Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


GIFTEFEU ttt


Der Giftefeu ist eine stark hautreizende Pflanze, die in Nordamerika wächst. Mit dem echten Efeu hat der Giftefeu nur den Namen und das Ranken gemeinsam, aber sie sind nicht verwandt. Schon kleine Kinder lernen in den USA, sich vom Giftefeu fernzuhalten, denn die dadurch verursachten Hautreizungen können im Extremfall bis zum Tod führen. Der Giftefeu ist auch ein belliebtes Motiv in Geschichten und Filmen. Stark verdünnt kann man den Giftefeu gegen Neuralgien einsetzen und auch die Homöopathie verwendet ihn gern.
Der Eichenblättrige Giftsumach ist eine Pflanzenart aus der Gattung Toxicodendron in der Familie der Sumachgewächse. Sie stammt aus Nordamerika. Ein Pflanzeninhaltsstoff ist Urushiol, das bei Berührung der Pflanze in den allermeisten Fällen einen juckenden Ausschlag verursacht.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Stark Verdünnt: Hexenschuss, Ischias, Neuralgien, Rheuma, Homöopathisch ab D2: Ekzeme, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Toxicodendron radicans, Rhus radicans
englischer Name: Poison Ivy
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Urushiol

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Giftsumach kann zu starken Hautreizungen führen, die tagelang stark jucken und schmerzen. In Extremfällen kann es zu Blutvergiftungen kommen. Innerlich eingenommen kann es zu blutigen Durchfällen bis hin zum Tod führen. Giftefeu nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Madaus zufolge wirkt schon die Ausdünstung des weißen, an der Luft sich schwarz färbenden Milchsaftes auf die Hautgefäße. So soll eine Gruppe Soldaten, die um ein Feuer aus den Zweigen lagerten, Hautbeschwerden gehabt haben. Häuser, wo der Strauch wuchs, galten als verhext, weil die Bewohner Rheuma bekamen. J. White beschrieb im New York medical journal 1873 eingehend die Grade der Hautreizung, vom Erythem mit etwas papulovesikulösem Ekzem bis hin zum heiß und rot geschwollenen Erysipel mit nässenden, krustigen Bläschen, die heftig jucken und brennen, dazu Fieber und Prostration. Andere beschrieben teils ähnliche Erscheinungen nach Einnahme. Allerdings seien nicht alle Menschen empfindlich. Hasen, die in strengen Wintern am Strauch nagten, stürben sofort, Pferde und Rinder aber nicht, und für die Haut von Kaltblütern sei er unschädlich. In die Heilkunde kam die Pflanze 1788 durch Dufresnoy als Mittel gegen Flechten. Alderson, Horsfield u. a. rühmten sie bei Lähmungen, besonders rheumatischer Natur, was viele Autoren bestätigten. Dazu kam der Einsatz bei Augenleiden, besonders wenn diese mit „skrofulös-herpetischen“ Gesichtsausschlägen verbunden waren. Heute findet der Eichenblättrige Giftsumach in der Medizin keine Verwendung mehr. Homöopathen verwenden Rhus tox bei Gelenk- und Rückenschmerzen, die zu ständiger Unruhe zwingen, auch bei Erkältungen, seltener bei Hautjucken, z. B. Herpes genitalis, mit Besserung durch Hitze. Es wird aus frischen, beblätterten, jungen Trieben gewonnen.

Pflanzenbeschreibung
Diese variable Art wächst entweder als Strauch bis zu einer Wuchshöhe von etwa 1 Meter oder als Kletterpflanze mit Luftwurzeln. Die kletternde Form kann botanisch als Varietät Toxicodendron pubescens var. Radicans oder manchmal als eigene Art Toxicodendron radicans angesehen werden. Diese ist auch unter dem nordamerikanischen Trivialnamen Poison Ivy (direkt übersetzt „Giftefeu“) bekannt. Die Bezeichnung „Efeu“ ist irreführend, da der Giftsumach trotz äußerlicher Ähnlichkeit, aber völlig anderer Laubblätter mit dem Gemeinen Efeu nicht verwandt ist. Der Eichenblättrige Giftsumach wächst als sommergrüner Halbstrauch. Die großen Äste sind relativ dünn und biegsam. Alle Teile der Pflanze führen einen gelblich weißen Milchsaft, der sich an der Luft rasch schwarz färbt, mit penetrantem, übelkeiterregendem Geruch. Diese Schwarzfärbung bietet eine Möglichkeit, diese Pflanzenart zu identifizieren.  Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 8 bis 14 Zentimeter lang. Die dreiteilig gefiedrige Blattspreite ist flaumig behaart mit gezähnten Rand. Die Laubblätter können im Frühjahr purpurfarben sein, im Sommer grün glänzend und im Herbst leuchtend rot. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der lockere, rispige Blütenstand ist seitenständig. Die eingeschlechtigen Blüten sind weiß bis grün mit roter Mitte. Die erbsengroße kugelige, gelbliche Steinfrucht ist 4 bis 8 Millimeter groß.
Der Giftefeu wächst in Nordamerika und ist eine rankende Pflanze. Seine Blätter wachsen in charakteristischen Dreiergruppen, auf die schon kleine Kinder aufmerksam gemacht werden. Der Giftefeu wird auch rankender Giftsumach genannt. Der eigentliche Giftsumach ist jedoch die Gichteiche, eine Verwandte des Giftefeus, der auch Kontaktekzeme verursacht.



KOLANUSS

Die Kolanuss ist der Samen des in den Tropen, vor allem in West- und Zentralafrika beheimateten  Kolabaumes (Cola). Besonders kultiviert wird er unter anderem in  Nigeria.

Steckbrief
Heilwirkung:
Antriebsarmut, Migräne, Neuralgien, Rekonvaleszenz, anregend
wissenschaftlicher Name:
Cola nitida
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Anwendung
Ursprünglich wurden Extrakte der Kolanuss und des Cocastrauchs zur Herstellung von Erfrischungsgetränken wie Colaverwendet, mittlerweile sind die meisten Hersteller jedoch auf das deutlich billigere Koffein ausgewichen, das bei der Herstellung von entkoffeiniertem Kaffee abfällt. Colagetränke, die heute noch Extrakte der natürlichen Kolanuss enthalten, sind etwa Fever-Tree Premium Cola, Fritz-Kola, Club-Mate Cola,  Mio Mio Cola, das Schweizer Produkt Vivi Kola oder Red Bull Cola. Auch die Energie-Schokolade  Scho-Ka-Kola enthält 1,6 Prozent Kolanusspulver. Die Kolanuss findet auch als Zutat von Kräuter- und Früchtetees Verwendung.  In Afrika ist die Kolanuss schon seit Jahrhunderten ein gängiges Genussmittel. Dort werden die leicht bitteren, erdig schmeckenden, etwa walnussgroßen Samen entlang der Naht aufgebrochen, in kleinere Teile zerbrochen, etwa eine Stunde gekaut und anschließend ausgespuckt. Die Kolanuss entfaltet aufgrund ihres hohen Koffeingehaltes unter anderem stimulierende Wirkung. Das Koffein ist in der Kolanuss anders gebunden als im für Koffein bekannteren Kaffee und entfaltet deshalb eine andere Wirkungsweise als letzterer. Die infolge von Kaffeekonsum oft auftretenden Nebenwirkungen wie beispielsweise Herzrasen und Nervostät treten bei der Kolanuss deshalb nur bedingt auf. Weitere Wirkungsweisen sind eine verdauungsanregende und schmerzstillende Wirkung. Sie regt die  Darmperistaltik an. Es wird auch von  aphrodisierenderWirkung berichtet, die wohl auf das für Koffein und Theobromin übliche gesteigerte Adrenalin- und Serotoninniveau zurückzuführen ist. In vielen afrikanischen Kulturen kommt der Kolanuss eine besondere kulturelle Bedeutung zu. So ist es in manchen Volksgruppen üblich, als Geschenk an Gäste Kolanüsse zu überreichen, sie gelten als Symbol von Gastfreundschaft. Dem Konsum der Kolanuss kommt dabei ähnliche Bedeutung zu wie dem Friedenspfeiferauchenin uramerikanischen Kulturen. Auch ist es mancherorts üblich, dass der Bräutigam vor der Hochzeit den Eltern der Braut einen Korb Kolanüsse überreicht.

Beschreibung
Kolanüsse reifen in einer sternförmigen Sammelbalgfrucht, in der sich insgesamt bis zu sechzehn Nüsse befinden können. Sie sind länglich-oval, haben eine wellige Oberfläche und werden bis zu 14cm lang. Die Kolanuss ist in Europa im Handel meist zu Pulver zermahlen erhältlich.



BACHBLÜTEN
Du fühlst dich anderen Menschen meistens unterlegen (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich ihren Mitmenschen meistens unterlegen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sich nicht mehr den anderen unterlegen

BACHBLÜTEN
Man ist, für andere oft das Aschenputtel oder ein seelischer Fußabstreifer (4 Centaury)
- Diese Menschen sind für ihre Mitmenschen das Aschenputtel oder auch ein seelischer Fußabstreifer
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Klischee abschütteln  


ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – weniger geeigneter Lebensmittel
Speisefette: Schmalz, Mayonnaise, gehärtete Margarine
Getreideprodukte: gesüßte Frühstückscerealien, helle Mehle (Type 405), Stärkemehl
Reis/Teigwaren: geschälter Reis
Süßungsmittel/Süßwaren: Nougat-Nuss-Creme, Konfekt, Nougat, Schokolade, Marzipan, Bonbons, Eiscreme und Diätsüßwaren (Süßstoff)
Fertigprodukte und -gerichte: fettreiche und einhaltige Puddingdesserts, Fertigtopfencremen, Milchprodukte mit Früchte und Zucker, Müslimischungen, Diätprodukte, fettreiche Fertiggerichte
Gewürze: fettreiche Salatdressings, Tomaten-Ketchup, Fertigsaucen

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