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Japanischer Staudenknöterich
Der Japanische Staudenknöterich ist eine Zierpflanze aus Asien, die schnell die Gärten verlassen hat und sich als gefährliches Unkraut in der freien Natur verbreitet. Diese Pflanze beeindruckt durch ihr schnelles Wachstum und ihre Zähigkeit. Der Japanische Staudenknöterich kann in Gemüsegerichten verarbeitet oder als Heilpflanze eingesetzt werden, z.B. gegen Rheuma oder als harntreibendes Mittel.
Der Japanische Staudenknöterich, auch Kamtschatka-Knöterich oder kurz Japanknöterich genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schling- oder Flügelknöteriche bzw. Staudenknöteriche innerhalb der Familie der Knöterichgewächse. In Europa und in Nordamerika zählt diese Pflanzenart zu denjenigen Neophyten, die als problematische, unerwünschte invasive Pflanzen (Plagepflanzen) bewertet werden.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Frauenbeschwerden, Hautkrankheiten
Heilwirkung: abführend, antitumorigen, antiviral, blutreinigend, entzündungshemmend, erweichend, fiebersenkend, fungizid, harntreibend, lebensverlängernd, magenstärkend, menstruationsfördernd, menstruationsregulierend, verjüngend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Alterserscheinungen, Anti-Aging, Antioxidans, Arthritis, Fieber, Frauenbeschwerden, Hautkrankheiten, Pilze, Rheuma, Tumore, Wunden
wissenschaftlicher Name: Fallopia japonica, Reynoutria japonica
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name: Japanese knotweed
volkstümlicher Name: Japanischer Staudenknöterich
Verwendete Pflanzenteile: alle Pflanzenteile
Inhaltsstoffe: Anthraquinon, Emodin, Gerbsäuren, Mineralien, Oxalsäure, Phytoöstrogene, Proteine, Resveratrol, Polyphenole, Rutin, Vitamine
Sammelzeit: März bis November
 
Anwendung
Die jungen Sprosse könnten ähnlich dem ebenso sauren Rhabarber verarbeitet und zubereitet werden. Wenn sie sehr jung sind, können sie wie Spargel zubereitet werden. In Japan wird aus der Wurzel eine Tinktur hergestellt, die Blutdruck und Cholesterin senken soll. Von jedweder Verwendung der stark oxalsäurehaltigen Pflanzenteile ist jedoch abzuraten. Die Pflanze enthält in allen Teilen den sekundären Pflanzenstoff trans-Resveratrol, der auf zahlreiche mögliche therapeutische Nutzwirkungen getestet wird. Resveratrol besitzt unter anderem Wirkung als Phytoöstrogen. Die Pflanze wurde in ihrer Heimat Japan seit Jahrhunderten für Heiltees verwendet, die, wie die Pflanze selbst, „Ita-dori“ genannt werden. Resveratrol gilt als der wahrscheinlichste aktive Bestandteil des Tees. Obwohl der ResveratrolGehalt in der Pflanze um mehrere Größenordnungen höher liegt als in roten Weintrauben (einer anderen, viel untersuchten Quelle für Resveratrol), war der Gehalt im Tee nicht höher als in Rotwein; dies wird darauf zurückgeführt, dass er im wässrigen Extrakt Tee stark verdünnt wird. Die Stängel eignen sich für den Flötenbau, sowohl für Längs- und Querflöten als auch Panflöten.
Gemüse/Küche
Die jungen Triebe können wie Spargel zubereitet werden. Wegen der leichten Säure kann man diese Triebe auch wie Rhabarber verarbeiten. Menschen mit Arthritis, Rheuma o.ä. sollten keine großen Mengen des Gemüses essen, da in einigen Pflanzen zu viel Oxalsäure enthalten ist. Kleinere Mengen sind jedoch bei diesen Krankheiten der Gesundheit förderlich.
Umschläge
Umschläge aus frischen zerquetschen Blättern helfen gegen Hautkrankheiten. Sollen auch bei Schlangenbissen und Verbrennungen (Vorsicht!) helfen.
Wurzel
Ein Brei aus Wurzelpulver oder frischer Wurzel hilft bei Hautkrankheiten.
Extrakt
(Wurzel-)Extrakte sollen bei Tumore helfen.
 
Geschichtliches
Der Japanische Staudenknöterich wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Futter- und Zierpflanze nach Europa eingeführt. Als Futterpflanze hat sie sich außer für Bienen als ungeeignet herausgestellt. Die University of Leicester hat herausgefunden, dass alle Exemplare des Japanischen Staudenknöterichs in Europa Klone von einer Pflanze sind. Alle Pflanzen in Europa sind weiblich. Durch die starke Verbreitung ist sie mittlerweile in Europa eine der schlimm-sten Unkräuter geworden und wird mit hohem Aufwand bekämpft.
 
Pflanzenbeschreibung
Japanischer Staudenknöterich ist in Ostasien heimisch. Mittlerweile ist er auch in Europa und Nordamerika verbreitet. Er wächst bevorzugt auf feuchten Böden, z.B. an Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 300 Zentimeter hoch. Der Stängel ähnelt dem Bambus. Die Blätter sind oval und etwa 10cm lang. Die Pflanze vermehrt sich über Wurzelausläufer.
Der Japanische Staudenknöterich ist eine sehr schnellwüchsige (wuchernde), sommergrüne, ausdauerndekrautige Pflanze. Als Überdauerungsorgane bildet er Rhizome, durch die oft dichte, ausgedehnte Bestände entstehen. Im Frühling treibt er aus seinen Rhizomen („Wurzelstöcken“, Erdkriechsprossen), oft nesterweise an „Rhizomköpfen“, neue Stängel („Rameten“), die unter günstigen Bedingungen innerhalb weniger Wochen eine Wuchshöhe von 3 bis 4 Metern erreichen, wobei die Pflanze einen Zuwachs von 10 bis 30 Zentimeter pro Tag erreichen kann. Die anfangs aufrechten, bald aber schräg bis waagerecht überhängenden Stängel sind hohl. Weil zum Hochsommer hin die Wipfel der ungemähten Triebe sich in die Waagerechte neigen und die Laubblätter horizontal ausbreiten, wird der Boden unter solch dichten Beständen dermaßen beschattet, dass selbst Graswuchs abstirbt. Im Winterhalbjahr kann der dadurch nackte Oberboden zwischen den dann blattlosen röhrigen Stängeln bei Starkniederschlägen großflächig abgespült werden. Am Harmersbach im mittleren Schwarzwald führte dies beim „Weihnachtshochwasser“ 1991 zu Millionenschäden. Im Spätjahr zieht die Pflanze ein und die Laubblätter werden gelb, beim ersten Frost sterben alle oberirdischen Teile der Pflanze ab. Die sich weit verzweigenden, bald und von Jahr zu Jahr stärker verholzenden Rhizome überleben den Winter problemlos. Sie reichen, obwohl weitgehend horizontal kriechend, oft bis zu 2 m tief in den Boden. Dort scheinen sie manchmal zusätzlich knollenförmige Speicherorgane zu bilden.
Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert und 5 bis 20 Zentimeter lang. Die einfache mit einer Länge von bis zu 12, selten bis 18 Zentimetern und einer Breite von bis zu 8, selten bis 13 Zentimetern breit-eiförmige, beinahe ledrige Blattspreite besitzt einen rechtwinklig gestutzten Spreitengrund sowie eine schmale Spitze („Träufelspitze“). Die kurzen Haare auf den Blattadern der Blattunterseite sind ohne Lupe kaum zu sehen.
Der Japanische Staudenknöterich ist zweihäusig getrenntgeschlechtig. Im August beginnt der Japanische Staudenknöterich mit der Ausbildung der Blütenstände. Die funktionell eingeschlechtigen Blüten enthalten fünf weißliche Blütenhüllblätter und entweder einen Fruchtknoten mit drei gefransten Narben oder acht Staubblätter.
 
Anbautipps
Der wichtigste Tipp: Nicht anbauen!
Die Pflanze wird nicht über die Samen, sondern über Wurzelstücke vermehrt, da in Europa alle Pflanzen weiblich sind und das männliche Gegenstück fehlt. Ein Wurzelstückchen mit weniger als 1 Gramm, schafft es in feuchtem Boden innerhalb von 6 Tagen zu einer neuen Pflanze heranzuwachsen. Eine solche Pflanze schafft es innerhalb eines Jahres ein dauerhaftes Wurzelsystem aufzubauen, das bis in eine Tiefe von 3 Metern und in eine Entfernung von über 6 Metern reicht. Das bedeutet eine große Gefahr für Wege, Wasserleitungen, Abwasser-Rohe und vieles mehr. Der oberirdische Teil der Pflanze stirbt bei Frost ab, das herunterfallende Laub zersetzt sich nur sehr langsam und verhindert so, dass andere Pflanzen neu wachsen können. Oberirdisch schafft eine solche Pflanze im nächsten Jahr ein Wachstum von 30 cm pro Tag. Bis jetzt gibt es nur eine zuverlässige Methode die Pflanze wieder loszuwerden: Die oberen 3 Meter großflächig abtragen und die wurzelhaltige Erde als Sondermüll entsorgen.
 
Sammeltipps
Die frischen Triebe im Frühling schneiden. Wenn man die Wurzeln ausgräbt, darauf achten, dass keine Wurzelstücke herumliegen. Die Wurzelstücke können vom Regen weggespült werden und an anderer Stelle zu neuen Pflanzenkolonien heranwachsen. Nicht benötigte frische Pflanzenreste nicht auf den Kompost werfen, sondern im Hausmüll entsorgen oder im Backofen abtöten.

Kalisaya
Der Kalisayabaum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisaya Baum gewonnen. Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria. Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle.
Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chinins weltweit angebaut.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Fieber
Heilwirkung: betäubend, fiebersenkend, krampflösend, schmerzstillend, wehenfördernd
Anwendungsbereiche: Magenprobleme, Malaria, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe
wissenschaftlicher Name: Cinchona calisaya
Pflanzenfamilie: Rötegewächse = Rubiaceae
englischer Name: Cinchona, Quina
andere Namen:  Chinarinde, Chinarindenbaum, Gelbe Königsrinde, Jesuiten-rinde, Kardinalspulver
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
Inhaltsstoffe: Chinin, Chinidin, Alkaloide, Bitterstoffe, Harze
 
Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoff wurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona led-geriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizi-nische Bedeutung. Das Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und För-derung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mit-gliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden. Früher war die Chinarinde des Kalisaya-Baums zusammen mit anderen Chinarindenbäumen ein wichtiges Fiebermittel, sogar das einzige, das zuverlässig gegen Malaria half. Heutzutage spielt die Chinarinde in der Pflanzenheilkunde jedoch praktisch keine Rolle mehr. Vereinzelt kann man die Rinde der Kalisaya noch in Magentee-Mischungen finden.
Homöopathie
In der Homöopathie spielt die Chinarinde jedoch eine wichtige Rolle, allerdings eher die Art China officinalis (siehe: China officinalis) als der Kalisaya-Baum. Samuel Hahnemann entdeckte anhand der Wirkung der Chinarinde das Wirkprinzip der Homöopathie, weshalb die Chinarinde zum Verständnis der Homöopathie sehr wichtig ist. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) wird das Mittel China gegen Fieber verwendet.
Nebenwirkungen / Giftwirkung
In höheren Dosierungen wirkt die Kalisayarinde giftig. Es kommt zu Schwindel, Benommenheit, Schlafsucht, Übelkeit, Erbrechen, Zittern und Unruhe. Man spricht auch von einem Chininrausch. Manche Menschen reagieren schon bei kleinsten Chinin-Mengen mit diesen Rauschsymptomen. Es kann dann auch zu Nesselsucht (Hautausschlag), Ödemen und kleinen Hautblutungen kom-men. Schwangere, stillende Mütter und Kinder sollten keine Chinarinden-Prä-parate zu sich nehmen, weil die Nebenwirkungen zu stark ausgeprägt sind.
 
Geschichtliches
Der Name der Gattung Cinchona (Chinarindenbäume) stammt vermutlich vom Wort "kina-kina", was in der Quechua-Sprache "Rinde der Rinden" bedeutet. Mit dem Land China hat der Name nichts zu tun. In ihrer Heimat Südamerika wurden die Chinarinden-Bäume schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Fieber verwendet. Die europäischen Einwanderer erfuhren von der Heilkraft der Chinarinde und verwendeten sie fortan auch gegen Fieber, vor allem bei Malaria. Alexander von Humboldt schreibt 1808 ausführlich über die Chinarinde und ihre Heilkraft. Wegen der guten Wirkung gegen Fieber und Malaria wurde die Chinarinde fortan auch in Zentralafrika, Indonesien und Indien angebaut. Im Jahr 1820 isolierte die Forscher Pelletier und Caventou den Wirkstoff der Chinarinde. Mehrere der Chinarindenbäume eignen sich zur Gewinnung der medizinischen Chinarinde. Der Kalisaya-Baum ist zwar nicht die offizielle Chi-narinde, die auf den Namen Cinchona officinalis getauft wurde, aber seine Rin-de wird häufig für das medizinische Produkt "Chinarinde" geerntet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verlor die Chinarinde an Bedeutung, weil dann auch an-dere Mittel bei Fieber und Malaria entwickelt wurden. In Getränken wie Bitter Lemon und Tonic Water sind geringe Mengen Chinin enthalten. Auch manche Magenbitter enthalten Chinin.
 
Pflanzenbeschreibung
Kalisaya ist in Südamerika heimisch, vor allem in Ecuador, Bolivien und Peru. Der Kalisaya-Baum kann sehr hoch werden. Er wächst bevorzugt im Bergland, wo er an kargen Standorten auch manchmal ein Strauch bleibt. Seine Rinde ist borkig, im unteren Bereich gelblich bis hellbraun, an den Zweigen eher rötlich. Die Blätter sind länglich, auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und im Licht bläulich schimmernd und auf der Unterseite hellgrün. Die rosafarbenen Blüten stehen in Rispen. Sie wachsen einzeln an kleinen Stielen und haben jeweils fünf Blütenblätter, die zusammengewachsen sind. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Kapselfrüchte.
Cinchona-Arten wachsen selten als Sträucher, meist als Bäume. Die Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuzgegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickelte Domatien an den Laubblättern vorhanden. Die interpetiolaren oder nur kurz um den Zweig verwachsenen Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen Blütenstände in denen viele Blüten und Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen Kronblättersind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschlund ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentralwinkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.

Bachblüten
Man nimmt in vieldeutigen Situationen die Schuld für andere mit auf sich (Pine)
- Diese Menschen nehmen in vieldeutigen Situationen, die Schuld anderer mit auf sich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte nehmen sie keine Schuld mehr auf sich
Bachblüten
Man hat sich von einem bestimmten Menschen nie richtig abnabeln können (Red Chestnut)
- Diese Menschen haben sich von einem bestimmten Menschen noch nicht richtig abgenabelt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich endlich komplett abnabeln
Extras
Süßigkeiten, Gebäck, salzige und fette Knabbereien wie Chips, Pommes frites, alkoholische Getränke (z.B. Alkopops).
-     Alle stark gezuckerten Produkte wie gezuckerte Fertigmüslimischungen, Kindermilchprodukte, Süßgetränke (Limonaden, Colagetränke, Eistee, Fruchtsaftgetränke, viele „Trinksäckchen“, Energy-Drinks) und fettreiche Knabbereien. Chips gehören zu den Extras
-     Alkoholhaltige Getränke haben in der Pyramidenspitze ihren Platz und sollten ebenso wie süße und salzige Extras möglichst selten und in kleinen Mengen verzehrt werden
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