Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 12.06.17-18.06.17


RESEDE   

Die Resede steht unauffällig am Wegrand oder auf Bahndämmen, aber beim näheren Hinschauen entpuppt sie sich als hübsche Blume mit Wohlgeruch. Kaum jemand kennt die Resede heutzutage, dabei war sie früher eine beliebte Gartenpflanze, die mit ihrem Duft betört hat. Die alten Römer kannten auch ihre Heilwirkung und benannten sie sogar danach, denn "Resede" bedeutet soviel wie "heilen" oder "beruhigen". Aber das Wissen um die Heilkraft der Resede ist fast in Vergessenheit geraten. Nur eine schwache Ahnung davon ist erhalten geblieben.
Reseda, auch Resede oder Wau genannt, ist eine  Pflanzengattung in der Familie der  Resedagewächse. Die Reseden sind die einzige in Mitteleuropa vorkommende Gattung der Familie.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, schmerzstillend, Schlaflosigkeit, Unruhe, Quet-schungen, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name:
Reseda lutea, Reseda luteola
Pflanzenfamilie:
Resedagewächse = Resedaceae
englischer Name:
Wild Mignonette
volkstümlicher Name:
Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelbkraut, Lutuole
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Senföle, Flavone
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die Resede sieht aus wie eine Heilpflanze und heißt wie eine Heilpflanze, denn das lateinische "Resedere" heißt beruhigen, stillen oder heilen. Aber es ist schwierig herauszufinden, was die Resede denn heilt, mal davon abgesehen, dass schon das "beruhigen" im Namen einen Hinweis darauf gibt. Die Heilwirkungen der Resede scheinen nahezu in Vergessenheit geraten. Ein paar Hinweise lassen sich jedoch aufstöbern. In römischer Zeit war die Resede anscheinend eine beliebte Heilpflanze. Sie wirkt beruhigend und schmerzstillend, daher kann man sie gegen Schlafstörungen und Nervosität einsetzen. Äußerlich angewandt soll die Resede bei Quetschungen und Blutergüsse helfen. Früher wurde die Resede auch zum Färben verwendet, denn man kann mit ihr gelb färben. Darum heißt die Pflanze auch Färberwau.

Pflanzenbeschreibung
Die Reseden sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Blätter sind einfach oder fiederteilig. Am Grund besitzen sie meist zwei Zähnchen. Die Blüten stehen in den Achseln von Tragblättern. Sie sind zygomorph, besitzen vier bis acht Kelchblätter, ebenso viele gelbe, weißliche oder grünliche Kronblätter, 10 bis 25 Staubblätter und einen Stempel. Dieser besteht aus einem einfächrigen, oberständigen Fruchtknoten aus drei bis vier verwachsenen Fruchtblättern. Ein Griffel fehlt. Es gibt drei bis sechs Narben. Die  Kapselfrucht ist schon als unbefruchterer Fruchtknoten oben offen und bleibt bis zur Reife offen.
Die Reseden sind eine eigene Pflanzenfamilie: die Resedengewächse. Innerhalb dieser Familie gibt es die Gattung Reseda, von der hier die Rede ist, speziell von der Wildform Reseda lutea. Die Resede kommt ursprünglich aus Südeuropa, hat sich aber auch in Mitteleuropa und Asien verbreitet. Über die Kultivierung in Gärten ist sie auch nach Nordamerika eingewandert. Sie liebt kalkhaltigen Boden mit Kies, der aber nährstoffreich ist. Daher findet man sie vor allem an Wegrändern, auf Bahndämmen und Schuttplätzen. Die ein- bis mehrjährige Pflanze bildet zunächst eine Rosette am Boden. Dann wächst sie bis zu 1,30m hoch, meistens ist sie aber nur etwa 30cm groß. Am Stängel wachsen einige Blätter in wechselständiger Anordnung. An der Spitze des Stängels steht der Blütenstand in Traubenform. Die Blüten sind weißgelb und duften angenehm. Aufgrund ihres Duftes wurde die Resede früher häufig in Gärten und Blumenkästen angebaut.




YSOP


Der Ysop, ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütlern, ist hierzulande vorwiegend als Würzkraut bekannt. Doch er ist auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigem Einsatzspektrum. Seine volkstümlichen Namen lauten: Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop und Josefskraut. In unserem Garten hat er sich mit ausgesprochen starker Wuchskraft einen umfangreichen Platz an der Sonne erobert. Aus der zierlichen Pflanze im Blumentopf ist innerhalb von wenigen Jahren der reinste Busch geworden. Wir müssen ihn immer wieder massiv zurückschneiden, um genug Platz für unsere Gemüsepflanzen zu haben.
Ysop, auch Bienenkraut, Duftisoppe, Echter Ysop, Eisenkraut, Eisop, Esope, Gewürzysop, Heisop, Hisopo, Hizopf, Ibsche, Isop, Ispen, Essigkraut, Josefskraut oder Weinespenkraut genannt, ist ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Der Name Ysop leitet sich vom Hebräischen 'ésóv für ‚heiliges Kraut‘ ab. Die Pflanze wird als Gewürz- und Heilpflanze seit dem 16. Jahrhundert kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm Katarrh, Blähungen, entzündungshemmend, schweißhemmend, menstruationsfördernd, gallefördernd, leicht abführend
wissenschaftlicher Name:
Hyssopus officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Hyssop
volkstümlicher Name:
Essigkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Flavonglycosise: Hesperidin und Diosmin, Gerbstoffe, Cholin, Apfelsäure, Zucker, Harz, Gummi, Farbstoff Hyssopin
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Ysop kann man als Tee einzeln oder zusammen mit anderen Kräutern in Mischungen trinken. Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen. Da er recht kräftig schmeckt, reichen wenige Blättchen, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Saucen.

Pflanzenbeschreibung
Ysop ist eine bis 60cm hohe Staude oder ein Zwergstrauch. Er weist zahlreiche aufrechte, selten auch niederliegende, verzweigte, mattbraune Äste mit abblätternder Rinde auf. Die  Blätter sind gegenständig und scheinbar quirlig an Kurztrieben angeordnet. Sie sind sitzend oder fast sitzend, bis 50 mm lang und 10mm breit. Ihre Form ist stumpf oder kurz zugespitzt, sie sind ganz-randig, kahl bis zottig behaart und an Ober- und Unterseite dicht mit Öldrüsen bedeckt. Die fünfzähligen  Blüten sind leuchtendblau oder violett gefärbt, selten weiß oder rosa. 4 bis 16 Blüten sind in einseitswendigen Scheinquirlen zu endständigen, ährigen Blütenständen vereinigt. Die Vorblätter sind linealisch, laufen spitz zu und sind nicht begrannt oder besitzen  Grannen mit einer Länge von 1 bis 3mm. Der  Kelch ist oft violett, röhrig, 15-nervig und kahl oder flaumig behaart. Die gleich großen Kelchzähne sind bis 3 mm lang und mit oder ohne Granne. Die  Blütenkrone ist bis zu 12 mm lang, trichterförmig und zweilippig. Die Oberlippe ist aufrecht und ausgerandet, die  Unterlippe lang abstehend und dreilippig mit einem großen ausgerandeten Mittellappen. Es sind 4 herausragende und spreizende  Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind weiß oder violett. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die  Griffel sind länger als die Staubblätter. Die ungefähr 2 mm langen Nüsschen sind braun und glatt, sie verschleimen bei Feuchtigkeit. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Der Ysop ist ein mehrjähriger Lippenblütler, verwandt mit Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin. Er wird etwa einen halben Meter hoch und wenn er sich an einem Standort wohl fühlt, wird er ein umfangreicher, niedriger Busch.
An seinen Stängeln wachsen in Rosettenform angeordnete längliche, stiellose Blättchen. Die violetten Blüten wachsen in Scheinähren.



BACHBLÜTEN
Ich bin mit anderen streng (31 Vervain)
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Diese Menschen sind mit anderen sehr streng und können nichts tolerieren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dies Strengheit allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Völlig introvertiert, in Trauer gefangen (21 Mustard)
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Diese Menschen sind in sich innen gekehrt und in einer gewissen Trauer gefangen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das in sich gekehrt und die Trauer überwinden

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