Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 10.07.17-16.07.17


MELISSE

Die Melisse ist eigentlich eine südeuropäische Pflanze. Da sie aber so vielfältige Heilwirkungen hat, wird sie schon lange in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Im Mittelalter musste sie sogar per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden, weil sie schon damals für sehr wertvoll und unent-behrlich gehalten wurde. Sie riecht beim Zerreiben leicht zitronenartig, daher wird sie auch oft Zitronenmelisse genannt. Wenn sie einmal in einem Garten heimisch geworden ist, wuchert sie Jahr für Jahr vor sich hin und bietet sich als Haustee und vielfältige Medizin an. Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie gegen nervöse Herzbeschwer-den, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und viele andere nervlich bedingte Beschwerden helfen kann.
Die Melissen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler, die vier Arten umfasst. Die bekannteste Art dieser Gattung ist die Zitronenmelisse. Die Bezeichnung „Melisse" ist aus dem griechischen Wort für Honigbiene abgeleitet. Weil Bienen von der Pflanze scheinbar angezogen werden, wurde früher vor Bienenhäusern oft Melissen angepflanzt. Die Bienenkästen selbst wurden zusätzlich auch mit dem Pflanzensaft ausgerieben, der aufgrund der antiseptischen Wirkung der Ausbreitung von Krankheiten entgegenwirken sollte.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Unruhe, Nervosität
Heilwirkung:
anregend, antibakteriell, aufmunternd, beruhigend, entspannend, krampflösend, kühlend, pilzhemmend,  schmerzstillend,  schweißtreibend, virushemmend
Anwendungsbereiche:
Angstzustände, Appetitlosigkeit,  Asthma,  Augenringe, Blähungen,  Blutergüsse, Bronchitis, Erkältung, Fieber, Geschwüre, Gicht, Grippe, Herzbeschwerden (nervöse),  Husten, Insektenstiche, Ischias, Kopfschmerzen, Lippen-Herpes, Magenkrämpfe, Magenleiden, Menstruationsfördernd, Menstruationsbeschwerden,  Migräne,  Milchstau, Neuralgien, Ohrenschmerzen,  Periodenkrämpfe, Quetschungen, Reizbarkeit, Rheuma, Schlafstörungen, Sodbrennen, Unruhezustände, Unterleibskrankheiten,  Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Melissa officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Balm
andere Namen:
Bienenfang, Bienenkraut, Bienensaug, Citronenmelisse, Darmgichtkraut, Englische Brennessel, Gartenmelisse, Hasenohr, Herzbrot, Herzkraut, Herztrost, Honigblum, Immenchrut, Ivenblatt, Limonikraut, Mutterkraut, Mutterwurz, Nervenkräutel, Pfaffenkraut, Riechnessel, Salatkräutle, Spanischer Salbei, Wanzenkraut, Zahnwehkraut, Zitronenkraut, Zitronella, Zitronen-Melisse
falsche Schreibweisen:
Melise
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Schleim, Glykosid, Saponin, Thymol
Sammelzeit:
Juni / Juli

Anwendung
Die Zitronen-Melisse wurde bereits in der  Antike als Heilpflanze eingesetzt. Später brachten die Benediktiner-Mönche diese Pflanzenart aus den Mittel-meergebieten über die Alpen und pflanzten sie fortan wegen ihrer gesundheitlichen Wirkungen in den Klostergärten an. Die  Wirkstoffe aus den Melissenblättern werden bei vielfältigen Beschwerden angewendet – innerlich zum Beispiel bei Erkältungen, Einschlafstörungen oder nervösen  Magen-Darm-, oder  Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die äußere Anwendung hat sich bei muskulären Verspannungen bewährt.
Die Melisse gehört zu den Kräutern, die in der Volksheilkunde fast gegen alle Arten von Beschwerden verwendet wird. Die Schulmedizin spricht der Melisse hingegen nur eine förderliche Wirkung gegen Unruhe und Schlafstörungen zu.
Innerlich als Tee
Aufgrund ihres angenehmen Zitronenaromas und ihrer vielfältigen Wirkungen eignet sich die Melisse sehr gut zur Anwendung als Tee. Man kann sie sowohl als reinen Melissen-Tee trinken oder auch in Teemischungen, wo sie die Mischung geschmacklich aufwertet. Abends hilft Melissentee, auf Wunsch mit Honig, beim Zur-Ruhe-kommen und Einschlafen. Morgens oder bei Abgespanntheit wirkt Melissentee hingegen belebend und erfrischend und gibt Stärke. Das ist kein Widerspruch, denn Entspannung und Kräftigung passen durchaus zusammen. Bei Erkältung hilft die Melisse die Atmung zu verbessern und eventuelles Fieber besser auszuhalten. Sogar bei Asthma kann Melissentee die Atmung erleichtern. Melisse hilft auch bei der Verdauung und wirkt entkrampfend auf Magen und Darm. Nach längerer Krankheit kann sie den Appetit steigern. Sie kann auch Kopfschmerzen und Reizungen des Nervensystems lindern, was für ihren Einsatz gegen Neuralgien, Reizbarkeit und Unruhe spricht. Auch bei Menstruationsbeschwerden kann die Melisse hilfreich sein. Sie entkrampft die Unterleibsorgane, sodass Schmerzen während der Periode schwinden. In den Wechseljahren kann die Melisse gegen viele der typischen Beschwerden helfen. Vor allem wenn man nachts nicht einschlafen kann, oder auch tagsüber von Unruhe oder schlechter Laune geplagt wird, hilft ein Melissentee wieder zur eigenen Mitte zu finden. Auch gegen die typischen Hitzewallungen und das Herzklopfen kann man die Melisse einsetzen. Kommen wir zu einem besonders wichtigen Einsatzgebiet der Melisse: der nervösen Herzschwäche. Wenn man ärztlich abgeklärt hat, dass das Herz organisch gesund ist, kann man mithilfe der Melisse die Beschwerden lindern, die aufgrund innerer Unruhe oder anderen nervlichen Gründen bestehen können.
Innerlich als Tinktur
Aus den Blättern der Melisse kann man auch eine  Tinktur zubereiten. Diese Tinktur kann man gegen die gleichen Beschwerden einsetzen wie Melissentee. Allerdings entfällt dann die entspannende Wirkung, die das Trinken eines war-men Tees ausüben kann.
Äußerliche Anwendung
Melissen-Tee kann man auch äußerlich als Umschlag oder Kompresse anwenden. Dazu tränkt man ein Baumwolltuch mit Melissentee und legt es auf die betroffene Stelle. Mit solchen Melissen-Umschlägen kann man Geschwüre, Beulen, Blutergüsse, Insektenstiche, aber auch Nervenentzündungen und Milchstau bei stillenden Müttern behandeln. Auch der käufliche Melissengeist eignet sich für die äußerliche Anwendung. Man kann damit rheumatische Beschwerden, Prellungen und Gliederschmerzen lindern.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Melisse ist extrem teuer, weil man sehr viele Pflanzen braucht, um auch nur geringe Mengen davon herzustellen. Daher wird das käufliche Melissenöl meistens teilweise aus der Zitrone oder der javanischen Citronella gewonnen. Das echte Melissenöl hilft, äußerlich als Creme angewandt, bei Lippenherpes. Die Bläschen vermehren sich nicht mehr und vorhandene Bläschen heilen schneller ab. In der Duftlampe kann man es zur Entspannung verdampfen lassen.
Melisse in der Küche
Auch in der Küche kann man die Melisse nutzen. Ihre Blätter sind ein erfrischendes Gewürzkraut für Salate. Bei exotischen Gerichten kann man sie auch mitkochen, beispielsweise als Ersatz für Zitronengras. Haustees gibt die Melisse ein erfrischendes Aroma, was sie besonders im Sommer zu einem beliebten Getränk macht.

Geschichtliches
Schon Dioskurides und Plinius Sekundus (23 –79 n. Chr.) empfahlen die Melisse in der Antike als Heilkraut. Laut Plinius galt der frische Melissensaft mit Honig vermischt als Mittel bei den grauen Star. Außerdem empfahl er sie gegen Hysterie. Die Araber schätzten die Melisse für ihre entspannende Wirkung auf das Nervensystem, ihre angstlösende Wirkung unter anderem auch gegen Kopfschmerzen und ihre Wirkung zur Stärkung des Herzens. Im 10. Jahrhundert kultivierten die Araber die Melisse in Spanien, von wo aus sie sich auf die Reise nach Mitteleuropa und die dortigen Klöster machte. Karl der Große (748 - 814 n.Chr.) befahl in seiner Verordnung "Capitulare de villis", dass die Melisse in jedem Klostergarten angebaut werden sollte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Melisse auch Hildegard von Bingen (1098-1179 n.Chr.) vertraut war, die sie unter dem Namen "Binsuga" zur Stärkung und Erfreuung des Herzens empfahl. Außerdem sagte sie der Melisse nach, dass sie angenehme Träume und guten Schlaf bringe. Auch Paracelsus (1493-1541 n.Chr.) schätzte die Melisse für ihre günstige Wirkung aufs Herz. Die Herzwirkung der Melisse war im Mittelalter aufgrund der Signaturenlehre allgemein anerkannt. 1611 wurde der Melissengeist, der von Angehörigen des Karmeliter-Ordens zusammengestellt worden war, in Paris eingeführt und dort bekannt gemacht. Der Klosterfrau-Melissengeist wurde 1775 von der Nonne Maria Clementine zusammengestellt und ist heute noch sehr beliebt. Melissengeist enthält Alkohol und eine Mischung verschiedener ätherischer Öle, darunter auch das ätherische Öl der Melisse.

Pflanzenbeschreibung
Die Melissen-Arten sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Die krausen, ei- oder herzförmigen Laubblätter sitzen gegenständig an den Stängeln und duften bei Berührung zitronenartig. Die Blüten sind zygomorph und stehen in wenigblütigen, blattachselständigen Scheinquirlen. Der Kelch ist röhrig bis glockenförmig, besitzt 13 Nerven und ist zweilippig mit einer flachen, kurz-dreizähnigen Ober- und einer zweizähnigen Unterlippe. Die Blüten krone ist zweilippig. Die Kronröhre ist aufwärts gebogen und oberhalb der Mitte bauchig erweitert. Der Schlund besitzt keinen Haarkranz. Die Oberlippe ist aufrecht oder zurückgebogen, flach bis wenig gewölbt, ausgerandet. Die Farbe ist weiß, gelblich oder blassrosa. Die Unterlippe ist dreilappig. Staubblätter und  Griffel sind länger als die Kronröhre, daher sichtbar. Es gibt vier fruchtbare Staubblätter, zwei längere und zwei kürzere, die zusammenneigen. Die Griffeläste besitzen ungefähr die gleiche Länge.
Die Melisse kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wo sie wild wächst. Schon im Mittelalter wurde sie in Mitteleuropa in den Klostergärten angebaut.
Heute wird sie häufig in Hausgärten und Bauerngärten kultiviert. Da sie viel verwendet wird, wird sie auch kommerziell angebaut. Die Melisse wächst bevorzugt in sonniger und windgeschützter Lage, daher liebt sie Weinbaugegenden mit mildem Klima. Sie braucht genügend Feuchtigkeit. Die mehrjährige Melisse sprießt im März oder April aus dem Boden und sieht zuerst ähnlich aus wie eine Taubnessel oder Minze, mit denen sie auch verwandt ist, aber am zitronenartigen Geruch kann man sie deutlich erkennen. Die Blätter sind eiförmig und am Rande eingekerbt, sie wachsen gegenständig angeordnet am Stängel. Bis Ende Juni, Anfang Juli werden die Melisse-Pflanzen bis zu 70cm hoch und verzweigen sich, sofern sie genügend Platz dafür haben. Dann erscheinen weiße Lippenblüten quirlförmig angeordnet zwischen den Blattetagen in den Blattachseln.

Anbautipps
Die Melisse kann man in Töpfchen ansäen. Sobald sie gekeimt ist und etwa fünf bis zehn Zentimeter groß, kann man sie an einem warmen, geschützten Platz auspflanzen. Der Boden sollte durchlässig sein und ausreichend gegossen werden. Damit die Melisse an Kraft gewinnt und im Folgejahr gestärkt neu austreibt, sollte man sie im ersten Jahr noch nicht allzu stark beernten. Wenn sich die Melisse wohl fühlt, treibt sie im nächsten Jahr wieder aus. Es reicht, wenn man allzu aufdringliche andere Pflanzen von ihr fernhält, damit sie von Jahr zu Jahr kräftiger und üppiger wird.

Sammeltipps
Man kann die Melisse im Juni vor der Blüte zurückschneiden, dann treibt sie buschiger wieder aus. Im September kann man sie ein zweites Mal zurückschneiden. Die Melissen sollte man am frühen Nachmittag schneiden. Die Blätter und oberen blühenden Triebe sollte man möglichst wenig anfassen und zügig im Schatten trocknen. Die getrockneten Pflanzen sollte man nicht in Metalldosen aufbewahren und auch nicht anderweitig mit Metall berühren.




WEGRAUKE


Die Wegrauke wächst, wie der Name schon sagt, an Wegrändern und als Unkraut in Feldern und Gärten. Sie ist eine von diesen gelb blühenden Kreuzblütlern, bei denen man auf den ersten Blick gar nicht weiß, welche es nun ist. Erst bei genauerer Betrachtung kann man die Wegrauke identifizieren. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt. Früher wurde sie in der Volksheilkunde jedoch gerne verwendet. Das Kraut der Wegrauke kann man gegen Kehlkopfentzündung verwenden. Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen.
Die Weg-Rauke, auch Echte Rauke, Gewöhnliche Rauke, Raukensenf, Wegsenf oder Sängerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Die Wegrauke wächst an Wegrändern und als „Unkraut" in Feldern und Gärten. Sie ist in Europa heimisch, wo sie häufig vorkommt. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt. Früher wurde sie in der Volksheilkunde jedoch gerne verwendet. Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
belebend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, Bronchitis, Husten, Kehlkopfentzündung, Stimmbandentzündung, Magenschwäche, Verstopfung, Skorbut, Herzschwäche
wissenschaftlicher Name:
Sisymbrium officinale
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Hedge mustard
volkstümliche Namen:
Raukensenf
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Vitamin C
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Die Weg-Rauke wird nach Haeupler & Muer als giftig für bestimmte Tiere angegeben. Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma. Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack. Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden. Die Sammelzeit ist von Juni bis September. In früheren Zeiten wurden die abgestorbenen Pflanzen als Besen genutzt.
Anwendung als Heilpflanze
In der Volksmedizin wurde die Weg-Rauke als Tee verwendet. Die Weg-Rauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandent-zündungen eingesetzt wurde. Weg-Rauke wird in der  Pflanzenheilkunde als Heilmittel gegen Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt.
Tee
Einen Tee aus der Wegrauke sollte man mit dem frischen Kraut zubereiten, denn getrocknet sind die wirksamen Inhaltsstoffe nahezu verschwunden. Man übergießt zwei Teelöffel des Wegrauken-Krautes mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf Minuten ziehen.
Sänger-Kraut
Früher wurde die Wegrauke viel von Sängern verwendet, die ihre Stimme ver-loren hatten. Die Wegrauke soll helfen, Stimmbandentzündungen zu lindern.
Atemwege
Man kann die Wegrauke gegen Husten und andere Erkrankungen der Atemwege einsetzen. Die Wegrauke löst den Schleim und erleichtert die Atmung.
Küche
Die jungen Triebe kann man als Gewürz in Salaten und Gemüse verwenden.
Den Samen der Wegrauke kann man auch als Gewürz verwenden. Er hat ein würziges senfartiges Aroma. Getrocknet kann man ihn pulverisieren und wie Senfpulver verwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Wegrauke ist in Europa heimisch und kommt häufig vor. Die einjährige Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden an warmen Stellen. Man findet sie an Wegen, als Gartenunkraut, auf Schutt, Dämmen und an Ufern.
Die Wegrauke wird 30 bis 60 cm hoch. In Bodennähe wächst eine Blätter-Rosette mit fiederteilig gelappten Blättern. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. An den Rändern sind die Blätter gesägt. Ab Mai blühen die kleinen, gelben Blüten an den verzweigten Stängeln. Die Blüten haben vier Blütenblätter und werden etwa drei mm groß. Aus den Blüten entwickeln sich schmale Schoten, die eng am Stängel stehen. Die Weg-Rauke ist eine einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 70 cm erreicht. Die Weg-Rauke ist aufrecht wachsend mit sparrig abstehenden Ästen. Diese sparrig abstehenden, aber bogenförmig aufwärts gerichteten Seitenäste mit den angedrückten Schoten sind das Kennzeichen dieser Art. In Bodennähe wächst eine Blattro-sette mit fiederteilig gelappten  Laubblättern und großem Endabschnitt. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. An den Rändern sind die Blätter gesägt.
Ab Mai bis in den Frühsommer blühen die  traubigen Blütenstände an den verzweigten  Stängeln. Die kleinen, zwittrigen, disymmetrischen Blüten sind vierzählig. Es sind vier grüne Kelchblätter vorhanden. Die vier gelben Kronblätter sind von 2 bis 4 mm lang. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Eng dem Stängel angedrückt stehen die schmalen, behaarten  Schoten, die 8 bis 20 mm lang werden. Der Fruchtstiel ist 2 bis 3 mm lang und fast so dick wie die Schoten. Die Samen haben die Maße: 1 bis 1,3 × 0,5 bis 0,6 mm.
Die Weg-Rauke enthält Gerbsäure, Vitamin C. Da die Weg-Rauke eine gewisse Ähnlichkeit mit dem  Echten Eisenkraut hat, wird sie auch als Gelbes Eisenkraut bezeichnet.



BACHBLÜTEN
Man fühlt sich durch seine Überlegenheit manchmal isoliert und außen vor (34 Water Violet)
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Diese Menschen sind wegen ihrer Überlegenheit deren öfteren isoliert und außen vor
- Mit der dementsprechenden Bachblüten können sie diese Überlegenheit allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Man trägt die Bürde der anderen mit (22 Oak)
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Diese Menschen tragen von anderen die Mühen und Kummer ihrer Mitmenschen mit
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verhalten allmählich ablegen


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