Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 14.05.18-20.05.18


KAMILLE
  
Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Zu Recht verwenden viele Großmütter die Kamille für alle Arten von Beschwerden, denn sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen, weil sie die Nähe von Getreide liebt, dort aber bekämpft wird. Als Ausgleich dafür kann man sie aber in jedem Supermarkt zumindest als Beuteltee kaufen. Die Kamille ist so bekannt, daß wohl jeder ihren typischen Duft kennt.
Die Echte Kamille ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Die ursprünglich in Süd- und Osteuropa verbreitete Art ist heute praktisch in ganz Europa heimisch. Sie ist eine Heilpflanze, die vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Entzündungen Verwendung findet. Die Echte Kamille wurde vom Verband Deutscher Drogisten (VDD) im Jahre 1987 zur ersten Arzneipflanze des Jahres gekürt. Außerdem wählte man sie zur Heilpflanze des Jahres 2002.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, austrocknend, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Afterjucken, Allergien, Asthma, Aufstoßen, Blähungen, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Darmkoliken, Darmschleimhautentzündung,  Durchfall, Ekzeme,  Entzündete Wunden, Erkältung, Erysipel, Fieber, Furunkel, Gesichtsrose, Gicht, Grippe, Geschwüre, Gürtelrose, Hämorrhoiden,  Halsentzündung, Hexenschuss, Hautunreinheiten, Husten, Infizierte Wunden, Ischias, Juckreiz, Kopfschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Magengeschwür, Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung,  Mandelentzündung, Menstruationsfördernd, Menstruationsbeschwerden, Mundgeruch, Mundschleimhautentzündung,  Muttermilch fördernd, Nebenhöhlenentzündung, Nervenschmerzen, Nervosität, Neuralgien, Reizdarm, Reizmagen, Rheuma, Schnupfen, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Stress, Unterleibserkrankungen, Verstopfung, Weißfluss, Wunden, Zahnfleischentzündung, Zwölffingerdarmgeschwür
wissenschaftlicher  Name: Matricaria chamomilla
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Chamomile
volkstümliche Namen: Apfelkraut, Apfelblümlein, Ganille, Garnille, Gramillen, Haugenblume, Helmergen, Helmriegen, Hermel, Hermelin, Herminzel, Kamel-le, Kammerblume, Kühmelle, Kummerblume, Laugenblume, Mägdeblume, Mariamagdalenakraut, Muskatblume, Mutterkraut, Remi, Romerei
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Cumarin, Borneol, Werg, Farnesol, Herniarin, Hyperosid, Oleanolsäure, Salicylate, Salizylsäure, Schwefel, Thujon, Umbelliferon
Sammelzeit: Mai - Juli bei Sonnenschein

Anwendung
Die Wirkungen der Kamille sind mannigfaltig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidirg und wundheilend. Sie kann als Tee oder Tinktur eingesetzt werden.
Innerlich
Innerlich ist das Haupteinsatzgebiet der Kamille üblicherweise der Magen-Darmbereich. Aber auch bei den meisten anderen Beschwerden kann die Kamille hilfreich wirken.
Verdauungsbeschwerden
Ein Kamillentee lindert Bauchschmerzen kleiner Kinder und großer Erwachsener. Bei verdorbendem Magen kann ein in kleinen Schlucken getrunkender Kamillentee kleine Wunder bewirken. Denn die Kamille entkrampft nicht nur, sondern wirkt auch antibakteriell, was eventuell mit der Nahrung aufgenommenen Krankheitserregern das Leben schwer macht. Kamillentee hilft auch bei Durchfall, aber auch bei Verstopfung. Auch bei Magengeschwüre kann man Kamillentee in kleinen Schlucken trinken.
Blähungsteemischung
Diese Teemischung hilft gegen Blähungen (Meteorismus). Auch für Kinder ist dieser Tee geeignet, weil die enthaltenen Kräuter freundlich schmecken. Man kann ihn bei all den typischen leichten Bauchwehbeschwerden von Kindern versuchen. Anis und Fenchel wirken durch ihre ätherischen Öle stark blähungswidrig. Die Kamille wirkt entkrampfend, schmerzlindernd und antibakteriell, falls Bakterien mit im Spiel sein sollten.
Zutaten: 20g Kamillenblüten, 40g Anisfrüchte (Samen), 40g Fenchelfrüchte (Samen)
Anleitung: Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen. Filter den Tee anschließend ab. Trink den Tee in kleinen Schlucken.
Harnapparat
Leichte Nierenschwäche und Blasenbeschwerden können durch Kamille gelindert werden. Die Kamille entkrampft die Harnorgane, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und fördert die Harnproduktion. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen.
Stoffwechsel
Durch die harntreibenden Eigenschaften reinigt die Kamille das Blut und hilft dem Körper schädliche Stoffe (z.B. Harnsäure) auszuscheiden. Dadurch kann Kamillentee die Beschwerden von rheumatischen Erkrankungen und Gicht lindern. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken.
Nervensystem
Die Kamille wirkt beruhigend und entkrampfend. Diese Wirkung hilft daher bei nervösen Beschwerden und Schlaflosigkeit. Auch neuralgische Schmerzen wie Ischias oder Hexenschuss können durch die Kamille gelindert werden. Bei Bedarf eine Tasse Kamillentee aufbrühen und in möglichst ruhiger Umgebung langsam trinken.
Atemwegserkrankungen
Bei nahezu allen Arten von Erkrankungen der Atemwege kann die Kamille helfen. Das beginnt bei der normalen Erkältung mit Schnupfen und Halsschmerzen und endet noch nicht bei der Nebenhöhlenentzündung oder Angina. Hierzu sollte man dreimal täglich eine Tasse Kamillentee trinken, solange die Beschwerden bestehen. Man kann den Tee auch mit Honig süßen, vor allem wenn auch Husten vorliegt.
Dampfbad bei Nebenhöhlenentzündung und unreine Haut
Ein Kamillendampfbad hilft bei Stirnhöhlenentzündungen, verstopfter Nase, aber auch bei unreiner Haut und Akne. Dazu brüht man einen starken Kamillentee in einer Schüssel auf. Die Schüssel stellt man auf einen Tisch (hitzefeste Unterlage nicht vergessen). Dann setzt man sich davor und beugt sich darüber. Ein großes Handtuch wird über Kopf und Schüssel ausgebreitet, da-mit sich der Dampf sammeln kann. Den Dampf atmet man 10-15 Minuten lang ein und geht so nahe ans heiße Wasser, wie man aushält (natürlich nicht berühren). Anschließend trocknet man sich gründlich ab.
Frauenbeschwerden
Innerlich als Tee getrunken hilft Kamille gegen Menstruationskrämpfe, zu spät einsetzende Menstruation und zu wenig Milchbildung in der Stillzeit (zusammen mit Anis). Als Sitzbad kann man die Kamille bei Scheidenentzündungen, wie beispielsweise Weißfluss verwenden. Sitzbäder helfen auch unterstützend bei Menstruationskrämpfen und verschiedenen Arten von Unterleibsentzündungen.
Gurgeln und Spülen bei Mundentzündungen
Bei Entzündungen im Mundraum, auch bei Halsschmerzen kann man mit Kamillentee oder verdünnter Kamillentinktur gurgeln beziehungsweise spülen. Selbst Zahnschmerzen können durch Kamillespülungen vorübergehend gelindert werden. Allerdings sollte man zur Kariesversorgung den Zahnarzt aufsuchen.
Äußerlich
Äußerlich kann die auf vielfache Weise zur Wundheilung beitragen. Bei der Wundheilung mit Kamille muß beachtet werden, daß sie eine stark austrocknende Wirkung hat, die nicht in allen Fällen erwünscht ist (z.B. bei besonders trockener Haut). Außerdem haben manche Allergiker Probleme mit Kamille, weil sie die Haut etwas reizt. Ansonsten kann sie als Tinktur oder Salbe aufgetragen werden oder als Bad (z.B. Sitzbad) oder Kompresse in Teeform wirken.
Kamillenblüten
Die pharmazeutische Droge der getrockneten Blütenstände wird als Matricariae flos bzw. Kamillenblüten bezeichnet. Der Gehalt an ätherischem Öl muss mindestens 4ml pro kg getrockneter Droge betragen. Als Droge darf sie nur aus Blütenköpfchen bestehen. Die Kamillenblüten haben einen angenehmen Duft. Sie werden eingesetzt als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, bei Blähungen und als Magenmittel. Sie haben ebenfalls desodorierende und bakterienhemmende Wirkung. Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Magen- und Darmbeschwerden wie Gastritis, Enteritis, Colitis, Blähungen, krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt und Menstruationsbeschwerden. Äußerliche Anwendung findet die Echte Kamille bei Haut- und Schleimhautentzündungen, bei bakteriellen Hauterkrankungen, auch der Mundhöhle und des Zahnfleisches. Bei entzündlichen Erkrankungen der Luftwege werden Inhalationen vorgenommen. Bei Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich werden Bäder und Spülungen vorgenommen. Von einer Anwendung des Aufgusses im Augenbereich wird abgeraten. Allergische Hautreaktionen auf die Echte Kamille sind sehr selten beschrieben worden. Ein diskutierter Auslöser, das Sesquiterpenlacton Anthecotulid wie es in Anthemis cotula vorkommt, kommt in der Echten Kamille nicht vor. Als Kandidat wird auch das Cumarin Herniarin diskutiert. Diese seltenen allergischen Reaktionen sind der Grund dafür, dass in der Standardzulassung von einer Anwendung im Augenbereich abgeraten wird. Für Kamillentee werden die Blüten, das Kraut und die Samen verwendet. Besonders in romanischen Ländern wird Kamillentee als Schlaftee und als Beruhigungsmittel verwendet. Eine italienische Teespezialität ist „Camomilla setacciata“ aus den gelben Röhrenblüten der Kamille, die gern nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen getrunken wird.
Kamillenöl
Das (ätherische) Kamillenöl oder Matricariae aetheroleum, wird durch Wasserdampfdestillation aus frischen oder getrockneten Blütenköpfchen gewonnen. Hierbei entsteht in größeren Mengen aus farblosen Vorstufen das blau gefärbte Chamazulen, das dem ganzen Öl diese Farbe verleiht. Die Anwendungsbereiche entsprechen weitgehend denen der Kamillenblüten. Auch durch Einweichen in Pflanzenöle gewonnene Auszüge aus Kamillenblüten werden als (fettes) Kamillenöl bezeichnet, die Konzentration der enthaltenen Kamillenwirkstoffe darin ist deutlich geringer als beim ätherischen Kamillenöl. In der Aromatherapie wird das Kamillenöl für ein besseres Hautbild verwendet.
Merke! Nie Kamille in die Augen!!!! Die feinen Härchen der Kamillenblüten reizen die Augen ganz stark. Daher darf sie nie bei Augenentzündungen verwendet werden. Auch nicht gut abgeseiht, weil die feinen Härchen normale Siebe durchdringen.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, aber sie ist schon lange auch in Mitteleuropa heimisch. In vielen Ländern wird sie angebaut, weil ihre Blüten überall als Kräutertee begehrt sind. Ein besonders wichtiges Anbauland ist Frankreich. Die Kamille ist anspruchslos was Boden und Nährstoffe angeht. Sie wächst gerne auf brachliegenden Feldern und am Wegrand. Im Garten kann man sie an sonniger Stelle anbauen. Die einjährige Pflanze wird 10-50 groß und hat einen runden, glatten aufrechten Stängel, der sich stark verzweigt. Die gefiederten Blätter sind grüngelb. Die Blüten sind goldgelbe Röhrenblüten mit hellweißen Zungenblüten. Sie erscheinen in warmen Gegenden schon ab Ende Mai, sonst eher ab Juni. Der Blütenboden wölbt sich stark nach oben, dadurch erhält die Kamillenblüte ihre prägnante Form. Die Kamille duftet ausgeprägt.
Vegetative Merkmale
Die Echte Kamille ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Alle Pflanzenteile besitzen einen starken, charakteristischen Geruch. Die Stängel sind aufrecht oder aufsteigend und kahl, im oberen Teil sind sie meist sehr stark verzweigt. Die Laubblätter sind 4 bis 7 cm lang und zwei- bis dreifach fiederteilig. Die einzelnen Zipfel sind schmal linealisch, knapp 0,5 mm breit, und tragen eine Stachelspitze.
Generative Merkmale
In einem Gesamtblütenstand stehen meist 7 bis 120 (1 bis 900) körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Der Körbchenstiel ist 3 bis 10 cm lang. Das Aussehen erinnert an ein Gänseblümchen, obwohl diese viel kleiner sind. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 18 bis 25 mm auf. Die 20 bis 30 Hüllblätter stehen annähernd einreihig. Die Hüllblätter sind länglich, stumpf und haben einen hellen Hautrand. Der Körbchenboden ist zu Beginn der Blüte flach, wird später kegelförmig und hohl. Meist sind weiße Zungenblüten vorhanden, die zum Ende der Anthese zurückgeschlagen, 6 bis 9 mm lang und 2 bis 3 mm breit sind. Die Röhrenblütensind goldgelb und fünfzähnig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten: meist Zweiflügler, seltener durch Käfer und Hautflügler. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Achänen sind 0,8 bis 1,5 mm lang, von hell graubrauner Farbe. Auf der Innenseite besitzen die Achänen vier bis fünf mit Schleimdrüsen besetzte Rippen, auf der Außenseite sind sie spärlich drüsig punktiert. Der Pappus ist klein bis fehlend; selten ist er bei Früchten der Zungenblüten deutlich vorhanden und gleich lang wie oder länger als die Frucht. Die Ausbreitung erfolgt auf verschiedenen Wegen: Tiere wie Schafe, Esel und Pferde fressen die Fruchtstände und verbreiten die Achänen, Endozoochorie genannt; die Früchte verschleimen und bleiben an Tieren kleben; und die Echte Kamille wird durch den Menschen weiterverbreitet. Die Blütezeit ist Mai bis Juli.  



LÄRCHE

Die Lärche ist eine Besonderheit im Reich der Nadelbäume, denn sie verliert jedes Jahr ihre Nadeln, als wäre sie ein Laubbaum. Dass sie auch eine vielfältige Heilpflanze ist, ist nur wenigen bekannt. Dabei ist es sehr nützlich zu wissen, dass sie bei vielerlei Hautleiden hilft, aber auch bei Problemen des Verdauungssystems und Harnapparates. Die Lärche wird auch als Bachblüte Larch eingesetzt.
Die Lärchen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse. Sie wachsen häufig in den nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern. Die Europäische Lärche war der Baum des Jahres 2012 in Deutschland und der Baum des Jahres 2002 in Österreich.

Steckbrief
Heilwirkung:
erweichend, erwärmend, harntreibend, Blasenleiden, Blasensteine, Blutungen, Würmer, Nervenschmerzen, Wunden, eiternde Geschwüre, nässende Flechten, Grind, Bandwürmer, Durchfall, Gallensteine, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Larix europaea, Pinus larix, Larix decidua
Pflanzenfamilie:
Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name:
Larch
volkstümlicher Name:
Lärchtann, Lerbam, Lörbaum, Lorchbaum, Lertanne, Lörtanne, Schönholz
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Harz, junge Sprosse, Nadeln
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Harzsäuren, Pimarinsäure, Pimarsäure, Pimarolsäure, Bitterstoff, Bernsteinsäure
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Das ätherische Öl (venetianischer Terpentin) kann man mit Honig vermischen und bei Blasenleiden, Blutungen und Darmkatarrh einsetzen. Äußerlich kann man das ätherische Öl für Einreibungen bei Nervenschmerzen verwenden. Als Umschlag (Tuch in heißes tauchen und ätherisches Öl drauftropfen) hilft das ätherische Lärchenöl bei allerlei Hauterkrankungen. Da die Wirkstoffe der Lärche jedoch sehr kräftig sind, sollte man den Umschlag nach einer halben Stunde entfernen und erst frühestens einen Tag später nochmal anwenden. Auch mit der Dosierung muss man bei der Lärche sehr vorsichtig sein.
Bachblüte
Als Bachblüte Larch steht die Lärche für die Bescheidenheit und das Selbstvertrauen.

Pflanzenbeschreibung
Alle Lärchenarten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse. Die andere Gattung ist die der Goldlärchen, welche nicht zu den Lärchen gehört. An einem Kurztrieb befinden sich 10 bis 60 Nadelblätter oder die Nadelblätter befinden sich einzeln an einjährigen Langtrieben. Die Borke ist an jungen Bäumen silber-grau bis grau-braun; sie wird später rötlich braun bis braun. Die  Europäische Lärche erreicht Wuchshöhen von etwa 40 Meter, amerikanische Lärchen werden sogar noch etwas größer. Larixarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig, sie besitzen also männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben. Sie benötigen von der  Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Die eiförmigen bis kugeligen Zapfen stehen aufrecht endständig an Kurztriebenoder an einem kurzen, gebogenen, beblätterten Stiel am Zweig. Bei Reife sind sie hell bis dunkel braun. Die Samenschuppen sind meist etwas breiter als lang. Die Deckschuppen sind glatt und dünn. Die kleinen  Samen sind weißlich und 4 bis 6 mm groß mit 6 bis 9 mm großen Flügeln. Die Sämlinge besitzen vier bis acht Keimblätter.
In ihrer Jugend wächst der Lärchenbaum sehr schnell, sodass er zunächst hoch aber schmal wird. Erst später entwickelt die Lärche ihr Breitenwachstum. Im Frühling wachsen die neuen Nadeln büschelweise. Die Nadeln sind gut zwei Zentimeter lang und flach. Etwa zwanzig von ihnen bilden ein Büschel. Im April und Mai blühen die roten, duftenden Blüten. Im Herbst entwickeln sie sich zu kleinen Zäpfchen.



BACHBLÜTEN
Ich habe Angst, angesteckt zu werden (10 Crab Apple)
-
Diese Menschen haben sehr große Angst angesteckt zu werden    
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst, von einer Ansteckung minimieren  


BACHBLÜTEN
Ich habe Schwächezustände (11 Elm)
-
Diese Menschen haben immer wieder Schwächezustände
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Schwächezustände überwinden


ERNÄHRUNG
Lagerung von Getreide
Papier- und Leinensäcke eignen sich gut für die Aufbewahrung von Getreide. Es soll an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Vollkornmehl und teilausgesiebtes Mehl sollten ebenfalls kühl und trocken, aber nicht lange aufbewahrt werden, da der Keim ranzig werden könnte.


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