Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 09.04.18-15.04.18


FRAUENHAAR/-FARN

Der Frauenhaarfarn gehört zur Familie der Frauenhaarfarngewächse, deren Vertreter vorwiegend in den Tropen vorkommt. Einzig der Frauenhaarfarn ist in Mitteleuropa heimisch. Die Blätter des Frauenhaarfarns sind mehrfach gefiedert. Man kann den Frauenhaarfarn vorwiegend bei Husten und Erkältungen anwenden. Äußerlich angewandt hilft er auch bei Stiche von Insekten und auf der Kopfhaut gegen Haarschuppen.
Der Frauenhaarfarn, auch Venushaar genannt, ist eine der weltweit häufigsten und verbreitetsten  Farnarten. Er gehört zur Gattung der  Frauenhaarfarne. Er ist die einzige Frauenhaarfarnart, die in  Europa vorkommt. Es sind oder waren, zum Teil auch nur regional, auch folgende Bezeichnungen gebräuchlich: Frähenhor (Siebenbürgen), Frauenhaar, Frauenzopf, Güldenwiderthon (Rendsburg), Jungfrawenhaar (mittelhochdeutsch), Minnenhaar (mittelhochdeutsch) und Vrowenhaar (mittelniederdeutsch).

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, blutreinigend, schleimlösend, tonisierend, Husten, Keuchhusten, Erkältung, Muttermilch fördernd, Insektenstiche, Schuppen
wissenschaftlicher Name:
Adiantum capillus-veneris
englischer Name:
Maidenhair Fern
volkstümliche Namen:
Venushaar
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Frühling und Sommer

Nutzung
Medizin
Bei Husten, Erkältung, Heiserkeit oder Bronchialkatarrh kann ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den Wedeln der Pflanze eingenommen werden.

Beschreibung
Es handelt sich um grazile Farne, deren Wedel von einem kurzen, kriechenden Stämmchen entspringen, das mit goldbraunen bis mittelbraunen häutigen Schuppen bedeckt ist. Die Wedel sind hängend bis aufrecht und überhängend. Meist wachsen sie relativ dicht. Sie sind 15–75 cm (meist 20–35 cm) lang und im Umriss dreieckig bis lanzettlich. Sie sind unregelmäßig zwei- bis dreifach gefiedert, wobei die einzelnen Fiederabschnitt in ihrer Form zwischen rhombisch, fächerförmig oder keilförmig schwanken, insgesamt aber ungefähr so lang wie breit sind. Der vordere Rand der Fiederchen ist nur sehr wenig gelappt. An ihrer Basis sind die sehr zarten Fiederchen schmal oder breit keilförmig verschmälert. Die Achsen der Wedel sind dünn, glänzend, und zumindest nahe der Basis, meist aber weit hinauf, dunkel gefärbt.





GIERSCH

Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, dass man es nie wieder los wird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln. Man kann den Giersch jedoch als Wildgemüse essen und dann ist man mitunter froh, soviel von ihm zu haben. Außerdem hat der Giersch Heilkräfte und kann die Harnorgane und den Stoffwechsel fördern.
Gewöhnlicher Giersch ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Aegopodium in der Familie der  Doldenblütler. Sie ist die einzige in Europa vorkommende Aegopodium-Art. Der botanische Gattungsname Aegopodium
leitet sich von griechisch αἴγειος = aigeos (für „von Ziegen“) und griechisch πούς-ποδός = pous-podos für Fuß ab und bezieht sich auf die Gestalt der Blätter, die an einen Ziegenfuß erinnern. Das Artepitheton podagraria weist darauf hin, dass diese Pflanzenart seit Jahrhunderten in der Volksmedizin zur Linderung der Schmerzen bei Rheumatismus und Gicht (Podagra) Verwendung fand. Giersch gilt bei Gärtnern als lästiges Unkraut; er wuchert und lässt sich wegen seiner unterirdischen Triebe nur schwer bekämpfen. Andererseits ist Giersch ein wohlschmeckendes Wildgemüse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Gicht, Rheuma
Heilwirkung:
abführend, antirheumatisch, beruhigend, entwässernd, entzündungshemmend, harnsäurelösend, harntreibend, verdauungsanregend
Anwendungsbereiche:
Blasenentzündung, Durchfall, Gicht, Hämorrhoiden, Ischias, Rheuma, Skorbut, Übergewicht, Verdauungsschwäche, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Aegopodium podagraria
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Bishop Weed, Ground Elder
volkstümlicher Name:
Dreiblatt, Erdholler, Giersch, Geißfuß, Hinfuss, Podagariakraut, Podagrakraut, Podagriarkraut, Zaun-Giersch, Zaungiersch, Zipper-leinskraut
Falsche Schreibweisen:
Girsch
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C
Sammelzeit:
April bis Juli

Anwendung
Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch als Gemüse wie auch als Heilpflanze angebaut.
Traditionelle Heilpflanze
Der Trivialname Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch als ein Mittel bei Gicht galt. Er soll auch bei Rheuma und Arthritis, krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Da keine Belege für die genannten Indikationen gefunden wurden, wird der Giersch in neuen Arzneibüchern nicht mehr aufgeführt.
Ernährung
Roh erinnert Giersch in Geruch und Geschmack ein wenig an Petersiliegemischt mit dem harzigen Aroma einer Mango, gekocht hingegen an Spinat. Da Giersch im Gegensatz zu den meisten Gemüsesorten über viele Monate zur Verfügung steht und nur geringe Ansprüche an Boden, Wasser und Lichtversorgung stellt, sicherte er beispielsweise während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr. Die jungen, grünen Blätter enthalten (je 100 g) etwa: 200mg  Vitamin C, 5mg  Carotin, 130mg  Calcium, 5mg Magnesium, 3mg  Eisenund 2mg Kupfer. Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Als Salat eignen sich vor allem die jungen, kaum entfalteten Blätter. Rohe Blätter können auch in Aufstriche und Suppen gegeben werden. Nach der Blüte wird der Geschmack kräftiger und eine leicht abführende Wirkung kann eintreten. Durch das Entfernen der Blüten kann dies teilweise verhindert werden. Ältere Blätter eignen sich als Tee oder zum Kochen bzw. Dünsten. Die bitteren Stiele sind zäh und sollten entfernt werden. Beim Sammeln ist eine Verwechslung mit ungenießbaren und giftigen Arten, wie  Gefleckter Schierling oder Breitblättriger Merk, zu vermeiden. Giersch lässt sich gut am dreikantigen Blattstiel erkennen, wobei eine Kante abgerundet und die gegenüberliegende Seite konkav eingezogen ist.
Tee
2 Esslöffel auf 250ml Wasser. Kraut mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. Der Tee aus dem getrockneten Kraut hilft bei Gicht und Rheuma. Für eine Frühjahrskur kann man statt dem getrockneten Kraut die frischen Triebe in gleicher Menge nutzen.
Umschläge
Das frische zerquetschte Kraut wird als Umschlag auf die betroffene Körperstelle bei Gicht und Rheuma aufgebracht. Praktisch ist das zerquetschte Kraut bei Wanderungen bei Insektenstiche.
Badezusatz
Zubereitung wie der Tee. Als Sitzbad bei Hämorrhoiden.
Frische Triebe
Als Salat oder Spinat als Entschlackungskur im Frühling.
Frischsaft
Eine 10tägige Frühjahrskur. Aus den frischen Trieben Saft pressen und 1:5 mit Mineralwasser oder Buttermilch verdünnen. Am ersten Tag 1 Esslöffel, am zweiten 2 Esslöffel usw... Soll den Stoffwechsel anregen, entschlacken und entgiften. Vorsicht: Zuviel Frischsaft ergibt einen Durchfall.
Homöopathie
Verarbeitet wird die frische blühende Pflanze. Gegen Rheuma und Gicht.

Geschichtliches
Als Wildgemüse dürfte Giersch schon in der Steinzeit gegessen worden sein. Der Name (Aegopodium) leitet sich aus den griechischen Wörtern für Ziege und Füßchen her, wegen der einem Ziegenfuß ähnelden Kronblätter. Nach der mittelalterlichen Signaturenlehre ist Giersch deshalb für die Behandlung von Gicht in Füßen geeignet. Der Giersch wurde im Frühling als Salat oder Spinat als Frühlingskur genutzt. Der Giersch war als Bestandteil von Suppen bei einigen Königshäusern eine geschätzte Delikatesse. In der modernen Pflanzenheilkunde spielt der Giersch keine Rolle mehr bei der Behandlung von Gicht und Rheuma, da man keine Inhaltsstoffe (außer entwässerndes Kalium) finden konnten, die die Wirkung aus der Signaturenlehre erklärt.

Pflanzenbeschreibung
Der Giersch ist in ganz Europa heimisch. Er wächst bevorzugt in Auwäldern, Hecken und in Gärten. Die ausdauernde Staude wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl und kantig. Die Blätter sind doppelt dreizähnig. Die Dolden mit weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blütendolde ist 15-25 strahlig. Aus den Giersch-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die eiförmige und glatte Früchte sind etwa 3-4 mm lang. Die weißen Wurzeln sind leicht giftig (Falcarindiol) und auch aus kleinen Wurzelstücken kann eine neue Pflanze wachsen. Die Wurzeln bilden weite Ausläufer, die für eine schnelle und sichere Verbreitung sorgen.
Vegetative Merkmale
Der Giersch wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Da der Giersch aus einem stark wuchernden  Rhizom entspringt, können die Ausläufer Kolonien bilden. Der kahle Stängel ist kennzeichnend kantig-gefurcht.
Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist doppelt dreizählig oder zweifach gefiedert. Die Fiederblätter sind eiförmig-länglich und besitzen einen gesägten Rand. Die Fiedern 1. Ordnung sind oft nur zweispaltig.  
Generative Merkmale
Der doppeldoldige Blütenstand ist flach und 12- bis 25-strahlig. Es fehlen sowohl Hüllblätter als auch die Hüllchenblätter. Die unscheinbaren, weißen Blüten sind zwittrig und fünfzählig. Die Blütezeit reicht meist von Juni bis Juli. Die ungeflügelte kümmelähnliche, zweiteilige Spaltfrucht, auch Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 3 bis 4 Millimeter eiförmig.

Anbautipps
Den Anbau im eigenen Garten sollte man sich sehr gut überlegen. Bei ungünstigem Wind oder fehlender Rhizomsperre (gegen die Wurzeln) ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Nachbar auch Giersch in seinem Garten hat. Will man den Giersch wieder loswerden, hilft meist nur wegziehen. Der Gierschanbau hingegen ist einfach: Einfach den Samen (im noch kalten Frühling) oder die Wurzelstücke (jederzeit) in den Boden geben und den Boden feucht halten. Der Standort sollte schattig oder halbschattig sein. Am besten in großen Töpfen aufziehen und verhindern, dass der Samen reif wird und sich im Garten verteilt.

Sammeltipps
Die aromatischen und leicht bitteren frischen Triebe und jungen Blätter im Frühling ernten, diese wie Spinat oder Salat zubereiten. Die älteren Blätter eignen sich als Petersilienersatz in Suppen, Gemüsegerichten und Aufläufen. Die reifen Samen eignen sich als Gewürz. Zum Trocknen sammelt man das Kraut kurz vor der Blüte und hängt die Pflanze gebündelt an einem schattigen und luftigen Ort auf. Das getrocknete Kraut in Stoff- oder Papier-Beuteln lagern.



BACHBLÜTEN
Ich habe panische Angst (26 Rock Rose)
-
Diese Menschen haben sehr oft panische Angst
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese panische Angst allmählich ablegen    


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich ausgelaugt, weil ich zu große Selbsterwartungen von mir habe (27 Rock Water)
- Diese Menschen fühlen sich sehr oft ausgelaugt das sie sehr große Selbsterwartung von sich haben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gefühl des ausgelaugt sein abstellen und habe nicht
 mehr so große Selbsterwartung


ERNÄHRUNG
Diabetes mellitus
Diabetes, war im alten Ägypten zur Zeit der Pharaonen schon verbreitet. Er ist die bekannteste und häufigste Entgleisung des Kohlenhydratstoffwechsels.
Absoluter Insulinmangel: Die Bauchspeichel produziert kein oder zu wenig Insulin
Relativer Insulinmangel: es wird genug oder sogar zu viel produziert, aber die Zielzellen im Organismus reagieren nicht mehr oder vermindert auf Insulin = Insulinresistenz


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