Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 08.10.18-14.10.18


MALABORKINO

Pterocarpus marsupium, auch bekannt als Malabar kino,  Indischer kinobaum oder Vijayasar, ist ein mittel bis großer, laubwechselnder Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Es ist in Indien, Nepal und Sri Lanka beheimatet, wo es in Teilen der Western Ghats in der Region Karnataka -  Kerala und auch in den Wäldern Zentralindiens vorkommt. Es ist auch unter den Namen benga bekannt, bijiayasal (in West-Nepal), piasal (Oriya), Venkai und viele andere.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Pterocarpus marsupium
Verwendete Pflanzenteile:
Saft aus der Rinde

Verwendet
Von Teilen des indischen Kinos (Kernholz, Blätter, Blüten) wird seit langem angenommen, dass sie im  Ayurveda medizinische Eigenschaften haben. In Karnataka ist die Pflanze als Honne oder Kempu Honne bekannt. Die Kannada-Leute in Indien stellen einen hölzernen Becher aus dem Kernholz dieses Kräuterbaumes her. Eine 2005 pharmakologische Studie ergab, dass Vijayasar-Extrakt ein wirksames blutzuckersenkendes Mittel darstellt und bei der Behandlung von Diabetes nützlich sein kann.




PFINGSTROSE tt

Die Pfingstrose ist eine beliebte Gartenblume, da sie die Augen mit schönen, großen Blüten erfreut. Schon Dioskurides und Plinius Secundus in der Antike und Paracelsus im Mittelalter empfahlen die Pfingstrose als Heilpflanze. Die Pfingstrose war damals auch in den Klostergärten verbreitet und kam von dort aus in die Bauerngärten. Die Pfingstrose kann gegen Gicht verwendet werden, was ihr den Namen Gichtrose eingebracht hat. Früher wurde die Pfingstrose auch gegen Epilepsie verwendet. In der chinesischen Medizin spielt die Pfingstrose eine wichtige Rolle und wird dort im großen Stil angebaut.
Die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse. Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gärtnerische Züchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose. Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Darmstörungen, Epilepsie, Gicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Paeonia officinalis
volkstümliche Namen: Ballerose, Buerrose, Gichtrose, Kirchenblume, Kirchenrose, Knopfrose, Pfaffarose, Pumpelrose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten

Anwendung
Achtung! Giftig. Pfingstrose nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Medizin
Bereits Theophrast, Plinius und Dioskurides verweisen auf die medizinische Wirkung der Pfingstrose, wobei sie sich sowohl auf die Korallen- als auch die Gemeine Pfingstrose bezogen. Allerdings gab es beim Sammeln der Pflanzen bestimmte Regeln einzuhalten, die der 1488 geborene Otto Brunfels folgendermaßen zusammenfasste: Und spricht Plinius, desgleichen Theophrastus, wann sie diese Wurzel haben wöllen graben, so muss es bei Nacht geschehen, etlicher Gefährlichkeiten halben die sie bei Tag hätten müssen darüber bestehen, von wegen des Spechtes, Pici Martii genannt, dieser sticht nämlich bei Helligkeit dem Menschen die Augen aus. Der Ruf der Heilkräftigkeit der Pfingstrosen hatte sich von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erhalten, als die Droge Radix Paeoniae um das Jahr 1860 aus den Arzneibüchern gestrichen wurde. Im Mittelalter galt sie als wirksames Mittel gegen die Gicht, sie sollte bei Kinder- und Frauenkrankheiten helfen. Hildegard von Bingen schrieb in ihrer Physica über die Pfingstrose; Die Paeonie (beonia, Dactylosa) ist feuerfar-ben und hat gute Wirkung. Sie hilft sowohl gegen die dreitägigen wie die viertägigen Fieber… Unt wenn ein Mensch den Verstand verliert, so als ob er nichts wüßte und gleichsam in Ekstase läge, tauche Päoniensamen in Honig und lege sie auf seine Zunge, so steigen die Kräfte der Päonie in sein Gehirn empor und erregen ihn, so dass er rasch seinen Verstand wiedererlangt … Aber nimm auch Päoniensamen und tauche sie in das Blut eines Blutegels und hülle dann die übelriechenden Samen in einen Teig aus Weizenmehl, und wenn jemand durch die Fallsucht zu Fall kommt, lege sie in seinen Mund, während er so daliegt, und tue dies, so oft er durch diese Krankheit zu Fall kommt, und endlich er geheilt werden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Pfingstrose als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt. Die Volksmedizin verwendete auch den Rauch aus den Samen zur Behandlung von „Besessenen“. Die Volksmedizin kannte noch eine andere Verwendung der Pfingstrose: Ihre Samen wurden auf Ketten aufgereiht und zahnenden Kleinkindern zum Kauen gegeben. In Bayern nannte man die Samen deshalb auch Apolloniakörner – zu Ehren der Heiligen Apollonia, der Patronin der Zahnleidenden. In der Homöopathiewird Paeonia bei Hämorrhoiden und Analfissuren verwendet, deren Schmerzen nach dem Stuhlgang besonders lange anhalten. In China werden Pfingstrosen großflächig zur Gewinnung des Mudan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut. Auch in Europa importiert die Pharmaindustrie beträchtliche Mengen an Päonienwurzeln, die von Naturstandorten aus Ost-Europa und Vorderasien stammen. Die Blüten enthalten den Anthocyanin-Farbstoff Peonidin, einen Methylether des Cyanidins.

Beschreibung
Vegetative Pflanzenteile
Pfingstrosen sind zumeist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener verholzende Halbsträucher, oder kleinere Sträucher. Die kleine Gruppe halbstrauchiger chinesischer Arten, bekannt als „Strauch-“ oder „Baum-Päonien“ bilden bis etwa 2,5 Meter lange Sprossachsen, die verholzen. Alle Paeonia-Arten und -Sorten sind sommergrün. Sie bilden als Überdauerungsorgane langlebige, ziemlich holzige Rhizome mit verdickten Wurzeln. Die Keimung der Samen erfolgt hypogäisch. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind zumeist relativ groß und gestielt. Die zusammengesetzte Blattspreite ist mit Ausnahme der vorhergehend genannten beiden Arten zumeist doppelt dreizählig. Die Zahl der Abschnitte der unteren Blätter variieren bei den staudigen Arten zwischen 9, 10 bis 22, 78 bis 91 und 134 bis 340. Bei Paeonia intermedia und Paeonia tenuifolia sind die Blätter dabei federartig mit zahlreichen linealischen Blattabschnitten. Die Blattfiedern besitzen normalerweise einen gezähnten Rand oder sind gelappt. Nebenblätter fehlen.
Blüten, Früchte und Samen
Die endständigen Blüten stehen über ein bis sechs Hochblättern. Sie sind groß und sehen Rosenblüten et-was ähnlich. Die zwittrigen Blüten variieren stark in der Anzahl ihrer Blütenorgane. Es sind zwei bis neun Kelchblätter und vier bis dreizehn Kronblätter vorhanden. Die Kronblätter besitzen meist Rosa- oder Rottöne, es existieren jedoch auch Arten mit weißen und gelben Kronblättern. In der Mitte der Blüte befinden sich viele (bis zu 230), zentrifugal vermehrte, kurze Staubblätter. Die Staubblätter verdecken beinahe die zwei bis fünf (bis acht) großen, freien Fruchtblätter, welche am Grunde eine als Nektarium dienende Scheibe, den „Diskus“, bilden. Die Blüten der Pfingstrosen verbreiten einen intensiven Duft. Die Sorten der Strauch- und Baumpäonien tragen die größten und prächtigsten Blüten aller Pfingstrosen. Sie sind zumeist gefüllt, manchmal bis über 20 Zentimeter groß und besitzen gerüschte oder gekräuselte Kronblätter. Es werden Sammelbalgfrüchte gebildet. Die dunklen Samen sind relativ groß mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 Zentimetern.


BACHBLÜTEN

Ich nehme alles sehr schwer (12 Gentian)
- Diese Menschen nehmen alles viel zu schwer
- Mit der dementsprechender Bachblüte nehme ich alles leichter

BACHBLÜTEN

Man wagt kaum, auf eine Änderung seiner Situation zu hoffen (13 Gorse)
- Diese Menschen wagen kaum, auf Veränderungen ihrer Situation zu hoffen
- Mit der dementsprechender Bachblüte wagen Sie wieder, eine Veränderung Ihrer Situation zu hoffen


ERNÄHRUNG
Allgemeine Ernährungsregeln bei Fettstoffwechselstörungen
- angepasste Energiezufuhr!
- Reichlich Faserstoffe
- "nimm 5 am Tag" heißt die Devise! Bedeutet 5 Portionen Obst, Salat bzw. Gemüse pro Tag
- auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte gehören dazu
- Haferkleie ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit einem sehr hohen Faserstoffanteil und cholesterinsenkenden Eigenschaften
- Vollkornprodukten den Vorzug
- vegetarische Ernährung - günstig für die Blutfetten
- öfter mal Fisch
- Zuckerverzehr reduzieren
- Alkoholkonsum einschränken


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