Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

14.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 12.11.18-18.11.18

SPRITZGURKE  

Die Spritzgurke, auch Eselsgurke genannt, ist die einzige  Art der Pflanzengattung Ecballium innerhalb der  Familie der Kürbisgewächse. Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet, aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus bekannt und wird als Zierpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Ecballium elaterium
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte
Sammelzeit:
Spätsommer

Nutzung
Die Spritzgurke wird aufgrund ihres Ausbreitungsmechanismus häufig als Zierpflanze angebaut. In der Volksmedizin wird sie unter anderem als Mittel gegen Gelbsuchtverwendet. Sie wird auch seit der Antike als drastisches Abführmittel verwendet. Die aus der Spritzgurke gewonnene Droge wird Elaterium album (früher, z. B. bei  Plinius, auch elacterium) genannt.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Spritzgurke ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Sie bildet keine Ranken. Die meist niederliegenden oder kletternden Stängel sind dick, fleischig, abstehend behaart, stark verzweigt und werden 20 bis 150 cm lang. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist bis zu 13 cm lang. Die relativ dicke, auf der Unterseite steif behaarte Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 10 cm ungeteilt oval bis handförmig gelappt bis gespalten mit herzförmiger Spreitenbasis.
Generative Merkmale
Ecballium elaterium ist je nach Unterart monözisch oder diözisch, die Blütensind stets eingeschlechtig, können jedoch zusammen auf einer oder auf getrennten Individuen vorkommen. Die Blüten stehen in Blattachseln, die männlichen in Trauben, die weiblichen einzeln. Die Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf blassgelben Kelchblätter sind 1,5 bis 2 cm lang und glockenförmig verwachsen. Die fünf  Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Von den fünf Staubblättern ist eines frei, die übrigen sind jeweils zu zweit miteinander verwachsen. Die Frucht ist eine Panzerbeere.




STINKENDE NIESWURZ
ttt

Die stinkende Nieswurz ist eine recht große Art der Nieswurz-Gattung. Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heißt sie auch stinkende Nieswurz. Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.
Die Stinkende Nieswurz ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen; darauf weist auch die lateinische Artbezeichnung foetidus (stinkend) hin. Die Stinkende Nieswurz ist in Süd- und Mitteleuropa beheimatet und ähnlich wie andere Arten der Gattung der Nieswurzen mittlerweile eine häufige Gartenpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus foetidus
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Stinking hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Die stinkende Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet.
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Eini-ge andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.
Verwendung als Gartenpflanze
Wie die gleichfalls zu der Gattung der Nieswurzen gehörende Christrose ist sie eine beliebte Gartenpflanze. Unter den Arten dieser Gattung ist sie die Pflanze, die am besten Sonne und Trockenheit toleriert. Im Garten etablierte Pflanzen säen sich oft selbst aus.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die zu den Halbsträuchern zählende Stinkende Nieswurz wächst horstig und wird bis zu 60 Zentimeter hoch und 60 bis 90 Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe bilden Stämmchen, die einige Jahre wachsen, bis sie die Blühreife erlangen, nach der Samenreife sterben sie ab. Zuvor wachsen Seitentriebe aus ruhenden Knospen, die bereits im darauffolgenden Jahr wieder blühen können. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hell-grüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben.
Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp. Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind unten groß, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig. An den Stängeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter. Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand. Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.


BACHBLÜTEN
Hast plötzliche Angst- und Panikzustände (2 Aspen)
- Diese Menschen haben plötzlich Angst bzw. Panikzustände und kommen hier nicht heraus
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie den Angst- und Panikzustände Herr werden

BACHBLÜTEN
Ich bin anderen negativ eingestellt (3 Beech)
- Diese Menschen sind anderen gegenüber sehr negativ eingestellt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Negative überwinden


ERNÄHRUNG
Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5l jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser - ohne oder mit Kohlensäure - und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü