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14.12.2019

tägliche News > 2019 > 09.12.19 - 15.12.19
EFEU t
Efeu wuchert gern über alte Gemäuer und steht sinnbildlich für das Ewige. Manche Häuser oder auch Bäume sind über und über mit Efeu bewachsen. In der Heilkunde war der Efeu früher eine sehr wichtige und beliebte Heilpflanze, heute hingegen spielt der Efeu nur noch eine Nebenrolle in der Naturheilkunde. In starker Dosierung ist der Efeu giftig; das mag ein Hauptgrund sein, warum er heute eher selten eingesetzt wird. Äußerlich als Umschlag oder Packung angewendet, kann der Efeu seine Kräfte jedoch ungefährlich entfalten.
Der Gemeine Efeu, auch Gewöhnlicher Efeu oder kurz Efeu, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Efeu innerhalb der Familie der Araliengewächse und wurde früher auch mit Epheu bezeichnet. Landschaftlich un-terschiedlich wird diese Art auch Eppich genannt, eine Bezeichnung, die jedoch für mehrere verschiedene Pflanzen verwendet wird. Der Efeu wurde im November 2009 zur Arzneipflanze des Jahres 2010 gekürt.
Steckbrief
Heilwirkung: Bronchitis, Geschwüre, Gicht, Keuchhusten, Menstruationsregelnd, Rheuma, Schmerzen, Schweißtreibend, Fiebersenkend, Wunden, Zellulitis
wissenschaftlicher Name: Hedera helix
Pflanzenfamilie: Araliengewächse = Araliaceae
englischer Name: Ivy
volkstümliche Namen: Immergrün, Wintergrün, Mauerpfau, Baumtod
Verwendete Pflanzenteile: Blätter (Blüten)
Inhaltsstoffe: Saponine, Helixin, Hederin
Sammelzeit: Mai - August
Anwendung
Nur die Blätter und in geringem Masse auch die Blüten des Efeus dürfen verwendet werden. Die schwarzen Beeren sind für Menschen giftig.
Innerlich
Bei der innerlichen Einnahme von Efeu muss man vorsichtig sein und ihn nicht zu stark und zu lange anwenden. Aufgrund seiner starken Kräfte, wirkt er als Tee jedoch recht ausgeprägt. Als Bestandteil von Misch-tees ist der Efeu weniger heikel, weil seine Dosierung dann niedriger ist. Er findet sich häufig in Bronchialtees.
Äußerlich
Äußerlich kann man den Efeu unbedenklich anwenden. Gegen Cellulite, Wunden, Geschwüre und Schmerzen eignet er sich in Form von Kompressen, Breiumschlägen und Bädern. Auch als Ölauszug oder Salbe kann man den Efeu verwenden.
Giftigkeit und Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Sämtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig. Bekannte giftige Inhaltsstoffe sind α-Hederin (Triter-pensaponin), das sich durch Abbaureaktionen aus dem Hederasaponin C bilden kann (zu 80 % enthalten) sowie Falcarinol. Zeichen der Vergiftung können schon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren auftreten: Brennen im Rachen, Durchfall und/oder Erbrechen, Kopfschmerzen, erhöhter Puls, Krämpfe. Nach Aufnah-me großer Mengen (unwahrscheinlich, da sehr bitter) können Schock und Atemstillstand auftreten. Häufig sind auch Kontaktdermatiden durch Reaktion des Falcarinols mit den Proteinen der Haut. Zubereitungen aus Efeublättern finden wegen – in niedrigen Dosen – expektorierender und spasmolytischer Eigenschaften Anwendung bei Bronchialerkrankungen, Krampf- und Reizhusten. In höheren Dosen wirkt der Extrakt jedoch reizend auf Schleimhäute und die Haut. Ungeachtet dessen konnten mit einem Efeublätter Trockenextrakt bei einer peroralen Dosis von 3 g/kg oder einer subkutanen Dosis von 0,5 g/kg keine toxischen Symptome im Tierversuch beobachtet werden. Die gleichen Versuche zeigten auch eine gute Verträglichkeit bei chroni-scher Verabreichung. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass maßgeblich für die Toxizität ver-antwortliche Stoffe wie Falcarinol unter den üblichen Extraktionsbedingungen nicht in Lösung gehen. In der Volksheilkunde wird ein Efeu-Umschlag bei Nervenschmerzen empfohlen. Historisch wird auch von der empfängnisverhütenden und sogar abtreibenden Wirkung der Pflanze berichtet, die wohl auf die toxische Wirkung zurückzuführen ist: „Alle frommen Frauen sollen sich hüten, von diesem Safte gekochte oder gebrannte Wasser zu sich zu nehmen.
Pflanzenbeschreibung
Das Typische am Efeu ist seine rankende Eigenschaft. Er wächst an Häusern hoch und auch an Bäumen. Wenn er keine Möglichkeit zum Hochwachsen findet, dann kriecht er auch über große Strecken auf dem Boden. Solange er jung ist, wächst Efeu eher langsam, doch wenn er erst mal Fuß gefasst hat, kann er riesige Areale überwuchern. Die Blätter des jüngeren Efeus sind drei- bis fünffach gelappt. Wenn er mindestens acht Jahre alt ist und sich an einer Stelle wohl fühlt, wachsen ihm Blätter in Birnenform, deren Stängel sich nicht festhaften, sondern frei in die Luft stehen. An diesen freistehenden Trieben bilden sich im Spätsommer kugelförmige Blüten. Im Laufe des Winters werden daraus schwarze Beeren, die für Menschen giftig sind, den Vögeln aber schmecken.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Gemeine Efeu ist eine immergrüne, ausdauernde Pflanze. Sehr variabel ist der Gemeine Efeu in sei-nen Lebensformen, es liegt Sprossdimorphismus vor. Es erfolgt eine epigäische Keimung. Zuerst entwickelt er sich dann als ausdauernde krautige Pflanze, so überwuchert der Efeu gelegentlich flächendeckend den Boden. Ihre Sprossachsen sind niederliegend bis kriechend, plagiotrop. Die Rinde junger Sprossachsen sind mit stern- bis schildförmigen Haaren flaumig bedeckt. An den Sprossachsen werden im dichten Abstand Adventivwurzeln gebildet. Sobald Bäume, Zäune oder Mauern erreicht werden, ist der Efeu in der Lage, durch Haftwurzeln daran emporzuklettern; dabei erklimmt er Höhen von 20 oder selten bis zu 30 Metern. Der Gemeine Efeu ist der einzige in Mitteleuropa einheimische Wurzelkletterer. Nach einigen Jahren beginnen die Sprossachsen zu verholzen und der Gemeine Efeu entwickelt sich vom Halbstrauch zum Strauch, Liane bis er selten baumartig wächst. Efeu kann ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen, Alters-formen können etwa 20 Jahre nach der Keimung auftreten. Adulte Exemplare besitzen rundliche und aufrech-te, orthotrope Sprossachsen. Diese Sprossachsen sind stets wurzellos. Verholzte Stämme können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter erreichen. Beim Gemeinen Efeu liegt Heterophyllie vor. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen, ledrigen Blatt-spreiten sind kahl. An den Jugendformen sind die Blattspreiten bei einer Länge von meist 4 bis 10, selten bis zu 25 Zentimetern handförmig gelappt mit drei bis fünf dreieckigen, ganzrandigen Blattlappen. Bei den blühfähigen Altersformen sind die Blattspreiten bei einer Länge von 6 bis 10 Zentimeter eiförmig bis rhombisch und nicht gelappt. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün, oft mit helleren Blattadern, und die Blattunter-seite ist heller. Manchmal werden die Blattspreiten im Spätsommer hellgrün bis gelblich und die Blattober-seite kann im Winter purpurfarben getönt sein. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Blütenstand und Blüte
Endständig zu dritt bis sechst in rispigen Gesamtblütenständen oder einzeln stehen auf Blütenstandsschäften in halbkugeligen bis kugeligen, doldigen Blütenständen etwa 20 gestielte, unscheinbare Blüten zusam-men. Die Blütenstandsschäfte und Blütenstiele sind filzig mit Sternhaaren bedeckt. Die relativ kleinen, gelblich-grünen Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind ziemlich klein und dreieckig. Die fünf, selten sechs, freien, gelblich-grünen Kronblätter sind bei einer Länge von 3 bis 4 Millimetern dreieckig-eiförmig und am oberen Ende etwas kapuzenförmig. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Fünf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die fünf Griffel stehen zu einer Säule zusammen. Die Nektarsekretion erfolgt an einem gewölbten Diskus, der den Fruchtknoten umgibt.
Frucht und Samen
In den Fruchtständen stehen die Früchte dicht zusammen. Die bei Reife bläulichen oder grünlich-schwarzen, selten gelben oder weißen Beeren sind bei einer Länge von 5 bis 9 Millimetern und einem Durchmesser von 6 bis 9 Millimetern kugelig und besitzen ein Durchschnittsgewicht von 281,5 mg. Die Beeren enthalten im purpurfarbenen Fruchtfleisch ein bis fünf Samen. Die Samen besitzen eine Länge von 5,7 Millimeter sowie einen Durchmesser von 3,7 Millimeter. Die weißliche Samenschale ist runzelig. Der kleine Embryo besitzt zwei Keimblätter (Kotyledonen). Das Endosperm ist ruminat.

FEIGE
Als Trockenfrucht in der Weihnachtszeit ist die Feige allen wohlbekannt. Doch auch als frische Frucht wird sie immer häufiger angeboten. Sogar die Feigenbäume verbreiten sich in warmen Ecken Deutschlands im-mer mehr und sie tragen sogar süße Früchte. Dass der Genuss von Feigen gegen Verstopfung hilft, ist wohl recht vielen bekannt. Mit Feigen kann man jedoch auch Husten und andere Beschwerden lindern. Manche sprechen der Feige sogar eine Wirksamkeit gegen Tumoren zu.
Die Feigen sind die einzige Gattung der Tribus Ficeae innerhalb der Pflanzenfamilie der Maulbeergewächse. Die wohl bekannteste Art ist die Echte Feige, deren Früchte als Feigen bekannt sind. Die große Gattung be-steht aus 750 bis 1000 Arten immergrüner und laubabwerfender Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen, die weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind. In frostfreien Gebieten werden eini-ge Arten wegen ihrer dekorativen Blätter oder als Schattenspender in Parks und Gärten angepflanzt. Einige Arten und ihre Sorten sind beliebte Zimmerpflanzen.
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, Hustentee, Verstopfung, wurmtreibend, Skorbut, Hämorrhoiden, Leberschwäche, Geschwüre, Hautausschläge, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name: Ficus carica
Pflanzenfamilie: Maulbeergewächse = Moraceae
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Ficine (Enzyme), Benzaldehyd, Invertzucker, Pektin, Vitamine, Fruchtsäuren, Fermente, Schleim
Sammelzeit: September, Oktober
Anwendung
Die Feige kann man frisch oder getrocknet essen. Sie wirkt mild abführend, ist also bei leichter Verstopfung geeignet. Auch gegen Vitaminmangelerscheinungen kann sie helfen. Zudem wirkt sie stärkend. Getrocknet kann man sie Hustenteemischungen beifügen. Der Tee wird dadurch leicht süß und trinkt sich angenehmer.
Auch einen Sirup kann man aus Feigen herstellen. Äußerlich angewandt hilft die Feige auch bei verschiedenen Hauterkrankungen. n alten Schriften wird die Feige sogar für ihre Wirkung gegen Krebs gerühmt, aber mit solchen Beschreibungen sollte man immer zurückhaltend sein. Allerdings haben sogar medizinische For-schungen in Japan in der Feige einen Wirkstoff entdeckt, der unter bestimmten Umständen Tumoren schrumpfen lassen kann. Sogar Remissionen bei menschlichen Krebspatienten wurden beobachtet.
Nutzung in der Küche
Die Feigen einiger Arten werden gegessen. Am bekanntesten ist die Echte Feige. Verwendet werden bei-spielsweise auch die Feigen von Ficus macrophylla, Ficus palmata. In Österreich verkaufte Feigen sind in der Regel getrocknet und braun. Handelsform waren ehemals Ringe zu denen die axial flach gepressten Früchte auf einer Biogenen Faser aufgefädelt und diese verknotet wurden. Heute werden je 250 g Feigen zu einem länglichen Ziegel verpresst, mit Zellophan foliert und in eine Holzkiste oder stabilen Karton geschlichtet. Zumeist verbleibt dabei bis vor dem Verzehr ein 4–8 mm kurzer Stängelrest an der Frucht, der nicht mitgegessen wird doch das Eindringen von Keimen während des Trocknens verhindert. Lieferländer sind Türkei und Italien, 2018 werden jedoch auch schon in Wien-Simmering Feigen kultiviert.
Nutzung als Heilpflanze
Die medizinische Wirkung der Echten Feige wurden untersucht.
Pflanzenbeschreibung
Der Feigenbaum wächst bevorzugt im Mittelmeerraum bis nach Indien, aber je wärmer es wird, desto mehr verbreitet er sich auch in Deutschland, zumal es inzwischen auch winterharte Sorten gibt. Er wird bis zu zehn Meter hoch. Schon aus religiösen Abbildungen sind die großen, gelappten Blätter bekannt, groß genug, um die Geschlechtsteile der abgebildeten Adam und Eva zu bedecken. Die Blüten sieht man kaum, doch die kleinen Feigenwespen, die die einzigen Befruchter sind, finden die Blüten und befruchten sie auf komplizierte Weise. Die befruchteten Blüten entwickeln sich im Laufe des Sommers zu Früchten. Die Früchte im Süden werden blauviolett zur Reifezeit, Früchte aus Mitteleuropa bleiben häufig grün, obwohl sie saftig und süß werden.
Vegetative Merkmale
Alle Ficus-Arten sind verholzende Pflanzen: immergrüne und laubabwerfende Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen. In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft. Die meist wechselständigen Laubblätter sind meistens einfach. Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, das aus zwei verwachsenen Nebenblättern entsteht. Nur selten sind diese nicht verwachsen. Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt beim Entfalten des Laubblattes ab.
Generative Merkmale
Die Blüten sind immer eingeschlechtig und apetal (ohne Kronblätter). Es gibt einhäusige und gynodiözische aber funktionell diözische; zweihäusig getrenntgeschlechtige Arten mit zwittrigen Blüten die als männliche funktionieren. Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen, ausgehöhlten Achsenge-webe, eingesenkt. Nur eine kleine, durch Schuppen-, Hochblätter verengte, distale Öffnung bleibt als Verbin-dung ins Freie. In einem Blütenstand können drei Blütentypen vorkommen: männliche und fertile weibliche Blüten und steril weibliche (Gallblüten). Die männlichen Blüten besitzen zwei bis sechs Kelchblätter und meist ein bis drei (selten mehr) Staubblätter. Die fertilen weiblichen Blüten besitzen keinen bis sechs Kelch-blätter und einen freien Fruchtknoten mit einem oder zwei ungleichen Griffeln. Die Früchte sind samenähnliche Achänen, gewöhnlich im vergrößerten, hohlen Blütenboden eingeschlossen oder von einem fleischi-gen Perianth umgeben. Es ist ein Fruchtverband (Achänenfruchtverband), genauer ein Sykonium, Hypanthodium (Scheinfrucht; Pseudocarp) da die vielen weiblichen Blüten sich zu Achänen entwickeln und in den fleischigen, krugförmigen Blütenboden integriert sind.

BACHBLÜTEN
Häufig möchte ich ganz alleine sein (34 Water Violet)
- Diese Menschen möchten sehr häufig komplett alleine sein  
- Mit der dementsprechender Bachblüte möchten sie deren öfteren wieder unter Leuten sein  
BACHBLÜTEN
ich kann nur sehr schwer abschalten (35 White Chestnut)
- Diese Menschen können nur allzu schwer bis gar nicht mehr abschalten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie wieder abschalten  
ERNÄHRUNG
Disaccharide
Saccharose (Glucose + Fructose)
-        Aus Zuckerrohr und Zuckerrüben als Haushaltszucker gewonnen
-        In Knollen und Früchten
Maltase (Glucose + Glucose)
-        Malzzucker
-        Entsteht durch enzymatischen Abbau von Stärke
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