gewürz in der Küche. Sie verbessern nicht nur den Geschmack der Mahlzeiten, sondern helfen auch bei der Verdauung. Besonders gerne werden Wacholderbeeren zum Würzen von Sauerkraut, Fleisch- und Fischgerichten verwendet, allesamt schwer verdauliche Speisen.
 
Zierpflanze
 
In Gärten und in Park- sowie Friedhofsanlagen werden heute viele Zuchtformen des Wacholder angepflanzt. In Asien sind Wacholder-Arten schon seit Jahrhun-derten beliebte Zierpflanzen. Die Ausbreitung der Wacholder-Arten als pflegeleichte und immergrüne Pflanzen in Ziergärten hat zur zunehmenden Ausbreitung des Birnengitterrosts geführt. Diese Pilzkrankheit ist auf Wacholder als Wirts-pflanze angewiesen, wobei der einheimische Gemeine Wacholder wohl weniger anfällig ist. Dadurch ist der Bestand an Birnbäumen stark zurück-gegangen.
 
Wacholder in der Heilkunde
 
Wacholder als Tee fördert die Verdauung, Harnausscheidung und wirkt bei Sod-brennen. Er unterstützt die Rheuma- und Gicht-Therapie. Wacholder ist als Diuretikum allerdings so nicht zugelassen. Die diuretische Wirkung kommt durch die nierenreizenden Inhaltsstoffe der Scheinfrüchte zustande. Wacholder darf des-halb nur in Kombination mit anderen Diuretika eingesetzt werden, da die Verwendung des Wacholder als Einzeldroge sonst leicht zu einer Überdosierung und daraus resultierenden Nierenschäden führen kann. Im Mittelalter fanden Wachol-derbeeren unter anderem als Zutat zu Salben bei der Behandlung von Gelenker-krankungen Verwendung.
 
Getränke
 
Die Beeren sind ein wichtiger Rohstoff bei der Alkoholherstellung. Es entsteht Wacholderschnaps beziehungsweise Gin. Auch Spirituosen wie Krambambuli, Steinhäger und Genever gibt die Wacholderbeere die spezielle Geschmacks-note. Ferner werden Wacholderbeeren auch als Aromastoff für Limonaden, wie zum Beispiel Root Beer oder in Schweden Enbärsdricka eingesetzt. Junge Triebe des Wacholders werden in Skandinavien bei der Bierherstellung eingesetzt.
 
Brotaufstrich
 
In einigen Regionen der Schweiz wird aus Wacholderbeeren ein Konzentrat hergestellt, das dann zusammen mit Glukosesirup, Rohzucker, Wasser und Kara-mellzucker zu dem Brotaufstrich Latwerge verarbeitet wird. Das Rezept für diesen Brotaufstrich wird seit langem mündlich überliefert. Seit ein paar Jahren wird Latwerge bei Großverteilern und in Reformhäusern angeboten. Die Zapfen des Sy-rischen Wacholders werden von anatolischen Bergbauern gesammelt und als vi-tamin- und zuckerreiches Mus namens Andiz Pekmezi genutzt.
 
Küchennutzung
 
Im getrockneten Zustand wird die Wacholderbeere, auch Krammatbeere und gebietsweise Gewürzbeere genannt, gerne bei der Zubereitung von Sauerkraut, wie auch bei vielerlei Fleischzubereitungen (Sauerbraten, Wildbraten) verwendet. Gleichfalls ist sie wichtig bei der Herstellung von geräuchertem Fleisch oder Fisch. Die Beeren werden in zerstoßenem Zustand den Pökelmischungen beigegeben, sowohl in die Salzmischungen als auch in wässrige Pökellake. Der Geschmack der Wacholder-Beere fördert die geschmackliche Entwicklung beim Räuchern von Fleisch oder Fisch. In alten Rezepten findet man Angaben wie diese: 8–12 Wacholderbeeren je Kilogramm Speck oder Schinken. Auch das Holz des Wacholder-Strauches wird in Form von Spänen zu den üblichen Räuchermehlen gegeben, um eine Aromatisierung über den Rauch zu erreichen. In alten Rezepten findet man häufig, man solle Kranewitt-Zweige (Wacholderzweige) zur Räucherglut beigeben, um den Geschmack zu verbessern. Eine zu hohe Dosierung von Beeren oder Holz führt allerdings zu einer seifigen Geschmacksnote.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Wacholder stammt aus den Alpen und Mittel- bis Nordeuropa. Wacholder-sträuche, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen sollen, gehören zu anderen Pflanzenarten, die den Zypressen noch näherstehen als die mitteleuropäische Art. Der Wacholder ist anspruchslos, was den Boden angeht und wächst bis in die Höhen der Gebirge. In der Lüneburger Heide kommt er in großen Massen vor. Früher stand der Wacholder in jedem Garten, quasi als lebende Hausapotheke. Je nach Standort wird der Wacholder nur einen halben Meter oder auch bis zu 7 Meter hoch. Der Wacholder steht säulenartig in der Landschaft. Seine Blätter haben Nadelform, bei den südlichen Arten sind sie schuppenartig. Die Blüten sind zweihäusig und wachsen auf verschiedenen Pflanzen. Die männlichen Blüten bestehen aus Staubgefäßen, die in Quirlen zusammenstehen. Die weiblichen Blüten haben drei Samenknospen, die nebeneinander stehen. Aus den weiblichen Blüten bildet sich innerhalb eines Jahres eine grüne Beere. Erst nach zwei Jahren wird die Beere schwarzbraun und reif. Manchmal dauert es sogar drei Jahre, bis die Beeren reif sind. Eigentlich handelt es sich gar nicht um Beeren, sondern um besonders geartete Zapfen. Man könnte sie wohl korrekter als Beerenzapfen bezeichnen, aber normalerweise wird einfach "Beere" dazu gesagt, auch wenn dies botanisch gesehen falsch ist.

Bachblüten
 
Ich habe zu viel Durchhaltevermögen (22 Oak)
 
-        Diese Menschen haben zu viel Durchhaltevermögen, wo es gar nicht mehr nötig ist
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Durchhaltevermögen
Bachblüten
 
Ich bin nicht belastbar, weil ich total erschöpft bin (23 Olive)
 
-        Diese Menschen sind nicht oder gar nicht belastbar, da sie komplett erschöpft sind
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder belastbarer, da sie nicht mehr erschöpft sind
Antinutritive Inhaltsstoffe
 
Antinutritive Inhaltsstoffe sind natürlich vorkommende, primär toxische Stoffe in Lebensmittel. Sie werden auch Antinutritiva genannt. Es handelt sich dabei um Oxalsäure, Nitrat, Solanin … Sie sind zu unterscheiden von Rückständen in Lebensmittel, die durch Verunreinigung oder Behandlung der Lebensmittel in dieser zurückgeblieben sind.
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